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Saturday, July 13th 2019, 9:14pm

(...)
In meiner Wahrnehmung ist das Grundübel des Vereins, dass es
das (eine) Grundübel gar nicht gibt. Vielmehr existiert ein sehr komplexer
Kosmos, den manchmal Kleinigkeiten ins Wanken bringen und dies dann eine
Kettenreaktion unvorhersehbaren Ausmaßes zur Folge hat. (...)

Ich zitiere mal nur diese Stelle, sonst wird es unübersichtlich. Zu der sage ich: Klar. Natürlich war mein knapper Beitrag polemisch und sehr zugespitzt, nicht differenziert. Ich habe eigentlich nur ausdrücken wollen, mit wie viel Verachtung und Skepsis ein Typ wie Eberl bei uns zu kämpfen hätte - und dass Typen wie (das meine ich durchaus differenziert) der Schaumschläger Daum, der zumindest seit 20 Jahren wie eine Karikatur seiner selbst daherkommt, in Köln viel eher geliebt und geachtet werden. Eberl hat Ahnung, Eberl stellt was dar, Eberl ist top intelligent und top vernetzt. Daum redet dümmlich daher, erinnert uns aber an die gute alte Zeit. Das erscheint mir zunächst ein Faktum - daraus habe ich gemacht: Der FC ist strukturell so. Es gibt eine Tradition, die gute alte Zeit, eine Medienlandschaft, die Kölner Besonderheit des himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt usw. - das ist halt das Gesamtklima, in dem langweilige Typen wie Schamdtke oder Stöger (oder Eberl, wenn er bei uns wäre) es schwer haben (weswegen ich ja so begeistert davon war, was mit Stöger/Schmadtke passierte). EIn Overath mit seinen hohlen Versprechungen und Phrasen - ich will ihn nicht beleidigen, er war ein sauguter Spieler, aber ein ziemlich weitgehend unfähiger Chef einer Klüngelbande - kommt in Köln gut an. Ein Daum, ein Podolski (und klar MUSS man den einbinden - nur genauso klar: Doch nie als Manager oder in einer verantwortlichen Position, sondern als ´Gute-Laune-Onkel`, als Repräsentant oder so)

Das ist beim HSV ähnlich - und dagegen ist das Arbeiten in Leverkusen oder auch Leipzig oder Hoffenheim einfach schrecklich langweilig, aber gut, weil rational und qualitativ top.

Darum ging es mir. Ob das nun das Grundübel ist - auch Gladbach ist ein Traditionsklub, auch Frankfurt und man sieht, dass man da etwas ändern kann. DIe launische Diva vom Main ist Geschichte. Dennoch kann man festhalten (finde ich), dass es Eigenarten von bestimmten Klubs gibt (gilt auch für Schalke oder Mainz oder die Hertha), die sie ´besonders` machen (und oft halt besonders schwierig).
Gruß an dich! :fcfc:
Ich glaube, unser "Grundübel" lässt sich viel einfacher erklären: Schlechte Arbeit von höchstens mittelmäßigen Leuten.
Schwache Präsidenten installieren suboptimale sportliche Leitungen und die besorgen schwache Spieler.

Mit guten Leuten und guter Arbeit hat man überall Erfolg, auch in Köln. Mehr hineininterpretieren muss man in unsere Misere der letzten beiden Jahrzehnte gar nicht.
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Saturday, July 13th 2019, 10:54pm

(...)

Ich zitiere mal nur diese Stelle, sonst wird es unübersichtlich. Zu der sage ich: Klar. Natürlich war mein knapper Beitrag polemisch und sehr zugespitzt, nicht differenziert. Ich habe eigentlich nur ausdrücken wollen, mit wie viel Verachtung und Skepsis ein Typ wie Eberl bei uns zu kämpfen hätte - und dass Typen wie (das meine ich durchaus differenziert) der Schaumschläger Daum, der zumindest seit 20 Jahren wie eine Karikatur seiner selbst daherkommt, in Köln viel eher geliebt und geachtet werden. Eberl hat Ahnung, Eberl stellt was dar, Eberl ist top intelligent und top vernetzt. Daum redet dümmlich daher, erinnert uns aber an die gute alte Zeit. Das erscheint mir zunächst ein Faktum - daraus habe ich gemacht: Der FC ist strukturell so. Es gibt eine Tradition, die gute alte Zeit, eine Medienlandschaft, die Kölner Besonderheit des himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt usw. - das ist halt das Gesamtklima, in dem langweilige Typen wie Schamdtke oder Stöger (oder Eberl, wenn er bei uns wäre) es schwer haben (weswegen ich ja so begeistert davon war, was mit Stöger/Schmadtke passierte). EIn Overath mit seinen hohlen Versprechungen und Phrasen - ich will ihn nicht beleidigen, er war ein sauguter Spieler, aber ein ziemlich weitgehend unfähiger Chef einer Klüngelbande - kommt in Köln gut an. Ein Daum, ein Podolski (und klar MUSS man den einbinden - nur genauso klar: Doch nie als Manager oder in einer verantwortlichen Position, sondern als ´Gute-Laune-Onkel`, als Repräsentant oder so)

