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Monday, July 23rd 2018, 9:45pm

@Priesi
Ich kann gut verstehen, dass dich beschriebene Vorgänge ankotzen. Jedoch muss man in beide Richtungen eben vorsichtig sein. Wann ist es Nazi-Karte, wann nicht? Alles nicht so einfach....
Man darf AUCH nicht vergessen: Sehr viele Profi-Sportler sehen sich fast tagtäglich mit Rassismus konfrontiert. Zuletzt berichtete Kevin Prince Boateng davon. Dies können alles Dinge sein, die man einfach zur Seite schiebt und wegsteckt. Nur VIELLEICHT war es in diesem letzten, krassen Empörungs-Zeitraum einfach ne Spur zuviel für Özil?!
Ich weiß es nicht, aber andere wissen es eben auch nicht. MIR ist es zu einfach, das Thema „Rassismus“ einfach wegzuschieben, nur weil ich nicht dran glauben mag.
Boah, mir Platzt hier gerade die Hutschnur wenn ich nur wieder das Wort Nazi lese :kopfwand:

In Deutschland gibt es nicht mehr oder weniger Rassisten wie überall auf der Welt !

Ich bin zufälligerweise gerade in der Türkei, bei den Türken ist der Özil noch ne größere Lachnummer als in Deutschland !

Wisst ihr überhaupt wie beliebt die deutschen z.B. bei den Türken sind ? Hört mal mit dem Nazi Gedöns auf !!!


Ich habe um 16 Uhr die Nachrichten im ZDF gesehen. Da waren massive Rassismus-Vorwürfe von türkischen Politikern, Medien und Bürgern zu hören. Es wurden auch türkische Fußball-Fans gezeigt, die hoffen, daß Özil künftig für die Türkei spielt.

Hier ein paar Beispiele zu türkischen Medien und Politikern: :

- Die Zeitung „Star" titelt in ihrer Montagsausgabe: „Mesuts Verhalten ist eine nationale Haltung gegen Nazis“.

- „Sabah“ titelte: „Scharfe Reaktion gegen Rassismus von Özil: Ich ziehe das deutsche Trikot nicht mehr an.“

- „Takvim“ schreibt zum Foto mit Erdogan: „Ich würde es noch einmal tun.“

- Die Zeitung „Türkiye“ titelte sogar auf Deutsch: „Mesut, wir sind stolz auf dich!“

- Der neu ernannte Justizminister Abdulhamit Gül schrieb auf Twitter: „Ich gratuliere Mesut Özil für das schönste Tor, das er mit dem Verlassen des deutschen Nationalteams gegen das Virus des Faschismus erzielt hat.“
Ich sach doch, Türken wollen nicht kritisiert werden.
Aber wahrscheinlich ist das auch rassistisch.
WIR sind nunmal Nazis
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Monday, July 23rd 2018, 9:58pm

Vereinfacht kann man vielleicht sagen „Facebook-Post“ vor Fachlektüre, nur dass dieses Posts leider oftmals so aufgenommen werden, als wären sie ebenfalls Fachlektüre. Eine grausame Vorstellung, die jedoch für meine Begriffe viel zu oft die Realität widerspiegelt.

Kann man wohl sagen.

Quoted

Weiterhin sehe ich die größte Gefahr leider nicht bei den Ego-Shootern, sondern ganz im Gegenteil AUCH in der breiten Masse und dazu noch in ihrer in der digitalen Welt möglichen Anonymität. Die von mir aufgeführten Begriffe bedienen ja leider eben nicht nur die Ego-Shooter, sondern eben alle

Aber Smokie, die "breite Masse", das sind mittlerweile die Ego-Shooter... davon rede ich die ganze Zeit. Dieser Druck, sich selbst andauernd präsentieren, platzieren, inszenieren zu müssen. Dieses Aufgehen im Gebrabbel, ohne Verkabelung mit irgendwas Realem...

Hab ich schon so verstanden, nur glaube ich, dass die Masse hinter den Ego-Shootern NOCH GRÖSSER ist. Ich nehme jetzt mal Özil als Beispiel, ohne ihn als Einzelperson für „gefährlich“ zu halten: Er ist der Boss in seinem Universum mit über 30 Millionen Followern. Unter diesen befinden sich die „Ego-Shooter“. Nur wie viele sind das? Ich glaube, nicht die Mehrheit. Die Mehrheit sind die, die zwar von Aufmerksamkeit träumen, die aber schon aus dem Grunde nicht erfahren werden, weil sie gar nicht die Zeit, Lust und Möglichkeit haben, sich unter den Ego-Shootern zu positionieren. Sie verbleiben eher in der Anonymität und folgen maximal den „besten“ der Ego-Shooter
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joergi

