Montag, 25. Juni 2018, 00:45 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: FC-Tresen. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ewert

Profi

Registrierungsdatum: 7. Juni 2016

Beiträge: 1 471

1

Freitag, 16. Februar 2018, 12:18

weiter so oder vorstand raus.....

ich glaube es wird zeit sich mehr mit dem vorstand zu befassen!
unser jetztiger vorstand ist schon ein komisches konstrukt. ein karnevalsmanger, ein torwart und ein leverkusener spinner. nichts desto trotz war die arbeit bis zum mai letztens jahres erfolgreich, was wirtschaftliche belange, tabellenstand, mitgliederzahl, sympathiewerte von spielern und trainer anging.
aber auch schon vor dem verkauf von modeste war die zusammenstellung des kaders kritikwürdig. letztlich sind wir wieder europäisch geworden, weil gladbach, schalke, leverkusen und andere erfolgreich schwächelten.
dann kann eine chance, die wir noch nie so hatten. millionen lagen zum einkauf bereit, alles war angerichtet für eine geile saison.
was passiert? die karre wird voll vor die wand gefahren. schmadtke kauft scheisse ein, stöger fällt in ein loch, spieler kommen verfettet aus dem urlaub wieder. der vorstand kriegt das nicht mit. selbst die störung zwischen schmadtke und stöger nicht. unter dem motto....ihr redet nicht mehr miteinander? macht nix, hauptsache der laden läuft. zudem hat schmadtke mehrfach drauf hingewiesen, dass alle käufe vom vorstand abgesegnet waren. kauzig mag schmadtke sein, lügen ist nicht sein ding.
dann ging er auf eigenen wunsch 8) und es wurden ihm noch 3,3 millionen€ in die taschen gesteckt. für mich ein unglaublicher vorgang.
dann das gezaudere mit stöger. bis stöger endlich die faxen dick hatte und nach dortmund gewechselt ist.
anstatt das tagesgeschäft zu überwachen und an nötigen stellschrauben zu drehen, wurde über stadionausbau, besser verlagerung nach pusemuckel,china und sonstige sahnehäubchen spekuliert.
über das krisenmanagement im winter kann man auch sehr geteilter meinung sein. mit ruthenbeck, veh und nichteinkäufen in der winterpause wurde der abstieg mehr oder weniger hingenommen. ich hab nicht den eindruck, dass wirklich alles versucht wurde um den abstieg zu vermeiden.
es geht im moment nur noch darum, sich den pelz rein zu halten. schuhmacher will einen unfall reparieren. leeven tünn...ein unfall ist ein ereignis das plötzlich und unerwartet auftritt und so nicht zu vermeiden war. in einem anderen interview sagte er, es war als sei das aus dem himmel gefallen. :weihnachten:
ich sage, wenn ihr euch nicht so dämlich angestellt hättet wäre es nicht plötzlich gekommen und ihr hättet rechtzeitig reagieren können.
jetzt hab ich das gefühl man braucht auch noch ein feindbild um von den eigenen fehlern ab zu lenken. wie anders ist der brief an und über die ultras zu erklären. ich will die ultras gar nicht in schmutz nehmen. aber jetzt hat er den mitgliederbeirat gespalten und wesentliche teile gegen sich. der mitgliederbeirat war doch dem spinner soo wichtig und er wollte nach overath den verein doch vereinen. hat nicht geklappt.
zudem hat er jetzt der südkurve den krieg erklärt. der dialog findet schon lange nicht mehr statt, gut das mag seine gründe haben, aber der zeitpunkt ist einfach miserabel. dazu personen öffentlich beim namen zu nennen geht gar nicht. zudem überrascht micht die eile die plötzlich von nöten war.
ich hab den eindruck das teil war eher für die dfl als zeichen der handlungsfähigkeit gedacht und hat überall nur schaden angerichtet. geholfen hat es nicht.
es bleibt spannend. sollte der fc absteigen wird der vorstand konsequenzen tragen müssen aber auch eine relegation wäre für mich eine unerträgliche situation, gemessen an den startvoraussetzungen, die wir zu saisonbeginn hatten.
" im Grunde müßte der 1.FC Köln komplett saniert werden! " ........ 24.10.2010. Sueddeutsche Zeitung
" chaosclub ade " ..............................................................21.01.2016 Sueddeutsche Zeitung
" der absturz des 1.fc köln"...................................................15.04.2018 Sueddeutsche Zeitung
  • Zum Seitenanfang

