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Sunday, February 24th 2019, 4:17pm

@bacardi
Das Problem ist, l#seven schreibt sich seit geraumer Zeit daran die Hände wund, dass wir keine Spieler für links und rechts haben, die man für Anfangs System braucht. Und DAS lässt die äußeren Spieler der Dreierkette ein ums andere Mal schlecht aussehen. Vielleicht wäre das noch mit einem sehr schnellen 6er zu kaschieren, nur haben wir den ebenfalls nicht.

Außerdem frage ich mich ein ums andere Mal, wie es die Gegner immer wieder schaffen, uns bei eigenem Abschlag zuzulaufen, ohne dass wir Lösungen finden! Bei einem klugen Pass aus dieser Situation fährst du sofort und zwangsläufig einen Überzahl-Angriff. WIR bolzen lieber den Ball hoch und weit nach vorne.

Für BEIDES ist in wirklich allerallerallererster Linie der Trainer verantwortlich. Passieren tut NICHTS! Und ich will Anfang damit nichtmal bashen, das ist einfach die grausame Realität, die man Spieltag für Spieltag für Spieltag sehen kann. Ich nenne das Lernresistenz oder, noch viel schlimmer, Ratlosigkeit.

@smokie: Die Gegner schaffen es nicht uns 90 Minuten , bei eigenem Abschlag zuzulaufen. Die Gegner wählen diese Taktik, weil es sich gezeigt hat,dass uns das stresst. Dieses anlaufen ist aber körperlich sehr anstrengend und am Ende fehlen dem Gegner regelmäßig die Körner für ein besseres Ergebnis. Den psychologischen Aspekt sollte man ebenfalls nicht komplett vernachlässigen. Für unsere Gegner ist das Spiel in Köln ein ganz besonderes Erlebnis, dass ihnen unter Umständen sogar Ruhm verspricht. Die Spieler des FC gehen unter anderen Voraussetzung in so ein Spiel. Physisch im Vorteil, psychologisch eher nicht.
Am Anfang der Saison haben wir die weiten Abschläge gemieden, wie der Satan das Weihwasser. Der allgemeine Tenor war, dass ist viel zu Risiko behaftet.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:


Wenn´s einfach wär, könnte es jeder :thumbsup:

Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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Bacardi

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Sunday, February 24th 2019, 4:28pm

@bacardi
Das Problem ist, l#seven schreibt sich seit geraumer Zeit daran die Hände wund, dass wir keine Spieler für links und rechts haben, die man für Anfangs System braucht. Und DAS lässt die äußeren Spieler der Dreierkette ein ums andere Mal schlecht aussehen. Vielleicht wäre das noch mit einem sehr schnellen 6er zu kaschieren, nur haben wir den ebenfalls nicht.

Außerdem frage ich mich ein ums andere Mal, wie es die Gegner immer wieder schaffen, uns bei eigenem Abschlag zuzulaufen, ohne dass wir Lösungen finden! Bei einem klugen Pass aus dieser Situation fährst du sofort und zwangsläufig einen Überzahl-Angriff. WIR bolzen lieber den Ball hoch und weit nach vorne.

Für BEIDES ist in wirklich allerallerallererster Linie der Trainer verantwortlich. Passieren tut NICHTS! Und ich will Anfang damit nichtmal bashen, das ist einfach die grausame Realität, die man Spieltag für Spieltag für Spieltag sehen kann. Ich nenne das Lernresistenz oder, noch viel schlimmer, Ratlosigkeit.