Master

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Monday, July 23rd 2018, 10:38pm

Langsam bekomme ich Kopfschmerzen hier die ganzen Antworten zu lesen.
Oezil, der Idiot, hat einfach neben dem Platz geile Steilvorlagen geliefert, fuer Presse und jetzt fuer die tuerkische Regierung.
Habe den mal im Werder Saal in der Ostkurve erlebt, netter Kerl, jedoch sehr unbeholfen.
Der wird die Erklaerung nie selber geschrieben haben, vielleicht ja doch, hat einige Zeit gedauert.
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
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Monday, July 23rd 2018, 10:49pm


Hab ich schon so verstanden, nur glaube ich, dass die Masse hinter den Ego-Shootern NOCH GRÖSSER ist. Ich nehme jetzt mal Özil als Beispiel, ohne ihn als Einzelperson für „gefährlich“ zu halten: Er ist der Boss in seinem Universum mit über 30 Millionen Followern. Unter diesen befinden sich die „Ego-Shooter“. Nur wie viele sind das? Ich glaube, nicht die Mehrheit. Die Mehrheit sind die, die zwar von Aufmerksamkeit träumen, die aber schon aus dem Grunde nicht erfahren werden, weil sie gar nicht die Zeit, Lust und Möglichkeit haben, sich unter den Ego-Shootern zu positionieren. Sie verbleiben eher in der Anonymität und folgen maximal den „besten“ der Ego-Shooter

Ja, sehr gut gesagt. Du beschreibst die sichtbare E.S.-Verteilung. Ich wollte allerdings auch darauf hinaus, daß es einen Druck gibt auf jedes einzelne Individuum in der Wirklichkeit der sozialen Netzwerke, sich egozushooten. Und sei der Rahmen noch so klein gesteckt. Ich meine, warum fotografiert man sein Mittagessen oder seine Füße am Strand und stellt diese Bilder dann ins Netz? Warum machen Teenager ihre duck faces, jeden gottverdammten Tag? Warum fertigen Teenager Videos von ihren Drogerie-Einkäufen an und quasseln fünf Minuten irgendeinen Scheiß über eine Tube Zahnpasta daher?

Weil sie einen Existenzbeweis benötigen, nämlich daß jemand im Netz auf sie reagiert. Weil sie eine Plattform brauchen "aufzutreten". Und sei der Rahmen noch so bescheiden.

Jetzt zurück zu Özil, stelle ihn Dir genau vor, er hat viel erreicht, sehr viel, aber er sieht nunmal nicht aus wie Johnny Weissmüller, sondern eher wie Peter Lorre nach dem Abschminken. Bei Real wurde Özil zum häßlichsten Spieler der Primera Division gewählt (das ist kein Witz von mir). Und dieser Özil, der kleine Strassenfußballtürkenjunge aus Gelsenkirchen, muß nun dem Beau Ronaldo die Bälle servieren, damit der sich feiern lassen kann. Dann geht er zu Arsenal und erntet auch dort viel Kritik. Er wird in der Natiuonalmannschaft von vielen "Experten" kritisert.

Wo holt sich so einer, der zwar schon wer geworden ist, dem aber alles nicht game- und movieartig genug läuft, seine fehlenden Ego-Bauklötzchen zum Zusammenbasteln her? Er mimt den Bay Guy und spielt das Spiel auf seine Weise weiter. Er weiß mittlerweile, er wird nie ein CR7, der es leicht hat, mit allem total einvertanden zu sein, was in der offenen Gesellschaft vorgeht, weil ihm die Sonne aus dem *** scheint. Özil spielt im Schatten, sogar auf dem Niveau, auf das er es geschafft hat.

Also umgibt er sich gern mit einer Aura, die ihm Wert verleiht. Wert einmal als Deutscher türkischer Abstammung ("meine Wurzeln, meine wunderbaren Wurzeln!" ) und dann als Person des öffentlichen Lebens, die ein Kontingent an Selbstdarstellung zu erfüllen hat. Mit Erdogan fühlt er sich mächtiger als mit Merkel, weil er auf diese Weise klarer einer Gruppe zugehört und weil er einen Touch von Abenteurertum bekommt. Hui, der Mesut, der hält es mit den harten Kerlen.

