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Registrierungsdatum: 28. Juni 2017

Beiträge: 729

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Samstag, 23. Dezember 2017, 22:52

Rückblick auf 2017

Teil I:
2017
war ein ganz besonderes Jahr in der großartigen Geschichte des 1. FC Köln. Es
begann mit dem höchsten Auswärtssieg in der Bundesligahistorie der Macht vom
Rhein. 1:6 in Darmstadt gewonnen und Modeste bekam kein Rot. Es folgte der
vergessene 1:0 Heimsieg gegen den Club von VW. Torschütze war na klar Modeste,
der mit Videobeweis sicherlich nicht gespielt hätte. In den Jubel fliegt eine
Niederlage im Breisgau. Trotz schlechtem Spiel, Gelassenheit da die Erfahrung
lehrt: In Freiburg läuft es oft verkehrt. Schalke schlägt früh bei uns zu, doch
Danke an Modeste, der uns später verlässt. Der FC verspielt zu dieser Zeit
Europa, denn auch gegen Leipzig haben wir keine Chance. Statt Modeste haut
Osako denn Ehrentreffer zum 1:3 in die Maschen. Gegen Bayern schießt keiner den
Ehrentreffer, wie Leipzig schießen die Münchner 3 Tore. Es folgt das legändere
Spiel in Ingolstadt, Timo kehrt zurück ins Tor und hätte besser noch ein Spiel
gewartet. Trotz 2maliger Führung durch Modeste bringt der FC nur ein 2:2 mit
nach Hause. Timo sei Dank. Es folgt ein
Spektakel, die Hertha wird 4:2 besiegt. Wer vor Ort war, weiß es war trotzdem knapp.
Osako begann den Reigen, eine 3:0 Führung reichte nicht, auch als Modeste die
Hose auf halb 8 hing, war der Drops noch nicht gelutscht. Wie so häufig nach
guten Spielen, verlor der FC mit 2:1 beim ruhmreichen HSV. Wie es sich gehört
in der Nachspielzeit. Der FC verspielt Europa. Jojic hat aber Bock auf Europa
und schießt das 1:0 gegen Frankfurt. Selbstredend sind 2 Siege am Stück nicht
vorgesehen, deshalb dominieren uns die Ponys mit 2:3, trotz 2-maligen Ausgleich
durch Clemens und Modeste. Der Modeste Song war da schon im Umlauf und stürmte die
Hitparaden. 2 Niederlagen am Stück sind Usus. Daher zeigte der FC auch eine
grottige Leistung bei Augsburg. Nach dem HSV der zweite sichere Absteiger. Die
Puppenkiste siegte 2:1. Das Tor von Sörensen wurde Max angelastet. Der FC
berappelt sich und legt ein furioses Spiel gegen die Hoffenheimer hin. Da der
FC aber im Europavergeigenmodus spielt, kassiert er kurz vor Ende das 1:1.
Osako ist ob seines Luftlochs untröstlich. Mit Kampf, Glück und Timo Horn
bleibt es in Dortmund bei einem 0:0. Eines der glücklicheren Sorte. Es folgt
das Spiel der Saison. 4:3 gegen Bremen, ein Spiel das in Erinnerung bleibt, für
Jahre. 2mal Modeste, Zoller und Bittencourt für den FC. Es geht zur anderen Rheinseite,
der FC führt 2:0, weil Klünter ein geiles Solo abschließt. Am Ende sind alle
froh, die es mit dem FC halten, dass das Spiel mit 2:2 endet. Es folgt der historische
34te Spieltag. Der FC hat 46 Punkte
gesammelt, Europa quasi verspielt und liegt auf Platz 7 der Tabelle. Platz 9
ist gesichert, denn Schalke auf Platz 10 hat 4 Punkte Rückstand. Gladbach 2 und
Bremen einen Punkt Rückstand auf den FC. Freiburg 2 und Hertha 3 Punkte vor dem
FC. Freiburg muss nach München, Bremen nach Dortmund, Hertha hat Heimspiel
gegen auswärts schwache Leverkusener. Gladbach empfängt den Tabellenletzten
Darmstadt und die Kölner Mainz. Den FC Spielern ist der Druck anzumerken, es
dauert bis zur 43ten Minute, als Hector sich ein Herz fasst und das 1:0
