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Saturday, July 7th 2018, 1:19pm

England + Fußball passt irgendwie. [/size]

Der Ausspruch des Jahrzehnts! :D 8) :rolleyes:

Da Schottland mein Fußballherz gehört, will ich gern das "irgendwie" fett und in 24P hervorheben und dazu noch unterstreichen.

irgendwie

Anführungszeichen wären auch nicht übel.
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Saturday, July 7th 2018, 1:40pm


Metallica habe ich nie wirklich gemocht.....also ich habe natürlich alle wichtigen CDs (!) von denen, aber irgendwie sind die für mich die Streber des Metal...zu glatt, zu geleckt...zu geplant... - sad but true.

Ja, das ist tatsächlich so. Man hört häufig, wie sie es am Architektentisch entworfen und dann einzuspielen versucht haben. Meine "Lieblings-LP" (wenn man davon bei Met überhaupt sprechen kann, ist "Justice", das ist zwar wesentlich elaborierter als alles, was sie sonst gemacht haben, aber man hört auch sehr stark ihre Limitierungen. Außerdem paßt Hetfields ewiges Rumgepalmmute da bisweilen so gut hin wie ein Ricky-King-Solo auf eine Dream-Theater-LP. Aber er kann halt nix anderes, der Hetfield.

Und Hammett, der ja immerhin mal ein wenig Unterricht bei Satriani genommen hatte, ich weiß nicht, sein Gegniedel sagt mir nie was. Seelenlos, na gut, aber auch noch ohne Unterleib, nein danke. Hammett kam mir immer vor wie ein Zirkusclown, dazu paßt hervorragend, daß er jetzt sein eigenes Gitarreneffektlabel kreiert hat (entwickeln und bauen tun die Treter natürlich andere). Wäre Hammett eine Girlgroupsängerin, hätte er sein eigenes Modelabel. Und so eine Tussi besitzt jetzt Greeny, die berühmteste (und teuerste) Gitarre der gesamten Rockmusikgeschichte.

Von Ulrich ganz zu schweigen, wo soll man bei dem Turnbeutel anfangen und aufhören? Am Schlimmsten bei der "Justice" ist aber natürl. der rausgedrehte Bass. Das muß man sich mal reinziehen, da erklären Hetfield und Ulrich einem Jahrhundert-Ingenieur wie Michael Barbiero, er solle Newsteds Bass auf unhörbar stellen!!! Und bei den Neuauflagen wie der dieses Jahr publizierten Platte ändern sie es immer noch nicht! Dabei ist die Musik auf diesem Album gar nicht übel. Aus Met hätte evtl. doch noch was werden können, aber dann kam ja das schwarze Album... :kotzen:
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van Gool

Intermediate

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Saturday, July 7th 2018, 8:10pm

Slash, Derek Trucks, Susan Tedesci, Mick Hucknall, Ronnie Wood zusammen mit B.B. King, 'The Thrill is gone''
Nicht, dass bei euch Hüpfern der Blues ganz verloren geht. :P


https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=3uneA-cstZs
Seenotrettung ist kein Verbrechen!
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burlesque

Professional

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Sunday, July 8th 2018, 5:17am


Metallica habe ich nie wirklich gemocht.....also ich habe natürlich alle wichtigen CDs (!) von denen, aber irgendwie sind die für mich die Streber des Metal...zu glatt, zu geleckt...zu geplant... - sad but true.

Ja, das ist tatsächlich so. Man hört häufig, wie sie es am Architektentisch entworfen und dann einzuspielen versucht haben. Meine "Lieblings-LP" (wenn man davon bei Met überhaupt sprechen kann, ist "Justice", das ist zwar wesentlich elaborierter als alles, was sie sonst gemacht haben, aber man hört auch sehr stark ihre Limitierungen. Außerdem paßt Hetfields ewiges Rumgepalmmute da bisweilen so gut hin wie ein Ricky-King-Solo auf eine Dream-Theater-LP. Aber er kann halt nix anderes, der Hetfield.

