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Topalovic

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Monday, August 19th 2019, 5:54pm

Hürth, Wesseling oder Frechen würden dem FC mit Kusshand eine Heimat bieten.

Also, worauf warten ??


.
„Wenn die Spieler nicht dazu passen, ist es, als ob man beschlägt Frösche mit Hufeisen“ (FC-Trainer Tschik Cajkovski)
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Monday, August 19th 2019, 6:56pm

Möchte ich auch und hätte gerne gewusst, warum die Ausbaugegner niemals die Ausgleichsmaßnahmen erwähnen, die sicherlich geplant sind?

Auch das wäre mal wichtig, wie ich schon im Stadion-Trööt schrieb. Ich kann gar nicht verstehen, warum das keiner macht. Oder es ist an mir vorbeigegangen
@smokie,
Wehrle und auch die Kommunikation des Vereins hat diesen Umstand mehrfach erwähnt. Dass die Gegner dieses Argument ins Feld führen darf man nicht erwarten, ist zu viel verlangt. Der Verein hat sich taktisch falsch verhalten und geglaubt, dass die Faktenlage für das eigene Projekt spricht. Der Verein hat die politischen Prozesse und deren Eigendynamik völlig unterschätzt. Allein mit einem vernünftige Kompromiss in den Prozess zu gehen, war naiv, naiv und auf mündliche Aussagen zu vertrauen, ebenso.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Viel Feind, viel Ehr
:thumbsup:


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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Monday, August 19th 2019, 7:34pm

FC-Fans führen sie vor
Video zeigt Rekers krassen Sinneswandel beim Thema GBH


Henriette Rekers Äußerungen zu den FC-Ausbauplänen schlugen ein wie ein 30-Meter-Hammer in den Torwinkel. Jubel bei Grünen und Naturschützern, Fassungslosigkeit auf der anderen Seite. Viele FC-Fans machen ihrem Unmut Luft, zumal Kölns OB im Wahlkampf dem Verein ihre volle Unterstützung zugesichert hatte. „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“, zitieren FC-Fans den großen Konrad Adenauer mit Blick auf die amtierende Kölner OB. Im Netz erinnern sie mit einem Video an den Wahlkampf 2015: Henriette Reker sitzt mit SPD-Kandidat Jochen Ott neben Alexander Wehrle im Geißbockheim und wird zu den Ausbauplänen gefragt. „Ich werde mich auch überall gefragt und ungefragt dafür einsetzen, dass es zu diesem Ausbau kommt“, sagt Reker auf dem Podium. Die Planungen seien umweltverträglich und könnten daher auch so umgesetzt werden. Am Freitag vergangener Woche hörte sich das ganz anders an: „Ich würde mir wünschen, dass wir im Einvernehmen mit dem FC einen anderen Platz finden.“ Reker begründet ihren Sinneswandel u.a. mit dem vom Rat beschlossenen Klimanotstand. Als Alternative zum Geißbockheim schlagen die Kölner Grünen den Standort Marsdorf vor. Der 1. FC Köln will sich mit der Ackerfläche in Marsdorf erst gar nicht beschäftigen. Wehrle: „Wir kennen keinen anderen Standort, an dem wir kurzfristig bauen könnten. Außerdem müsste dann das ganze Verfahren voraussichtlich wieder durchlaufen werden, was wiederum mehrere Jahre dauern würde."

Quelle: https://www.express.de/koeln/fc-fans-fue…ckheim-33028546
Beierlorzer: "Ich will dem FC einen aktiven Stil verpassen. Das soll reichen." Kommentar des Express zu dieser Aussage: Dieser Optimismus, er wirkt ansteckend.
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Monday, August 19th 2019, 7:37pm

Möchte ich auch und hätte gerne gewusst, warum die Ausbaugegner niemals die Ausgleichsmaßnahmen erwähnen, die sicherlich geplant sind?