@smokie: Die Gegner schaffen es nicht uns 90 Minuten , bei eigenem Abschlag zuzulaufen. Die Gegner wählen diese Taktik, weil es sich gezeigt hat,dass uns das stresst. Dieses anlaufen ist aber körperlich sehr anstrengend und am Ende fehlen dem Gegner regelmäßig die Körner für ein besseres Ergebnis. Den psychologischen Aspekt sollte man ebenfalls nicht komplett vernachlässigen. Für unsere Gegner ist das Spiel in Köln ein ganz besonderes Erlebnis, dass ihnen unter Umständen sogar Ruhm verspricht. Die Spieler des FC gehen unter anderen Voraussetzung in so ein Spiel. Physisch im Vorteil, psychologisch eher nicht.
Am Anfang der Saison haben wir die weiten Abschläge gemieden, wie der Satan das Weihwasser. Der allgemeine Tenor war, dass ist viel zu Risiko behaftet.
Und sie spielen eins gegen eins gegen uns als Manndeckung,
das nervt wenn man laufend einen Wadenbeißer an seinen Hacken hat (ich habe das
gehasst besonders wenn mal laufend gefoult wird und der Schiri greift kaum ein)

Dies ist aber einfach zu umgehen, mehr Bewegung im Spiel und
schneller spielen ohne die Passgenauigkeit zu verlieren (ist leichter gesagt
als umgesetzt)

Man kann es aber auch gegen den Trainer auslegen denn wenn
die Truppe als Mannschaft auftritt (großer Vorteil lange unter Stöger) dann hat
der Gegner bei unseren technisch viel besseren Spielern kaum noch Chancen.
Dieses laufen als Mannschaft, helfen und
spielen für den anderen mit, fehlt mir zu viel bei uns.
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Sunday, February 24th 2019, 4:37pm

@bacardi
Das Problem ist, l#seven schreibt sich seit geraumer Zeit daran die Hände wund, dass wir keine Spieler für links und rechts haben, die man für Anfangs System braucht. Und DAS lässt die äußeren Spieler der Dreierkette ein ums andere Mal schlecht aussehen. Vielleicht wäre das noch mit einem sehr schnellen 6er zu kaschieren, nur haben wir den ebenfalls nicht.

Außerdem frage ich mich ein ums andere Mal, wie es die Gegner immer wieder schaffen, uns bei eigenem Abschlag zuzulaufen, ohne dass wir Lösungen finden! Bei einem klugen Pass aus dieser Situation fährst du sofort und zwangsläufig einen Überzahl-Angriff. WIR bolzen lieber den Ball hoch und weit nach vorne.

Für BEIDES ist in wirklich allerallerallererster Linie der Trainer verantwortlich. Passieren tut NICHTS! Und ich will Anfang damit nichtmal bashen, das ist einfach die grausame Realität, die man Spieltag für Spieltag für Spieltag sehen kann. Ich nenne das Lernresistenz oder, noch viel schlimmer, Ratlosigkeit.

@smokie: Die Gegner schaffen es nicht uns 90 Minuten , bei eigenem Abschlag zuzulaufen. Die Gegner wählen diese Taktik, weil es sich gezeigt hat,dass uns das stresst. Dieses anlaufen ist aber körperlich sehr anstrengend und am Ende fehlen dem Gegner regelmäßig die Körner für ein besseres Ergebnis. Den psychologischen Aspekt sollte man ebenfalls nicht komplett vernachlässigen. Für unsere Gegner ist das Spiel in Köln ein ganz besonderes Erlebnis, dass ihnen unter Umständen sogar Ruhm verspricht. Die Spieler des FC gehen unter anderen Voraussetzung in so ein Spiel. Physisch im Vorteil, psychologisch eher nicht.
Am Anfang der Saison haben wir die weiten Abschläge gemieden, wie der Satan das Weihwasser. Der allgemeine Tenor war, dass ist viel zu Risiko behaftet.
Und sie spielen eins gegen eins gegen uns als Manndeckung,
das nervt wenn man laufend einen Wadenbeißer an seinen Hacken hat (ich habe das
gehasst besonders wenn mal laufend gefoult wird und der Schiri greift kaum ein)

Dies ist aber einfach zu umgehen, mehr Bewegung im Spiel und
schneller spielen ohne die Passgenauigkeit zu verlieren (ist leichter gesagt
als umgesetzt)

Man kann es aber auch gegen den Trainer auslegen denn wenn
die Truppe als Mannschaft auftritt (großer Vorteil lange unter Stöger) dann hat
der Gegner bei unseren technisch viel besseren Spielern kaum noch Chancen.
Dieses laufen als Mannschaft, helfen und
spielen für den anderen mit, fehlt mir zu viel bei uns.