Das ist beim HSV ähnlich - und dagegen ist das Arbeiten in Leverkusen oder auch Leipzig oder Hoffenheim einfach schrecklich langweilig, aber gut, weil rational und qualitativ top.

Darum ging es mir. Ob das nun das Grundübel ist - auch Gladbach ist ein Traditionsklub, auch Frankfurt und man sieht, dass man da etwas ändern kann. DIe launische Diva vom Main ist Geschichte. Dennoch kann man festhalten (finde ich), dass es Eigenarten von bestimmten Klubs gibt (gilt auch für Schalke oder Mainz oder die Hertha), die sie ´besonders` machen (und oft halt besonders schwierig).
Gruß an dich! :fcfc:
Danke Joga für deine Antwort :winken:
Mag sein das ich den Subtext missverstanden habe. Köln ist ganz sicher ein eigenständiges Biotop, mit eigenständiger Fauna und Flora. Den aktuellen Daum beschreibst du stimmig. Den jungen Daum, der an beiden Enden brannte, gab es aber auch in diesem Biotop. Vielleicht lag damals zu viel Schnee auf der Strasse.

Es ist dennoch zweifellos möglich, in diesem Mikrokosmos, erfolgreich zu arbeiten. Wem das gelingt, der hat sicherlich mehr Spaß als in Leverkusen, Wolfsburg oder Hoffenheim. Leipzig nehme ich bewusst raus. Diese Werksclubs haben aber komplett andere wirtschaftliche Möglichkeiten. Fehler fallen nicht so auf, eben auch, weil die Vereine einfach schrecklich langweilig sind. Hoffenheim gegen Wolfsburg schaltet keine messbarere Anzahl an Sky-Kunden ein.

Ob Fehler wirklich immer zu personifizieren sind? Bei Overath sind wir uns einig. Wer den Mann kennt, konnte ahnen, was der FC von ihm als Präsident zu erwarten hatte. Es ist auch richtig, dass das Kölner Umfeld den Mann jahrelang bekniete, den Job endlich zu machen. Das waren aber nicht so sehr die "einfachen" Fans, sondern der Kölner Adel, bzw. die, die sich dafür halten. Im Zusammenspiel mit der lokalen Presse. Der seriöse Caspers wurde zur Hintertür vom Hof gejagt und 5-Jahres-Pläne versprachen Europa. Allerdings ist das auch schon eine Weile her.
In 2012 erfolgte eine Zäsur, die ihren Höhepunkt in Europa fand und damals etliche Menschen, auch mich, erwartungsfroh in die Zukunft des Clubs blicken ließ. Nach Dekaden des Leids schien das Licht im Tunnel immer heller. Stöger und Schmadtke passten lange Zeit wie die Faust auf den Deckel. Die elitäre Arroganz war Geschichte und langweilige, nachhaltige und rational geprägte Arbeit schien das Bild des Clubs zu formen.

Das designierte Präsidium steht vermutlich erneut für eine Zäsur. Ob deren Weg gut oder schlecht für den Verein sein wird, klärt die Geschichte.

Gott sei Dank ist unser Sport aber Fußball! Selbst die langweiligen" Werksclubs" sind nicht davor gefeit in arge Nöte zu geraten.

Ob die launische Diva am Main wirklich Geschichte ist? Haben wir nicht auch schon gedacht, wir wären wieder seriös?

Grüße zurück und die Empfehlung im WDR die Kölner Lichter anzuschauen :winken:
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:


Wenn´s einfach wär, könnte es jeder :thumbsup:

Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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Stralsunder

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Sunday, July 14th 2019, 4:18am


...