Auch das wäre mal wichtig, wie ich schon im Stadion-Trööt schrieb. Ich kann gar nicht verstehen, warum das keiner macht. Oder es ist an mir vorbeigegangen
@smokie,
Wehrle und auch die Kommunikation des Vereins hat diesen Umstand mehrfach erwähnt. Dass die Gegner dieses Argument ins Feld führen darf man nicht erwarten, ist zu viel verlangt. Der Verein hat sich taktisch falsch verhalten und geglaubt, dass die Faktenlage für das eigene Projekt spricht. Der Verein hat die politischen Prozesse und deren Eigendynamik völlig unterschätzt. Allein mit einem vernünftige Kompromiss in den Prozess zu gehen, war naiv, naiv und auf mündliche Aussagen zu vertrauen, ebenso.

Aber wurde noch nie jemand von den „Gegnern“ dazu befragt? Oder verweigern sie die Aussage? So eine Frage muss doch einem Presse-Mann schonmal eingefallen sein?!
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Monday, August 19th 2019, 8:20pm

Ich werde mal bei den Grünen nachfragen, wo denn der FC in Marsdorf bauen könnte. Mal ist von einer Gewerbefläche die Rede, mal von einem Acker. Würden die Grünen dem FC verbieten eine Hunde-Kack-Wiese im Grüngürtel zu bebauen aber zulassen, dass in Marsdorf wertvolles Ackerland versiegelt würde? Gibt es ein Umweltverträglichkeits-Gutachten zur möglichen Bebauung in Marsdorf? Hätte die Versiegelung dort keine Auswirkung auf das Kölner Klima? Das GBH ist Luftlinie gerade mal 3 km von Marsdorf entfernt.
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Monday, August 19th 2019, 10:43pm

Der ganze Schwachsinn mit den Versiegelungen des Bodens ist genauso ne Farce wie der Gretakrempel!
Die Grünen würden eher wollen wenn es denn „sein müsste“ bei Neubau einen oder zwei Äcker in Marsdorf versiegeln lassen anstatt an alter Stelle einem Ausbau zuzustimmen!

Da fällt mir nix zu ein!

Alles scheinheiliges Pack diese Ökos! :kotzen:
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Calistra

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Monday, August 19th 2019, 10:52pm

Möchte ich auch und hätte gerne gewusst, warum die Ausbaugegner niemals die Ausgleichsmaßnahmen erwähnen, die sicherlich geplant sind?

Auch das wäre mal wichtig, wie ich schon im Stadion-Trööt schrieb. Ich kann gar nicht verstehen, warum das keiner macht. Oder es ist an mir vorbeigegangen
@smokie,
Wehrle und auch die Kommunikation des Vereins hat diesen Umstand mehrfach erwähnt. Dass die Gegner dieses Argument ins Feld führen darf man nicht erwarten, ist zu viel verlangt. Der Verein hat sich taktisch falsch verhalten und geglaubt, dass die Faktenlage für das eigene Projekt spricht. Der Verein hat die politischen Prozesse und deren Eigendynamik völlig unterschätzt. Allein mit einem vernünftige Kompromiss in den Prozess zu gehen, war naiv, naiv und auf mündliche Aussagen zu vertrauen, ebenso.

Aber wurde noch nie jemand von den „Gegnern“ dazu befragt? Oder verweigern sie die Aussage? So eine Frage muss doch einem Presse-Mann schonmal eingefallen sein?!


Mit Sicherheit vielen, jedoch stellt sich immer die Frage mit welchen Schlagzeilen man höhere Abnehmer findet und ob der Chefredakteur nicht auch ein Birkenstock-Träger ist
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Calistra

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Monday, August 19th 2019, 10:54pm

Ich werde mal bei den Grünen nachfragen, wo denn der FC in Marsdorf bauen könnte. Mal ist von einer Gewerbefläche die Rede, mal von einem Acker. Würden die Grünen dem FC verbieten eine Hunde-Kack-Wiese im Grüngürtel zu bebauen aber zulassen, dass in Marsdorf wertvolles Ackerland versiegelt würde? Gibt es ein Umweltverträglichkeits-Gutachten zur möglichen Bebauung in Marsdorf? Hätte die Versiegelung dort keine Auswirkung auf das Kölner Klima? Das GBH ist Luftlinie gerade mal 3 km von Marsdorf entfernt.