Das Fehlen des einander helfen ist ein berechtiger Kritikpunkt, vor allem defensiv. Dieses Phänomen wird als mangelnder Mannschaftsgeist und nicht als mangelnder Trainergeist beschrieben. Den Trainer sehe ich daher auch nicht als zuallererst verantwortlich.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:


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Sunday, February 24th 2019, 4:51pm

Der Trainer ist dafür verantwortlich, links und rechts im Mittelfeld Spieler aufzustellen, die nicht die defensiven Fähigkeiten besitzen, dieses System so zu spielen, dass wir nicht so anfällig sind! Ein Clemens wird das NIEMALS können, auch nicht wenn er in seiner Karriere niemals verletzt gewesen wäre. Ein komplett fitter, 25-jährigem Risse könnte das, Kainz siehe Clemens, Hector fehlt das in der Offensive, was vorgenannten defensiv fehlt.
Lahm könnte das. Kimmich auch. Alaba. Guerrero vom BVB. Problem: Die haben wir nicht. Absurderweise steigst du so WAHRSCHEINLICH trotzdem auf. Sogar als Tabellenführer scheint es möglich zu sein.
Die Frage aller Fragen lautet: Ist Anfang das bewusst? Denn sowas kannst du ja nicht öffentlich erzählen. Wenn er das WEISs, kann man mit der Situation arbeiten, evtl sogar umgehen. Falls nicht: Ich hab kein Bock, mich von den Top 11 in Liga eins zweistellig aus dem Stadion schießen zu lassen um dann zu merken, dass der Trainer keinen Plan B hat. Und wenn er ihn hat, dass das Team Wochen braucht, um diesen umzusetzen und dann ist es vielleicht zu spät.
Und DAS ist mein größtes Problem, was ich mit Anfang habe: Er scheint null reagieren zu können. Er ist kein Stück flexibel. Also außer der SpoDi sagt was. Und das ist mir n bisschen zu dünn für einen Cheftrainer „meines“ Teams....
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Bacardi

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Sunday, February 24th 2019, 4:53pm

@bacardi
Das Problem ist, l#seven schreibt sich seit geraumer Zeit daran die Hände wund, dass wir keine Spieler für links und rechts haben, die man für Anfangs System braucht. Und DAS lässt die äußeren Spieler der Dreierkette ein ums andere Mal schlecht aussehen. Vielleicht wäre das noch mit einem sehr schnellen 6er zu kaschieren, nur haben wir den ebenfalls nicht.

Außerdem frage ich mich ein ums andere Mal, wie es die Gegner immer wieder schaffen, uns bei eigenem Abschlag zuzulaufen, ohne dass wir Lösungen finden! Bei einem klugen Pass aus dieser Situation fährst du sofort und zwangsläufig einen Überzahl-Angriff. WIR bolzen lieber den Ball hoch und weit nach vorne.

Für BEIDES ist in wirklich allerallerallererster Linie der Trainer verantwortlich. Passieren tut NICHTS! Und ich will Anfang damit nichtmal bashen, das ist einfach die grausame Realität, die man Spieltag für Spieltag für Spieltag sehen kann. Ich nenne das Lernresistenz oder, noch viel schlimmer, Ratlosigkeit.

@smokie: Die Gegner schaffen es nicht uns 90 Minuten , bei eigenem Abschlag zuzulaufen. Die Gegner wählen diese Taktik, weil es sich gezeigt hat,dass uns das stresst. Dieses anlaufen ist aber körperlich sehr anstrengend und am Ende fehlen dem Gegner regelmäßig die Körner für ein besseres Ergebnis. Den psychologischen Aspekt sollte man ebenfalls nicht komplett vernachlässigen. Für unsere Gegner ist das Spiel in Köln ein ganz besonderes Erlebnis, dass ihnen unter Umständen sogar Ruhm verspricht. Die Spieler des FC gehen unter anderen Voraussetzung in so ein Spiel. Physisch im Vorteil, psychologisch eher nicht.
Am Anfang der Saison haben wir die weiten Abschläge gemieden, wie der Satan das Weihwasser. Der allgemeine Tenor war, dass ist viel zu Risiko behaftet.
Und sie spielen eins gegen eins gegen uns als Manndeckung,
das nervt wenn man laufend einen Wadenbeißer an seinen Hacken hat (ich habe das
gehasst besonders wenn mal laufend gefoult wird und der Schiri greift kaum ein)