Poldi wird in meinen Augen gerade von denen besonders
oberflächlich betrachtet, die Poldi seine „oberflächliche“ Art vorwerfen. Lukas
ist für mich weit mehr als seine Karikatur auf Einslive vor 13 Jahren. Ihn
nicht im Verein einbinden zu wollen, ist tatsächlich ein Grund auszuflippen.

I...
/quote]


Genau meine Meinung. Podolski ist für mich nicht nur ein FC-Fan sondergleichen, sondern ein sehr erfolgreicher, nein: der erfolgreichste, Nationalspieler, was Medienwirksamkeit anbelangt, seit Uwe Seeler, ein, und zwar seit seiner Jugend schon, polyglotter mMn kluger junger Mann und inzwischen höchst erfolgreicher Geschäftsmann mit erfrischend ungekünstelter Präsenz und sozialer Intelligenz (vermutlich wäre er auch in der Lage, dieses quote-Zitieren hier im Forum zu verstehen, anders als ich).
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Sunday, July 14th 2019, 6:25am

(...)
In meiner Wahrnehmung ist das Grundübel des Vereins, dass es
das (eine) Grundübel gar nicht gibt. Vielmehr existiert ein sehr komplexer
Kosmos, den manchmal Kleinigkeiten ins Wanken bringen und dies dann eine
Kettenreaktion unvorhersehbaren Ausmaßes zur Folge hat. (...)

Ich zitiere mal nur diese Stelle, sonst wird es unübersichtlich. Zu der sage ich: Klar. Natürlich war mein knapper Beitrag polemisch und sehr zugespitzt, nicht differenziert. Ich habe eigentlich nur ausdrücken wollen, mit wie viel Verachtung und Skepsis ein Typ wie Eberl bei uns zu kämpfen hätte - und dass Typen wie (das meine ich durchaus differenziert) der Schaumschläger Daum, der zumindest seit 20 Jahren wie eine Karikatur seiner selbst daherkommt, in Köln viel eher geliebt und geachtet werden. Eberl hat Ahnung, Eberl stellt was dar, Eberl ist top intelligent und top vernetzt. Daum redet dümmlich daher, erinnert uns aber an die gute alte Zeit. Das erscheint mir zunächst ein Faktum - daraus habe ich gemacht: Der FC ist strukturell so. Es gibt eine Tradition, die gute alte Zeit, eine Medienlandschaft, die Kölner Besonderheit des himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt usw. - das ist halt das Gesamtklima, in dem langweilige Typen wie Schamdtke oder Stöger (oder Eberl, wenn er bei uns wäre) es schwer haben (weswegen ich ja so begeistert davon war, was mit Stöger/Schmadtke passierte). EIn Overath mit seinen hohlen Versprechungen und Phrasen - ich will ihn nicht beleidigen, er war ein sauguter Spieler, aber ein ziemlich weitgehend unfähiger Chef einer Klüngelbande - kommt in Köln gut an. Ein Daum, ein Podolski (und klar MUSS man den einbinden - nur genauso klar: Doch nie als Manager oder in einer verantwortlichen Position, sondern als ´Gute-Laune-Onkel`, als Repräsentant oder so)

Das ist beim HSV ähnlich - und dagegen ist das Arbeiten in Leverkusen oder auch Leipzig oder Hoffenheim einfach schrecklich langweilig, aber gut, weil rational und qualitativ top.

Darum ging es mir. Ob das nun das Grundübel ist - auch Gladbach ist ein Traditionsklub, auch Frankfurt und man sieht, dass man da etwas ändern kann. DIe launische Diva vom Main ist Geschichte. Dennoch kann man festhalten (finde ich), dass es Eigenarten von bestimmten Klubs gibt (gilt auch für Schalke oder Mainz oder die Hertha), die sie ´besonders` machen (und oft halt besonders schwierig).
Gruß an dich! :fcfc:
Ich glaube, unser "Grundübel" lässt sich viel einfacher erklären: Schlechte Arbeit von höchstens mittelmäßigen Leuten.
Schwache Präsidenten installieren suboptimale sportliche Leitungen und die besorgen schwache Spieler.