Und Hammett, der ja immerhin mal ein wenig Unterricht bei Satriani genommen hatte, ich weiß nicht, sein Gegniedel sagt mir nie was. Seelenlos, na gut, aber auch noch ohne Unterleib, nein danke. Hammett kam mir immer vor wie ein Zirkusclown, dazu paßt hervorragend, daß er jetzt sein eigenes Gitarreneffektlabel kreiert hat (entwickeln und bauen tun die Treter natürlich andere). Wäre Hammett eine Girlgroupsängerin, hätte er sein eigenes Modelabel. Und so eine Tussi besitzt jetzt Greeny, die berühmteste (und teuerste) Gitarre der gesamten Rockmusikgeschichte.

Von Ulrich ganz zu schweigen, wo soll man bei dem Turnbeutel anfangen und aufhören? Am Schlimmsten bei der "Justice" ist aber natürl. der rausgedrehte Bass. Das muß man sich mal reinziehen, da erklären Hetfield und Ulrich einem Jahrhundert-Ingenieur wie Michael Barbiero, er solle Newsteds Bass auf unhörbar stellen!!! Und bei den Neuauflagen wie der dieses Jahr publizierten Platte ändern sie es immer noch nicht! Dabei ist die Musik auf diesem Album gar nicht übel. Aus Met hätte evtl. doch noch was werden können, aber dann kam ja das schwarze Album... :kotzen:

Haut mich jetzt um! :kugelnlachen:

Genau das hab ich vor einigen Monden zu nem Kollegen gesagt: Aus Metallica hätte was werden können!
Das war so der erste spontane Gedanken zu dieser Combo in aufkeimender Diskussion. Und der Bassmann kann einem nur leid tun. Metallica waren vor 25 Jahren live ne ziemliche Enttäuschung für mich, wobei mir schon bei deren Studioaufnahmen immer irgendwas fehlte - vielleicht hatte ich gerade live erwartet, ein anderes Bild oder ne andere Emotion zu erleben.
Anders und trotzdem genauso mit Bonamassa (hat hier natürlich nix mit dem Bassmann zu tun, da war und ist Bonamassa immer auf nem solidem Level :grins: , verschärft fand ich sowieso Eric Czar...).
Bonamassa musste ich Ende März in der KölnArena erleiden. 2 Titel waren wirklich schöne, kreative Rocknummern, der Rest fade Durchschnittskost, hyperperfekt arrangiert, das Ding ging ab wie ein Schiffschronometer, geleckt, gelackt, vorhersehbar, seelenlos irgendwie und dazu kamen ein ziemlich beschissener Sound und einfach zu viel Gitarre. Aber alle anderen, auch Musikredakteure fandens gut, waren begeistert. Für mich macht er seit einiger Zeit ne gewaltige Rolle rückwärts, aber damit isser nicht alleine.
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Sunday, July 8th 2018, 9:32am

Ihr mit eurem was weiß ich was :D Komme grade aus bzw von einer Jethro Tull Nacht, frei nach ihrem Motto "Living in the Past" und hol mir jetzt erstmal ein Frumpy
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Monday, July 9th 2018, 1:01am

Lieber Van Gool, lieber Burli, lieber Nobby, liebe Gemeinde,

Ihr habt "Slash" gesagt und "Bonamassa" und "Jethro Tull". Das passt mir ganz gut. Denn über diese drei "Bereiche" habe ich auch in letzter Zeit immer wieder mit Freunden gesprochen.

