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41

Thursday, March 8th 2018, 12:03pm

Ich denke nach wie vor, dass große Einflussnahme des Vorstands auf den sportlichen Bereich ein Trugschluss ist. Zumindest sind mir kaum Vereine bekannt, wo das passiert. Eine weitere Frage wäre auch, inwieweit das ein GF Sport überhaupt mit sich machen lässt. Normalerweise gibt es einen fest verankerten Rahmen, in dem sich der GF Sport autark verhalten kann
Naaajaaaa.....

Beispiel Hannover gefällig?

Und in Ho$$enheim glaube ich nicht,dass Ho$$ sich da völlig raus hält....jüngstes Beispiel ist da Uth nach Köln!
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42

Thursday, March 8th 2018, 12:35pm

@drop
Der Vergleich hinkt etwas. Ja, wo Personen wie Hopp und Kind ihr Geld in den Verein pumpen, gibt es sicherlich eine gewisse Einmischung in sportliche Belange. Wobei: Ob sich Horst Heldt in Transfers reinreden lassen würde im Rahmen dessen, was er ausgeben darf? Ich denke eher nicht.
Nichtsdestotrotz sagte ich auch „normalerweise“ und orientiere mich damit an der sehr weit überwiegenden Mehrzahl der Clubs, in denen der Vorstand es eben nicht macht.
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43

Thursday, March 8th 2018, 12:40pm

@drop

Nichtsdestotrotz sagte ich auch „normalerweise“ und orientiere mich damit an der sehr weit überwiegenden Mehrzahl der Clubs, in denen der Vorstand es eben nicht macht.


Es gibt aber in anderen Vereinen eine Reihe von Vorständen, die nach ihren Satzungen vorwiegend repäsentative Aufgaben wahrnehmen (wie es schon Aixbock richtig postete). Beim FC hat der Vorstand nach der Satzung aber noch eine sehr starke Stellung. Inwieweit er hiervon Grbrauch macht, wissen wir alle nicht.
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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44

Thursday, March 8th 2018, 12:59pm

@Powerandi
Mal deutlich: Was in der Satzung steht, geht MIR am Arsch vorbei! Die sollen jemanden einstellen, der sein Handwerk versteht und ihn im Rahmen seiner Handlungs-Vollmacht wirken lassen. Darüber hinaus muss der GF Sport dann Rechenschaft ablegen. Fertig! Kümmern dürfen die sich um anderen Kram.
Ich stelle mir grad vor, wie Spinner, Ritterbach und Schuhmacher sich am Bildschirm erstmal die Leute anschauen, die der SpoDi kaufen will. Sieht komisch aus. Wenn die Satzung so wichtig ist, muss man halt den GF Sport zum Sportvorstand machen wie Heidel auf Schalke. Das ist aber nur eine neue Positionsbezeichnung.
Nochmal: Der Vorstand mischt sich in 95% (oder mehr) aller Profi-Vereine nicht inssportliche Tagesgeschäft ein!
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45

Thursday, March 8th 2018, 1:26pm

@Powerandi
Mal deutlich: Was in der Satzung steht, geht MIR am Arsch vorbei! Die sollen jemanden einstellen, der sein Handwerk versteht und ihn im Rahmen seiner Handlungs-Vollmacht wirken lassen. Darüber hinaus muss der GF Sport dann Rechenschaft ablegen. Fertig! Kümmern dürfen die sich um anderen Kram.
Ich stelle mir grad vor, wie Spinner, Ritterbach und Schuhmacher sich am Bildschirm erstmal die Leute anschauen, die der SpoDi kaufen will. Sieht komisch aus. Wenn die Satzung so wichtig ist, muss man halt den GF Sport zum Sportvorstand machen wie Heidel auf Schalke. Das ist aber nur eine neue Positionsbezeichnung.
Nochmal: Der Vorstand mischt sich in 95% (oder mehr) aller Profi-Vereine nicht inssportliche Tagesgeschäft ein!


Aber in vielen anderen Vereinen darf sich der Vorstand nicht ins operative Geschäft einmischen, weil er nach der Satzung hierzu nicht befugt ist. Beim FC darf er sch aber einmischen.