besorgt. Bremen traut sich was und führt 2-mal beim BVB. Die Berliner trauen
ihren Augen nicht, 0:4 nach 64 Minuten. Freiburg hält sich tapfer, trotz
Meisterfeierlichkeitenpannen, verliert aber erwartungsgemäß 1:4. Im
Rheinernergie Stadion sirrt die Luft vor Anspannung. Mainz ist brav aber jeder
weiß, ein einziges Kacktor der Helau-jünger und der FC verspielt Europa. In der
87 Minute, nach schönem Zuspiel von Jojic, haut Osako das erlösende 2:0 in die
Maschen. Das Stadion fliegt, Eruptionen der Freude schlagen Wellen, bis in den
letzten Winkel der Stadt. Wildfremde
Menschen liegen sich in den Armen, gestandene Männer heulen wie Schoßhunde, die
Vision wird Realität. Unfassbar, unwirklich und doch wahr, der FC spielt
europäisch, nach 25 Jahren der Bedeutungslosigkeit. Modeste wird auf Händen
durch die Arena getragen, Stöger will in auf der Pressekonferenz „weiß“ machen,
es läuft in Köln. 49 Punkte und 51 geschossene Tore sichern Platz 5 und somit
die direkte Qualifikation für Europa. Kaum beachtete Zeichen des folgenden
Niedergangs zwängen sich an die Oberfläche. Stöger zieht sich zunächst in die
Katakomben zurück und spürt eine Leere in sich, die die Freude über das
Erreichte übertüncht. Realistisch hätte der FC auch auf Platz 9 landen können, wäre
dann alles schlechter fragt Stöger öffentlich. Blühende Landschaften am
Horizont, die Sonne lacht für den FC. Sponsorenverträge laufen in Kürze aus,
Fernsehgelder schwappen über und eine goldige Zukunft steht dem seriös
geführten Verein bevor. Die Geschäftsführer und das Trainerteam verbringen ein
paar private Tage in London, obwohl die Auslosung noch gar nicht stattfand. Die
Sommerpause wird vom wichtigen Confed Cup gefüllt, wo Hector in mitten von
lauter (noch) Nichtnationalspielern seinen ersten internationalen Titel
gewinnt. Den FC beherrscht ein anderes Thema, der Wechsel von Modeste nach
China. Ein Tauziehen sondergleichen, mit zwischenzeitlichem Abbruch der
Verhandlungen, Bekenntnissen der besonderen Art und Freunden mit großen
Taschen. Kurz vor Abschluss wird der Vollzug des Königstransfers vermeldet. Ein
junger Kolumbianer aus Mainz soll statt oder mit Modeste die Kölner Spitze anführen.
Seine Transfersumme wird zwar nicht konkret öffentlich, die kolportierten
Summen bringen aber so manches Fan Herz aus dem Takt. Der Mannschaft fehlen vor
allem torgefährliche Mittelfeldspieler, die fehlen auch am Ende der
Transferperiode. Dafür kommen J. Horn
und Mere für die Abwehr. Beide für einstellige Millionenablösen, dazu noch ein
Talent aus Portugal. Modeste ist nach China verkauft, der gemeine Fan fragt
sich, ob der FC eine Erfolgsgeschicht geschrieben hat. Immerhin sind die
sündhaften Ablösen für Spieler in China gedeckelt und der FC quasi einer der
letzten, der sich an den überhöhten Preisen laben durfte. Dagegen steht, der
MVP der Saison 16/17 steht nicht mehr im FC Trikot auf dem Platz. Hier im Forum
wird lebhaft diskutiert, nicht immer sachlich, dafür mit Herzblut. Es muss noch
einer kommen, Uth wird’s nicht. Handwerker schlägt dafür im Kader auf. Es folgt
eine durchwachsenen Vorbereitung und intern knirscht es im Gebälk. Trainer und
Geschäftsführer Sport liegen nicht mehr deckungsgleich auf einer Linie. Noch
dringen nur leise Anzeichen nach außen immerhin ist der Verein erfolgreich und
seriös.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Prognose ersetzt Zufall durch Irrtum!