Gerade ist ja die supertolle "Appetite For Destruction"-Box erschienen, die ich aber weder gekauft noch sonstwo angehört habe. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, ich halte dieses Album für eines der überschätztesten der Rockmusikgeschichte. Für mich ist das keineswegs ein Geniestreich, sondern dummer, dumpfer, simpler Pseudopunkrock. Die meisten Songs auf dieser Platte sind peinlich, und da schließe ich "Paradise city" und "Welcome to the jungle" ausdrücklich ein. Das Lick von "Sweet child o´ mine" stammt bekanntlich aus einem Gitarrenübungsbuch, einem für Anfänger wohlgemerkt. Wenn ich lese, daß dieses Album als "Heavy Metal" gehandelt wird und bei Umfragen zum besten Metal-Album aller Zeiten sogar irgendwo auf Platz 1 erschien, weiß ich nie, ob ich lachen oder weinen soll. Das ist pubertäre Poserei, weiter nichts. Die beiden "Illusion"-Alben von GnR sind bedeutend besser.

Joe Bonamassa ist momentan die überflüssigste Dummbratze im ganzen Business. Ich habe keinen Schimmer, was die Leute an dem finden. Er nervt ganz einfach kolossal. Er hat keinen eigenen Ton, und dennoch heben ihn alle genau dafür auf das seit Claptons kontinuierlichem, altersbedingten Niedergang freie Blueshero-Podest. Mich nervt Bonamassas Herumgehample mit alten Les Pauls, mich nervt sein Gesang (!), mich nervt, daß es jede Woche eine neue Veröffentlichung von ihm gibt und er auf tausenden Platten anderer Künstler mitspielt. Tiefgang und Qualität generiert man sicher auf anderen Wegen...

Jethro Tull habe ich bisher noch nicht genauer angehört, aber seit einigen Wochen bin ich in den Abendstunden, wenn es geht, schwer damit beschäftigt, mich in den klassischen Progrock reinzuwuppen. Die einzige Platte, die ich schon lange kannte, war der "Crimson King", bei dem gefallen miraber das Gitarrenspiel von Fripp und der Gesang von Lake nicht. Robert Fripp ist eine der gruseligsten Gestalten im ganzen Prog-Zirkus, er hat noch jeden aus der Band geekelt und bei seinem Unterricht am Berklee-College (ich glaube, dort ist es) versucht er seine Schüler von seinem Alternative Tuning, seinem total anderen System die Saiten zu stimmen, zu überzeugen. Komischer Kauz.

Was den Gesang angeht, da scheint es zum guten Ton zu gehören, daß im Progressive Rock der Sänger nicht wirklich singen können darf. Keine Ahnung, wieso nicht. Ist viell. nicht chic, lenkt von der Progression ins Unendlich ab. Aber Greg Lake ist selbst für dieses Genre etwas dürftig. Meine Lieblings-Prog-Band ist Yes. Ihr Album "Close To The Edge" ist mein absoluter Favorit, gefolgt von "Selling England By The Pound" von Genesis und "Zeit" von Tangerine Dream. Und "Red" von King Crimson ist auch sehr gut. Pink Floyd verachte ich nach wie vor, das ist für mich Musik für Unmusikalische, vollständig auf Effekte berechnet, gut zur Beschallung von Baumärkten geeignet, es besteht eigentlich so gut wie immer aus der sämig vorgebrachten II-V-Akkordverbindung, wen das nicht nach spätestens zehn Minuten nervt, der guckt vermutlich auch FC-Testspiele über die volle Distanz. :rolleyes:

Hört hier eigentlich jemand neueren Prog-Rock? Porcupine Tree/Steven Wilson? Da wird ja viel Gewese drum gemacht. "In Absentia" ist ein tolles Album, wenn die "harten" Stellen auch eher als Zimtlatschenmetal rüberkommen, und "Raven That Refused To Sing" ist dank Guthrie Govan und Marco Minneman ein tolles Stück Fusion-Prog geworden. Respekt für diese beiden Platten. Ansonsten macht mir auch Steven Wilson zuviel, ich hab da keinen Überblick, er mixt ja gerade auch noch jede LP neu, die es einmal gegeben hat. Und singen kann natürlich auch der nicht. Egal.