Marsdorf ist allerdings Gewerbegebiet und da passt es den Grünen eher hin, da hinter der grünen Lunge und vor den Toren der eigentlichen Stadt. Lieber möchte man den FC raus aus dem Grüngürtel haben
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Monday, August 19th 2019, 10:57pm

Die ganzen Bodenversiegeler aus Lövenich, Junkersdorf und sonstigen Gebieten wie Rondorf, Efferen(500 m vom GBH) oder Hahnwald sind jetzt gegen die Bodenversiegelung im Grüngürtel. Hätten die im Grüngürtel bauen dürfen, hätte sie es getan. Es ist so verdammt verlogen, die ganze Klimanotstandsdebatte.
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Topalovic

Intermediate

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2019UTC11 UTC 20am19, 2:15am

Die ganzen Bodenversiegeler aus Lövenich, Junkersdorf und sonstigen Gebieten wie Rondorf, Efferen(500 m vom GBH) oder Hahnwald sind jetzt gegen die Bodenversiegelung im Grüngürtel. Hätten die im Grüngürtel bauen dürfen, hätte sie es getan. Es ist so verdammt verlogen, die ganze Klimanotstandsdebatte.


Wo du gerade den Hahnwald erwähnst : Dort wird derzeit auf einer vormaligen Gartenwiese, inmitten einer ohnehin schon dichten Bebauung, ein unfassbar hässlicher Klotz hochgezogenen, umgeben von einer Mauer. Es ist mir rätselhaft, wie man hier eine Baugenehmigung erteilen konnte. Hat da jemand nachgeholfen ? Baut dort womöglich ein grüner Bourgeois ? Geht scheinbar alles ....

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„Wenn die Spieler nicht dazu passen, ist es, als ob man beschlägt Frösche mit Hufeisen“ (FC-Trainer Tschik Cajkovski)
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2019UTC40 UTC 20am19, 10:53am

Deutschland ist keineswegs besser als andere korrupte Länder!

Doppelmoral und Scheinheiligkeit wird’s schon richten! :kotzen:
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2019UTC00 UTC 20am19, 10:57am

Heute gibt es im KStA zwei Artikel zu diesem Thema. Powerandi wird sie später vielleicht hier reinstellen können.

Wie ich schon vermutet habe, wird bezweifelt, ob man in Marsdorf Platz hat für den Großmarkt und ein neues FC-Gelände. Die Großmarkthändler schäumen vor Wut und fühlen sich von der Stadt hintergangen.

Was mich absolut an Schilda erinnert ist dann folgendes: Grünen-Sprecher Jörg Frank schlägt tatsächlich vor, einen
Acker in Marsdorf zu bebauen !!!!! Wertvolles Ackerland soll mit 12 Spielfeldern versiegelt werden! Das wäre einfach nur lächerlich. Drei weitere Spielfelder werden dem FC im Grüngürtel auf einer "Hunde-Kack-Wiese" aus Umweltschutzgründen nicht erlaubt - 12 Spielfelder auf Ackerland in Marsdorf, 3 km Luftlinie vom GBH entfernt, sind scheinbar klimaneutral, oder wie?

Im zweiten Artikel bringt Wehrle viele gute und einleuchtende Argumente für die Weiterplanung im Grüngürtel, die sich ja nach ca. vier Jahren auf der Zielgeraden befindet. Ein Argument, dass auch hier bisher nicht bedacht wurde, ist die Kostenfrage. Der 1.FC Köln hat bisher in sein Gelände viel investiert und Werte geschaffen. Wer ersetzt ihm die, wenn er das GBH-Gelände für einen Umzug aufgeben müßte? Zahlt die Stadt Köln? Die Grünen?
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2019UTC46 UTC 20am19, 11:36am

Die Grünen wollen auf dem Rücken des FC‘s Wähler gewinnen!
Widerlich! :kotzen:

Das die im übrigen mit ihrem Vorhaben der Umwelt ungleich mehr schaden macht die Sache umso schlimmer!
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2019UTC28 UTC 20am19, 11:40am

@fidschi
Auch hier würde mich als erstes interessieren: Wie passt das zusammen? Wieso gehen 12 Plätze in Marsdorf, aber nicht 3 im Grüngürtel?
Und zum x-ten mal: Warum kommt so eine Frage in der Presse nicht vor?
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2019UTC13 UTC 20am19, 11:45am

Da erinnert mich vieles an Frankfurt.