Dies ist aber einfach zu umgehen, mehr Bewegung im Spiel und
schneller spielen ohne die Passgenauigkeit zu verlieren (ist leichter gesagt
als umgesetzt)

Man kann es aber auch gegen den Trainer auslegen denn wenn
die Truppe als Mannschaft auftritt (großer Vorteil lange unter Stöger) dann hat
der Gegner bei unseren technisch viel besseren Spielern kaum noch Chancen.
Dieses laufen als Mannschaft, helfen und
spielen für den anderen mit, fehlt mir zu viel bei uns.

Das Fehlen des einander helfen ist ein berechtiger Kritikpunkt, vor allem defensiv. Dieses Phänomen wird als mangelnder Mannschaftsgeist und nicht als mangelnder Trainergeist beschrieben. Den Trainer sehe ich daher auch nicht als zuallererst verantwortlich.
Da gebe ich Dir Recht, es hat viel damit zu tun das einige
wohl mehr mit sich selbst zu tun haben, ist aber pauschal damit auch nicht zu begründen
denn es kann auch damit zusammen hängen das die Spieler gefangen sind im System
und
Angst vor Fehlern haben Das würde bedeuten das wir Fußball am
Reisbrett spielen und vielleicht nicht die Spieler haben die dann den nächsten
Level in der Lage sind abzurufen oder auch nicht den Trainer dafür haben. Pep
oder Favre können ja beides vermitteln, ohne jetzt Anfang mit den beiden vergleichen
zu wollen
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Machead

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Sunday, February 24th 2019, 5:20pm


Das Fehlen des einander helfen ist ein berechtiger Kritikpunkt, vor allem defensiv. Dieses Phänomen wird als mangelnder Mannschaftsgeist und nicht als mangelnder Trainergeist beschrieben. Den Trainer sehe ich daher auch nicht als zuallererst verantwortlich.
Ja, dem würde ich zustimmen. Und gleichzeitig habe ich Fragen, wenn ich die Körpersprache von den Etablierten wie z.B. Horn und vor allem Hector und anderen versuche zu lesen. Ich finde Jonas ist nicht wieder zu erkennen. Abgesehen davon, dass er sportlich derzeit wohl seinen eigenen Ansprüchen nicht genügt, sehe ich ihn viel häufiger foulen, meckern und mit herabhängenden Schultern rumlaufen als früher. Und zwar in nahezu allen Spielen. Da stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Mich weit aus dem Fenster lehnend meine ich, dass da eine innere fußballerische Überzeugung fehlt, genau zu wissen, was auf dem Platz zu tun ist und dass das schon das Richtige sein wird. Ein Spieler, dem diese innere Überzeugung fehlt, kann unmöglich seinen Kollegen auf dem Platz helfen - er ist mit sich selbst schon genug beschäftigt.

Der Einzige aus der Stammelf, dessen Körpersprache zu 100 Prozent positiv ist, ist Cordoba. Der versteht sowieso nicht, was sein Trainer da redet und spielt einfach drauf los.
Alle reden von ihrer Meinung, doch wen interessiert die schon? Halt einfach die Klappe!
- Kodo Sawaki
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Sunday, February 24th 2019, 5:26pm


