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Registrierungsdatum: 6. Juli 2016

Beiträge: 2 924

2 181

Donnerstag, 5. Juli 2018, 18:43

Ich hab den Schmierlappen Grindel gerade in Hamburg-Horn auf der Rennbahn gesehen.
Stand da mit Andreas Wöhler (Trainer) und hat saudämliche Fragen gestellt.
Scheiss Videobeschiss
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Registrierungsdatum: 28. Juni 2017

Beiträge: 1 038

2 182

Donnerstag, 5. Juli 2018, 19:37

…„Doch was ist an dem Verhalten der beiden Spieler
eigentlich verwerflich? Dass zwei Länderherzen in ihrer Brust schlagen?
Nachvollziehbar. Dass sie Wahlkampfhilfe für einen Politiker betreiben? Gut so.
Schließlich freuen wir uns über jeden mündigen Staatsbürger. Doch dass sie
einen ausländischen Despoten unterstützen, der deutsche Grundwerte wie
Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Presse- & Berufsfreiheit mit Füßen
tritt, ist für die breite Öffentlichkeit nicht hinnehmbar. Genau das scheinen
die Spieler, ihr persönliches Management sowie die sportliche und sogar
politische Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht begriffen zu haben.“

…“ Und DFB-Präsident Reinhard Grindel offenbarte auch hier
seine entschlossene Rat- und Ahnungslosigkeit: erst hart in der Sache, dann
väterlich verständnisvoll. Zuletzt machte er „gesellschaftliche Verwerfungen“
für den Skandal verantwortlich und beklagte sich bei Medien, dort keine
alternativen Handlungsoptionen gefunden zu haben. Dabei lag die angemessene
Reaktion auf der Hand: entweder die Spieler wechseln sofort ihr gemeinsames
Management, das den Erdogan-Auftritt für sie organisiert haben soll, und
verurteilen öffentlich die Missachtung demokratisch-rechtsstaatlicher Werte
durch Erdogan in der Türkei, oder sie werden nicht für die Weltmeisterschaft
(WM) nominiert. Ein solches Bekenntnis wäre klar und entschlossen im Sinne des
DFB gewesen.“

Ich denke nicht, dass man den einzelnen Ereignissen
Prozentzahlen zuordnen kann. Die Prozente die hier veröffentlicht wurden sind
meiner Meinung nach deutlich zu niedrig. Unbestritten ist, dass es schon vor
der Affäre deutlichen Unmut gegenüber dem Konstrukt des Weltmeisters gab.
Abschottung, Ticketpreise und schlechte Vorbereitungsspiele waren der Nährboden
für die Distanziertheit der Öffentlichkeit zur N11. Ich bin aber sehr
überzeugt, dass bei diesem Thema mit zweierlei Maß gemessen wurde und zwar
nicht von der deutschen Öffentlichkeit, sondern von Löw, Bierhoff und Grindel. Die
Sonderbehandlung von Neuer war angesichts der tollen Saison von ter Stegen, auf
Grund seiner Verdienste, vielleicht noch nachvollziehbar. Der Umgang mit Özil
und Gündogan war es nicht. Wir reden hier von Mannschaftssport bei dem eine
sogenannte Teamhygiene unerlässlich ist. Dazu gehört, dass sich alle bestimmten
Regeln unterwerfen egal ob Neuling oder Führungsspieler. Wenn ein Einzelner
sich selbst eine Sonderrolle zuweist, nicht zum Pressetag erscheint und dieses
Verhalten nicht sanktioniert wird, dann ist es mit der Teamhygiene vorbei. Wenn
die Führung keine Handhabe gegen den Spieler hat, wackelt der Schwanz mit dem
Hund. Solche Signale werden von allen Spieler registriert und bewertet. Verschärft
wird diese Situation durch den mangelnden sportlichen Mehrwert des Spielers. Ich
glaube auch nicht, dass die Fotos innerhalb der Mannschaft kein großes Thema
waren. Jeder Mannschaftskamerad ist auch ein potentieller Konkurrent. Selbstverständlich
tauschen sich Spieler auch über Ihre Konditionen aus und was ihr Berater alles
ermöglicht. Wenn der Trainer den gleichen Berater hat, wie zwei Sonderspieler,
dann ist das in jeder Gruppe ein Thema. Der Erfolg kann Einzelinteressen
zurückdrängen, sobald es aber knirscht im Gebälk, brechen diese aus. Nahezu
alle anderen N11 Spieler, die man als Stamm bezeichnen durfte, mussten sich zum
Thema äußern. Den Spagat zwischen die Teamspieler nicht an den Pranger zu
stellen und sich gleichzeitig vom Inhalt der Botschaft zu distanzieren war ein
reiner Eiertanz, der keinem der Spieler gefallen hat und dem Publikum auch
nicht. Es hätte an Gündogan und Ozil gelegen, dieses Thema zu schließen. Das
ist aber bis heute nicht geschehen.
Die Führung um Löw und Bierhoff haben ihre Autorität gegenüber der Mannschaft mit ihrem Handeln und Unterlassen selbst
untergraben. Die Folge war, dass es in der Mannschaft nur nach außen halbwegs stimmte
und intern Neid, Missgunst und mangelnder Zusammenhalt herrschte. Löw hat diese
Situation deutlich unterschätzt, zusätzlich hat er es nicht geschafft, die
Bayern Spieler aus ihrem tiefen Loch rauszuholen. Nach dem Ausscheiden gegen
Real, dass ziemlich unnötig war, ging eigentlich gar nichts mehr zusammen. Das letzte
Heimspiel wird 1:4 gegen einen Aufsteiger verloren und im Pokalfinale gewinnt
ein Durchschnittsteam verdient. Bei der WM spielten Neuer, Boateng, Hummels,
Süle und Kimmich plus einem irrlichternden Müller weit unter ihren
Möglichkeiten. Die seit Saisonbeginn feststehende Meisterschaft war kein
Trostpflaster.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Prognose ersetzt Zufall durch Irrtum!