Mit guten Leuten und guter Arbeit hat man überall Erfolg, auch in Köln. Mehr hineininterpretieren muss man in unsere Misere der letzten beiden Jahrzehnte gar nicht.
So ist es!
Ich finde es gelinde gesagt lächerlich es der BILD/Express,den Fans oder dem Karneval in die Schuhe schieben zu wollen nur weil seit nem guten Vierteljahrundert fast ausschließlich Deppen am Werk waren,denn vor dieser Zeit hat es das auch alles gegeben und gar zum „Trotze“ :weihnachten: waren wir relativ erfolgreich.
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Sunday, July 14th 2019, 8:12am

Die über die Jahre werkelnden Vorstands-Deppen wurden aber doch allesamt von den Fans gewählt.
Und sehr viele Vorstände, Spieler, Funktionäre wurden doch hauptsächlich inthronisiert/gewählt/verpflichtet/eingesetzt, weil sie ne FC-Vergangenheit oder ne Verbindung zu Köln hatten.
Das hat eben doch alles miteinander zu tun, so einfach, wie manche sich das machen, ist es halt doch nicht.
Der Unterschied zwischen dem, der Du bist und dem, der Du sein möchtest, ist das, was Du tust.
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Sunday, July 14th 2019, 9:23am

Du kannst auch ne Partei/Politiker wählen die vorher vieles versprechen und nachher doch Bockmist bauen!
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Sunday, July 14th 2019, 10:03am

Du kannst auch ne Partei/Politiker wählen die vorher vieles versprechen und nachher doch Bockmist bauen!
Jeder Verein bekommt die Verantwortlichen, die von den Mitgliedern gewählt werden.
Hätte man seinerzeit auf tatsächliche Qualifikation geschaut, statt auf vergangene Zeiten, wären WO und Konsorten nie gewählt worden.
Aber das Volk schrie nach Helden, akribische Arbeiter mit Kompetenz waren nicht gefragt.
Der Unterschied zwischen dem, der Du bist und dem, der Du sein möchtest, ist das, was Du tust.
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  • This post has been edited 2 times, last edit by "Kohlenbock" (Jul 14th 2019, 10:04am)

Westerwald-Jupp

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Sunday, July 14th 2019, 10:15am

Du kannst auch ne Partei/Politiker wählen die vorher vieles versprechen und nachher doch Bockmist bauen!
Jeder Verein bekommt die Verantwortlichen, die von den Mitgliedern gewählt werden.
Hätte man seinerzeit auf tatsächliche Qualifikation geschaut, statt auf vergangene Zeiten, wären WO und Konsorten nie gewählt worden.
Aber das Volk schrie nach Helden, akribische Arbeiter mit Kompetenz waren nicht gefragt.
Jau, wie im richtigen Leben!
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Sunday, July 14th 2019, 11:45am

Du kannst auch ne Partei/Politiker wählen die vorher vieles versprechen und nachher doch Bockmist bauen!
Jeder Verein bekommt die Verantwortlichen, die von den Mitgliedern gewählt werden.
Hätte man seinerzeit auf tatsächliche Qualifikation geschaut, statt auf vergangene Zeiten, wären WO und Konsorten nie gewählt worden.
Aber das Volk schrie nach Helden, akribische Arbeiter mit Kompetenz waren nicht gefragt.
Die Mitglieder können nur Personen wählen, die vom Club vorgeschlagen werden. Ich war felsenfest überzeugt von Overath - endlich einer, der was von Fußball versteht!

Caspers war vielleicht "seriös", hatte aber von Fußball keine Ahnung. Sein Andy Rettig besorgte uns für 100 000 Euro ca. zwei Dutzend unbrauchbare Spieler und wir stiegen zweimal ab. In dieser
Situation erschien WO wie eine Erlösung. Overath hatte aber kein Konzept und seine Personalentscheidungen erwiesen sich als falsch. Er holte Michi Meier und ließ den mal machen, bis wir sportlich und finanziell am Ende waren.

Hinterher ist man immer schlauer!

Das Volk will nicht unbedingt Helden, sondern fähige Leute, die erfolgreich sind. Die muss der 1.FC Köln aber auch finden - und das gelingt leider nur zu selten!

Ich bleibe dabei: Um erfolgreich zu sein, braucht auch ein Fußballclub nur eine fähige/kompetente
Führung und gute Arbeit. Folkloristische Eigenheiten einer Stadt, die Medienlandschaft oder der
Stand der Gestirne sind nebensächlich.
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Sunday, July 14th 2019, 11:48am

Ich glaube, unser "Grundübel" lässt sich viel einfacher erklären: Schlechte Arbeit von höchstens mittelmäßigen Leuten.
Schwache Präsidenten installieren suboptimale sportliche Leitungen und die besorgen schwache Spieler.