Da meine Lieblingsmusik, bei der der Sänger unbedingt singen können muß und eigentlich auch die restlichen Bandmitglieder, eh etwas ist, das nur sehr wenige Menschen wirklich kennen und hören, freue ich mich über jeden Zuwachs dieser kleinen, feinen Musiker-Familie. Im Grunde sind es viell. zwei Hände voller Bands, die 90% meines CD- und LP-Bestandes ausmachen. In diesem Jahr ist Harem Scarem noch dazugekommen, deren Gesamtwerk aus 14 Studioalben besteht, wovon genau die eine Hälfte Weltkulturerbe und die andere totaler Scheißdreck ist. Die Jungs haben aber auch immer mal was Neues gemacht. Bei Rush ist es dasselbe, mindestens die Hälfte ihrer Platten hab ich wieder aussortiert - etwa acht, neun Alben sind allerdings umwerfend und famos und gehören zum Besten, was es je gegeben hat.

Geht das nur mir so, daß ich da so kleinlich und kritisch bewerte, oder kennt Ihr das auch von Euch? Ich kenne außer Led Zep keine einzige Band, von der tatsächlich so gut wie alles toll war oder ist. Und häufig ist meine Meinung nicht unbedingt die der Musikjournalisten, wie ich festgestellt habe. Naja.

Zum Schluß noch ein paar links, ob sie jemand anklickt oder nicht, ich habe es gepostet. Es hat alles mit den zehn 21.Jhdt-Alben aus dem Nachbarthread zu tun:

https://www.youtube.com/watch?v=amlHgE0QOgQ (Jane´s Addiction)

https://www.youtube.com/watch?v=B5MH4D_42hA (Extreme)

https://www.youtube.com/watch?v=5rcmXS2-e0g (Harem Scarem)

https://www.youtube.com/watch?v=x19Jo8o91Wo (Europe)
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joergi

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Monday, July 9th 2018, 2:30am

Wirst bestimmt lachen, aber zu Deinen Einschaetzungen von den beiden Metalica und Guns gebe ich dir Recht.
Habe mir dank einer heute guten Internet Verbindung sogar deine Vorschlaege rein gezogen, 3 Teilnehmer sorgten fuer Abbruch,
Harem Scarem haben es aber durchgehalten, sogar vier weitere Lieder lang, die sind fuer mich gangbar.

Schade das es hier ums neue Jahrhundert geht, Marillion, Blackmores Night und auch Cinderella vermisse ich hier.
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
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joergi

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Monday, July 9th 2018, 2:35am

Wirst bestimmt lachen, aber zu Deinen Einschaetzungen von den beiden Metalica und Guns gebe ich dir Recht.
Habe mir dank einer heute guten Internet Verbindung sogar deine Vorschlaege rein gezogen, 3 Teilnehmer sorgten fuer Abbruch,
Harem Scarem haben es aber durchgehalten, sogar vier weitere Lieder lang, die sind fuer mich gangbar.

Schade das es hier ums neue Jahrhundert geht, Marillion, Blackmores Night und auch Cinderella vermisse ich hier.

Ach und Dokken, die gehen immer, vielleicht noch WASP, Moetley Crue nach dazu, verdammt Savatage glatt vergessen.
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
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Monday, July 9th 2018, 6:52am

Puh, ganz schöner Overkill, wenn man hier länger nicht gelesen hat....bin ja noch dabei, 4 Tage „rundumdieUhr-Metal“ vom Graspop zu verarbeiten....als du, Graf, „Slash“ aufgegriffen hast, brauchte ich erstmal n bisschen, bis ich gerafft habe, dass du nicht die Band meintest (hab nämlich vergeblich nach deinem Statement zu ihr gesucht :weihnachten: ), sondern den Gitarristen :grins: (übrigens der einzige Lichtblick bei Guns n Roses an dem WE...)