Ob Erdogan Menschen einbuchten läßt und eine ganze Staatsstruktur gegen die Wand fährt, ist einem Özil dabei völlig schnuppe. Das meinte ich mit "Ego-Shooter". Es sind Menschen, die sich fast ausschließlich mit sich selbst beschäftigen und die die anderen, Partner, Freunde und "Follower", nur dafür benutzen, sich zu spiegeln. Durch likes, manchmal sogar durch dislikes. Hauptsache, man wird wahrgenommen. Die Millenials oder Mitglieder der Generation Y, wie sie blöderweise auch genannt wird, benutzen sich mehrheitlich gegenseitig, um sich nicht allein zu fühlen und um sich selbst noch irgendwie zu spüren.

Özil ist im Prinzip in genau die Falle getappt, in die so viele türkischstämmige Deutsche getappt sind. Sie haben ein Angebot angenommen, das sie - anders als die Klienten des echten Paten - auch hätten ablehnen können.

Özil mag schüchtern sein, wie gerade gern und oft geschrieben wird. Aber er scheint jemand zu sein, dem sein Standing nach außen extrem wichtig ist. Übrigens trifft dasselbe mit anderen Vorzeichen auch auf solche auf den ersten Blick unverdächtige Gesellen wie Mats Hummels oder Toni Kroos zu. Hummels labert pausenlos in den Medien, Kroos hat sich grüngeärgert über die Kritik an ihm. Es gibt noch einige mehr in der dt. Nationalmannschaft. Letztendlich sind Menschen wie Manuel Neuer oder besonders Jonas Hector, die vollkommen ruhig und selbstsicher agieren, eine rühmliche Ausnahme in ihrer Generation.

Denn selbstverständlich sind nicht alle Ego-Shooter. Aber die Tendenz ist so stark und das E.S.-Angebot so breit gefächert, daß man schon aktiv dagegenhalten muß, um nicht in die Falle zu tappen.
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Monday, July 23rd 2018, 11:01pm

Aber immer nur "Özil", Özil", Özil"! Was ist jetzt eigentlich mit Gündogan? Ich meine, wenn man es so sehen möchte, ist er ja eigentlich ein noch schlimmerer Finger als Özil, oder? Der läßt einen Termin beim Bundespräsidenten machen, nur um sich dann nicht bei ihm zu entschuldigen oder irgendetwas an Klartext zu liefern.

Der hat die Bundesrepublik im Grunde fast noch mehr gefickt als Özil. Der hat Steinmeier zum Deppen gemacht, unseren Präsidenten, also auch Deinen, Smokie, Deinen, Joga, oder Deinen, Aixbo... ach nee, seinen ja nicht.

Der Gündogan, das ist die mediale Zielperson der Zukunft. Es sei denn, Philip Lahm wird doch noch Bundestrainer. Unfaßbar, welche Schachpartien da im Hintergrund angeblich stattfinden sollen.... :wacko:

https://www.sport1.de/fussball/dfb-team/…steckt-dahinter
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Hermes

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Tuesday, July 24th 2018, 12:00am

Interview (DLF) mit Cem Özdemir zu Özil:

https://www.deutschlandfunk.de/debatte-u…ticle_id=423570

...
Cem Özdemir: Für mich war das Foto falsch und es ist nach wie vor falsch, und die Erklärung überzeugt mich nicht. Er spricht von Respekt. Aber was ist mit dem Respekt vor denen, die Opfer von Erdogans Unterdrückungspolitik sind? Was ist mit Ihren Berufskollegen, den Journalisten, die einfach nur ihren Job gemacht haben? Was ist mit Oppositionellen? Respekt ist ein großes Wort, aber das zeigt man normalerweise Leuten, die Respekt verdienen, und das sind keine autoritären Herrscher.

...
"If you can´t convince them, confuse them."
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Tuesday, July 24th 2018, 12:29am

@Graf
Es gibt da allerdings eine Sache, die mir nicht ganz einleuchten will: Warum schmückt sich Özil mit jemandem, der ihn am Ende ganz zwangsläufig auf der Verlierer-Seite stehen lassen wird? Dass Erdogan nicht als autokratischer Führer der Türkei ableben wird, zumindest nicht eines natürlichen Todes, muss doch wenn schon nicht Özil selbst, doch zumindest irgendwem von seinen Beratern klar sein?!
Und eine gewisse Berechnung, Schläue, Ahnung, Cleverness unterstellst du Özil doch auch?

Sobald der wirtschaftliche Niedergang der Türkei auch dem letzten Dummkopf bewusst wird, endet das Kapitel Erdogan und die Türkei wird sich wieder demokratischen Strukturen zuwenden. Das ist, zumindest für MICH, so sicher wie das Amen in der Kirche.