Mit guten Leuten und guter Arbeit hat man überall Erfolg, auch in Köln. Mehr hineininterpretieren muss man in unsere Misere der letzten beiden Jahrzehnte gar nicht.
So ist es!
Ich finde es gelinde gesagt lächerlich es der BILD/Express,den Fans oder dem Karneval in die Schuhe schieben zu wollen nur weil seit nem guten Vierteljahrundert fast ausschließlich Deppen am Werk waren,denn vor dieser Zeit hat es das auch alles gegeben und gar zum „Trotze“ :weihnachten: waren wir relativ erfolgreich.
@fidschi,
diese Binse (so wahr sie auch ist!) stammt nahezu wortwörtlich aus der Antrittsrede von Werner Spinner. Gehört der für dich jetzt zu den "guten" oder "mittelmäßigen", bzw. "schwachen" Präsidenten?

@drop,
verstehe ich dich richtig, dass bis vor 25 Jahren ausschließlich Helden am Werk waren? Die nachfolgenden Präsidenten, allesamt erfolgreich in ihrem Beruf, kamen als was? Dass sie als Deppen gingen ist allen bekannt. Erlaube mir eine persönliche Frage : "Wo warst Du in den letzten 25 Jahren?"
Natürlich gab es eine Stadt Köln, einen Verein mit Namen 1. FC Köln, es gab sogar ein Stadion und den Dom, zugegeben auch Karneval wurde gefeiert, aber in dem heutigen Ausmaß keinesfalls. Alleine der Zuschauerschnitt und die Mitgliederzahlen verhageln deine Argumentation, zumindest in meinen Augen.

Von den wirtschaftlichen Bedingungen und dem gesamten Umfeld des Profifußballs fange ich gar nicht erst an ( zumindest noch nicht!).

In meinen Augen ist es gelinde gesagt lächerlich, die Aussagen anderer zu diesem Thema als Versuch zu interpretieren, der Bild/Express, den Fans oder dem Karneval irgendetwas in die Schuhe schieben zu wollen. Relativ erfolgreich war der FC auch letzte Saison und gute Leute sind immer "relativ" gut.

Relativ gespannt warte ich auf ein Feedback :D
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:


Wenn´s einfach wär, könnte es jeder :thumbsup:

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Sunday, July 14th 2019, 12:02pm

Ron, natürlich ist es eine Binsenweisheit, dass eine kompetente Führung gute Ergebnisse liefert.

Sechs Abstiege kann ich nicht auf Pech und Zufall zurückführen, daher muss ich davon ausgehen, dass die handelnden Personen beim 1.FC Köln suboptimal waren. Diese Personen hat sich der FC
ausgesucht. Die Auswahl war also leider häufig unglücklich. Andere Clubs haben sich geschickter angestellt.

Spinner gehört für mich eher zu den guten Präsidenten. Er hat den FC nach WO vor dem sportlichen Supergau und wohl auch der Insolvenz gerettet.Er hat sich an den längst fälligen Ausbau am GBH gewagt und einen Ausbau des RES ins Auge gefasst, um den FC in Zukunft wachsen
zu lassen und uns konkurrenzfähig zu machen. Für die Katastrophensaison 17/18 gebe ich ihm eine Teilschuld. Da kam soviel an Seuchen zusammen, was uns letztendlich hat abstürzen lassen.

Ich habe keine Ahnung, was ich von unserem designierten Dreigestirn halten soll. Hat der FC da eine gute Wahl getroffen? Wenn ich die wähle und es geht schief, bin ich dann als Mitglied schuld
daran?
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  • This post has been edited 3 times, last edit by "fidschi" (Jul 14th 2019, 12:10pm)

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Sunday, July 14th 2019, 12:11pm

Ein erfolgreicher Inhaber von drei Firmen sagte mir kürzlich: Das Problem in einer Diskussion ist IMMER, dass Definitionen fehlen, und zwar für eigentlich jeden Punkt, den man bespricht bzw. diskutiert. An dieser These ist meiner Meinung nach ne ganze Menge richtig.
Allein der Punkt „gute Arbeit“ wird ja bezüglich unseren Führungen schon sehr unterschiedlich gesehen, wobei ich die Zeit unter Schmöger als hervorragendes Beispiel sehe: Für die einen waren die ersten vier Jahre sehr erfolgreich und das letzte Jahr ein Betriebsunfall, der mal passieren kann (vom reinen Ergebnis Abstieg, nicht in dem klaren Ausmaß).
Für andere wiederum machte das Abstiegsjahr vier gute Jahre quasi so kaputt, als hätten sie nicht existiert, als wären diese quasi überflüssig gewesen.
Wiederum andere relativieren den Erfolg durch die Art unseres Spiels auf dem Feld.
Und so weiter. Man könnte es ewig fortführen und würde doch nicht allen gerecht werden können, weil einfach die Definitionen so unterschiedlich sind.
Hinzu kommen Fragen wie: Ist eine Tatsache, dass jemand bessere Arbeit macht als sein Vorgänger, schon „gut“? Oder zumindest „besser“? Oder einfach immer noch Scheisse?
Alles nicht so leicht....
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Sunday, July 14th 2019, 12:30pm