In den NRW-Kommunen gab es früher eine sog. Doppelspitze aus einem Stadtdirektor als Verwaltungschef (meist Jurist) und einem ehrenamtlichen Bürgermeister mit repräsentativen Aufgaben. Nach Wegfall der Doppelspitze per Gesetz gibt es nur noch einen hauptamtlichen Bürgermeister (teilweise Leute mit einer Handwerksaubildung), der sowohl Verwaltungschef als auch Repräsentant der Gemeinde ist. Sie haben dann in der Verwaltung zur Unterstützung noch Beigeordnete oder Amtsleiter, die für sie Führungsaufgaben in der Verwaltung wahrnehmen. Auch wenn viele hauptamtlich gewählte Bürgermeister von Verwaltungsgeschäften keinerlei Ahnung haben, mischen sie sich in der Praxis kräftig ein. Das kann ich dir aus eigener Erfahrung versichern. Von daher würde es mich nicht wundern, wenn es in einem Bundesligaverein ähnlich läuft, wenn die Satzung den Vorstand hierzu ermächtigt.
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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46

Thursday, March 8th 2018, 1:53pm

@Powerandi
Es geht MIR aber in der Bewertung des Vorstandes darum, was er meiner Ansicht nach tun sollte und nicht, was er aber rein theoretisch per Satzung tun KÖNNTE! Ganz ehrlich mal: Wenn ich einen Vorstand will, der sich ins sportliche Tagesgeschäft einmischt: Ja welche Volltrottel haben denn dann DIESEN VORSTAND gewählt? Wie dumm sind wir denn bitte?
War natürlich etwas überspitzt ausgedrückt jetzt, weil ich sehr sicher bin, dass NIEMAND wollte, dass sich einer aus unserem Vorstand bei Schmaddi und Stöger einmischt. Also zumindest nicht, so lange es läuft ;)
Jetzt, wo das Kind fast in den Brunnen gefallen ist, kann man natürlich sagen, dass unser Vorstand ja „hätte können“...wirklich, man kann das so sehen und für einen neuen Vorstand votieren. ICH sehe das komplett anders!
Um mal dein „politisches“ Beispiel aufzugreifen. ICH wähle eine Partei eher nicht, weil mir alle Punkte im Programm so gut gefallen. Ich habe gewisse Punkte, die mir wichtig sind und wenn ich die größte Schnittmenge habe UND das Vorhaben realistisch finde, wähle ich diese Partei unter Umständen. Ähnlich sehe ich es mit unserem Vorstand. Bis auf einige Fehler haben die für mich in den Bereichen, in denen ich Ihre Hauptaufgaben sehe, gut gearbeitet und ich sehe keinen Grund für einen neuen Vorstand.
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Thursday, March 8th 2018, 3:27pm

So wie es aussieht spielen wir nächste Saison 2. Liga.
Mal wieder. Nicht das das schlimm wäre, neeeiiinn, wir kennen das ja. Is bei uns nix neues. Gehört irgendwie dazu, oder?
Unser spürbar anders soll mMn ausdrücken, mal oben mal unten. Mal hier mal da. Mal Gladbach mal Sandhausen.
Der Vorstand hat mMn auch nichts bzw garnichts damit zu tun.
Wir hatten eine sportliche Führung die alles im Griff hatte.
Spielten, obwohl immer der gleiche Stiefel, seriöse Runden. Und qualifizierten uns zum Schluss mit Glück und Modeste für Europa.
Das man nicht auf Glück hoffen darf und Modeste verkauft wurde haben anscheinend nicht alle mitbekommen.
Das unser OM nach wie vor nicht existierte, unsre halbwegs gefährlichen Aussenstürmer mehr in der Arztpraxis als aufm Trainingsplatz waren, wurde ignoriert.
Das vor diesem Hintergrund soooo schlecht eingekauft wurde, sooooviel Geld ausgegeben wurde für Schrott, war für alle, ausser dem Vorstand, sichtbar.
Trotz aller schlechten Erfahrungen die da gemacht wurden, bin ich wie schon erwähnt, ganz klar.
Da hat unser Vorstand nichts aber auch garnichts mit zu tun. Sie sind dsbzgl aus der Kritik rauszunehmen.
Wir können stolz und froh sein solche Fachleute und Vollprofis an der Spitze zu haben.
Uli Hoeneß dagegen is ne Luftpumpe
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shiwawa