Aixbock

Profi

Registrierungsdatum: 7. Juni 2016

Beiträge: 1 604

2

Freitag, 16. Februar 2018, 13:06

Ich sehe das Problem weniger beim Vorstand als vielmehr bei Schmadtke/Stöger. Der größte Fehler des Vorstands: das lange Festhalten am Trainer; früher hätte ein Wechsel mehr bewirken können. Der Vorstand aber war wie die Fans eingelullt von der quasi kritklosen Verehrung der beiden Hauptprotagonisten. Das darf nicht passieren, hier mußte früher gehandelt werden. Auch unter Inkaufnahme des zu erwartenden Geschreis der Heiligenverehrer. Auf die ganze Zeit gesehen, hat der Vorstand allerdings, gemessen an vielen früheren Vorständen, einen guten Job gemacht und sollte bleiben, nachdem die Lehren aus dem Fiasko gezogen wurden.

Aixbock
Je suis Arnaud Beltrame, Mireille Knoll


No Sané? Not sane. (Gary Lineker)


„In gewissen Epochen muß man den ganzen Kreis des
Wahnsinns durchlaufen, um wieder zur Vernunft zu kommen.“ (Benjamin Constant)






  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aixbock« (16. Februar 2018, 13:07)

smokie

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 27. Juli 2016

Beiträge: 4 362

3

Freitag, 16. Februar 2018, 13:06

Puh, kein einfaches Thema...ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Wichtigste Frage sicherlich: Soll der aktuelle Vorstand die Möglichkeit bekommen, diese Saison und alle seine Fehler, die er gemacht hat, zu korrigieren? Traut man den Protagonisten das zu?
Womit wir beim nächsten Thema wären: Was genau sind und waren die Fehler? Gerade bei der Personalie Schmadtke stelle ich mir ganz grundsätzlich einige sachliche Fragen. Natürlich wäre es im Nachhinein schön gewesen, wenn hier und da interveniert worden wäre und auch das gestörte Verhältnis zu Stöger bemerkt worden wäre, ABER: Passiert sowas in einem Fußballclub zwangsläufig? Ich habe sowas auch bei anderen Clubs nahezu nie mitbekommen. Bei den Bayern, ok, aber in Clubs wie Mainz, Bremen, Schalke, Dortmund, Leverkusen und so weiter....lässt da der Vorstand den sportlich Verantwortlichen nicht immer komplett freie Hand im Rahmen des Etats? Das heißt ja nicht, dass es richtig ist, aber mitunter wirkt es hier so, als könne es nur beim FC passieren.
Wie in der Personalie Stöger gehandelt wurde (bzw. nicht gehandelt), kann man sicher kritisieren. Das ging natürlich damit zusammen, dass die Schmadtke-Position vakant war. Und DAS ist für mich ein Kritikpunkt!
Zum Thema offener Brief! Für mich richtig und längst überfällig! Wann wäre denn in dieser schlimmen Saison ein „guter“ Zeitpunkt gewesen? Für mich musste das jetzt endlich mal raus, zumal es sich in letzter Zeit ja auch wieder angehäuft hat! Und den in meinen Augen einzigen Kritikpunkt rauszupicken mit der Namensnennung, lässt das Ganze schon wieder in die völlig falsche Richtung laufen! Zumal es in meinen Augen auch nur ein „Kritikpunkt“ ist, nichtmal „definitiv falsch“!
Für mich ist die Zeit der Toleranz längst vorbei! Entweder die Ultras bewegen ihren Arsch wieder an den gemeinsamen Tisch oder sie lassen es bleiben! Wenn sie sich jetzt hinter einem Punkt AFD-like verstecken wollen und als Höhepunkt unser aller Mannschaft ihre Unterstützung Versagen wollen, meinetwegen. Echte Fans tun sowas auf jeden Fall nicht! Mir sträuben sich da wirklich die Nackenhaare, wenn ich die einzelnen Punkte durchgehe und sehe, was da für ein Selbstverständnis herrscht! Und das ist noch sehr untertrieben ausgedrückt!
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 28. Juni 2017