Da hat ein Grüner Bürgermeister namens Olaf Cunitz die komplette Rennbahn an den DFB verscherbelt.
Die traditionsreiche Rennbahn ist jetzt platt und der DFB ist Mal wieder über Leichen gegangen um seine Interessen durchzusetzen.
Auch sonst so biedern die Grünen in Hessen sich peinlich der CDU und dem ekligen Bouffier an :kotzen:
Scheiss Videobeschiss
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2019UTC11 UTC 20am19, 11:53am

Ich hoffe inständig,dass dieses miese Spiel der Grünen ein klassisches Eigentor beim nächsten Wahlkampf sein wird....zumindest in Köln.
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2019UTC33 UTC 20am19, 11:53am

„Das ist unsere Wiese“
Großmarkt-Händler entrüstet über Alternativ-Plan für FC-Ausbau


Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat mit ihrer Ankündigung, trotz jahrelanger Planungen die Erweiterungspläne des 1. FC Köln im Grüngürtel in Frage zu stellen, für Wirbel gesorgt. Sie wolle noch einmal Alternativen prüfen – „gemeinsam mit dem FC“, so die OB. Doch der FC will gar nicht. Die Frage nach Alternativen stelle sich nicht, sagt Alexander Wehrle. Was die Weigerung des FC bedeutet, sich an der Suche nach einem Alternativ-Standort zu beteiligen, blieb am Montag unklar. Rekers Worte vom Wochenende lassen ihr den Spielraum, auf die Wende eine Rolle rückwärts folgen zu lassen. Dann bliebe alles beim Alten – das freilich hätte aber politische Auswirkungen. Bei der Fläche, die als möglicher Alternativstandort für den FC diskutiert wird, handelt es sich um Brach- und Ackerland im westlichen Stadtteil Marsdorf gleich an der Stadtgrenze zu Frechen. Hier könne der FC weiter expandieren, groß und modern neu bauen, sagen die Befürworter. Allerdings gibt es einen Haken, der bislang wenig Beachtung findet: Das Areal ist auch für den Neubau des Kölner Großmarkts vorgesehen. Der Stadtrat hat im Mai 2015 die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Entsprechend groß war am Montag die Entrüstung am Großmarkt über die aktuellen Entwicklungen. „Das ist unsere Wiese“, sagte ihr Sprecher Michael Rieke. „Die Stadtverwaltung agiert wie ein Großgrundbesitzer im Wilden Westen.“

Quelle: https://www.ksta.de/koeln/-das-ist-unser…ausbau-33034374
Beierlorzer: "Ich will dem FC einen aktiven Stil verpassen. Das soll reichen." Kommentar des Express zu dieser Aussage: Dieser Optimismus, er wirkt ansteckend.
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2019UTC18 UTC 20am19, 11:59am

Unfassbar!
Eigentlich ist die Fläche wohl schon vergeben!

Anscheinend hat die Reker & Konsorten es nicht so mit dem Denken
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2019UTC35 UTC 20pm19, 12:48pm

Zur gestrigen Diskussion um Greta Thunberg zwei unterschiedliche Kommentare:

Kommentar Zu Greta Thunberg
Viel zu präsent


Vor einem Jahr konnten die wenigsten Menschen mit dem Namen Greta Thunberg etwas anfangen. Inzwischen ist die junge Klimaaktivistin weltweit bekannt und polarisiert wie kaum eine andere Person. Ihre permanente Präsenz ist jedoch übertrieben. Greta Thunberg kämpft öffentlichkeitswirksam gegen den Klimawandel. Ein wichtiger und zweifelsohne auch richtiger Schritt. Dass die 16-jährige Klimaaktivistin dennoch immer mehr Gegenwind zu spüren bekommt, ist absolut nachvollziehbar. Es ist inzwischen einfach zu viel des Guten. Sicher ist es öffentlichkeitswirksamer, den Atlantik mit einem Segelschiff zu überqueren statt mit dem Flugzeug – denn das kann ja jeder. Bedenkt man aber, dass ihre zweiköpfige Crew nach der Ankunft in New York zurückfliegt und die neue Besatzung aus Europa eingeflogen wird, muss man den Sinn dieser Reise wirklich hinterfragen. Auch die von Greta Thunberg ins Leben gerufene „Fridays for future“-Bewegung wirft immer mehr Fragen auf. Zu Beginn gab es für die demonstrierenden Schüler und ihren Schulstreik viel Aufmerksamkeit. Inzwischen ist diese abgeflacht, weil der Neuigkeitswert fehlt. Wäre es nicht an der Zeit, endlich außerhalb der Schulzeit zu demonstrieren, um zu beweisen, dass einem das Thema wirklich am Herzen liegt? Greta Thunberg hat in Sachen Klimaschutz den Stein ins Rollen gebracht und viele Menschen zum Umdenken bewegt. Nun wäre es für sie aber an der Zeit, sich zurückzunehmen und ihrem Anliegen Raum zu lassen. Zu groß ist die Gefahr, dass dieses wichtige Thema durch ihre permanente Präsenz einfach verpufft.