Master

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48

Thursday, March 8th 2018, 3:46pm

Was hast du denn geraucht, oder soll das ein Scherz gewesen sein?
:fcfc: :fcfc: :fcfc: Der FC darf (nicht) absteigen... :kopfwand:
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49

Thursday, March 8th 2018, 3:51pm

Was hast du denn geraucht, oder soll das ein Scherz gewesen sein?
Tja, was denkste denn so 8)
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50

Thursday, March 8th 2018, 5:16pm

Bei Hoeness darf man nicht nicht vergessen das er selbst sehr erfolgreich war als Geschäftsführer Sport, das unterscheidet Ihn von allen anderen Präsidenten.

Was unseren Vorstand angeht finde ich das da schon viel schlimmere am Werk waren, da würde ich jetzt ohne Not kein Fass aufmache.

Alternativen gibts doch eh keine, zumindestens fallen mir keine ein.
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Thursday, March 8th 2018, 5:30pm

Bei Hoeness darf man nicht nicht vergessen das er selbst sehr erfolgreich war als Geschäftsführer Sport, das unterscheidet Ihn von allen anderen Präsidenten.

Was unseren Vorstand angeht finde ich das da schon viel schlimmere am Werk waren, da würde ich jetzt ohne Not kein Fass aufmache.

Alternativen gibts doch eh keine, zumindestens fallen mir keine ein.


Im Falle des Abstiegs fände ich auch einen Neuanfang auf Vorstandsebene sinnvoll. Dies müsste dann aber über einen freiwilligen Rücktritt im Herbst laufen. Ich sehe derzeit aber auch´keine Gruppe, die auf der MItgliederversammlung im Herbst die Nachfolge antreten könnte. Eine personelle Alternative scheint es in Köln nicht zu geben. Von daher wird der jetzige Vorstand wohl bis zum Ende seiner Wahlzeit im Herbst 2019 im Amt bleiben.
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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Thursday, March 8th 2018, 5:58pm

Bei Hoeness darf man nicht nicht vergessen das er selbst sehr erfolgreich war als Geschäftsführer Sport, das unterscheidet Ihn von allen anderen Präsidenten.

Was unseren Vorstand angeht finde ich das da schon viel schlimmere am Werk waren, da würde ich jetzt ohne Not kein Fass aufmache.

Alternativen gibts doch eh keine, zumindestens fallen mir keine ein.

Ja, die Bayern sind da mit ihrer fussballerischen Kompetenz eine Ausnahme, die allerdings auch (zumindest gerüchteweise) dazu führte, dass zum Beispiel Max Eberl den SpoDi-Job nicht wollte wegen zu wenig vorhandener Handlungs-Vollmacht.
Und genau DAS wird auch spannend, sollte es einen neuen Vorstand geben. Ich finde zum Beispiel, bisher macht Veh einen ordentlichen Job (Kauf Terodde und Kozze; Veto bei J.Horn). Wenn jetzt ein neuer Vorstand kommt und kommuniziert, mehr ins sportliche Tagesgeschäft eingreifen zu wollen, gehe ich fest davon aus, dass Veh und evtl. auch Aehlig schnell wieder weg sind. Veh ist in solcher Hinsicht ziemlich straight, der wird sich seine jetzigen Kompetenzen ganz sicher nicht beschneiden lassen.
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53

Thursday, March 8th 2018, 6:10pm


Ja, die Bayern sind da mit ihrer fussballerischen Kompetenz eine Ausnahme, die allerdings auch (zumindest gerüchteweise) dazu führte, dass zum Beispiel Max Eberl den SpoDi-Job nicht wollte wegen zu wenig vorhandener Handlungs-Vollmacht.
Und genau DAS wird auch spannend, sollte es einen neuen Vorstand geben. Ich finde zum Beispiel, bisher macht Veh einen ordentlichen Job (Kauf Terodde und Kozze; Veto bei J.Horn). Wenn jetzt ein neuer Vorstand kommt und kommuniziert, mehr ins sportliche Tagesgeschäft eingreifen zu wollen, gehe ich fest davon aus, dass Veh und evtl. auch Aehlig schnell wieder weg sind. Veh ist in solcher Hinsicht ziemlich straight, der wird sich seine jetzigen Kompetenzen ganz sicher nicht beschneiden lassen.


