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Friday, March 30th 2018, 11:04pm

Bzgl. Neil Young:

Wunderbarer Song, extrem einfach gehalten, mit vielen iterativen Elementen. Dadurch und durch seine Länge wirkt er sehr, sehr eindringlich, sowohl musikalisch als auch auf textlicher Ebene. Zerbrechlich die Stimme. Ein echtes Kleinod. Bißchen viel Hall auf der Gitarre.

Hier Nick Drake mit einem ähnlich angelegten Stück Musik:

https://www.youtube.com/watch?v=idcaRTg4-fM
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Monday, April 2nd 2018, 11:46pm

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Monday, April 2nd 2018, 11:48pm

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burlesque

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Tuesday, April 3rd 2018, 1:17am

wenn schon denn schon dann aber the best song ever

https://www.youtube.com/watch?v=zuuObGsB0No


was hab ich da immer drauf getanzt
Ja, wurde im Musik-Thread schon gefühlte 100x eingestellt - wie übrigens auch alle anderen Lieder, die Du eben eingestellt hast. :teuflisch:
Außer Neubauten. Respekt, das habe noch nicht mal ich mich getraut (obwohl ich großer Neubauten-Liebhaber bin).

Das kann man hier keinem antun. Nobby rutschen die Dritten aus dem Kiefer, papa bekommt einen epileptischen Anfall, van Gool kreisrunden Haarausfall, und Burlesce kollabiert total. Nur Abu könnte daran gefallen finden, wenn er zuvor nen hollöndischen halven Hahn (Gauda auf Schwarzer Afghane) gegessen hat.

P.S.: Mein Lieblingstück von Joy Division ist Transmission.
Jau, das verlinkte Dings klingt wie ne Schülerband, die zum 3. Mal in Papis Garage gemeinsam probt. Schätze Transmission wird sich nicht grundsätzlich unterscheiden. Aber ist ja okay, Geschmackssache eben. Allerdings steh ich tatsächlich vor nem Kollaps, wenn hier Frumpy mit ner Eistüte oder so verglichen werden. Die haben deutsche Rockgeschichte geschrieben, verdamm mich. Und nach der Sängerin Inga Rumpf kommt so schnell nichts vergleichbares. Gut, sieht heute nicht mehr ganz so aus... und ich bin auch kein Jüngling mehr, aber andererseits: was können wir, was kann ich dafür, schon etwas länger im Orbit zu sein als vielleicht du? Und was die Mucke angeht, mißt nunmal nicht jeder in Slayer Einheiten, was ich jedoch völlig akzeptieren kann (bei denen, die so ticken).
Das ist eben für mich Musik:
https://www.youtube.com/watch?v=aTjNzSFE-gE
oder
https://www.youtube.com/watch?v=s73o2hj0GmI
oder
https://www.youtube.com/watch?v=z79pgPn357g
Jeder hat eben so seine emotionalen Synapsen in seiner ureigenen Mucke verankert - für den einen ist es sie sicher ein elementarer Teil des Lebens, andere reiben sich nur manchmal an ihr - so wien kleiner Köter an nem Bein.
Solch ich jetzt noch son "GrinseSmiley", der netten Form halber, hier hinter hängen? Nööh!
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van Gool

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Tuesday, April 3rd 2018, 7:20pm

Ästhetik für Auge und Ohr,
Da muss man mal über die mangelnde Lippensynchronität und so ...

Pat Metheney & Anna Maria Jopek - Are You Going With Me?
https://m.youtube.com/watch?v=0iSiPjbS8_Q
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van Gool

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Tuesday, April 3rd 2018, 7:47pm

Bluesig, jazzig, soulig, R&Big - was weiß ich?
Aber noch immer dieses leichte Kribbeln auf dem Rücken.

Live in Glastonbury

Joan Armatrading - Love And Affection
https://m.youtube.com/watch?v=LqLbFlPws4U
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van Gool

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Tuesday, April 3rd 2018, 8:11pm

Und zum Schluss für mich ganz privat

- maybe the most beautiful song ever written -

--s- -o- ---e --r-
(und Nobby?)

https://m.youtube.com/watch?v=tiF-q2h7tSA
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Tuesday, April 3rd 2018, 8:42pm

Und zum Schluss für mich ganz privat

- maybe the most beautiful song ever written -

--s- -o- ---e --r-
(und Nobby?)

https://m.youtube.com/watch?v=tiF-q2h7tSA
:fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc:


Thank you very much......... indeed
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Tuesday, April 3rd 2018, 9:00pm