Beiträge: 742

4

Freitag, 16. Februar 2018, 15:20

Ich finde die Ausführungen zur Fragestellung tendenziös. Man
kann, darf, sollte sich mit dem Vorstand befassen, am besten objektiv. Dazu
gehört, dass man nicht nur vermeintliche Schwächen beschreibt, sondern auch Stärken
und Umstände berücksichtigt. Selbstverständlich ist auch die Wortwahl entscheidend.
So wird z.B. aus „komischen Konstrukt“, ein kompetentes Dreigestirn. Ein erfahrener
Organisator von Großveranstaltungen mit hervorragenden Kontakten zu allen
wichtigen Leuten in der Stadt, statt Karnevalsmanager. Ein 2malieger Vizeweltmeister,
Deutscher Meister, Welttorhüter mit nationaler und internationaler Erfahrung in
verschiedenen Positionen des Profifußballs, FC-Legende statt Torhüter. Ein
langjähriges Vorstandsmietglied in einem international agierenden DAX-Unternehmen,
der seine Sympathien für den FC nicht verbarg, statt Leverkusener Spinner.

Die Arbeit war nichts desto trotz, sondern wegen diesem
Vorstand in den letzten Jahren erfolgreich. Dieser Vorstand ist eingesprungen,
als die Lage äußerst kritisch für den Verein war. Der Weltmeister hatte die
Faxen dicke und überließ ein bestelltes Feld. Es gab eine Alternative (Thielen,
Wernze), die von den Mitgliedern abgelehnt wurde.

2012 war die schwarze Wand, der 5te Abstieg und keine
Mannschaft. Dieser Abstieg war die Folge einer beispiellosen Inkompetenz auf
allen Ebenen des Vereins. Poldi gegen Trainer, Sportdirektor gegen Trainer,
Vorstand gegen Sportdirektor, Präsidium gegen alle und schenkelklopfende
Lokaljournalisten. Das Image war schlimmer, als das des HSV.

Dieser Vorstand hat die wirtschaftliche Schieflage korrigiert.
Er hat Menschen zum FC geholt, die eine kontinuierliche Verbesserung auf allen
Ebenen bewirkt haben. Wehrle ist untadelig und der letzte Mohikaner. Aber auch
die anderen haben ihre Verdienste. Jörg Jakobs, Peter Stöger und Jörg Schmadtke
gehörten zu den Verantwortlichen, für die Sensation im Mai.

Die Sensation wurde durch die Schwäche der Konkurrenten
ermöglicht, war aber beileibe kein Selbstläufer. Der FC hat sein Möglichstes
getan, das ist keine Selbstverständlichkeit. Es war der krönende Abschluss,
einer 5-jährigen Schaffensperiode.

Die Situation nach Mai könnte ich durchaus differenzierter
beschreiben. Das Fazit beichtet von einem Desaster. Da aber niemand, nicht mal die
schärfsten Kritiker, das Ausmaß dieses Desasters kommen sahen, ist es unfair,
den Vorstand als Hauptverantwortlichen zu kreuzigen. Der Hauptverantwortliche wurde
abgefunden. Die genauen Umstände sind der Öffentlichkeit nicht bekannt, ob es
bessere Alternativen gab, auch nicht. Der Abgang war nicht vorhersehbar, hat
die Beteiligten überrascht und ein Vakuum entstehen lassen.

Ich glaube nicht, dass der Vorstand seine Handlungsweisen ab
Mai radikal umgestellt hat. Es ist keinesfalls seine Aufgabe, das Tagesgeschäft
zu überwachen und im sportlichen Bereich an den Stellschrauben zu drehen. Das ist die originäre Aufgabe des Geschäftsführers
Sport und des Trainers.

Der Vorstand hat die Arbeit der zwei Hauptakteure zu
bewerten und ggf. Konsequenzen aus dieser Bewertung zu ziehen.

Die Grundsätzliche Entwicklung des Vereins ist dagegen eine
Aufgabe des Vorstands. Die Optimierung der Trainingsgelände, Erweiterung der
Vermarktungsmöglichkeiten und Anpassung der Kapazitäten an die gestiegenen
Mitgliederzahlen, gehören zu seiner Jobbeschreibung. Das hat mit Sahnehäubchen
nichts zu tun. Angenommen, der FC hätte sich linear so weiterentwickelt wie
seit 2012 und der Vorstand hätte keine Ideen zum Geißbockheim, zur Vermarktung
in China und zum Ausbau des Stadions, wer würde ihn dafür loben?