Und dann wird man auch dort Özil die Nähe zu Erdogan ankreiden, ähnlich wie nun bei uns. Oder glaubst du, er hat deswegen die Aussagen so getätigt, dass es für ihn eben nicht um die „Person“ geht, sondern um das Präsidenten-Amt an sich? Falls ja: Das wird ihm nichts nützen, dafür kennt er die Impulsivität seiner Landsleute dann doch zu wenig.
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burlesque

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Tuesday, July 24th 2018, 12:57am

Ich finde, das ist ne beschissene, gefährliche Debatte, die unsere Gesellschaft noch weiter verkeilt. Dass jetzt ÖzilBerater um die Ecke kommen und ihren Schützling als tapferen Rächer von angeblich gesellschaftlich Getretenen hochstilisieren, dass jetzt gleichgeschaltete türkische Gazetten von nem Tor gegen den Faschismus schreiben.... das kotzt mich jetzt aber so richtig an. Dieser Özil bemäntelt seine Naivität und Dummheit jetzt mit einem vorgeschobenem Engagement für in seinen Augen Höheres... das kotzt mich verdammt nochmal an. Hofiert nem Autokraten, der tausende von türkischen Existenzen und deren Familien zerstört hat und beginnt dann so nebenbei ne RassismusDebatte???? und alles steigt drauf ein, diese strunzdoofe deutsche Medienlandschaft nebst Freund Uli, und ach ja, Angie nicht zu vergessen. Dabei war der mal echt einer meiner Lieblingsspieler - Ehrlich, Schnauze voll von dem ganzen Fußballgedrisse, seinen Milliarden, seinen Verstrickungen und seiner kriminellen Energie, seinem gesellschaftlichem Einfluss und seinen Massenhysterien.
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Tuesday, July 24th 2018, 1:04am

Lieber Smokie,

wir beide vermehren gerade vermutl. die Kopfschmerzen einiger anderer User, aber egal. :D Nein, ich gaube tatsächlich nicht, daß Schläue und Berechnung bis ins übernächste Glied der Ereigniskette Kennzeichen von Özils Handeln sind, sondern eher Impulsivität und ein Verhaftetsein ganz in der Gegenwart. Das sind die Kennzeichen der Playstation-Daddler und Ganztags-Social-Network-User. Ihre ganze Persönlichkeit ist auf schnelle Reize ausgerichtet, schnelle Reize jetzt gleich, und nicht morgen oder so. Man nennt das in der Psychologie die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub, wenn höherstufige Ziele langfristig verfolgt werden können. Die Tendenz geht in genau die andere Richtung, keiner kann und will mehr warten. Lieber fünf Euro sofort als zehn Euro in einem Monat.

Es tut mir leid, wenn ich andauernd mit diesen psychologisch grundierten Erklärungsversuchen ankomme, aber ich bin wirklich der Ansicht, daß sie eine große Rolle spielen innerhalb des Geschehens, das uns aus den Medien entgegenspringt.

Dein Szenario im letzten Post klingt sehr nach Überlegungen im Zweiten Weltkrieg. Ich glaube nicht, daß Erdogans "Badness" so deutlich ist für viele Beobachter. Die Feudalfürsten schaffen es viel besser, sich ambivalent zu geben. Nicht jeden juckt es, wenn da Lehrer, Anwälte und Richter inhaftiert werden. Erinnere Dich an die Jubelrufe, als die "Intellektuellen" im WWII verfolgt und aus ihren Ämter vertrieben wurden. Der Bauer braucht den Regen, aber Bücher oder Forschung braucht er nicht.

Danke, Hermes, für Deinen link. Bürgi hat ja auch einen eingestellt, und es wichtig zu sehen, daß da nicht eine geschlossene deutschtürkische Gemeinde argumentiert, sondern daß es sehr wohl erhebliche Differenzen in der Bewertung dieser ganzen Sachverhalte gibt.

Smokie, es war wichtig, daß Du auf Loslösung des Rassimusproblems aus der verfilzten Debatte gepocht hast! Doch es auch wichtig darauf zu insistieren, daß das Schlagwort "Rassismus" verwendet werden kann, um sich gegen jegliche Kritik, auch sehr berechtigte, zu immunisieren. Nach wie vor sehe ich eine große Unfähigkeit bei uns allen, unseren Gedanken in dieser Sache wirklich mustergültig Ausdruck zu verleihen.

Das einzige Heilmittel, das mir momentan einfällt, ist das der Entsymbolisierung. Özil weder als gefallene Galionsfigur gelungener Integration zu sehen noch als Märtyrer eines wiedererstarkten Rassismusses in Deutschland, sondern einfach als einen Einzelkämpfer, der uns zwar beschäftigt hat, der letztlich aber keine Verfügungsgewalt über weitere gesellschaftl. Entwicklungen haben wird.