Und zum Schluss [...]
Sagt der Mann um kurz nach acht. Und Nobby gähnt sich eins dazu. Mit Euch ist auch nichts mehr los, wenn Ihr um diese Zeit ins Bett geht. Ich möchte allen älteren Semestern ein wenig Mut machen, auchmal die Regeln im He... daheim zu durchbrechen und einfach zu... leben.

https://www.youtube.com/watch?v=1cAkUBvvTBM
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Tuesday, April 3rd 2018, 10:42pm

Okay, mal die blöden Witzchen beiseite. Das ist ja fast schon Cali-Niveau, dafür entschuldige ich mich. Lieber Van, liebe anderen: Kennt hier eigentlich jemand Nick Drake, den ich schon ein paarmal verlinkt habe? Er wurde und wird erst seit relativ kurzer Zeit so richtig wiederentdeckt und seltsamerweise sind es vor allem junge Leute, die ihn lieben. Als ich vergangene Woche in einem Plattenladen in NL seine erste LP "Five Leaves Left" zur Kasse trug, meinten die beiden Mädels hinter der Theke unisono: "Sehr gute Wahl".

Zu seiner Zeit (1970/72) kannte Nick Drake so gut wie niemand. Seit ein paar Jahren hört man seine Songs in vielen Ami-Serien und -Filmen, was auch schon wieder eine Karikatur des scheuen Menschen ist, der diese Songs geschrieben hat.

Aber vielleicht ist diese Zeit genau die richtige, um Nick Drake wiederzuentdecken. Den Mann, der sich nie in der Welt zurechtfand, der nicht auftreten wollte (das muß man sich mal vorstellen, nicht auftreten zu wollen in diesem exhibitionistischen Geschäft!) und bei seinen Plattenfirmen bald keine Kompromisse mehr machte. Zwei Platten hat er teilweise mit großenteils vom fremder Hand arrangiertem Breitbandsound bestritten, sein drittes und letztes Album "Pink Moon" ist nur noch er mit Gitarre (auf dem TIteltrack ein wenig Klavier, das war´s). Und zu der Zeit, als alle der herzerwärmenden Carole King und ihrem Rundumwohlfühlsound huldigten, war kein Platz für jemand Erratischen wie Drake, der sich allen gerade angesagten sozialen und sozialkritischen Bewegungen verweigerte und vollkommen in seiner persönlichen Krise aufging.

Hier ist ein kleiner Film über Nick Drake. Eigentlich gibt es über ihn keine guten Bücher oder Features, schwer zu greifen und kaum zu fassen ist dieser Künstler. Aber trotzdem:

https://www.youtube.com/watch?v=nrmR_F5XgwQ

Würde mich interessieren, ob irgendjemand von Euch ihn seinerzeit (1970-72) schon kannte? Oder ihn jetzt kennengelernt hat oder kennenlernen mag?
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Tuesday, April 3rd 2018, 10:43pm

Noch einmal sein mir liebster Song.

https://www.youtube.com/watch?v=L1AkYgBTc4M
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van Gool

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Tuesday, April 3rd 2018, 11:37pm

Boah ey, jetzt hab' ich dreimal ellenlange Beiträge dazu geschrieben, warum ich glaube, warum Nick Drake damals nur wenig Chancen hatte mit seiner Art Musik. Eigentlich passte sie in die Zeit, nur die Nische war überbesetzt.
Jetzt hann ich kein Luss mieh.

Ich mag seinen 'Cello Song' sehr, ansonsten spricht er mich nicht sonderlich an.

Einer von denen, die u.a. Die Nische besetzt hielten war Tim Buckley, Vater von Jeff.

Chase the blues away
https://m.youtube.com/watch?v=D0esLYT1PXI

Phantasmagoria for 2
https://m.youtube.com/watch?v=bsO756lqfVM
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Wednesday, April 4th 2018, 12:05am

Hm, über die Suchfunktion konnte ich leider keinen Deiner drei ellenlangen Beiträge über Nick Drake finden. Aber der Vergleich mit Tim Buckley ist doch wohl nicht ernst gemeint? Sorry, ich bin schon wieder dabei, an der Ernsthaftigkeit Deiner Beiträge zu zweifeln, das ist nicht meine Aufgabe und das mußt Du Dir auch nicht gefallen lassen. Ich lasse es (auch) einfach.