Zu allem anderen gebe ich Dir Recht, was AfD (was für eine Abkürzung für das Roses-Album :rofl: ) betrifft und auch Bonamassa. Den wollte ich mir eigentlich live geben letztens, aber durch seine Eintrittspreise würde ich davor bewahrt :thumbsup:

Du hast mir Janes Addiction übrigens näher gebracht: Danke! Die find ich großartig!!!
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Monday, July 9th 2018, 8:53am

Grafens Bewertung über Greg Lake find ich schon sehr speziell und abenteuerlich. Für mich eine der besten Stimmen im ProgRock der 70iger.
Man hätte zB Ginger Baker auch raten können sich aufs trommeln zu beschränken. Hat er aber nicht immer.
Auch wenns mehr Sprechgesang war, aber es passte halt.
Und Cream und Blind Faith sowieso.
Aber es immer natürlich Geschmackssache.
Weiß nicht ob hier David Surkamp von Pawlovs Dog bekannt ist.
Eine großartige Stimme.
Late November. Julia oder Gold nuggets, um einige zu nennen
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Monday, July 9th 2018, 9:15am

Noch was zum Geschmack bzw zur Magie der ganz besonderen Momente und der damit verbundenen Erinnerung.
Ich war im Sommer 1980 beim Barclay James Harvest Konzert vorm Reichstag.
Wenn man hier BJH im Zusammenhang mit guter Mukke etc bringen würde wäre man wahrscheinlich unten durch.
Dieses Konzert war eines der größten Erlebnisse dieser Art.
Was für ein Tag bzw Abend bzw Nacht.
Und es gibt wahrscheinlich 1000 bessere Musiker, Sänger, Drummer usw......
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Monday, July 9th 2018, 2:37pm

Wirst bestimmt lachen, aber zu Deinen Einschaetzungen von den beiden Metalica und Guns gebe ich dir Recht.
Habe mir dank einer heute guten Internet Verbindung sogar deine Vorschlaege rein gezogen, 3 Teilnehmer sorgten fuer Abbruch,
Harem Scarem haben es aber durchgehalten, sogar vier weitere Lieder lang, die sind fuer mich gangbar.

Schade das es hier ums neue Jahrhundert geht, Marillion, Blackmores Night und auch Cinderella vermisse ich hier.


Lieber Jörgi,

erstmal Respekt, daß Du nach unserem kleinen Scharmützel letztens so entspannt und völlig normal auf mich antwortest - obwohl ich da doch etwas harsch rangegangen war. Das bringt nicht jeder, imponiert mir, Du hast Eier! :D Doch das war mir auch vorher schon klar, man kennst sich ja ein bisserl im Netz durch die ganzen Jahre... :prost:

Und Du hast mir eine große Freude gemacht, daß Du ausgerechnet Harem Scarem weitergehört hast!! Sag mir bitte, was man von Marillion hören sollte, ich habe immer wieder deren Namen vernommen, aber nie einen Albumtitel mitgeliefert gekriegt. Aber ich weiß, daß viele sie sehr schätzen. Ihr Höhepunkt war in den 80ern, richtig?

Also, mit WASP und Motley Crue kannste mich jagen :wacko: , aber Du hast Savatage erwähnt, die auch zu meinen Lieblingsbands gehören.

Savatage hatten zwei geniale Sänger, erst Jon Oliva mit seiner unfaßbaren kreischenden Stimmakrobatik (die ihn selbige schließlich gekostet hat), dann Zak Stevens, den ich sogar noch lieber mag, weil er deutlich tiefer und sanfter klingt. Mit Oliva ist natürlich "Hall Of The Mountain King" das beste Album, mit Stevens "Wake Of Magellan", das ich als beste Savatage-LP überhaupt allen ans Herz legen möchte, die auf geschmackvollen und gesanglich wie instrumental sehr anspruchsvoll ausgearbeiteten Metal stehen!