Der größte Irrtum, die Unterstellung der Verein suche ein
Feindbild. Es ist die komplette Verdrehung der Tatsachen. Der Verein bemüht
sich seit Jahren mit den Ultras in Dialog zu treten. Deren ideologische
Verblendung, ihre kriminelle Energie, ihre arrogante Selbstüberschätzung sind
die Ursachen. Ich bin nicht allein, wenn ich mich über die vielen negativen
Auswüchse dieser grenzdebilen Gestalten fremdschäme. Die werden leider als
FC-Fans gesehen, sind sie aber nicht. Sie sind ein kleiner, lautstarker Haufen,
der glaubt er wäre eine Elite. Von Elite sind die so weit entfernt, wie Schulz
von der Kanzlerschaft.

Fahnenklau gegen Gladbach fand ich ok. Choreografien können
schick sein, lautstarke Unterstützung ist fein, das ist es dann aber auch. Den
Verein immer und immer wieder zu Strafzahlungen im 5 oder 6stelligen Bereich zu
nötigen, Ausschluss von unschuldigen Zuschauern seitens des DFB oder der UEFA,
ist beschämend. Die Hoffnung der FC könnte diese Gruppendynamik der
Selbsterhöhung beeinflussen, in dem er diesen Leuten Zugeständnisse macht,
teile ich nicht.

Diese verlogenen Störer segeln unter falscher Flagge. Sie
nutzen soziale Medien um ihre verwirrten Vorstellungen zu proklamieren. Das der
Verein mit einem offenen Brief die Dinge klarstellt kommt eher zu spät denn mit
unnötiger Eile.

Eine Religationsplazierung wär ein Fest, gemessen an der
Platzierung der Hinrunde. :fcfc:
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Prognose ersetzt Zufall durch Irrtum!


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
  • Zum Seitenanfang

FC Chekcer

Schüler

Registrierungsdatum: 17. Oktober 2017

Beiträge: 138

5

Freitag, 16. Februar 2018, 17:35

Man sieht das die Medien wieder gute Arbeit geleistet haben. Schmadtke war es nicht alleine der gesagt hat: "moment mal, Modeste möchte mehr Geld? Das geht gar nicht, sofort verkaufen" und da kann auch Stöger nichts für!
Wenn ich irgendwo Arbeite und mein Chef verkauft mein Bestes Werzeug und stellt mir dafür ein kaputtes Werkzeug zur Vergügung und sagt : " so jetzt mach du mal" dann brauchst dich auch nicht mehr wundern. Unser Vorstand und auch Schmatke, haben wegen den Modeste Millionen, völlig den Fokus verloren. Also ist der Vorstand, sollte der FC absteigen, kläglich gescheitert. Alle haben nur noch das Geld gesehen. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein Trainer auf diesem Planeten, froh darüber ist, einen Spieler wie Modeste zu verlieren. Für mich war er der Inbegriff eines Profis. Das jetzt nur Schmadtke und Stöger alleine in die Schuhe zu schieben, weil beide nicht mehr im Verein sind, ist völlig daneben.
Saison 2017/18 :

13 Spiele ohne Maroh = 32 Gegentreffer


6 Spiele mit Maroh = 7 Gegentreffer

Gewonnene Zweikämpfe = 72.92%

Chekcer
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FC Chekcer« (16. Februar 2018, 17:37)

smokie

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 27. Juli 2016

Beiträge: 4 362

6

Freitag, 16. Februar 2018, 17:44

@chekcer
Geiles Beispiel mit dem Chef :thumbsup:
Dann geh mal im 6-Monats-Rhythmus zu deinem und fordere immer ne Gehaltserhöhung um die 20%. Vorher bitte der restlichen Belegschaft das Vorhaben am schwarzen Brett mitteilen. Und wenn du ganz clever bist, nimmste noch zwei Kumpels mit. Rucksäcke müssen sie aber nicht mitnehmen ;)
  • Zum Seitenanfang

l#seven

Profi

Registrierungsdatum: 11. Juni 2016

Beiträge: 1 696

7

Freitag, 16. Februar 2018, 18:21

Die Wirklichkeit mit der realitätsfremden Fussballerwelt zu vergleichen hat schon was. :lol:
"Wenn es eine Möglichkeit gäbe, auf Essen zu verzichten, damit ich mehr arbeiten kann, würde ich aufhören zu essen" Elon Musk
  • Zum Seitenanfang

fidschi

Profi

Registrierungsdatum: 9. Juni 2016

Beiträge: 1 633

8

Freitag, 16. Februar 2018, 18:29

Alles dem Vorstand anzulasten, finde ich nun wirklich übertrieben.