Das Fehlen des einander helfen ist ein berechtiger Kritikpunkt, vor allem defensiv. Dieses Phänomen wird als mangelnder Mannschaftsgeist und nicht als mangelnder Trainergeist beschrieben. Den Trainer sehe ich daher auch nicht als zuallererst verantwortlich.
Ja, dem würde ich zustimmen. Und gleichzeitig habe ich Fragen, wenn ich die Körpersprache von den Etablierten wie z.B. Horn und vor allem Hector und anderen versuche zu lesen. Ich finde Jonas ist nicht wieder zu erkennen. Abgesehen davon, dass er sportlich derzeit wohl seinen eigenen Ansprüchen nicht genügt, sehe ich ihn viel häufiger foulen, meckern und mit herabhängenden Schultern rumlaufen als früher. Und zwar in nahezu allen Spielen. Da stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Mich weit aus dem Fenster lehnend meine ich, dass da eine innere fußballerische Überzeugung fehlt, genau zu wissen, was auf dem Platz zu tun ist und dass das schon das Richtige sein wird. Ein Spieler, dem diese innere Überzeugung fehlt, kann unmöglich seinen Kollegen auf dem Platz helfen - er ist mit sich selbst schon genug beschäftigt.

Der Einzige aus der Stammelf, dessen Körpersprache zu 100 Prozent positiv ist, ist Cordoba. Der versteht sowieso nicht, was sein Trainer da redet und spielt einfach drauf los.


Ich glaube, Hector, dessen Defizite du beschrieben hast, tut sich mit der Binde schwer. Ich glaube nicht, dass es seinem Naturell entspricht, so eine exponierte Rolle innerhalb der Mannschaft zu übernehmen. Hector führt mit Leistung und agiert dezent im Hintergrund. Als Kapitän sehe ich ihn nicht zwingend.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:


Wenn´s einfach wär, könnte es jeder :thumbsup:

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Sunday, February 24th 2019, 5:28pm


Das Fehlen des einander helfen ist ein berechtiger Kritikpunkt, vor allem defensiv. Dieses Phänomen wird als mangelnder Mannschaftsgeist und nicht als mangelnder Trainergeist beschrieben. Den Trainer sehe ich daher auch nicht als zuallererst verantwortlich.
Ja, dem würde ich zustimmen. Und gleichzeitig habe ich Fragen, wenn ich die Körpersprache von den Etablierten wie z.B. Horn und vor allem Hector und anderen versuche zu lesen. Ich finde Jonas ist nicht wieder zu erkennen. Abgesehen davon, dass er sportlich derzeit wohl seinen eigenen Ansprüchen nicht genügt, sehe ich ihn viel häufiger foulen, meckern und mit herabhängenden Schultern rumlaufen als früher. Und zwar in nahezu allen Spielen. Da stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Mich weit aus dem Fenster lehnend meine ich, dass da eine innere fußballerische Überzeugung fehlt, genau zu wissen, was auf dem Platz zu tun ist und dass das schon das Richtige sein wird. Ein Spieler, dem diese innere Überzeugung fehlt, kann unmöglich seinen Kollegen auf dem Platz helfen - er ist mit sich selbst schon genug beschäftigt.

Der Einzige aus der Stammelf, dessen Körpersprache zu 100 Prozent positiv ist, ist Cordoba. Der versteht sowieso nicht, was sein Trainer da redet und spielt einfach drauf los.
:kugelnlachen: :prost:


Cordoba spielt einfach drauf los und ist deshalb so gut, weil er Anfang eh nicht versteht
Scheiss Videobeschiss
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Sunday, February 24th 2019, 10:18pm


Das Fehlen des einander helfen ist ein berechtiger Kritikpunkt, vor allem defensiv. Dieses Phänomen wird als mangelnder Mannschaftsgeist und nicht als mangelnder Trainergeist beschrieben. Den Trainer sehe ich daher auch nicht als zuallererst verantwortlich.
Ja, dem würde ich zustimmen. Und gleichzeitig habe ich Fragen, wenn ich die Körpersprache von den Etablierten wie z.B. Horn und vor allem Hector und anderen versuche zu lesen. Ich finde Jonas ist nicht wieder zu erkennen. Abgesehen davon, dass er sportlich derzeit wohl seinen eigenen Ansprüchen nicht genügt, sehe ich ihn viel häufiger foulen, meckern und mit herabhängenden Schultern rumlaufen als früher. Und zwar in nahezu allen Spielen. Da stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Mich weit aus dem Fenster lehnend meine ich, dass da eine innere fußballerische Überzeugung fehlt, genau zu wissen, was auf dem Platz zu tun ist und dass das schon das Richtige sein wird. Ein Spieler, dem diese innere Überzeugung fehlt, kann unmöglich seinen Kollegen auf dem Platz helfen - er ist mit sich selbst schon genug beschäftigt.