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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Registrierungsdatum: 28. Juni 2017

Beiträge: 729

2

Samstag, 23. Dezember 2017, 22:53

Teil II:
Die Hinrunde der Saison 17/18 beginnt mit einem
Auswärtsspiel in Gladbach. Der
Vizepräsident des FC erzählt vor dem Spiel im Sky Studio, dass der FC unter der
Führung von Schmadtke und Stöger noch keine ernsthafte Krise zu bewältigen
gehabt hätte. Europa nicht das Ziel für diese Saison sei, ein einstelliger Tabellenplatz
aber angepeilt wurde. Es folgen 5 Niederlagen am Stück. Am 6ten Spieltag holt
der FC seinen ersten Punkt der Saison, mit einem 0:0 in Hannover. In London war
der FC zum ersten Mal in Führung gegangen und hatte eine Halbzeit gewonnen. Ein
Meer von FC Fans hatte die englische Hauptstadt erobert und für Faszination
gesorgt. Eine Handvoll Deppen brachten die Presse dazu, von der Schande Europas
zu schreiben. Zwei unglückliche Niederlagen gegen Leipzig und Stuttgart später,
schaffte Guirassy gegen Bremen einen Torschuss neben das Tor, der es sicher in
den Jahresrückblick schafft. Immerhin der zweite Punkt der Saison. 3 geschossenen
Toren stehen 177 Gegentore gegenüber. Schmadtke wollte den glücklosen Stöger
entlassen. Das Präsidium verbat sich eine Trainerentlassung, Schmadtke verbat
sich eine Beschneidung seiner Kompetenzen. Man einigte sich auf eine Abfindung,
die meinen Lebensarbeitslohn übersteigt. Der Riss beim FC war öffentlich. Statt
Schmadtke erledigte nun Stöger und ab und zu auch Schumacher die Arbeit vor dem
Mikrofon. Nach zwei unnötigen Niederlagen im Europapokal schlägt der FC Borisov
mit 5:2. Der erste Sieg der Saison, wenn man den Pokalauftakt beiseitelässt. Hoffnung
macht sich wieder breit. Es kommt Hoffenheim, die hatten eine kleine Delle und
waren auswärts eher schwach. Der FC hat im gesamten Spiel keinen Zugriff und verlor
verdient mit 3:0. In 11 Spielen 9 Niederlagen, die Krise war da. Der
Geschäftsführer Finanzen schaut sich nach Trainerkandidaten um. Im Forum toben
heftige Auseinandersetzungen, wie die Trainerfrage zu beantworten sei. Auch das
Auswärtsspiel in Mainz endet mit einer Niederlage. Als alles katastrophale Ausmaße
annimmt, schlägt der FC die Spieler von Arsenal per Elfmeter. In den
europäischen Spielen gibt es vor dem Viertelfinale keinen Videoschiri, wer weiß
wie die Entscheidung getroffen worden wäre. Wie nach Borisov folgt ein
Heimspiel, diesmal gegen die Hertha. Die Berliner tuen sich in der Fremde
schwer, sollte machbar sein. 0:2 geht auch diese Partie verloren. Hertha war
grundsolide, der FC nicht und dass auf allen Ebenen. Es gab eine
Pressekonferenz, in der Stöger mal wieder alleine der Presse gegenübersaß. Er
forderte Klarheit für seine Zukunft und machte den Werteverfall in der
Mannschaft publik. Die Klarheit bekam Stöger vor dem Schalke Spiel, in diesem Spiel
schafft der FC mit einer disziplinierten Leistung zweimal den Ausgleich. Es war
die Abschiedsvorstellung von Stöger, nachdem er mehr als 1.000 Tage das Gesicht
des Erfolgs des FC war. Der Abschied wurde einen Tag später auf einer Pressekonferenz