Ich bin da ganz Deiner Meinung!
Wenn der FC einen Vorstand hätte, der die Handlungsspielräume der sportlichen Geschäftsführung, wie vielfach gefordert, weitgehend einschränkt, würden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Geschäftsführer mit Erfahrung und Reputation bekommen.
Wer setzt sich denn auf den Schleudersitz, um dann Weisungen von oben oder geplante Transfers gestrichen zu bekommen?!
Der Unterschied zwischen dem, der Du bist und dem, der Du sein möchtest, ist das, was Du tust.
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Thursday, March 8th 2018, 10:18pm


Ja, die Bayern sind da mit ihrer fussballerischen Kompetenz eine Ausnahme, die allerdings auch (zumindest gerüchteweise) dazu führte, dass zum Beispiel Max Eberl den SpoDi-Job nicht wollte wegen zu wenig vorhandener Handlungs-Vollmacht.
Und genau DAS wird auch spannend, sollte es einen neuen Vorstand geben. Ich finde zum Beispiel, bisher macht Veh einen ordentlichen Job (Kauf Terodde und Kozze; Veto bei J.Horn). Wenn jetzt ein neuer Vorstand kommt und kommuniziert, mehr ins sportliche Tagesgeschäft eingreifen zu wollen, gehe ich fest davon aus, dass Veh und evtl. auch Aehlig schnell wieder weg sind. Veh ist in solcher Hinsicht ziemlich straight, der wird sich seine jetzigen Kompetenzen ganz sicher nicht beschneiden lassen.


Ich bin da ganz Deiner Meinung!
Wenn der FC einen Vorstand hätte, der die Handlungsspielräume der sportlichen Geschäftsführung, wie vielfach gefordert, weitgehend einschränkt, würden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Geschäftsführer mit Erfahrung und Reputation bekommen.
!


Das wäre zumindest eine plausible Erklärung dafür, daß jetzt Armin Veh unser Geschäftsführer Sport ist. :D
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Friday, March 9th 2018, 12:37am

Natürlich mischt unser Vorstand nicht nur lt. Satzung in vielen Entscheidungen kräftig mit.
Leider oft ohne Fachkompetenz.
Jede Verpflichtung über 4,5 Mio musste in Schmadtke-Zeiten vom Vorstand abgesegnet werden. Da fragt man sich doch, wie konnten diese Herren, vorausgesetzt sie waren zu diesem Zeitpunkt nüchtern, einem Cordoba-Transfer zustimmen? Da muss man sich doch die Frage stellen, warum wird der Vorstand nicht hier im Forum gewählt, wo doch jeder hier über mehr Fachkompetenz verfügt.

Schmadtke hat übrigens hingeschmissen, weil ihm der Vorstand die Entlassung Stögers untersagte. Daraufhin schmiss er ihnen den Kram vor die Füsse. Ob Labbadia, den er damals wollte, den FC in die Spur gebracht hätte, ist natürlich nur reine Spekulation. Mit Sicherheit würden aber weder Terodde noch Koziello beim FC die Schuhe schnüren.
"Toleranz ist der Verdacht, dass der Andere Recht hat." Kurt Tucholsky

Ich mag Menschen, die mir reinen Wein einschenken. Oder Bier. Bier geht auch.

Die Saison lief nach Plan. Nur der Plan war Scheisse.
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56

Friday, March 9th 2018, 3:31am

Ich lerne gerne dazu. Der wahrscheinliche Abstieg hängt mit
der Unfähigkeit unseres Vorstandes zusammen. War der Vorstand auch für die
Teilnahme am Europapokal der Hauptverantwortliche? Gibt es einen historischen
Beleg für die These, dass bei Absteigern der Vorstand unfähig ist.

Hat hier im allwissenden Forum jemand gewusst, dass dieser
Kader absteigen wird. Ist dieser Abstieg einer mit Ansage, weil ganz
offensichtlich dieser Kader der schlechteste der Bundesliga ist? War es
fahrlässig vom Vorstand zu glauben, dass es eine realistische Möglichkeit gab,
in der ersten Liga zu verweilen?