Der Einzige aus der Stammelf, dessen Körpersprache zu 100 Prozent positiv ist, ist Cordoba. Der versteht sowieso nicht, was sein Trainer da redet und spielt einfach drauf los.


Ich glaube, Hector, dessen Defizite du beschrieben hast, tut sich mit der Binde schwer. Ich glaube nicht, dass es seinem Naturell entspricht, so eine exponierte Rolle innerhalb der Mannschaft zu übernehmen. Hector führt mit Leistung und agiert dezent im Hintergrund. Als Kapitän sehe ich ihn nicht zwingend.

Laut Kölner Stadtanzeiger sollen ja FC-Spieler mit dem offensiven System (gestalten statt lauern) und den veränderten Trainingsbedingungen (Drohnenüberwachung) nicht klar kommen und gegen den Trainer spielen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß ein charakterfester Spieler wie Hector dabei ist. Seit 1 1/2 Jahren ist er (ähnlich wie Timo Horn) sportlich eher im Abwärtstrend. Das wird auch auf die Stimmung gehen. Gegen Dresden hat er zuletzt mal ein richtig gutes Spiel gemacht.
Beierlorzer: "Ich will dem FC einen aktiven Stil verpassen. Das soll reichen." Kommentar des Express zu dieser Aussage: Dieser Optimismus, er wirkt ansteckend.
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Teutobock

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Sunday, February 24th 2019, 10:25pm

Eben habe ich den Kommentar von ML Merten gelesen. Eigentlich trifft er den Nagel auf den Kopf: Die Spieler haben keinen Bock 2.Liga zu arbeiten. Insbesondere tuen sich da die Übriggeblebenen aus der Abstiegsmannschaft hervor. Andererseits scheint mir das Grundübel auch zu sein, dass man der Mannschaft eine Taktik überstülpt, anstatt es andersherum zu machen. Dann lese ich aber auch, dass die Spieler es sich in ihrem "Einfachfussballhaus" (lange Bälle nach vorne) bequem gemacht haben. Fragen über Fragen.......
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Hermes

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Sunday, February 24th 2019, 10:26pm

Gastroskopie hat ein Dr. „HERMES“ durchgeführt. Wenn das mal kein gutes Forums-Omen ist. Ist es gar derselbe?

Sorry fürs Off ;)


Nee, das war ich nicht, ich schwöre. Habe sowas noch nie gemacht (Gastroskopie, Endoskopie etc.). Schaue grundsätzlich meinen Mitmenschen lieber in's Gesicht als in die Eingeweide. Als Mediziniker wäre ich wohl ziemlich ungeeignet... ;)
:winken:
„Kapitalismus ist wie ein toter Hering im Mondenschein. Er glänzt, aber er stinkt.“ (Otto Ludwig Piffl)
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Machead

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Sunday, February 24th 2019, 10:48pm

Eben habe ich den Kommentar von ML Merten gelesen. Eigentlich trifft er den Nagel auf den Kopf: Die Spieler haben keinen Bock 2.Liga zu arbeiten. Insbesondere tuen sich da die Übriggeblebenen aus der Abstiegsmannschaft hervor. Andererseits scheint mir das Grundübel auch zu sein, dass man der Mannschaft eine Taktik überstülpt, anstatt es andersherum zu machen. Dann lese ich aber auch, dass die Spieler es sich in ihrem "Einfachfussballhaus" (lange Bälle nach vorne) bequem gemacht haben. Fragen über Fragen.......
Wenn es dieses "Einfachfußballhaus" jemals gegeben haben sollte, dürfte davon durch die Spielerfluktuation nicht mal das Fundament übrig sein. Das taugt einfach nicht mehr als Ausrede. MA hatte reichlich Zeit, der Mannschaft ein taktisches Korsett zu verpassen, das ihr auch passt. Zu sehen ist davon nicht viel. Die Spiele werden durch individuelle Klasse gewonnen, nicht durch eine funktionierende Spielidee.