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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AbuHaifa

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 11. Juni 2016

Beiträge: 3 233

2 183

Donnerstag, 5. Juli 2018, 20:03

Inzwischen berichten ja die FAZ und der Kicker, dass sich Kroos, Hummels und Khedira nicht grün waren und für schlechte Stimmung in der Mannschaft sorgten. Hinzu kamen Reibereien zwischen den alten Weltmeistern und den jungen Confed-Cup-Siegern.

Özil und Gündogan das Scheitern in die Schuhe schieben zu wollen, greift, wie Aix mit Verweis auf Spanien und Italien belegt hat, eindeutig viel zu kurz.

In der gesamten Mannschaft stimmte es nicht und das mit Sicherheit nicht erst seit der Erdogan-Affäre.
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Hornig

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 13. Oktober 2017

Beiträge: 558

2 184

Donnerstag, 5. Juli 2018, 20:27



Die sogenannte Erdogan-Affäre hatte m.M.n. ungefähr 0,015% Anteil an dem Ausscheiden.

Mag durchaus richtig sein.
Allerdings genügt manchmal der sprichwörtliche Tropfen, um das Faß zum Überlaufen zu bringen.
In diesem Fall öffnete er vielleicht nur die Scheunentore zur Diskussion innerhalb der Mannschaft.
Wer weiß?
Auf jeden Fall war dicke Luft und was wirklich war, kommt vielleicht nie, oder sehr bald 'raus (wenn demnächst der ein oder andere nicht mehr aufgestellt wird, knautschig ist und öffentlich nölt, z.B.)
Warten wir's ab.
Gruß Heinz :winken:
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Registrierungsdatum: 28. Juni 2017

Beiträge: 1 038

2 185

Donnerstag, 5. Juli 2018, 21:15

Inzwischen berichten ja die FAZ und der Kicker, dass sich Kroos, Hummels und Khedira nicht grün waren und für schlechte Stimmung in der Mannschaft sorgten. Hinzu kamen Reibereien zwischen den alten Weltmeistern und den jungen Confed-Cup-Siegern.

Özil und Gündogan das Scheitern in die Schuhe schieben zu wollen, greift, wie Aix mit Verweis auf Spanien und Italien belegt hat, eindeutig viel zu kurz.

In der gesamten Mannschaft stimmte es nicht und das mit Sicherheit nicht erst seit der Erdogan-Affäre.
Das Thema zu bagatellisieren wird nicht helfen. Die Mannschaft hat im Prinzip genauso gespielt, wie mit der Affäre umgegangen wurde. Ohne klare, nachvollziehbare, zielgerichtete und stringente Handlungen und Werte. Mit der Arroganz des Weltmeisters ein Quartier buchen, dass im Halb- und Finale Reisestrapazen minimiert und somit die Vorrundengegner nicht ernst nehmend, sind alles Symptome der geistigen Haltung. Vom Potential der N11 Spieler ist ein Ausscheiden in der Vorrunde nicht zu erklären. Der Verweis von Aixbock ist greift für mich daneben; nur weil die beiden EX-Weltmeister keine Causa Özil/Gündogan/Erdogan hatten und trotzdem rausflogen, heißt das nicht, dass die Causa keine Rolle für das Ausscheiden der deutschen 11 spielt. Löw hätte aus deren Fehler lernen sollen und deutlich mehr Confed Cup Sieger einbauen müssen.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

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Topalovic

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 14. Januar 2018

Beiträge: 309

2 186

Donnerstag, 5. Juli 2018, 23:03

Freue mich auf Belgien-Brasilien morgen. Das ist eine Hammerpaarung. Ich hoffe, das Spiel hält, was es verspricht. Sollte Belgien Brasilien schlagen, sind unsere nächsten Nachbarn für mich Top-Favorit auf den WM-Titel.