Natürlich gibt es formale Parallelen zwischen Drake und anderen zu seiner Zeit, ein Alien war er ja nicht und völlig unabhängig von seiner Umgebung. Es gibt diese unseligen Country-Folk-Einschläge auch bei Drake (auf seinen ersten beiden LPs), es gibt Songstrukturen und Stimmungen, die sich abgleichen lassen mit Buckley, Taylor u.a. Aber ich glaube, das, was ihn heute so aktuell macht, ist etwas komplett anderes, als sich bei irgendwem aus den frühen Siebziger Jahren finden ließe.

Naja, man muß ja auch nicht dauernd einer Meinung sein. :D

Deswegen Gute Nacht! :winken:

https://www.youtube.com/watch?v=OMjciJ3lAqE
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van Gool

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Wednesday, April 4th 2018, 12:58am

Stein 1,

Es reicht mir völlig, wenn du deutlich machst, dass du meine Meinung nicht teilst. Punkt. Einschätzungen meiner Ernsthaftigkeit halte ich für übergriffig. Halt' dich an das, was ich schreibe.

Du brauchst nicht nach meinen Texten, egal welcher Länge auch immer, zu forschen. Ich hab' sie versemmelt, weil ich mal wieder zu blöd für die Verlinkung der Songs war. Weg ist weg.

Der Depri-/Melancholiesektor spielte meiner Meinung nach Ende der 60iger Anfang der 70iger Jahre eine besondere Rolle im anglo-amerikanischen Raum.
Ich bin mir nicht sicher, ob Drake den Erfolg dort suchte. Selbst vom Hörensagen war er nur wenigen bekannt. Die Melancholie-Nische gehörte den Dylan, Donovan, McTell, Lightfoot, Joan Baez, Fairport Convention, Sarstedt, McLean, Taylor, Young, Simon &G., CNS und selbst so stimmlichen Vögeln wie Tim Buckley - kamen in erster Linie also aus dem Folk bzw. Country Folk.

Hör' dir mal die frühen Songs von Donovan an, da ist 'ne Menge Drakisches im Gitarrenspiel. (Das ist mal dezidiert an dich.)

N8
:winken:
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Wednesday, April 4th 2018, 1:16pm

Stein 1,

Es reicht mir völlig, wenn du deutlich machst, dass du meine Meinung nicht teilst. Punkt. Einschätzungen meiner Ernsthaftigkeit halte ich für übergriffig. Halt' dich an das, was ich schreibe.


Danke, daß Du, nachdem ich es mir selbst schon dick ins Notizbuch geschrieben habe, nochmal unterstreichst. Denn einmal Demut/Einsicht reicht ja nicht. Du hast ja recht, aber worin der Punkt liegt, jemanden, der bereits von selbst darauf gekommen ist und das auch klar signalisiert hat, das nochmal und dann auch noch mit Worten zu sagen, die sonst mit guten Gründen in deutlich ernsthafteren Kontexten Verwendung finden, weiß ich auch nicht so recht.

Quoted

Du brauchst nicht nach meinen Texten, egal welcher Länge auch immer, zu forschen. Ich hab' sie versemmelt, weil ich mal wieder zu blöd für die Verlinkung der Songs war. Weg ist weg.

Das ist aber schade.

Quoted

Der Depri-/Melancholiesektor spielte meiner Meinung nach Ende der 60iger Anfang der 70iger Jahre eine besondere Rolle im anglo-amerikanischen Raum.
Ich bin mir nicht sicher, ob Drake den Erfolg dort suchte. Selbst vom Hörensagen war er nur wenigen bekannt. Die Melancholie-Nische gehörte den Dylan, Donovan, McTell, Lightfoot, Joan Baez, Fairport Convention, Sarstedt, McLean, Taylor, Young, Simon &G., CNS und selbst so stimmlichen Vögeln wie Tim Buckley - kamen in erster Linie also aus dem Folk bzw. Country Folk.

Mir war es genau darum zu tun, daß "Melancholie" bei Drake nicht ansatzweise ausreicht, um die abgrundtiefe Verlorenheit seiner Musik zu kennzeichnen. Don McLean, James Taylor und Tim Buckley, also bei aller Liebe, sie standen mit beiden Beinen fest im Leben wie im Business. Ich würde sogar so weit gehen und bei ihnen eine Art Spiel mit der Melancholie zu sehen. Bei Neil Young ist es eine sehr andere Kiste, der Mann war meist auf eine wütende Weise melancholisch, eine ihm ureigene Kunstform hat er daraus gemacht. Simon & Garfunkel waren Broadway im Vergleich zu Drake. Das ist alles natürlich nur meine armselige Meinung, die niemand zu teilen braucht, am wenigsten Du, Van Gool.

