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Powerandi

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 10. Juni 2016

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Donnerstag, 30. August 2018, 15:06

Löw steht in den kommenden Spielen schwer unter Druck. Nach dem WM-Desaster muss er gute Ergebnisse liefern. Sein Problem: Jeder Zuschauer konnte seine Fehler bei der WM sehen (falsche Taktik, uneffektiver Spielstil mit zu viel Ballbesitzfußball, Spieler ohne Feuer, unterschätzte Gegner etc.). Ob er diese gravierenden Fehler mit einigen kleinen Änderungen im Kader (drei neue Spieler) abstellen kann und der Nationalelf ein erfolgreicher Neuanfang gelingt , ist doch sehr fraglich. Fast alle Sportjournalisten und Experten waren von seinem gestrigen PK-Auftritt nicht überzeugt und haben Zweifel, ob Löw noch der Richtige ist. Nur Nagelsmann findet heute die mediale Kritik an Löw zu hart.

https://www.waz.de/sport/fussball/nagels…d215211193.html
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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Powerandi

Erleuchteter

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Beiträge: 11 079

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Donnerstag, 30. August 2018, 16:08

Die reichsten Deutschen

Lidl-Gründer Dieter Schwarz (78 ) ist der reichste Deutsche: Mit seiner Lebensmittelkette hat er ein geschätztes Vermögen von 39,5 Milliarden Euro angehäuft. Das geht aus einer Rangliste der 1000 reichsten Deutschen hervor, die das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ erstellt hat. Auf der Liste finden sich auch viele Sportler. Die Fußball-Profis Toni Kroos (28 ), Philip Lahm (34), Mesut Özil (29) und Bastian Schweinsteiger (34) haben sich ebenfalls in die Liste der reichsten Deutschen gekickt. Sie besitzen jeweils ein Vermögen von circa 150 Millionen Euro und belegen damit die letzten Plätze der Rangliste.

Quelle: https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirt…65096.bild.html

Özil steht mit einem Vermögen von rd. 150 Mio. Euro nur am Ende der Liste. Kein Wunder, daß sich der "arme Kerl" bei uns diskriminiert fühlt.
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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HoherNorden

Fortgeschrittener

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3 103

Donnerstag, 30. August 2018, 16:08

Der ursächliche Fehler war für mich das Festhalten an
zu vielen Weltmeistern, die waren nach der ordentlichen
Qualifikation alle im Modus "Hacke, Spitze, eins zwei drei",
die zentralen Mittelfeldspieler wollten nur glänzen, nicht
arbeiten, nicht nur Löw war arrogant, der arroganteste
Protagonist innerhalb des deutschen Teams war für mich
"rühr-mich-nicht-an" Kroos.

Mit den lahmarschigen"Primadonnen" Kroos und Khedira auf
der Sechs und einem sichtlich außer Form befindlichen Özil
zieht man nun mal bei einer WM keinen Hering mehr vom Teller.

Hoffnung auf Besserung macht mir das es im Motorraum der
Mannschaft die vorstehend beschriebene Formation nie mehr
geben wird.

Zudem sollten unsere verbliebenen Herren EX-Weltmeister soviel
Ehre im Leib haben zumindest einsatzmäßig alles zu geben.

Und eins ist doch nun auch nicht zu leugnen, wenn sie denn wirklich
wollen gehören sie auch weiterhin zu den weltbesten Teams.
No risk - no fun :P
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Powerandi

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3 104

Freitag, 31. August 2018, 16:07

DFB-Team: Flick traut Löw Wende zu
Aber größeren Umbruch erwartet


Hansi Flick, ehemaliger DFB-Sportdirektor und Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, glaubt nach dem WM-Desaster an die Wende unter seinem früheren Chef Joachim Löw. „Ich traue Jogi absolut zu, dass er das Feuer wieder entfacht“, sagte Flick. Löw habe „ein Team, das ihn unterstützt, und auch Bierhoff wird eine wichtige Rolle spielen. Du musst das Feuer vorleben. Wenn die Mannschaft das spürt, wird sie auch mitziehen“, begründete Flick (53) seine Zuversicht. Von Löws erstem Kader seit der WM-Pleite mit nur drei Neulingen zeigte er sich aber überrascht, von einem „Neuanfang“ könne keine Rede sein. „Ich habe einen größeren Umbruch erwartet“, sagte er: „Jeder Mannschaft tun neue Gesichter, neue Energien und ein neuer Spirit gut."

Quelle: https://www.focus.de/sport/fussball/em-2…id_9511591.html
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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AbuHaifa

Erleuchteter

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Beiträge: 3 233

3 105

Freitag, 31. August 2018, 21:21

Der ursächliche Fehler war für mich das Festhalten an
zu vielen Weltmeistern, die waren nach der ordentlichen
Qualifikation alle im Modus "Hacke, Spitze, eins zwei drei",
die zentralen Mittelfeldspieler wollten nur glänzen, nicht
arbeiten, nicht nur Löw war arrogant, der arroganteste
Protagonist innerhalb des deutschen Teams war für mich
"rühr-mich-nicht-an" Kroos.

Mit den lahmarschigen"Primadonnen" Kroos und Khedira auf
der Sechs und einem sichtlich außer Form befindlichen Özil
zieht man nun mal bei einer WM keinen Hering mehr vom Teller.

Hoffnung auf Besserung macht mir das es im Motorraum der
Mannschaft die vorstehend beschriebene Formation nie mehr
geben wird.