Zudem geht es in "Wake Of Magellan" um eine sehr geistreiche Geschichte, die sowohl einen realen Vorfall auf einem riesigen Ozeanfrachtschiff thematisiert, auf dem der Kaptitän blinde Passagiere, um nicht in Zeitrückstand zu geraten und seine Karriere zu gefährden, einfach über Bord hat werfen lassen, anstatt sie, wie es Seegepflogenheiten vorschreiben, am nächsten Hafen in Polizeigewahrsam zu geben. Und die ebenfalls wirklich geschehene Ermordung der irischen Journalistin Veronica Guerin ist Thema, die sich mit der britischen Mafia angelegt hatte und trotz Drohungen weiter recherchiert und publiziert hatte.

Grüße, Einstein :winken:
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Monday, July 9th 2018, 2:42pm

@ Smokie: Ich meinte gestern schon die Band, über Slash haben wir ja mal mit mehreren vor wenigen Jahren viel geredet und waren uns alle einig: Wir teilten Deine Ansicht. Natürlich. ;)

Ja, Bonamassa ist eine einzige Gelddruckmaschine. Aber wie das so ist beim Hype: Die meisten machen mit. Oder immer genügend Leute.

Freut mich, das mit Jane´s Addiction. Der Burli liebt die ja auch und schreibt immer wieder mal was zu denen! Nur meide ihre vierte und letzte LP, den "Escape Artist"! Der Rest ist sehr gut bis umwerfend.

@ Nobby: Man darf seine Dingsheit, den Grafen, hier auch direkt ansprechen. Auch und besonders, wenn es kritisch gemeint ist. 8)

Zum Singen in den 60ern: Da waren jede Menge Totalausfälle am Start. Der aller-, aller-, aller- aber wirklich allerschlimmste war John Mayall. Un-glaub-lich, daß ihn niemand erschlagen hat damals. Clapton ist das so auf den Geist gegangen, daß er gegangen ist. Mein Plattenhändler in D, der natürlich gebürtiger NLer ist, hat in den 80ern mal für Mayall einen Gig ausgerichtet und erzählt, daß der Spinner ihm das Catering untersagt hat seinen eigenen Wagen vonn Getränke und Verpflegung mitgebracht, weil er das Zeugs selbst unter die Leute bringen wollte. :pinch:

Hendrix war ein fürchterlicher "Sänger", grausam. Ray Davies von den Kinks, naja, Jack Bruce von Cream fand ich immer genial, allerdings, wenn man es nüchtern betrachtet, konnte auch er nicht richtig singen, also eine Stimme formen, Töne rein angehen usw. Auch Jim Morrison von den Doors war kein guter Sänger, er hat nur so getan, was aber auch eine gewisse Kunstfertigkeit benötigt. Mick Jagger von den Stones hat nichtmal so getan, er hatte es nicht nötig. Die Vokalisten von Moody Blues oder Procol Harum - grausam! Sehr viele Gruppen hatten richtig schlechte Sänger damals, es gab aber auch absolut herausragende.

Paul Rodgers von Free, Steve Mariott von Humble Pie, Roger Daltrey von den Who, Grace Slick von Jefferson Airplane und... ja, auch der... Paul McCartney von den Beatles waren exzellente Sänger. Ich gebe zu, daß darin eine gewisse Vorliebe von mir durchscheint, die für raue Stimmen nämlich.

Aber es gibt de facto sehr viele falsche Töne auf Platten der 60er zu hören, falschgestimmte Gitarren, aber besonders viele falsche Gesangsbemühungen. Das ist in der Toningenieursszene auch bekannt. Wahrscheinlich gehört es mit zu diesem bestimmten Flair, das wir mit dieser Zeit verbinden. Man darf dabei aber nicht vergessen, daß es mangelnde musikalische Fähigkeiten waren, die dem zugrunde lagen, und nicht eine bewußte Entscheidung, einen Viertelton daneben zu singen (was durchaus gewollt sein kann, ich habe ja mal über blues notes in einem anderen Thread ellenlang was geschrieben).