Klar, wir können nicht immer alles definieren und jede Nuance ausleuchten.

Ich, für meinen Teil, finde z.B. sechs Abstiege definitiv schlecht.
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  • This post has been edited 1 times, last edit by "fidschi" (Jul 14th 2019, 12:31pm)

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Sunday, July 14th 2019, 12:48pm

Klar, wir können nicht immer alles definieren und jede Nuance ausleuchten.

Ich, für meinen Teil, finde z.B. sechs Abstiege definitiv schlecht.

Ja, is schlecht. Was die ständige Erwähnung dieser bringt, ist mir aber trotzdem nicht ganz klar. Andere Zeit, andere Ursachen, andere Protagonisten.....was bringt das also?
Ich hab auch noch nie von Clubs, die ne Scheiss Saison spielen gehört, dass man ja aber in der Vergangenheit dies und das gewonnen hat.
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Westerwald-Jupp

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Sunday, July 14th 2019, 12:53pm

Es wäre aber schade und in Anbetracht der argen Begrenztheit unseres irdischen Daseins auch nicht besonders klug, die Dinge immer nur von ihrem Ende her zu betrachten! Das gilt gleichermaßen für die Bewertungen von Beziehungen als auch für die Bewertung einer Trainer/Manager-Ära im Fußball. Deswegen neige ich auch eher dazu, die "Schmöger-Ära" trotz ihres unrühmlichen Endes als insgesamt positiv zu bewerten. Zum Ende kamen halt viele ungünstige Faktoren zusammen und das Schicksal nahm seinen dynamischen Lauf!

Gruß aus dem Westerwald!
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Sunday, July 14th 2019, 1:02pm

ICH finde es aber zu einfach zu sagen,dass die Balance der Schuld dieses Jahrhundertabstiegs eher auf „äußere Umstände“ abzuwälzen ist als auf Schmöger.
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Sunday, July 14th 2019, 1:09pm

Beides ist richtig!
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Sunday, July 14th 2019, 1:10pm

ICH finde es aber zu einfach zu sagen,dass die Balance der Schuld dieses Jahrhundertabstiegs eher auf „äußere Umstände“ abzuwälzen ist als auf Schmöger.

Ich bin mir nicht sicher, dass das hier so gesagt wurde. Dass einfach sehr viele Dinge zusammen kamen, trifft es doch viel eher, oder nicht?
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Westerwald-Jupp

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Sunday, July 14th 2019, 1:30pm

"Schmöger" war(en) ein Faktor, wenn auch ein wichtiger, klar, aber die beiden hätten's, glaub ich, alleine nicht geschafft! Negativdynamik eben! Viele Faktoren, die sich negativ dynamisierend auswirken. Nehmen wir mal das kolportierte zum Ende hin schwierige persönliche Verhältnis der beiden (warum auch immer). Wäre die Mannschaft von der außergewöhnlichen Verletzungsseuche verschont geblieben und hätte ne bessere Saison gespielt, wäre wohl auch dieser persönliche Aspekt nicht so zum Tragen gekommen.

Gruß aus dem Westerwald!
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Sunday, July 14th 2019, 1:44pm

ICH finde es aber zu einfach zu sagen,dass die Balance der Schuld dieses Jahrhundertabstiegs eher auf „äußere Umstände“ abzuwälzen ist als auf Schmöger.

Ich bin mir nicht sicher, dass das hier so gesagt wurde. Dass einfach sehr viele Dinge zusammen kamen, trifft es doch viel eher, oder nicht?
Ich erwähne das jetzt extra mal so weil MIR die anderen Gründe dieser Vollkatastrophe zu oft in den Vordergrund „gespielt“ werden.

Bevor mir jetzt „jemand“ reflexartig um die Ecke kommt:

Es ist eine subjektive Meinung und kein Fakt! :weihnachten: :whistling:
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