bekannt gegeben, die das Bild, vom seriösen und gutgeführten Verein aus dem
Sommer, fast wie aus einer längst vergangenen Zeit erscheinen ließ. Der U19
Trainer übernimmt die Profimannschaft. Es geht um den Einzug ins europäische
Achtelfinale, ein Sieg in Belgrad ist Pflicht. Es kommt zu einer weiteren
unnötigen Pleite. Der größere Schaden wird aber von sogenannten Anhängern des
FC vollbracht. Diesmal ist der Auftritt der „Fans“ wirklich zum
Fremdschämen. Pyrogeschosse werden auf
Menschen abgefeuert, es scheint reines Glück, dass keiner schwer verletzt
wurde. In den denkwürdigen Spielen des Jahres 2017 nimmt das Spiel gegen
Freiburg eine herausgehobene Stellung ein.
Es ist noch keine halbe Stunde gespielt da führt der FC mit 3:0. An
diesem Sonntag hatte Frau Holle Ihre Bettdecken geschüttelt, Köln lag unter
einer Schneedecke. Nicht wenige hofften darauf, dass das Spiel verschoben
würde. Der FC war in einem erbarmungswürdigen Zustand. 13 Spieler, die alle
mehr oder weniger zum Stammpersonal gehören, fehlten verletzt. Stattdessen
spielten Jungs, deren Namen ich nicht kannte. Das 3:0 war unwirklich. Im Vorfeld
war von der allerletzten Chance auf Klassenerhalt gesprochen worden, für die
ein Sieg gegen den Tabellensiebzehnten unumgänglich war. Nachdem 4:4 im
Revierderby fand an diesem frühen Nachmittag die zweite Aufholjagd der Saison
statt. Je mehr sich die Platzverhältnisse einem normalen Zustand näherten,
desto stärker kam Freiburg auf. Schon beim 1:3 vor der Pause, schwante mir
Böses. In den letzten 5 Minuten verlor der FC noch durch 2 Elfmeter mit 3:4. Am
nächsten Tag wurde der neue Geschäftsführer Sport, Armin Veh, vorgestellt. Der
Klassenerhalt wurde nun auch öffentlich als rein theoretischer Natur
dargestellt. Es folgt eine weitere Niederlage, diesmal unerwartet knapp, bei
haushoch überlegenen Bayern. Vor der
Pokalniederlage auf Schalke wartet noch ein letztes Heimspiel auf den FC. Die
Wolfsburger reisten nach Köln. Die Einwechslung von Clemens wurde mit Pfiffen
quittiert, 3 Minuten später brandete Jubel im Stadion auf. Wolfsburg war ein
dankbarer Gegner und ließ den FC an Tasmania vorbei. Nach dieser schlechten
Hinrunde, die in Ihrem Ausmaß noch nie dagewesen ist, hat der FC 10 Tore
geschossen und 32 kassiert. 13 Niederlagen stehen 3 Unentschieden und einem
Sieg gegenüber. Mit 6 Punkten ist der FC der wahrscheinlich früheste Absteiger
seit Dekaden. Für den (wiederholten) Neuanfang verpflichtet der FC einen alten
Bekannten. Simon Terrode trägt in der Rückrunde das Trikot der Kölner. Weitere
Verpflichtungen sollen folgen. Kein Spieler soll in der Winterpause zu einem
anderen Verein wechseln, dass sei der Club den Sponsoren und den Fans schuldig.
Das Jahr 2017 war turbulent. Ich hoffe, dass 2018 ähnliche Wunder für den FC bereithält.
Ich war überrascht, dass Beiträge mit mehr als 10.000 Zeischen zu lange sind. Hoffentlich
ist die Lernkurve des FC ähnlich steil, wie meine. :D
:fcfc:
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Prognose ersetzt Zufall durch Irrtum!


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