Natürlich höre auch ich Platten, bei denen der Gesang nicht gut ist. ;) Ist bei Hendrix ja auch nicht das wichtigste.
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  • This post has been edited 1 times, last edit by "Graf Wetter vom Strahl" (Jul 9th 2018, 3:12pm)

joergi

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Monday, July 9th 2018, 3:20pm

Mensch Graf, das war doch kein Scharmuetzel, das war einfach Deine Meihnung, damait kann ich leben.
Ich habe Eier, dickes Fell und meine eigene Meihnung, also alles GUT :winken:
Bei Marillion kann ich einfach keine Album Empfehlung geben, die sind sich immer treu geblieben.

Jetzt hau aber bitte mal raus, was Du von Cinderella haelst, finde die Cool, auch wenn der Imperator mich dafuer sicher steinigen wird.
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
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Monday, July 9th 2018, 4:12pm

@ Smokie: Ich meinte gestern schon die Band, über Slash haben wir ja mal mit mehreren vor wenigen Jahren viel geredet und waren uns alle einig: Wir teilten Deine Ansicht. Natürlich. ;)

Ja, Bonamassa ist eine einzige Gelddruckmaschine. Aber wie das so ist beim Hype: Die meisten machen mit. Oder immer genügend Leute.

Freut mich, das mit Jane´s Addiction. Der Burli liebt die ja auch und schreibt immer wieder mal was zu denen! Nur meide ihre vierte und letzte LP, den "Escape Artist"! Der Rest ist sehr gut bis umwerfend.

@ Nobby: Man darf seine Dingsheit, den Grafen, hier auch direkt ansprechen. Auch und besonders, wenn es kritisch gemeint ist. 8)

Zum Singen in den 60ern: Da waren jede Menge Totalausfälle am Start. Der aller-, aller-, aller- aber wirklich allerschlimmste war John Mayall. Un-glaub-lich, daß ihn niemand erschlagen hat damals. Clapton ist das so auf den Geist gegangen, daß er gegangen ist. Mein Plattenhändler in D, der natürlich gebürtiger NLer ist, hat in den 80ern mal für Mayall einen Gig ausgerichtet und erzählt, daß der Spinner ihm das Catering untersagt hat seinen eigenen Wagen vonn Getränke und Verpflegung mitgebracht, weil er das Zeugs selbst unter die Leute bringen wollte. :pinch:

Hendrix war ein fürchterlicher "Sänger", grausam. Ray Davies von den Kinks, naja, Jack Bruce von Cream fand ich immer genial, allerdings, wenn man es nüchtern betrachtet, konnte auch er nicht richtig singen, also eine Stimme formen, Töne rein angehen usw. Auch Jim Morrison von den Doors war kein guter Sänger, er hat nur so getan, was aber auch eine gewisse Kunstfertigkeit benötigt. Mick Jagger von den Stones hat nichtmal so getan, er hatte es nicht nötig. Die Vokalisten von Moody Blues oder Procol Harum - grausam! Sehr viele Gruppen hatten richtig schlechte Sänger damals, es gab aber auch absolut herausragende.

Paul Rodgers von Free, Steve Mariott von Humble Pie, Roger Daltrey von den Who, Grace Slick von Jefferson Airplane und... ja, auch der... Paul McCartney von den Beatles waren exzellente Sänger. Ich gebe zu, daß darin eine gewisse Vorliebe von mir durchscheint, die für raue Stimmen nämlich.

Aber es gibt de facto sehr viele falsche Töne auf Platten der 60er zu hören, falschgestimmte Gitarren, aber besonders viele falsche Gesangsbemühungen. Das ist in der Toningenieursszene auch bekannt. Wahrscheinlich gehört es mit zu diesem bestimmten Flair, das wir mit dieser Zeit verbinden. Man darf dabei aber nicht vergessen, daß es mangelnde musikalische Fähigkeiten waren, die dem zugrunde lagen, und nicht eine bewußte Entscheidung, einen Viertelton daneben zu singen (was durchaus gewollt sein kann, ich habe ja mal über blues notes in einem anderen Thread ellenlang was geschrieben).