Haben die Mitglieder den Spinner wegen seiner fundierten
Fußballkenntnisse gewählt? Gab es nicht schon Weltmeister, mit dem Vorsatz
jeden Transfer persönlich zu begutachten, auf dieser Position. War dieser Weltmeister
deutlich erfolgreicher? Hat der Vorstand so viel Freizeit um sich um die
sportlichen Belange zu kümmern, z.B. Transfers oder Trainingssteuerung?

Eigentlich hat ein Vorstand ja nichts anderes zu tun, einen
Verein zu führen kann ja nicht so schwer sein, machen andere nebenbei.
Sportlich Verantwortliche werden überbewertet, was tun die den schon für ihr
üppiges Gehalt?

In jedem gut geführten Laden schmeißt der Chef den Staubsauger an, weil er den Laden auf
Vordermann bringen will. Angestellte stören doch eigentlich nur den Erfolg.

Der Erfolg war vor Spinner bekanntlich deutlich größer. Der
Weltmeister hatte ein bestelltes Feld quasi im Alleingang bereitgestellt, die
Zukunft sah golden aus. Podolski wurde vom bayrischen Joch befreit, es wurden
adäquate Verstärkungen geholt, diese Mannschaft spielte sich in die Herzen der
Fans. Was konnte man stolz sein auf die Truppe von 2012.

Dieser Vorstand hat Stöger und Schmadtke verpflichtet, beide
haben den Niedergang 4 Jahre lang vorangetrieben. Solche Laien haben den FC um
Lichtjahre nach hinten geworfen. Dieser Vorstand hat Wehrle aus Stuttgart
geholt, wieviel besser könnte die wirtschaftliche Lage des FC aussehen, wenn
statt seiner ein Fachmann am Werke wäre?

Was kümmert einen, dass der FC vor der wirtschaftlichen
Insolvenz stand? Die Mitglieder wollten Thielen nicht mit Wernze im Gepäck, wie
soll man das erklären?

Die Entwicklung des Vereins zeigt seit 2012 stetig bergab,
weil es dieser Vorstand nicht kann.

Niemand in Köln will nach Sandhausen, es sei denn, man ist
Fortuna Fan. Dank des Vorstands wandern wir die Dünen wieder rauf.

Der FC gehört auf absehbare Zeit, zu den Vereinen, die unter
blöden Umständen absteigen können. Er befindet sich da in einem illustren Kreis
von Deutschen Meistern. Das ist bedauerlich, bedauerlich ist auch, dass die für
das Sportliche Verantwortlichen diese Saison Fehler gemacht haben. Diese Fehler
sind vielfach und ausführlich beschrieben worden.

Der Plan ist in der Praxis gescheitert. Vor der Saison hat der Vorstand, wie auch
ich, an die Möglichkeit geglaubt, der Plan könnte aufgehen. Der Plan war den FC
in der Bundesliga zu etablieren, ein Platz unter den Top 5 ist unter den
gegebenen Umständen nicht planbar. Dafür ist der Spieleretat im Vergleich
deutlich zu klein.

Ein fähiger Vorstand hätte diesen Malus selbstverständlich kompensiert.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Viel Feind, viel Ehr
:thumbsup:


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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Date of registration: Jun 10th 2016

Posts: 17,153

57

Friday, March 9th 2018, 11:21am

Ich lerne gerne dazu. Der wahrscheinliche Abstieg hängt mit
der Unfähigkeit unseres Vorstandes zusammen. Die Entwicklung des Vereins zeigt seit 2012 stetig bergab, weil es dieser Vorstand nicht kann.
.


Ich mache es mal wie Aixbock und nehme die beiden obigen Sätze aus deinem Post heraus, um sie zu kommentieren..

Du sprichst mir damit aus der Seele. :teuflisch:
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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Gernot´s

Trainee

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58

Friday, March 9th 2018, 12:51pm

...

Ein fähiger Vorstand hätte diesen Malus selbstverständlich kompensiert.

Ich erlaube mir auch, den obigen Beitrag etwas einzukürzen.