Zudem sollten unsere verbliebenen Herren EX-Weltmeister soviel
Ehre im Leib haben zumindest einsatzmäßig alles zu geben.

Und eins ist doch nun auch nicht zu leugnen, wenn sie denn wirklich
wollen gehören sie auch weiterhin zu den weltbesten Teams.

Kroos ist die Arroganz in Person, ich finde es gut, dass du das mal ansprichst.

Ich finde er ist ein überragender Spieler - wenn er mit dem nötigen Ernst spielt und nicht zwei Meter über dem Rasen schwebt. Mit Überheblichkeit beginnt der Niedergang.

Natürlich gehört Deutschland immer noch zu den weltbesten Teams. Aber nur, wenn es mit Leidenschaft spielt. Das hat Deutschland vor vier Jahren getan. Alle wollten Weltmeister werden - Löw, die Spieler, das Umfeld.

Diesen Willen habe ich dieses Jahr vermisst. Was mich nicht überrascht, fast alle Weltmeister-Teams haben damit so ihre Probleme gehabt. Deshalb ist es auch wichtig nach einer gewonnenen WM neue Leute an Bord zu holen. Vor allem auf der Trainerbank!

Löw hätte die Größe besitzen müssen, aufzuhören. Wie einst Beckenbauer, der weise Firlefranz. Aber Löw macht den gleichen Fehler wie Schön und Herberger.

Einen Weltmeistertrainer zu behalten, bedeutet meistens vier verschenkte Jahre. Siehe Helmut Schön. Bei Herberger waren es sogar acht verschenkte Jahre.

Und genauso wird es bei Löw sein. Er sagt doch selbst, dass er keinen Draht mehr zu aktuellen Generation der Nationalspieler hat. Dass er mit deren Art nicht klarkommt, nicht weiß, was er mit denen reden soll.
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AbuHaifa

Erleuchteter

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3 106

Freitag, 31. August 2018, 21:30

RE: Fast schon arrogant

Interessant, wie weit die Bewertungen auseinander liegen können:
Während Delling und Wark sich in ARD und ZDF eher zufrieden und informiert fühlten und lobten, noch nie einen so selbstkritischen Bundestrainer gehört zu haben, war der Kommentator bei Phoenix sehr viel kritischer und äußerte sich ähnlich wie die Journalisten in den von Powerandi eingestellten Artikeln.

Ich hatte wenig erwartet, und meine geringen Erwartungen wurden noch unterboten. Für diese "Analyse" wurden zwei Monate benötigt? Es war doch kaum etwas dabei, was nicht Millionen Hobbybundestrainer seit Wochen auch schon hätten sagen können. Einzige neue Information: Dass es dem Bundestrainer bisher nicht gelungen ist, mit Özil persönlich über seinen Rücktritt zu reden.

Ich fand auch die Komponente Selbstkritik bei Löw nicht so stark ausgeprägt, wie einige Kommentatoren nahelegen. Gut, da gab es den Satz "das war fast schon arrogant", der aber auch die Einleitung zu einer Selbststilisierung als Perfektionist war, der einen ursprünglich mal erfolgreichen Spielstil auf die Spitze treiben und weiter perfektionieren wollte... Und vom ollen Bierhoff war eh keine große Selbstkritik zu erwarten. Der gefällt sich zu sehr in seiner Rolle als Führungskraft, die flüssig mit den gängigen Floskeln des modernen Managements hantieren kann. Er nimmt auch die Kritik am "Claim" "Die Mannschaft" zur Kenntnis - jetzt will er in den nächsten Wochen den Begriff noch einmal genau analysieren und dann mit einer Reihe von "Stakeholdern" sprechen... Kein weiterer Kommentar.

:stars: :ostern: :stars:
Alles sehr, sehr richtig. Bierhoffs Börsen-Vokabular geht mir echt auf den Senkel.
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Powerandi

Erleuchteter

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Beiträge: 11 079

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Dienstag, 18. September 2018, 18:11

Rundumschlag des Özil-Beraters
Sögüt: Mesut hat keinen Fehler gemacht. Dabei bleibt es!


Es war ruhig geworden um Mesut Özil nach seiner Twitter-Abrechnung und dem Rücktritt als Nationalspieler. Bis jetzt! Denn nun meldet sich sein Berater Erkut Sögüt zu Wort. Gegenüber dem Magazin „11 Freunde" kritisiert er sowohl den DFB als auch einige deutsche Nationalspieler und Bundesliga-Funktionäre wie die Bayern-Bosse Hoeneß und Rummenigge hart. Und: Sögüt verteidigt Özils Fotos mit dem türkischen Präsidenten. Erdoğan-Befürworter Sögüt: „Mesut hat keinen Fehler gemacht. Dabei bleibt es. Es ist eine Frage des Respekts, den Präsidenten zu treffen, wenn dieser darum bittet.” Die Aussagen von DFB-Kapitän Manuel Neuer, Toni Kroos und Thomas Müller, die sich nach Özils Rücktritt alle öffentlich zum Rücktritt geäußert hatten, bewertet der Berater als „mehr als enttäuschend und deplatziert”. Für die Worte der drei gäbe es nur zwei Erklärungen: „Sie sind entweder naiv oder berechnend.”

Quelle: https://www.bild.de/sport/fussball/fussb…22246.bild.html
Markus Anfang: "In den nächsten Wochen und Monaten mache ich mit der Mannschaft viele Ballonfahrten, um schon mal das Aufsteigen zu üben."
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