Sonntag, 21. Oktober 2018, 16:02 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

TheMike

unregistriert

21

Sonntag, 30. September 2018, 17:38

Du hast POST

Der Mensch zählt seine Nachkommen meist einstellig, sein Einkommen in Tausenden und die Staatsschulden in Billionen. Der Ein oder Andere versteht auch noch 10 Hoch -20, wenn es um Atome im Universum geht, spätestens bei der daraus möglichen Kombinatorik ist dann aber Schluss. Auch für die Wisenschaftler unter uns und dem Rest dieser Spezies auf dieser Erde. Wir Menschen stellen nur einen Bruchteil dieser Möglichkeiten dar, wir sind eine zufällige Kombination aus gefallenen Würfeln. Und da wären wir auch schon beim Punkt.

Pierre-Simon Laplace, ein franz. Mathematiker sprach dem Menschen seinen freien Willen ab, da die Zukunft jeweils terministisch ist. Jedes Teilchen hat eine Richtung und eine Geschwindigkeit. Jedes Teilchen unterliegt physikalischen Gesetzen und daraus lässt sich wiederum Reaktion, Verbindung - Abstossung - neues Element und daraus resultierend neue Masse, neue Richtung und neue Geschwindigkeit berechnen. Wenn es denn ein Wesen könnte. Dieses Wesen nennt der Mensch, aufgrund eigener Unzulänglichkeiten gerne einen Gott.

Das kann ein Wisenschaftler natürlich nicht so stehen lassen, deshalb kommen Schrödingers Katze und die Unschärfetheorie ins Spiel um unseres Existens deterministisch zu halten. Diese besagt im Prinziep nichts anderes, als das man entweder die Geschwindigkeit ODER die Richtung eines Teilchen Messen kann. Je genauer ich die Richtung messe, je ungenauer wird die Geschwindigkeit und umgekehrt. Ursache dafür ist aber nunmal UNSERE ( die Menschliche ) Messmethode. Unsere Möglichkeiten der Messung beeinflussen das jeweilige Messergebnis, weil wir das Teilchen 'berühren' müssen, um seine Position zu messen. Wir müssen eine Schranke auslösen, um seine Geschwindigkeit zu messen. Die Hirnwichse Schrödingers Katze, bezüglich der 2 gleichzeitig möglichen Zustände ( Tot - Lebend ) ist nichts anderes als der erbärmliche Versuch Gott zu erklären. Die Katze hat nunmal zum Zeitpunkt X nur einen Zustand. Sie lebt, oder sie ist tot. Und den Zustand hat sie eben völlig losgelöst davon, ob wir das nun grade wissen oder nicht. Der Mensch ist nunmal gefangen in seiner sehr begrenzten Umgebung, seinem Zahlenspektrum.

Nur weil wir etwas nicht berechnen können, bedeutet das eben nicht, dass es nicht existent ist oder sich nicht berechnen lässt. Der Mensch versucht seine Unzulänglichkeiten dann lieber mit Quantenverschränkungen, Strintheorien etc. zu erklären. Nun bauen wir die ersten Quantencomputer, die ja aber doch auch erst wieder funktionieren, wenn die Ergebnisse terministisch sind. :P

Lange Rede, kurzer Sinn, die Würfel in unserem Universum sind begrenzt. Es existiert zu keinem Zeitpunkt so etwas wie Unendlichkeit. Unendlichkeit benutzt der Mensch, wenn er die Zahl nicht aussprechen kann. Eine begrenzte Anzahl an Würfeln führt aber nunmal dazu, das irgendwann, die selbe Kombination fällt. Das ist mathematisch absolut unvermeidlich. Unser Universum pulsiert - extrahiert, stürzt zusammen und damit wird neu gewürfelt. Das einzig unbegrenzte ist die Zeitkomponente, sie startet bei jedem Wurf von vorne.

Es ist also absolut sicher, das Hier und Heute, wird sich in absoluter gleicher Zusammensetzung der Leser, der Schicksale aber vielleicht mit anderen FC-Ergebnissen wiederholen. Vielleicht ist der FC dann Meister und wir alle Eishockeyfans. Aber wir werden uns hier auch alle nach einem 1:3 in Bielefeld wiederfinden. Wir werden alle unsere Vergangenheit, unser Leben, unsere Erfahrungen und unseren Lieben erneut erfahren.

Es ist nur eine Frage der Zeit. Aber davon haben wir unendlich.
  • Zum Seitenanfang