Natürlich höre auch ich Platten, bei denen der Gesang nicht gut ist. ;) Ist bei Hendrix ja auch nicht das wichtigste.
Klar war Bruce gut, aber sowas von !!!
Und natürlich waren da keine ausgebildeten Sänger dabei , und das wars auch nicht, und nicht nur bei Hendrix, worauf es ankam.
Es war was ganz anderes.
Wir hatten vom Gefühl her ein gutes Gefühl!!!!!!!
Das wars worauf es ankam.
Ob Gary Brooker bei Whiter shade...... falsch sang oder den Ton nicht traf, phhhh, dafür hattsde beim Klammerblues garkeine Zeit das zu bemerken.
Das war nur Begleitmusik für was viel größeres 8)
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Tuesday, July 10th 2018, 2:07am

@ Nob: Sieh mir nach, daß ich diese Perspektive auf die 60er nicht einnehmen kann, leider, ich wäre gerne auch dabei gewesen, das kannst Du mir glauben.

@ Jörgi: Cinderella kenne ich gar nicht und Du meinst ja sicherlich nicht Bonnie Bianco, oder? ;)

Übrigens habe ich am Nachmittag den besten Sänger der 60er ganz vergessen: Eric Burdon von den Animals! Ich meinte mit Singenkönnen auch keine Ausbildung oder so etwas, was gäbe es Bescheuerteres, als daß eine olle Konservatoriums-Trulla einem Rocksänger das durch die Knie-ATmen beinbrächte??!! Nee, nee, ich meinte das Selbstentwickeln der eigenen Stimme. Aber das ist es gerade, die meisten verharren ein Leben lang bei dem Chorknabenausdruck, den jeder von uns hat, wenn er das erste Mal in ein Mikro sabbert.
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Tuesday, July 10th 2018, 10:59am

@ Nob: Sieh mir nach, daß ich diese Perspektive auf die 60er nicht einnehmen kann, leider, ich wäre gerne auch dabei gewesen, das kannst Du mir glauben.

@ Jörgi: Cinderella kenne ich gar nicht und Du meinst ja sicherlich nicht Bonnie Bianco, oder? ;)

Übrigens habe ich am Nachmittag den besten Sänger der 60er ganz vergessen: Eric Burdon von den Animals! Ich meinte mit Singenkönnen auch keine Ausbildung oder so etwas, was gäbe es Bescheuerteres, als daß eine olle Konservatoriums-Trulla einem Rocksänger das durch die Knie-ATmen beinbrächte??!! Nee, nee, ich meinte das Selbstentwickeln der eigenen Stimme. Aber das ist es gerade, die meisten verharren ein Leben lang bei dem Chorknabenausdruck, den jeder von uns hat, wenn er das erste Mal in ein Mikro sabbert.
Kein Problem, ich red aber von den 70igern. Von Open Air und vollgekifften Hallen.
Von Osibisa, Santana, Uriah Heep, Humble Pie, Doldinger, Birth Control, Can, Colosseum, Ekseption, Golden Earing, Pink Floyd,
Cockney Rebel, Atlantis, Jethro Tull ............
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  • This post has been edited 2 times, last edit by "nobby stiles" (Jul 10th 2018, 11:02am)

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Wednesday, July 11th 2018, 12:47am

Ah, die 70er. Dann darf ich Deine Auflistung noch ein wenig ergänzen...

https://www.youtube.com/watch?v=UNilsLf6eW4 (das größte Instrumental der Rockgeschichte)

https://www.youtube.com/watch?v=ekygM0TGQNE
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tromm

Trainee

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Wednesday, July 11th 2018, 6:13am

Übermorgen gibt's was auf die Ohren.
Neurosis!

https://www.youtube.com/watch?v=gXdCWpgbX98&frags=pl%2Cwn
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Wednesday, July 11th 2018, 7:41am

Hach ja, die Gnade der frühen Geburt...ich hätte da auch gern gelebt bzw. meine Jugend usw. durchlebt, in der Zeit der unrasierten Muschis :grins:
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