Es wird dort - richtigerweise - auf Verdienste der Vergangenheit verwiesen, jedoch hieraus die mMn falsche Schlüsse für die Zukunft gezogen.

Ein fähiger Vorstand hätte zumindest mit Vehemenz dem Sportdirektor im Laufe der letzten Transferperiode verständlich machen müssen, dass eine konkurrenzfähige Bundesligamannschaft zwingend einen torgefährlichen Stürmer aufweisen muss.

Ein fähiger Vorstand hätte zwingend den sportlichen Leiter (sprich Trainer) zu einem Zeitpunkt "gehen lassen" müssen, als noch der Klassenerhalt theoretisch (nicht mathematisch) möglich gewesen wäre. Allerspätestens hätte jedoch ein fähiger Vorstand den sportlichen Leiter entlassen müssen, als der Sportdirektor dies vorschlug (9. Spieltag), ggf. sogar zusammen mit dem Sportdirektor (wie es bspw. der HSV, auch natürlich viel zu spät, gerade vormacht).

Stattdessen hat man zugewartet und gehofft, dass sich die sportliche Krise irgendwie "von selbst" auflöst. Das Ergebnis ist bekannt, PS durfte noch die schlechteste Punkteausbeute in der Bundesligahistorie einfahren und sich dann verabschieden. Mit diesen 3. Punkten nach (fast) der kompletten Hinrunde hatte sich das Projekt "Klassenerhalt" natürlich weitestgehend erledigt.

Natürlich haben Vorstand, JS, PS etc. vieles in der Vergangenheit richtig gemacht, allerdings gehört zur Wahrheit auch dazu, dass diese Saison vieles falsch gelaufen ist. Hierfür trägt mMn auch der Vorstand - neben JS und PS - ein großes Maß an Mitverantwortung, weil man nicht bzw. viel zu spät eingeschritten ist, als Handlungsbedarf bestand.

Nichtsdestotrotz wäre auch ich für den Verbleib dieses Vorstandes in der Hoffnung, dass aus dieser desaströsen Saison die richtigen Lehren gezogen werden.
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59

Friday, March 9th 2018, 1:05pm

@Gernot's:

Sehr gut zusammengefasst,das sehe ich genauso wie du!

Man kann eben nicht den Vorstand aus allem raus lassen was das sportliche Chaos in dieser Saison betrifft!

Diesen Schuh müssen die sich definitiv anziehen,dass von denen der Fehler der Passivität gemacht wurde!
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60

Friday, March 9th 2018, 1:17pm

@Gernot's:

Sehr gut zusammengefasst,das sehe ich genauso wie du!

Man kann eben nicht den Vorstand aus allem raus lassen was das sportliche Chaos in dieser Saison betrifft!

Diesen Schuh müssen die sich definitiv anziehen,dass von denen der Fehler der Passivität gemacht wurde!


Der Vorstand hat ja auch in seinem "offenen Brief" vom 10.12.2017 seine fehler eingeräumt:

Zitat: "Wir haben zu spät realisiert, dass das erfolgreiche Duo Jörg Schmadtke und Peter Stöger, das wir 2013 zum 1. FC Köln geholt haben, nicht mehr funktioniert – mit allen Konsequenzen, die dies bis heute hat, von Transfer- und Kaderentscheidungen bis zur Zahl der Verletzungen. Wir hätten genauer hinschauen und früher eingreifen müssen. Nach dem Ausscheiden von Jörg Schmadtke haben wir darüber hinaus intern die nötige Klarheit und Geschlossenheit vermissen und nach außen ein Bild entstehen lassen, das nicht zu dem 1. FC Köln passt, für den wir seit 2012 stehen. In der Krise haben wir nicht mehr so souverän agiert, wie es unser Anspruch ist. Das kreiden wir uns ganz persönlich an und wir bedauern es. Auch in der Mannschaft ist die Geschlossenheit in Teilen verloren gegangen. Dies alles ist in der Woche zwischen dem Hertha- und dem Schalke-Spiel endgültig für alle, auch für Peter Stöger, unerträglich geworden. Unzulässige persönliche Diffamierungen einmal beiseite lassend, ist die aktuelle Kritik an unserer Amtsführung daher gerechtfertigt."
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