Ich schreibe es nun zum 35. Mal: Hätten wir nicht eine rekordverdächtige Verletzungsflut gehabt,
für die der Vorstand nichts kann, wäre der FC jetzt, trotz der schwachen Transfers unseres Spodis
Schmadtke, wohl nicht auf einem Abstiegsplatz.

Bis zu 13 Profis waren in der Reha, der FC musste U19-Spieler einsetzen.

Das wird hier immer vergessen!

  • Zum Seitenanfang

smokie

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 27. Juli 2016

Beiträge: 4 362

9

Freitag, 16. Februar 2018, 18:40

Die Wirklichkeit mit der realitätsfremden Fussballerwelt zu vergleichen hat schon was. :lol:

Mir ist zumindest bewusst, dass man es nicht eins zu eins vergleichen kann. Aber trotz allem: Man musste sich auch an Schmaddis Stelle die Frage stellen, wieviel Theater man noch haben will in Zukunft. Erfolg überdeckt nicht alles und der Erfolg des Vorjahres wäre ja durch die Flut an Verletzten auch nicht möglich gewesen. Und jetzt soll mir einer mal sicher sagen, es hätte ob ständiger Gehaltserhöhungen nicht vielleicht Ärger innerhalb der Truppe gegeben. Man muss nur mal nach Dortmund schauen, wo in deren Mini-Mini-Mini-Krise auf einmal Spieler anfingen, vor Kameras zu sagen, dass die Aubameyang-Posse anfängt zu nerven.
Ich denke nach wie vor nicht, dass der Modeste-Verkauf unser Problem ist, sondern die Investition des eingenommenen Geldes PLUS (Grüße an User fidschi) die Verletzten-Misere.
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 8. Oktober 2017

Beiträge: 746

10

Freitag, 16. Februar 2018, 18:53

Also zunächst möchte ich dem User "Ewert" einmal für die Threaderöffnung und die versuchte Umschreibung der Effzeh-Problematik danken, auch wenn ich persönlich eher bis zur nächsten Länderspielpause eventuellngewartet hätte, obwohl mir hier die Kragenknöpfchen meiner Hemden nur so durch die Gegend schießen.

Wann sind denn die nächsten "normalen" (Wieder-)Wahlen des Vorstandes auf der Agenda vorgesehen?

Nicht nur der Vorstand trägt Verantwortung für die eingetretene Situation, sondern auch der von vielen 2011 mit viel persönlichem Einsatz installierte Mitgliederrat. Das dort Personen mit "Pöstchen" befriedigt werden, welche nur wenig Ahnung vom Effzeh haben, zeigt beispielhaft die Personalie Sigi Schilling, welche vollkommen unbekannt einmal auf einer "Jahresmitgliederversammlung" des Fanclubs, für den ich eine eigene Hymne von Gründung, Busfahrt und Stadionaufenthalt zugeschnitten aus Anlass des 10-jährigen Bestehens verfasst hatte, nämlich der FC Fründe Mai '98 us Roisdorf un Hemmerich, auftauchte und in welcher wir Mitglieder gebeten wurden, diese bei der Wahl in den Mitgliederrat auf der kommenden Mitgliederversammlung des Effzeh-Vereins zu unterstützen.

Dazu würde extra kostenlos ein Bus vom Fanclub für die gemeinsame Fahrt zur Effzeh-Mitgliederversammlung bereitgestellt. Als die Kandidatin sich dann vorstellte, mussten viel Fanclub-Mitglieder sich das laute Lachen verkneifen, denn ihr der Aufgeregtheit offenbar geschuldetes "Gezappel" war auffälliger als ihr Redeversuch.

Ich mach es kurz: Die Bereitstellung des Busses stieß bei den Fanclub-Mitgliedern auf so großen Ansturm, dass er mangels Interesse abbestellt werden konnte, aber Sigi wurde in den Mitgliederrat gewählt, weil ich diesesmal geschwiegen hatte.

Das war wesentlich anders bei der Personalie Klaus Zimmermann, der auf der Mitgliederversammlung 2011 in den Verwaltungsrat des Effzeh gewählt werden sollte. Da sah ich einen Interessenskonflikt, ist er doch in/für der/die DHPG tätig, die sowohl für den Effzeh als auch das Fan-Projekt die Wirtschaftsbilanzen zu dieser Zeit erstellt hat.