Die Wurzeln im Folk sind bei Drake unverkennbar. Daß (zur Schau gestellte) Depressivität im anglo-amerikanischen Raum zur fraglichen Zeit zur (Gegen-)Kultur gehörte, wie Du sagst, steht für mich ebenso fest. Die Differenz nehme ich auf der Schnittstelle zur echten Ich-Beteiligung des Künstlers wahr. Wie man die nun ausmachen kann, liegt selbstverständlich in dem gewaltigen subjektiven Erlebnisraum des Hörers vergraben. Für mich sind Ansatzpunkte:

a) seine Stimme: tonlos, weltabgewandt, teils wie aus dem Grabe
b) sein extrem originelles Fingerpicking-Gitarrenspiel, das sich entlegener Tunings bedient, keinesfalls vergleichbar mit Donovan und anderen. Bei niemandem sonst habe ich eine so seltsame Mischung aus Strumming und Picking gehört wie bei Drake. Es klingt, als ob er sich nie entscheiden könnte, was das Richtige im fraglichen Moment sein könnte
c) seine Texte: Fragmente, schwer faßbar, selten eindeutig interpretierbar
d) sein ganzer abgewandter Habitus: Auf vielen Plattencovern (bzw. später zugefügten Photographien im Booklet oder der Plattenrückseite) dreht er der Kamera den Rücken zu. Das ist schon eine sehr andere Geste als sich das Auge lustig mit einem Durchgucker zuzukneifen, finde ich.

Ich finde es übrigens auch langweilig, stets einer Meinung zu sein. Viel fruchtbarer sind die Unterschiede, die im Gespräch herausgekitzelt werden. Der Hauptgrund, weswegen ich während meiner Nachtmusik-Aktivitäten immer wieder nachgehakt und gegengehalten habe. Um ins Gespräch zu kommen. Viel zu bhöäufig wurden Link-Monloge abgehalten, dann ein abschätziger Satz von jemand anderem darunter - fertig war der Abend. Damit wollte ich mich manchmal nicht zufrieden geben, insbesondere nicht bei den Usern, die ich sehr schätze.

Über Geschmack mag sich nicht streiten lassen, über Musik aber kann jederzeit verhandelt werden. Und das kann man auch, ohne in i.eine "Analyse" einzusteigen oder sich musiktheoretische Fachbegriffe um den Kopf zu hauen.

Quoted

Hör' dir mal die frühen Songs von Donovan an, da ist 'ne Menge Drakisches im Gitarrenspiel. (Das ist mal dezidiert an dich.)

N8
:winken:

Ja, das war jetzt mal dezidiert. Ich wußte nicht, daß man, um eine Wortmeldung beizusteuern, warten muß, bis man dezidiert adressiert wird. Jetzt weiß ich es. Möchte aber lieber keine Wortmeldung mehr beisteuern. :winken:
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burlesque

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Wednesday, April 4th 2018, 2:04pm

"Don McLean, James Taylor und Tim Buckley, also bei aller Liebe, sie standen mit beiden Beinen fest im Leben wie im Business. Ich würde sogar so weit gehen und bei ihnen eine Art Spiel mit der Melancholie zu sehen." Also, lieber Graf, ich kann jetzt nur über Buckley etwas sagen, nämlich, daß er getrunken und auch Drogen konsumiert hat. Er war wohl depressiv geworden, weil er sich als Musiker nicht durchsetzen konnte - jedenfalls nicht in kommerzieller Hinsicht. Er ist nicht mal 30 geworden.
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Wednesday, April 4th 2018, 6:18pm

Habe mir mal ein paar Stücke angehört von diesem Drake. Ich denke mit jedem Stück mehr an Eisenbahnschienen, Brückengeländer, Tabletten und an Friedhöfe. Kann ich nix mit anfangen.
Um L.Cohen hab ich mir auch immer Gedanken gemacht, wenn er wieder in irgendeinem Jammertal versank. Ein Haufen Elend, ich hab den nie lachen sehen. Wahrscheinlich hatte der nen großen Keller, wo er das erledigt hat. Lachen ist gesund. Cohen ist über 80 geworden, Drake nur 26.

Zucchero lebt immer noch:
https://www.youtube.com/watch?v=BP9UMnh8a8k

Und REM vielleicht auch:
https://www.youtube.com/watch?v=0vqgdSsfqPs
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van Gool

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Wednesday, April 4th 2018, 6:19pm

Kurz zu den Buckleys.