.
„Wenn die Spieler nicht dazu passen, ist es, als ob man beschlägt Frösche mit Hufeisen“ (FC-Trainer Tschik Cajkovski)
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Hermes

Profi

Registrierungsdatum: 27. Juni 2016

Beiträge: 718

2 187

Donnerstag, 5. Juli 2018, 23:16

Eine Analyse des Desasters, der ich mich in weiten Teilen anschließen kann:

http://www.european-news-agency.de/sport…er_front-71502/

DFB-Desaster durch Managementversagen auf breiter Front

Vom umjubelten Weltmeister zum ungeliebten schwarzen Schaf in nur 6 Wochen: der sportliche Offenbarungseid der Fußball-Nationalmannschaft ist aber nur die Folge des eklatanten DFB-Führungsversagens und seiner sportlichen Leitung. Die Erdogan-Affäre ist Ausgangs- und Fixpunkt des finalen Niedergangs.
...
...


bingo, für mich bester artikel zum dfb.
die sollten auch mal einen artikel über den fc verfassen.
meiner meinung nach wäre dr sehr ähnlich.


Es gibt ja einige erstaunliche Parallelen zwischen FC- und DFB-Desaster. Angefangen von der kollektiven Selbstüberschätzung nach dem großen Triumph bis zum plötzlichen Zerwürfnis eines lange funktionierenden Trainer-Manager-Gespanns (wg. Modeste bzw. Wakutinki)...
Stoppt die Bierhoffisierung allen Lebens!
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Hermes

Profi

Registrierungsdatum: 27. Juni 2016

Beiträge: 718

2 188

Donnerstag, 5. Juli 2018, 23:45


Häh? Ich dachte, das auf dem Avatar wäre er?! :grins:

Na klar. So ist es auch. Was denn sonst? :rolleyes:

Aixbock


Du kannst eigentlich nicht der Richard Hönigswald sein, denn der starb schon 1947. Es sei denn, Du hast einen ganz besonderen Internetzugang. :gefahr: :grins:


Warum eigentlich nicht? Das würde zumindest erklären, warum seine Beiträge irgendwie nicht von dieser Welt sind...
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Hermes

Profi

Registrierungsdatum: 27. Juni 2016

Beiträge: 718

2 189

Freitag, 6. Juli 2018, 00:42

Inzwischen berichten ja die FAZ und der Kicker, dass sich Kroos, Hummels und Khedira nicht grün waren und für schlechte Stimmung in der Mannschaft sorgten. Hinzu kamen Reibereien zwischen den alten Weltmeistern und den jungen Confed-Cup-Siegern.

Özil und Gündogan das Scheitern in die Schuhe schieben zu wollen, greift, wie Aix mit Verweis auf Spanien und Italien belegt hat, eindeutig viel zu kurz.

In der gesamten Mannschaft stimmte es nicht und das mit Sicherheit nicht erst seit der Erdogan-Affäre.


Belegt? Nur weil Spanien und Italien als Weltmeister in der Vorrunde ausgeschieden sind, folgt daraus ja kein Naturgesetz, dass Weltmeister nicht anders können. Allenfalls gibt es gewisse Risikofaktoren (Selbstüberschätzung, Vertrauen auf alte statt neue Rezepte, etc.), die einen Weltmeister gefährden können, aber damit kann man natürlich ganz unterschiedlich umgehen und damit das Risiko maximieren oder minimieren. Es soll übrigens auch schon Weltmeister gegeben haben, die ihren Titel verteidigt haben oder deutlich über die Vorrunde hinausgekommen sind...
Stoppt die Bierhoffisierung allen Lebens!
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nobby stiles