Dieses machte ich im "alten FC-Brett" öffentlich. Die (Über-)Reaktion des Fanclub-Präsidenten war eine Einbestellung zu einer Vorstandssitzung, auf der ich nachdrücklich von ihm aufgefordert wurde, meine Mitgliedschaft im Fanclub zu kündigen. Das lehne ich wiederum mit noch größerem Nachdruck ab und verwies auf den Rechtsweg für den Fall, dass der Vorstand mir die Mitgliedschaft kündigen sollte. Einem Ehrenpräsidenten aus Hemmerich entfuhren daraufhin die Worte Richtung Vorstand: "Dat hät isch üch tirekt saare künne!

Klaus Zimmermann scheiterte übrigens deutlich bei der Wahl in den Verwaltungsrat! :thumbsup:

Auch wenn ich nun deutlich vom eigentlichen Thema abgekommen sein sollte, zeigt dieser Vorgang alleine schon, wie intransparent Vorgänge gehalten werden sollen, wenn es nur völlig ungeeigneten Personen der persönlivhen Pöstchengewinnung dient oder dienen könnte.

(Wird später fortgesetzt!)
Lieber einen zuverlässigen Feind,
als einen unzuverlässigen Freund!
  • Zum Seitenanfang

derpapa

Meister

Registrierungsdatum: 15. Juni 2015

Beiträge: 2 446

11

Freitag, 16. Februar 2018, 19:20


(Wird später fortgesetzt!)
Bitte nicht.
  • Zum Seitenanfang

derpapa

Meister

Registrierungsdatum: 15. Juni 2015

Beiträge: 2 446

12

Freitag, 16. Februar 2018, 19:29

Der ewert hat das gut zusammengefasst, Fehler wurden ne Menge gemacht. Die sind aber Folge der Ahnungslosigkeit, was den Fußball an sich betrifft. Da hapert es schon länger. Und ganz ehrlich, wer verbietet oder hinterfragt zumindest mal Transfers in der Größenordnung Modeste/Cordoba, wenn man gerade den Europapokal erreicht hat?
Warten wir mal ab, wohin die Reise geht. Sollte der Nichtabstieg noch gelingen, wäre das ne größere Überraschung als Platz fünf vom letzten Mai. Wenn nicht, gibt es eh ein Hauen und Stechen und es werden Köpfe rollen. Abwarten.

Die Ultras sind das Letzte. Sollen sich einen anderen Spielplatz suchen.
  • Zum Seitenanfang

dropkick murphy

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 17. Juni 2015

Beiträge: 4 797

13

Freitag, 16. Februar 2018, 19:32

Detlef,

frage doch einfach mal in die „Runde“ wen solche Details aus dem Vorgebirge interessieren?
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 17. Juni 2015

Beiträge: 1 265

14

Freitag, 16. Februar 2018, 19:43

Detlef, frage doch einfach mal in die „Runde“ wen solche Details aus dem Vorgebirge interessieren?
Da sich der Detlef gerne reden hört, ist zumindest bei einer Person erhöhtes Interesse vorhanden. :teuflisch:
### Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe ###
### Zeuge Chihis ### Poldi, santo subito ###
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 17. Juni 2015

Beiträge: 1 265

15

Freitag, 16. Februar 2018, 19:48

Ich sehe das Problem weniger beim Vorstand als vielmehr bei Schmadtke/Stöger. Der größte Fehler des Vorstands: das lange Festhalten am Trainer; früher hätte ein Wechsel mehr bewirken können. Der Vorstand aber war wie die Fans eingelullt von der quasi kritklosen Verehrung der beiden Hauptprotagonisten. Das darf nicht passieren, hier mußte früher gehandelt werden. Auch unter Inkaufnahme des zu erwartenden Geschreis der Heiligenverehrer. Auf die ganze Zeit gesehen, hat der Vorstand allerdings, gemessen an vielen früheren Vorständen, einen guten Job gemacht und sollte bleiben, nachdem die Lehren aus dem Fiasko gezogen wurden.
Könnte von mir sein. :thumbsup:

Was man dem Vorstand aktuell allerdings noch vorwerfen könnte => es machte nun wirklich nicht den Eindruck, als ob man noch mal versucht Vollgas zu geben, um einen Abstieg zu vermeiden. Nun ist es zu spät.... Zu lange an Stöger festgehalten + zu lange benötigt um die nötigen Schritte einzuleiten, um wie ein Löwe gegen den Abstieg zu kämpfen. Wenn Veh nun nicht den sofrtigen Aufstieg schaffen sollte, ist der Vorstand aber definitiv nicht mehr zu halten.
### Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe ###
### Zeuge Chihis ### Poldi, santo subito ###
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 8. Oktober 2017

Beiträge: 746

16

Freitag, 16. Februar 2018, 19:49

Detlef,

frage doch einfach mal in die „Runde“ wen solche Details aus dem Vorgebirge interessieren?
Offiziell selbstverständlich Niemanden, darum werde ich mir diese Frage tunlichst verkneifen! :teuflisch:


Das ist so ähnlich wie das Dschungelgedöns bei RTL, das auch angeblich keiner guckt, aber jeder darüber spricht!

Aber gut, ich habe verstanden, dass du dir bei Schilling-Reisen keine Feindin machen möchtest. ;)
Lieber einen zuverlässigen Feind,
als einen unzuverlässigen Freund!
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 8. Oktober 2017

Beiträge: 746

17

Freitag, 16. Februar 2018, 19:50

Detlef, frage doch einfach mal in die „Runde“ wen solche Details aus dem Vorgebirge interessieren?
Da sich der Detlef gerne reden hört, ist zumindest bei einer Person erhöhtes Interesse vorhanden. :teuflisch:
:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :teuflisch:
Lieber einen zuverlässigen Feind,
als einen unzuverlässigen Freund!
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 11. Juni 2016

Beiträge: 905

18

Freitag, 16. Februar 2018, 19:52

Ich finde die Ausführungen zur Fragestellung tendenziös. Man
kann, darf, sollte sich mit dem Vorstand befassen, am besten objektiv. Dazu
gehört, dass man nicht nur vermeintliche Schwächen beschreibt, sondern auch Stärken
und Umstände berücksichtigt. Selbstverständlich ist auch die Wortwahl entscheidend.
So wird z.B. aus „komischen Konstrukt“, ein kompetentes Dreigestirn. Ein erfahrener
Organisator von Großveranstaltungen mit hervorragenden Kontakten zu allen
wichtigen Leuten in der Stadt, statt Karnevalsmanager. Ein 2malieger Vizeweltmeister,
Deutscher Meister, Welttorhüter mit nationaler und internationaler Erfahrung in
verschiedenen Positionen des Profifußballs, FC-Legende statt Torhüter. Ein
langjähriges Vorstandsmietglied in einem international agierenden DAX-Unternehmen,
der seine Sympathien für den FC nicht verbarg, statt Leverkusener Spinner.

Die Arbeit war nichts desto trotz, sondern wegen diesem
Vorstand in den letzten Jahren erfolgreich. Dieser Vorstand ist eingesprungen,
als die Lage äußerst kritisch für den Verein war. Der Weltmeister hatte die
Faxen dicke und überließ ein bestelltes Feld. Es gab eine Alternative (Thielen,
Wernze), die von den Mitgliedern abgelehnt wurde.

2012 war die schwarze Wand, der 5te Abstieg und keine
Mannschaft. Dieser Abstieg war die Folge einer beispiellosen Inkompetenz auf
allen Ebenen des Vereins. Poldi gegen Trainer, Sportdirektor gegen Trainer,
Vorstand gegen Sportdirektor, Präsidium gegen alle und schenkelklopfende
Lokaljournalisten. Das Image war schlimmer, als das des HSV.

Dieser Vorstand hat die wirtschaftliche Schieflage korrigiert.
Er hat Menschen zum FC geholt, die eine kontinuierliche Verbesserung auf allen
Ebenen bewirkt haben. Wehrle ist untadelig und der letzte Mohikaner. Aber auch
die anderen haben ihre Verdienste. Jörg Jakobs, Peter Stöger und Jörg Schmadtke
gehörten zu den Verantwortlichen, für die Sensation im Mai.

Die Sensation wurde durch die Schwäche der Konkurrenten
ermöglicht, war aber beileibe kein Selbstläufer. Der FC hat sein Möglichstes
getan, das ist keine Selbstverständlichkeit. Es war der krönende Abschluss,
einer 5-jährigen Schaffensperiode.