Zum Kommentar von Marc Merten muss man nicht viel sagen; er ist keine journalistische Glanzleistung. Er wirft den Spielern vor, sich nicht an taktische Vorgaben zu halten und die Spielidee nicht umzusetzen. Das tut er, ohne zu benennen, worin genau diese Trainervorgaben bestehen und welcher Spieler in welcher Situation davon abweicht.

Markus Anfang schafft es nicht, den Spielern Vorgaben zu machen, von denen sie überzeugt sind, dass sie funktionieren. Mit jeder Niederlage verfestigen sich diese Zweifel - und mit jedem Sieg, der allein auf individuelle Stärke zurückzuführen ist, leider auch.
Alle reden von ihrer Meinung, doch wen interessiert die schon? Halt einfach die Klappe!
- Kodo Sawaki
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Sunday, February 24th 2019, 11:37pm

Na gut, wie soll der Neue denn heißen?
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Monday, February 25th 2019, 12:17am

Na gut, wie soll der Neue denn heißen?

Also ich mag ja „Noah“. Oder „Luke“. Oder mal wieder was eher altmodisches. „Dieter“ zum Beispiel. Oder „Kurt“. Hauptsache gesund.
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Monday, February 25th 2019, 1:28am

Na gut, wie soll der Neue denn heißen?

Also ich mag ja „Noah“. Oder „Luke“. Oder mal wieder was eher altmodisches. „Dieter“ zum Beispiel. Oder „Kurt“. Hauptsache gesund.


Könnte auch ein Spanier werden; Jesus ist da keine Seltenheit. Darunter wird´s wohl keinen geben, der zu seinem Start und bei seinem Ende mehr als 40% der Anhänger hinter sich weiß. Jesus müsste aber bedenken, Wasser zu Wein ist old school. Wasser zu Kölsch könnte die Akzeptanz deutlich erhöhen.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:


Wenn´s einfach wär, könnte es jeder :thumbsup:

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Monday, February 25th 2019, 11:43am

Marco Rose hätte ich gerne. Wird wohl nur ein Wunsch bleiben.
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  • This post has been edited 1 times, last edit by "fidschi" (Feb 25th 2019, 12:26pm)

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Monday, February 25th 2019, 1:59pm

Marco Rose hätte ich gerne. Wird wohl nur ein Wunsch bleiben.


Rose ist Favorit für die Nagelsmann-Nachfolge in Hoffenheim. Er lässt bei den Ösi-Dosen den Rangnick-Fußball spielen. Ob unsere Spieler damit klar kämen, steht aber auf einem anderen Blatt.

Der junge Yann Aurel Bisseck ist ja von der U21 des FC nach Kiel gewechselt, die weiter einen ähnlichen Offensivfußball wie unter Anfang spielen. Nach den ersten Wochen stellte er ehrlich fest: „Für mich als Innenverteidiger war das in den ersten Einheiten ein Kulturschock, das kann man schon so sagen. Das Offensiv-System habe ich so noch nie irgendwo gesehen. Man merkt sofort, dass das schwer zu verteidigen ist“, beschreibt er. „Am Anfang war das schon problematisch. Seit elf Jahren kennst du die Abläufe als Innenverteidiger, und auf einmal heißt es: Geh in die Räume! Darauf muss man sich erst einmal einlassen. Aber ich kann von denen, die schon länger dabei sind, viel lernen.“

Und scheinbar ist das Anfang-System für viele unserer Spieler ebenfalls ein Kulturschock, mit dem sie noch nicht richtig klar kommen.
Beierlorzer: "Ich will dem FC einen aktiven Stil verpassen. Das soll reichen." Kommentar des Express zu dieser Aussage: Dieser Optimismus, er wirkt ansteckend.
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UrkölschePescher

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Monday, February 25th 2019, 2:15pm