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 7. Juni 2016

Beiträge: 3 258

2 190

Freitag, 6. Juli 2018, 08:35

Löw hat sich drauf verlassen das es sowieso läuft.
Im Interview kurz vor der WM sagte er in einem Nebensatz so lapidar..... das wird schon.
Er hat sich und seine Truppe total überschätzt.
Und das tut er jetzt wieder
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nobby stiles« (6. Juli 2018, 08:36)

tap-rs

Profi

Registrierungsdatum: 15. Juni 2015

Beiträge: 717

2 191

Freitag, 6. Juli 2018, 08:55

Eine Analyse des Desasters, der ich mich in weiten Teilen anschließen kann:

http://www.european-news-agency.de/sport…er_front-71502/

DFB-Desaster durch Managementversagen auf breiter Front

Vom umjubelten Weltmeister zum ungeliebten schwarzen Schaf in nur 6 Wochen: der sportliche Offenbarungseid der Fußball-Nationalmannschaft ist aber nur die Folge des eklatanten DFB-Führungsversagens und seiner sportlichen Leitung. Die Erdogan-Affäre ist Ausgangs- und Fixpunkt des finalen Niedergangs.
...
...


bingo, für mich bester artikel zum dfb.
die sollten auch mal einen artikel über den fc verfassen.
meiner meinung nach wäre dr sehr ähnlich.


Es gibt ja einige erstaunliche Parallelen zwischen FC- und DFB-Desaster. Angefangen von der kollektiven Selbstüberschätzung nach dem großen Triumph bis zum plötzlichen Zerwürfnis eines lange funktionierenden Trainer-Manager-Gespanns (wg. Modeste bzw. Wakutinki)...

Diese Parallelen haben dieses DFB Desaster und das Abschneiden der Nationalmannschaft dem FC Fan wesentlich erträglicher gemacht. Wir waren sowas gewöhnt und wußten, wie es laufen kann. Ist zwar scheiß Routine, aber eben Routine.
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tap-rs« (6. Juli 2018, 08:56)

smokie

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 27. Juli 2016

Beiträge: 5 287

2 192

Freitag, 6. Juli 2018, 08:59

Löw hat sich drauf verlassen das es sowieso läuft.
Im Interview kurz vor der WM sagte er in einem Nebensatz so lapidar..... das wird schon.
Er hat sich und seine Truppe total überschätzt.
Und das tut er jetzt wieder

Wie ich schon des Öfteren sagte: Ich bin kein Löw-Freund!
In diesem Punkt liegst du aber für meine Begriffe falsch. Ich halte ihn schon für jemanden, sich nach „Desastern“ auch hinterfragen und Dinge ändern kann. Man kann ja nicht ignorieren, dass er dies in der Vergangenheit auch schon getan hat und dass das Team auch seit 2006 eine Entwicklung genommen hat, die sich (mit Höhepunkt 2014) eindeutig zeigt. Der Fußball, den wir heute spielen, unterscheidet sich ja nunmal gänzlich von dem seit Löws Installation als Trainer.
Und dass er Dinge ändern kann und wird, ist ja auch völlig normal, da SEIN POSTEN der ist, der am meisten mit seinem persönlichen Standing im Fußball zusammenhängt. Er ist ja kein Typ, der jetzt schon in Rente gehen würde und dem dann alles egal ist. Im Gegensatz dazu kann einem Funktionär wie Grindel ja fast alles egal sein.
Das Problem ist nur: Löw braucht eben immer viel zu lang, um eben solche Fehler zu erkennen. Er brauchte das Desaster Italien 2012, um seine schon 2010 gemachten Fehler zu erkennen, diesmal musste es sogar ein Vorrunden-Aus bei einer WM sein, obwohl auch hier schon 2012 Probleme zu erkennen waren.
JETZT traue ich ihm eine positive Veränderung zu einem anderen Spielsystem ohne weiteres zu. Die Frage ist halt: Wie viele worst cases kann man einem Angestellten zugestehen, bis er nötige Änderungen vornimmt? Und HIER hat man es deutlich überzogen! Wahrscheinlich natürlich deshalb, weil man im gesamten DFB dieses Problem hat: Fehlentwicklungen viel zu spät zu erkennen...
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »smokie« (6. Juli 2018, 09:00)

nobby stiles

Erleuchteter

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Beiträge: 3 258

2 193

Freitag, 6. Juli 2018, 09:03

Bleibt die Frage wieso fast alle Trainer bei Abstiegen entlassen werden?
Ausser in Freiburg
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nobby stiles« (6. Juli 2018, 09:04)

M. Lee

Profi

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Beiträge: 1 601

2 194

Freitag, 6. Juli 2018, 09:47

Bleibt die Frage wieso fast alle Trainer bei Abstiegen entlassen werden?
Ausser in Freiburg

Wie ich schon schrieb - nach so 'ner Pleite kann man eigentlich nicht bleiben! Der DFB ist echt spürbar anders ... :kopfwand:

Und zum zweiten Teil - äh, wo lebt der Jogi derzeit nochmal .... :lol:
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smokie