Denn Özil steht, wie wir gesehen haben, weder für "die Türken in Deutschland", noch für "die Fußballspieler", noch für seine ganze Generation, deren Narben er zwar trägt, die aber auch ganz anderes als ihn zu bieten hat. Obwohl wir im Zeitalter der wohlfeilen Identifikationsangebote leben: Werde ein Teil von Facebook!, Sei dein Lieblings-Comic-Held!, Ich bin Erzgebirge!, kann man doch eines sagen:

Mesut Özil steht allein für eines: Für Mesut Özil. Schon Emre Can ist nicht mehr Mesut Özil. Das ist doch ganz beruhigend, finde ich.
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TheMike

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Tuesday, July 24th 2018, 1:45am

Nun werfen alle mit Dreck...

... und es gibt keine Gewinner.
Die Selbstreflektion von Özil hat den Status eines Fötus.
Er ist nun raus und das ist gut so, sowohl gesellschaftlich als auch sportlich.
Das die Osrambirne eine ewige Dummbratze bleibt war ja auch klar.
Es wird Zeit für die Aufarbeitung der Arbeitsverweigerung bei der WM, wenn es
mir nach geht, könnten rein sportlich noch einige abdanken.
Löw hat stehts den Leistungsgedanken gepredigt, da waren Spieler die sich fragten wieso
spielt Neuer (der es allerdings gut machte) wieso sind die gleichen Loser vom Mexiko Spiel
wieder drin nach dem Sieg gegen Schweden etc, usw und usf!
Meiner subjektiver Meinung nach tat man sich keinen Gefallen an Löw festzuhalten, aber mein Gott,
der DFB zahlt nun mal gut, nicht wahr Herr Grindel?
Ich hätte nie Gedacht, dass ich einen Hobbit wie Lahm in Funktion bei diesem Rattenverein DFB
herbei sehne.
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TheMike

Unregistered

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Tuesday, July 24th 2018, 1:54am

Lieber Smokie,

wir beide vermehren gerade vermutl. die Kopfschmerzen einiger anderer User, aber egal. :D Nein, ich gaube tatsächlich nicht, daß Schläue und Berechnung bis ins übernächste Glied der Ereigniskette Kennzeichen von Özils Handeln sind, sondern eher Impulsivität und ein Verhaftetsein ganz in der Gegenwart. Das sind die Kennzeichen der Playstation-Daddler und Ganztags-Social-Network-User. Ihre ganze Persönlichkeit ist auf schnelle Reize ausgerichtet, schnelle Reize jetzt gleich, und nicht morgen oder so. Man nennt das in der Psychologie die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub, wenn höherstufige Ziele langfristig verfolgt werden können. Die Tendenz geht in genau die andere Richtung, keiner kann und will mehr warten. Lieber fünf Euro sofort als zehn Euro in einem Monat.

Es tut mir leid, wenn ich andauernd mit diesen psychologisch grundierten Erklärungsversuchen ankomme, aber ich bin wirklich der Ansicht, daß sie eine große Rolle spielen innerhalb des Geschehens, das uns aus den Medien entgegenspringt.

Dein Szenario im letzten Post klingt sehr nach Überlegungen im Zweiten Weltkrieg. Ich glaube nicht, daß Erdogans "Badness" so deutlich ist für viele Beobachter. Die Feudalfürsten schaffen es viel besser, sich ambivalent zu geben. Nicht jeden juckt es, wenn da Lehrer, Anwälte und Richter inhaftiert werden. Erinnere Dich an die Jubelrufe, als die "Intellektuellen" im WWII verfolgt und aus ihren Ämter vertrieben wurden. Der Bauer braucht den Regen, aber Bücher oder Forschung braucht er nicht.

Danke, Hermes, für Deinen link. Bürgi hat ja auch einen eingestellt, und es wichtig zu sehen, daß da nicht eine geschlossene deutschtürkische Gemeinde argumentiert, sondern daß es sehr wohl erhebliche Differenzen in der Bewertung dieser ganzen Sachverhalte gibt.

Smokie, es war wichtig, daß Du auf Loslösung des Rassimusproblems aus der verfilzten Debatte gepocht hast! Doch es auch wichtig darauf zu insistieren, daß das Schlagwort "Rassismus" verwendet werden kann, um sich gegen jegliche Kritik, auch sehr berechtigte, zu immunisieren. Nach wie vor sehe ich eine große Unfähigkeit bei uns allen, unseren Gedanken in dieser Sache wirklich mustergültig Ausdruck zu verleihen.