Marco Rose hätte ich gerne. Wird wohl nur ein Wunsch bleiben.
Rose ist Favorit für die Nagelsmann-Nachfolge in Hoffenheim. Er lässt bei den Ösi-Dosen den Rangnick-Fußball spielen. Ob unsere Spieler damit klar kämen, steht aber auf einem anderen Blatt. Der junge Yann Aurel Bisseck ist ja von der U21 des FC nach Kiel gewechselt, die weiter einen ähnlichen Offensivfußball wie unter Anfang spielen. Nach den ersten Wochen stellte er ehrlich fest: „Für mich als Innenverteidiger war das in den ersten Einheiten ein Kulturschock, das kann man schon so sagen. Das Offensiv-System habe ich so noch nie irgendwo gesehen. Man merkt sofort, dass das schwer zu verteidigen ist“, beschreibt er. „Am Anfang war das schon problematisch. Seit elf Jahren kennst du die Abläufe als Innenverteidiger, und auf einmal heißt es: Geh in die Räume! Darauf muss man sich erst einmal einlassen. Aber ich kann von denen, die schon länger dabei sind, viel lernen.“ Und scheinbar ist das Anfang-System für viele unserer Spieler ebenfalls ein Kulturschock, mit dem sie noch nicht richtig klar kommen.
Also wenn hier schon Wunsch Trainernamen gehandelt werden... Hannes fände ich toll ( is ja nahe dran an Hennes ) ... da soll es auch weiter nördlich einen geben, der schon in der Schusslinie steht...
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Monday, February 25th 2019, 2:39pm

Marco Rose hätte ich gerne. Wird wohl nur ein Wunsch bleiben.


Rose ist Favorit für die Nagelsmann-Nachfolge in Hoffenheim. Er lässt bei den Ösi-Dosen den Rangnick-Fußball spielen. Ob unsere Spieler damit klar kämen, steht aber auf einem anderen Blatt.

Der junge Yann Aurel Bisseck ist ja von der U21 des FC nach Kiel gewechselt, die weiter einen ähnlichen Offensivfußball wie unter Anfang spielen. Nach den ersten Wochen stellte er ehrlich fest: „Für mich als Innenverteidiger war das in den ersten Einheiten ein Kulturschock, das kann man schon so sagen. Das Offensiv-System habe ich so noch nie irgendwo gesehen. Man merkt sofort, dass das schwer zu verteidigen ist“, beschreibt er. „Am Anfang war das schon problematisch. Seit elf Jahren kennst du die Abläufe als Innenverteidiger, und auf einmal heißt es: Geh in die Räume! Darauf muss man sich erst einmal einlassen. Aber ich kann von denen, die schon länger dabei sind, viel lernen.“

Und scheinbar ist das Anfang-System für viele unserer Spieler ebenfalls ein Kulturschock, mit dem sie noch nicht richtig klar kommen.


Also wenn hier schon Wunsch Trainernamen gehandelt werden... Hannes fände ich toll ( is ja nahe dran an Hennes ) ... da soll es auch weiter nördlich einen geben, der schon in der Schusslinie steht...
Meinst du den aus Hamburg, Joga´s Trainergott? Warum nicht gleich Tedesco, den Heilsbringer aus Gelsenkirchen? Der hat es mit seinem joganen Fußball sogar bis in die CL geschafft. Herrlich wäre auch herrlich, von mir aus aber auch den Hannes aus Hamburg. Tore schießen wird hier inzwischen als eher überflüssig angesehen. Hauptsache, man hat ne überragende Abwehr, so wie der HSV und Schalke. So sehen Sieger aus, Anfang raus!
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joergi

Master

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Monday, February 25th 2019, 3:06pm

@derPapa :respektieren:
Offenes Visier und scheinbar etwas Rückhalt für unseren Trainer.
Andere Trainer kochen auch nur mit Wasser, Deine erwähnten Kadetten sind gute Beispiele!
Es wurde doch von uns und auch von Veh Spektakel gefordert, dieses haben wir doch.
Kann mich kaum an ein 0-0, 1-0 unter Anfang erinnern, welches mal Standart war.
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
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