Erleuchteter

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Beiträge: 5 287

2 195

Freitag, 6. Juli 2018, 09:50

Bleibt die Frage wieso fast alle Trainer bei Abstiegen entlassen werden?
Ausser in Freiburg

Wie gesagt: Genau DAS ist die große Frage. Auf Freiburg will ich gar nicht näher eingehen, es ist, wie es ist. Beim DFB hängt das wahrscheinlich mit seiner Struktur bzw. „Kultur“ zusammen. So wirklich „entlassen“ wurde ja in den letzten 30 Jahren kein Bundestrainer. Hinzu kommt, dass ja nicht nur die Angestellten beim DFB keine wirklich unbequemen Typen sind, sondern eben auch die Leute in leitenden Positionen. Und diese wiederum sind mehr Funktionäre als „Sportler“.
Wäre beispielsweise Ralf Rangnick Präsident, hätten wir schon spätestens 2010 einen neuen Trainer gehabt. Unter Sammer wohl spätestens 2012. Nur sind eben solche Leute nicht beim DFB.....
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nobby stiles

Erleuchteter

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Beiträge: 3 258

2 196

Freitag, 6. Juli 2018, 09:50

In Freiburg, des isch klar, genau
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nobby stiles« (6. Juli 2018, 09:51)

Powerandi

Erleuchteter

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Beiträge: 11 056

2 197

Freitag, 6. Juli 2018, 11:29

Nationalelf im Wandel
Maßstab bleibt "absolute Weltspitze"


Joachim Löw wird umbauen. Ein einfaches «Weiter so» hat der Langzeit-Bundestrainer nach dem WM-Debakel von Russland bereits ausgeschlossen. Eine Fußball-Revolution aber ist unter der weiteren Regie des Südbadeners kaum zu erwarten. Zwar wollen die Chefs des Deutschen Fußball-Bundes bis zum Neustart der am Boden liegenden Nationalmannschaft am 6. September gegen Frankreich von Löw und Manager Oliver Bierhoff noch hören, welche neue Linie sie in Richtung EM 2020 und WM 2022 einschlagen werden. Wie könnte das neue Gesicht der Mannschaft aussehen?

Quelle: http://www.cellesche-zeitung.de/S5423917…lute-Weltspitze

In vielen Zeitungen wird im Rahmen eines Neuaufbaus und einer Verjüngung der Nationaelf auch der Augsburger Phillipp Max (23) gefordert, der dann Jonas Hector ablösen würde. Ich bin gespannt, welche personellen Maßnahmen Löw tatsächlich bis nach den Sommerferien trifft.
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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M. Lee

Profi

Registrierungsdatum: 8. Juni 2016

Beiträge: 1 601

2 198

Freitag, 6. Juli 2018, 11:49

Wäre beispielsweise Ralf Rangnick Präsident, hätten wir schon spätestens 2010 einen neuen Trainer gehabt. Unter Sammer wohl spätestens 2012. Nur sind eben solche Leute nicht beim DFB.....

Wäre vielleicht im Hinblick auf 2014 gar nicht so gut gewesen ... ;)
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Aixbock

Meister

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Beiträge: 1 795

2 199

Freitag, 6. Juli 2018, 12:12

Wäre beispielsweise Ralf Rangnick Präsident, hätten wir schon spätestens 2010 einen neuen Trainer gehabt. Unter Sammer wohl spätestens 2012. Nur sind eben solche Leute nicht beim DFB.....

Wäre vielleicht im Hinblick auf 2014 gar nicht so gut gewesen ... ;)

2014 wäre niemals erfolgreich gewesen, hätte man Löw nicht die alberne Idee mit Lahm im Mittelfeld nach dem Algerien-Spiel ausgeredet. Löw hat stets auch von anderen profitiert, ähnlich wie Helmut Schön 1974 nach dem DDR-Spiel.
Aixbock
Je suis Ari Fuld


„Je weniger eine Sache
begründet ist, desto leidenschaftlicher wird sie verteidigt.“ - Felix Somary






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Aixbock

Meister

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Beiträge: 1 795

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Freitag, 6. Juli 2018, 12:14

Bleibt die Frage wieso fast alle Trainer bei Abstiegen entlassen werden?
Ausser in Freiburg

Freiburg hat keine Ambitionen, die über den Fahrstuhl hinausgehen. Deswegen engagiert man stets Trainer vom Typ Herbergsvater, die dieses Ziel garantieren können.

Aixbock
Je suis Ari Fuld


„Je weniger eine Sache
begründet ist, desto leidenschaftlicher wird sie verteidigt.“ - Felix Somary






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