Das einzige Heilmittel, das mir momentan einfällt, ist das der Entsymbolisierung. Özil weder als gefallene Galionsfigur gelungener Integration zu sehen noch als Märtyrer eines wiedererstarkten Rassismusses in Deutschland, sondern einfach als einen Einzelkämpfer, der uns zwar beschäftigt hat, der letztlich aber keine Verfügungsgewalt über weitere gesellschaftl. Entwicklungen haben wird.

Denn Özil steht, wie wir gesehen haben, weder für "die Türken in Deutschland", noch für "die Fußballspieler", noch für seine ganze Generation, deren Narben er zwar trägt, die aber auch ganz anderes als ihn zu bieten hat. Obwohl wir im Zeitalter der wohlfeilen Identifikationsangebote leben: Werde ein Teil von Facebook!, Sei dein Lieblings-Comic-Held!, Ich bin Erzgebirge!, kann man doch eines sagen:

Mesut Özil steht allein für eines: Für Mesut Özil. Schon Emre Can ist nicht mehr Mesut Özil. Das ist doch ganz beruhigend, finde ich.
Im Grunde ganz einfach. Gewaltenteilung, Ethik, Moral und Menschlichkeit.
Einer unserer Minister meinte, er glaube nicht, dass ein in England lebender Millionär für
die Integrationsfähigkeit der Deutschen stehe.
Wenn man mal nach Bayern schaut und auf die AFD, so denke ich hat unsere Politiklandschaft
etwas mit Özil gemeinsam.
Schwarz und Weiss... Wasser auf den Mühlen die sich drehen, ich will auch keine Gefährder hier frei agieren sehen.
Dummerweise besetzen solche Themen Halbhirne die irgendwo kleben geblieben sind.
Es wird Zeit für Sachlichlichkeit, auch in der Causa Özil.
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  • This post has been edited 1 times, last edit by "TheMike" (Jul 24th 2018, 1:55am)

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Tuesday, July 24th 2018, 2:56am

Etikettenschwindel ist ja nun kein neues Phänomen in der Menschheitsgeschichte. Da wird ein chemisches Gemisch als Veggiewurst beworben, ein deutscher Totalitärstaat nannte sich sogar demokratische Republik. Viele Faschisten nennen sich Freiheitskämpfer und die Unterdrücker dieser Erde sehen sich gern als Hüter des Volkes. Die ganze Causa begann mit dem Foto, bei dem sich Özil, wie auch Gündogan, freiwillig und wohl auch aus Überzeugung, etwas Richtiges zu machen, mit Erdogan ablichten ließen. Dies war ein Affront gegen die Werte der deutschen N11 und hätte mit einer ehrlichen Reue oder einer Suspendierung beendet werden können. Zusätzlich zu dieser Aktion kommt der desaströse Umgang der DFB Verantwortlichen. Das ist aber eine eigene Geschichte, nicht losgelöst aber doch eigenständig. Özil ist nicht der Freiheitskämpfer, der dem Größten Demokraten aller Zeiten zur Seite springen musste, um dem deutschen Faschismus so richtig ins Knie zu ficken. Özil würde sich jederzeit wieder mit Erdogan ablichten lassen, weil er darin kein Vergehen sieht. Das ist der Skandal und diese Einstellung ist nicht nur kritikwürdig, sie muss kritisiert werden. Das hat auch nichts mit Vaterlandsliebe oder Ehrung der Vorfahren zu schaffen, es nichts ehrenwertes an seinem Handeln. Gündogan hat sich bewegt, nicht genug und nicht klar genug, aber er ließ den Willen zur Deeskalation erkennen. Özil nicht. Er ist selbstverständlich nicht der Alleinschuldige am Vorrundenaus, die Affäre aber hat die N11 jedenfalls nicht positiv bewegt. Ich habe diese aktuell häufig benutzte These der alleinigen Schuldzuweisung nirgendwo wahrgenommen. Was Özil in seiner Rechtfertigungs- und Anklageschrift verlauten lässt ist in vielerlei Weise unanständig. Özil zeichnet ein Deutschlandbild, als hätte ihm Erdogan den Pinsel gehalten. Sein Rücktritt ist faktisch die beste Lösung, das Wie wird die Republik noch länger beschäftigen.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Viel Feind, viel Ehr
:thumbsup:


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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Tuesday, July 24th 2018, 7:23am

Herzlichen Glückwunsch Herr Erdogan!