Vater Tim Buckley starb tatsächlich an einem Heroin-Sniff. Er hatte es für Koks gehalten. Das war 1975, Tim mal gerade 49 Jahre alt. Die Gründe sind nicht eindeutig, vielleicht weil ihm seine Fans musikalisch nicht folgten.
Buckley hatte sich in der Szene damals hauptsächlich einen Namen als Folk und Blues Gitarrist gemacht, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Bekannt war er auch für seine vokalischen Experimente, nicht immer ganz einfach durchzustehen. Ähnlich, wenn auch erheblich seltener als Nick Drake, taucht er heute mitunter in den Playlists der ausgefallenen Art auf, meist mit Songs wie 'Chase the blues away', 'Dolphins', 'Tijuana Moon', 'Look at the fool', 'Phantasmagoria', 'Song to the sirens' etc. - alle echt sehr hörenswert.

'Everywhere there's rain, my love
Everywhere there's fear

If you tell me a lie I'll cry for you
Tell me of sin and I'll laugh
If you tell me of all the pain you've had
I'll never smile again
(aus Phantasmagoria in 2)

Tim B - Phantasmagoria in 2
https://m.youtube.com/watch?v=bsO756lqfVM

Sein Sohn Jeff starb bei dem Versuch, einen Fluss schwimmend zu überqueren. Er wurde nur 39 Jahre alt.
Auch von Jeff Buckley ein musikalisches Beispiel, 'Lilac wine', ein Song ich, den ich eigentlich nie trockenen Auges überstehe. Ich nehme an, Jeff hat ein Stück der väterlichen Depressivität mitbekommen, und das, obwohl sich Vater und Sohn nur einmal gesehen haben. Ich hab' sie möglicherweise vom vielen Buckley hören.

Jeff B - Lilac wine
https://m.youtube.com/watch?v=lNTRecJPukk
_______________________

Dein Zitat, mein lieber 1stein:

...'Ich würde sogar so weit gehen und bei ihnen eine Art Spiel mit der Melancholie zu sehen.'

Nicht wirklich, 'ne?
Diese Sichtweise ist mir dann doch zu pessimistisch/kritisch. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich da damals eine ganz neue Art von Szene, Musik, Weltsicht Bahn brach.

Mir hat übrigens dein Kommentar zu Nick Drake sehr gefallen. Er hat seine Hörer auf jeden Fall verdient, damals hätt's ihm sicher mehr genutzt als heute. Aber was soll ich machen? Ist halt nicht meins.
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Caligula

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Wednesday, April 4th 2018, 10:35pm

WALLS OF JERICHO - Forever Militant


https://www.youtube.com/watch?v=8jDq49PdiNY
### Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe ###
### Zeuge Chihis ### Poldi, santo subito ###
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burlesque

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Thursday, April 5th 2018, 2:57am

Kurz zu den Buckleys.

Vater Tim Buckley starb tatsächlich an einem Heroin-Sniff. Er hatte es für Koks gehalten. Das war 1975, Tim mal gerade 49 Jahre alt. Die Gründe sind nicht eindeutig, vielleicht weil ihm seine Fans musikalisch nicht folgten.
Buckley hatte sich in der Szene damals hauptsächlich einen Namen als Folk und Blues Gitarrist gemacht, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Bekannt war er auch für seine vokalischen Experimente, nicht immer ganz einfach durchzustehen. Ähnlich, wenn auch erheblich seltener als Nick Drake, taucht er heute mitunter in den Playlists der ausgefallenen Art auf, meist mit Songs wie 'Chase the blues away', 'Dolphins', 'Tijuana Moon', 'Look at the fool', 'Phantasmagoria', 'Song to the sirens' etc. - alle echt sehr hörenswert.

Geht wohl etwas durcheinander hier - habe also mal Wiki bemüht:
"Timothy Charles Buckley III (* 14. Februar 1947 in Washington, D.C.; † 29. Juni 1975) war ein Singer-Songwriter aus den USA. Er begann als Folksänger, entwickelte jedoch seinen Gesang und seine Musik immer mehr in Richtung Jazz und Experimentalmusik."
Er starb also mit 28. Gut, ich habe ihn tatsächlich auch in Verbindung mit Nick Drake kennengelernt. Durch ne Lady, die schon etwas älter als ich war. Mit Drake konnte ich damals nicht viel anfangen und heute auch nicht - oft lief irgendeine "....Moon"-Nummer von ihm, aber die "Greetings from L.A." haben wir dann bevorzugt gehört und davon natürlich "Sweet surrender " Heute liebe ich die ganze Scheibe.
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