Die Situation nach Mai könnte ich durchaus differenzierter
beschreiben. Das Fazit beichtet von einem Desaster. Da aber niemand, nicht mal die
schärfsten Kritiker, das Ausmaß dieses Desasters kommen sahen, ist es unfair,
den Vorstand als Hauptverantwortlichen zu kreuzigen. Der Hauptverantwortliche wurde
abgefunden. Die genauen Umstände sind der Öffentlichkeit nicht bekannt, ob es
bessere Alternativen gab, auch nicht. Der Abgang war nicht vorhersehbar, hat
die Beteiligten überrascht und ein Vakuum entstehen lassen.

Ich glaube nicht, dass der Vorstand seine Handlungsweisen ab
Mai radikal umgestellt hat. Es ist keinesfalls seine Aufgabe, das Tagesgeschäft
zu überwachen und im sportlichen Bereich an den Stellschrauben zu drehen. Das ist die originäre Aufgabe des Geschäftsführers
Sport und des Trainers.

Der Vorstand hat die Arbeit der zwei Hauptakteure zu
bewerten und ggf. Konsequenzen aus dieser Bewertung zu ziehen.

Die Grundsätzliche Entwicklung des Vereins ist dagegen eine
Aufgabe des Vorstands. Die Optimierung der Trainingsgelände, Erweiterung der
Vermarktungsmöglichkeiten und Anpassung der Kapazitäten an die gestiegenen
Mitgliederzahlen, gehören zu seiner Jobbeschreibung. Das hat mit Sahnehäubchen
nichts zu tun. Angenommen, der FC hätte sich linear so weiterentwickelt wie
seit 2012 und der Vorstand hätte keine Ideen zum Geißbockheim, zur Vermarktung
in China und zum Ausbau des Stadions, wer würde ihn dafür loben?

Der größte Irrtum, die Unterstellung der Verein suche ein
Feindbild. Es ist die komplette Verdrehung der Tatsachen. Der Verein bemüht
sich seit Jahren mit den Ultras in Dialog zu treten. Deren ideologische
Verblendung, ihre kriminelle Energie, ihre arrogante Selbstüberschätzung sind
die Ursachen. Ich bin nicht allein, wenn ich mich über die vielen negativen
Auswüchse dieser grenzdebilen Gestalten fremdschäme. Die werden leider als
FC-Fans gesehen, sind sie aber nicht. Sie sind ein kleiner, lautstarker Haufen,
der glaubt er wäre eine Elite. Von Elite sind die so weit entfernt, wie Schulz
von der Kanzlerschaft.

Fahnenklau gegen Gladbach fand ich ok. Choreografien können
schick sein, lautstarke Unterstützung ist fein, das ist es dann aber auch. Den
Verein immer und immer wieder zu Strafzahlungen im 5 oder 6stelligen Bereich zu
nötigen, Ausschluss von unschuldigen Zuschauern seitens des DFB oder der UEFA,
ist beschämend. Die Hoffnung der FC könnte diese Gruppendynamik der
Selbsterhöhung beeinflussen, in dem er diesen Leuten Zugeständnisse macht,
teile ich nicht.

Diese verlogenen Störer segeln unter falscher Flagge. Sie
nutzen soziale Medien um ihre verwirrten Vorstellungen zu proklamieren. Das der
Verein mit einem offenen Brief die Dinge klarstellt kommt eher zu spät denn mit
unnötiger Eile.

Eine Religationsplazierung wär ein Fest, gemessen an der
Platzierung der Hinrunde. :fcfc:
Klasse.
Das ist Mal mit Verstand auf den Punkt gebracht.
  • Zum Seitenanfang

smokie

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 27. Juli 2016

Beiträge: 4 362

19

Freitag, 16. Februar 2018, 21:06

@Ron
Schöne Stellungnahme, 100% Agree :thumbsup:
  • Zum Seitenanfang

van Gool

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 18. Juni 2015

Beiträge: 410

20

Freitag, 16. Februar 2018, 23:12

Du bist ein erstaunlicher Forist, Ron Dorfer.
Ich wüsste doch zu gern, wer du bist.

Die Fairness in deinen Formulierungen beeindruckt mich stets aufs Neue.
Respekt!
'Wenn wir die Gründe für das Verhalten der anderen verstehen könnten,
würde plötzlich alles einen Sinn ergeben.' (Sigmund Freud)
  • Zum Seitenanfang