Sie sind wahrscheinlich der Einzige auf den Bildern, dem von vorneherein bewusst war, welches Ausmaß das alles haben könnte. :kotzen:
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Tuesday, July 24th 2018, 8:17am

@Graf
Verstehe. Da, du hast Recht mit deinen Beispielen zur heutigen Generation. Schnelle Belohnung, die sofortige Befriedigung bestimmter Reize...passt schon alles.
Was das Thema Rassismus betrifft bin ich ja nicht nur für eine Loslösung von diesem Thema, sondern NATÜRLICH auch von der Person Mesut Özil. Dass wir jetzt eine Rassismus-Debatte haben, ist gut! Dass wir sie wegen Mesut Özil haben, ist ein schlechter Witz!
In meinen Augen ist es zwar sehr gut möglich, dass er sich seit dem Foto krassen, rassistischen Anfeindungen ausgesetzt fühlte, aber selbst WENN er in der Hauptsache deswegen zurückgetreten WÄRE, bliebe er genau der, der du sagst: Eben „nur“ Mesut Özil. Da bin ich ganz bei unserem Justiz—Minister und seinem Spruch bzgl. des englischen Millionärs.
Die Rassismus-Debatte hingegen halte ich für längst überfällig, allerdings doch wegen des kleinen Mannes im sozialen Brennpunkt und NICHT wegen eines zurückgetretenen Nationalspielers.
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Tuesday, July 24th 2018, 8:19am

Herzlichen Glückwunsch Herr Erdogan!

Sie sind wahrscheinlich der Einzige auf den Bildern, dem von vorneherein bewusst war, welches Ausmaß das alles haben könnte. :kotzen:

Ich denke nicht, dass er DIESES Ausmaß abschätzen konnte, dafür war es nach den letzten Treffen zu still. Aber du kannst mal beim Springer-Verlag nachfragen, DIE wussten, was man aus sowas machen kann...oder eben, wie in der Vergangenheit, auch nicht
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Tuesday, July 24th 2018, 9:05am

Kommentar
Verlogener geht es kaum


Der Skandal, um den es eigentlich geht, ist schon fast in Vergessenheit geraten: Ein Deutscher macht Wahlkampfwerbung für einen türkischen Alleinherrscher und sorgt mit dafür, dass Türken, die in Deutschland in Freiheit leben, für ihre türkischen Mitbürger in der Türkei ein Leben in Unfreiheit wählen. Ein deutscher Millionär, der sich politisch für einen Mann engagiert, der gerade dabei ist, die wirtschaftliche Zukunft der türkischen Jugend zu ruinieren. Verlogener geht es kaum.
Was aber noch erbärmlicher ist: Weite Teile der deutschen Politik fallen auf Özil und seine absurd pauschalen Rassismus-Vorwürfe rein, stimmen sein Lied an, statt deutlich zu machen, wie ungleich freier Türken in Deutschland leben als bei dem Despoten, für den Özil Werbung macht.


Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/mesut…06344.bild.html
Beierlorzer: "Ich will dem FC einen aktiven Stil verpassen. Das soll reichen." Kommentar des Express zu dieser Aussage: Dieser Optimismus, er wirkt ansteckend.
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  • This post has been edited 1 times, last edit by "Powerandi" (Jul 24th 2018, 9:06am)

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Tuesday, July 24th 2018, 9:07am

@Ron Dorfer
Die komplett unterschiedliche Beurteilung des Themas „Rassismus“ in Sachen Mesut Özil ist der absolute Wahnsinn, wenn man die Medien-Reaktionen seit gestern verfolgt. ICH finde daher auch, dass man nicht pauschal sagen kann, dass flächendeckender Rassismus in seine Richtung eher keine Rolle spielt. Dafür sehen das einfach zu viele Menschen auch anders.
Natürlich will ich dir damit in keinster Weise deine Meinung zum Thema irgendwie abspenstig machen :winken:

Rassismus? Das ist ja lächerlich. Warum kaprizieren sich dann die bösen deutschen Rassisten auf Özil? Es gibt doch in der N11 zahlreiche andere Spieler, die es dann auch treffen müßte. Ist das der Fall? Nein.

Rassismus ist in Deutschland ein Totschlagargument, das immer hervorgeholt wird, wenn einer nicht mehr weiter weiß. Wer will schon ein Rassist sein? Also wird man als Rassist beschuldigt, wenn man man Unangenehmes vorträgt und nicht die Klappe hält. Özil hat hier nur von einer in Deutschland gängigen Praxis gelernt - von Leuten, die ebenfalls keine rationale Debatte führen wollen (oder können?).
Aixbock

Zum BEISPIEL, weil die „anderen“ keine anderweitige Angriffsfläche bieten, an der man dann AUCH seinen Rassismus abarbeiten kann.
Nur nochmal zur Klarstellung: Ich bin mitnichten auf der „Alles Rassisten“-Schiene, das ist zu blöd und zu einfach. Aber er ist (für mich) trotzdem Teil des Themas

Och leeven @smokie!

Bist du ernsthaft so naiv oder wusstest du nicht was du Sinnvolleres auf @Aix wirklich guten Einwand antworten solltest?

Du weisst aber schon,dass den Rassisten die Hautfarbe ALLEIN schon ausreicht um genügend "Argumente" bzw. "Angriffsfläche" dafür zu haben,dass die gewisse Spieler nicht in der N11 sehen wollen!
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Tuesday, July 24th 2018, 9:10am

Der dumme und selbstherrliche Özil hat auch und das ganz besonders rein sportlich nix mehr in der deutschen N11 zu suchen.

Bei der WM 14 war er schon mit Abstand der schlechteste Stammspieler und bei der WM 18 hat er sich in beiden Spielen auch nur hinten versteckt.

...also könnte man dem werten Jogi die Schuld für das Kino bzw. diese unsägliche Debatte,die zur Zeit halb bis ganz Deutschland jeck macht geben! :naughty:

Na jedenfalls hat Erdogan und dieser Volltrottel damit ihre Ziele erreicht! :kotzen:
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Tuesday, July 24th 2018, 9:18am

@ Graf
Sehr interessanter Ansatz. Gefällt mir.

btw. Mir ging dieser Satz " Wenn wir gewinnen bin ich Deutscher, wenn wir verlieren bin ich Einwanderer " nicht aus dem Kopf. So habe ich mir mal die Arbeit gemacht und mir die 92 Länderspiele vom Özil in den letzten knapp 10 Jahren seit seinem Debüt angeguckt. Mesut Özil hat in all diesen Jahren und ohne die WM Spiele 2018 mit Deutschland genau 11 mal verloren. Davon waren 6 Freundschaftsspiele. Er war also 81 mal Deutscher und 11 mal Einwanderer.

Dann habe ich den Satz nochmal genau nachgelesen - er sagte : "In den Augen von Grindel und seinen Helfern bin ich Deutscher, wenn wir gewinnen, und ein Immigrant, wenn wir verlieren... "

Unter Grindel (seit Anfang 2016) gab es genau 2 Niederlagen mit Özil. Das Halbfinal bei der EM gegen Frankreich und die Freundschaftsspielpleite gegen Österreich.....


PS: Ich will diesen Grindel nicht in Schutz nehmen, der Schmierlappen muss weg, aber irgendwie passt da was nicht.....
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Wenn der Mut dich verlässt, gehst du halt alleine weiter
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  • This post has been edited 5 times, last edit by "Bürgersteig" (Jul 24th 2018, 9:30am)

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Tuesday, July 24th 2018, 9:25am

Es juckt dann doch wieder in den Flossen... Ich bin ganz auf Bürgis´, Sanes´ usw. Seite. Ich habe mich sehr über Özils epische Auslassungen geärgert speziell über das Thema "Rassismus".
Mir fiel in diesem Kontext folgende Geschichte aus meinem persönlichem Arbeitsalltag ein: Ich war bis vor einem Jahr Leiter eines Übergangswohnheims für Flüchtlinge. Besonders negativ in Erinnerung und für mich persönlich sehr kränkend waren folgende Situationen, die ab und an vorkamen. Ausdrücklich erwähnen möchte ich dabei, dass dieses Verhalten von einer Minderheit der Flüchtlinge ausgelebt wurde: Solange alles in deren Augen lief und ich in ihrem Sinne handelte, war ich ein prima Typ. Sobald ich aber objektive Kritik äußerte (z. B. mangelhaftes Reinigen, auffälliges Verhalten einzelner Personen etc.) wurde ich persönlich als Rassist bzw. Faschist verunglimpft, was vollkommen daneben war und mich sehr gekränkt hat. Motto: Alles gut, solange es mir passt, aber beim kleinsten Gegenwind kommt "der Deutsche" wieder in die Rassistenecke.
Eben genau dieses "Gefühl" hatte ich auch wieder, als ich Özils Statement las... und das kotzt mich einfach nur an!

Beste Grüße von Andreas
Dass diese Masche derer immer noch zieht,also jetzt explizit bei dir hätte ich nicht gedacht denn auf dieses alberne Nazigelaber würde ich keinen Pfennig geben! :schlaf:
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