Quelle. https://www.nwzonline.de/meinung/oldenbu…2588458238.html


Greta Thunberg
Sie hat doch völlig recht


Seit Greta Thunberg öffentlich für den Klimaschutz auftritt, wird sie von Hass begleitet. Warum legt sich diese Horde nicht mit den Unterzeichnern des Klimaabkommens an? Man muss noch einmal daran erinnern, was Gretas Problem ist. Sie will, was zuvor 196 Staaten gemeinsam miteinander in einem völkerrechtlich bindenden Vertrag vereinbart haben. Die Inhalte des Pariser Klimaabkommens, das das Kyoto-Protokoll ablöste, sind bekannt. Greta Thunberg wird angegriffen. Überall dort, wo man öffentlich kommentieren kann, wird das Mädchen von Prollprimaten umzingelt. Angeblich sei sie doch geflogen, angeblich wäre ihr Butterbrot in Folie gesichtet worden – die Digitaldetektive, deren Horizont vorm Browser endet, wedeln sich mühsam ihr Triumphtestosteron heraus. Jeder für sich ist vielleicht armselig, vielleicht harmlos, aber zusammen entwickeln sie eine zerstörende Kraft. Wie sie ein minderjähriges Mädchen unter sich zu begraben versuchen, ist verstörend. Warum legt sich diese Horde nicht mit den Unterzeichnern des Klimaabkommens an? Es geht nicht darum, ob jemand an den Klimawandel glaubt oder nicht, jeder kann denken und argumentieren, wie er will. Aber wer liest, was mit Greta geschieht, in was für einer Sprache, begreift, dass hier eine Jugendliche beschädigt werden soll und wird. "Greta sagte in Davos: "Ich will, dass ihr in Panik geratet." Es ist ihr gelungen. Zwar anders als sie meinte, aber irgendwie eben doch.

Quelle: https://www.zeit.de/kultur/2019-01/greta…-soziale-medien
Beierlorzer: "Ich will dem FC einen aktiven Stil verpassen. Das soll reichen." Kommentar des Express zu dieser Aussage: Dieser Optimismus, er wirkt ansteckend.
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2019UTC30 UTC 20pm19, 4:20pm

Diskussion um Geißbockheim-Ausbau
„Die Frage nach Alternativen stellt sich gar nicht“


Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Debatte um den Ausbau des Geißbockheim-Geländes am Wochenende angeheizt. Der 1. FC Köln will allerdings die Pläne einer Erweiterung seiner Heimat nicht so schnell aufgeben. Am vergangenen Wochenende ging es für den 1. FC Köln nicht nur auf dem Platz heiß her: Von ihrem Bundesliga-Comeback beim VfL Wolfsburg kehrten die „Geißböcke“ ohne Punkte im Gepäck zurück, doch auch abseits der Bundesliga-Stadien musste der effzeh um wichtige Themen kämpfen. Mit einem offenbar innerhalb der Stadtgesellschaft unabgesprochenen Vorstoß hatte sich Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker von den Vereinsplanungen für einen Ausbau des Trainingsgeländes am Geißbockheim distanziert. „Es hat ein Umdenken stattgefunden“, erklärte das Stadtoberhaupt und brachte sogar einen Wegzug des Vereins aus der Millionenmetropole am Rhein ins Spiel. Später legte Reker gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ noch einmal nach: „Wir haben den Klimanotstand beschlossen. Das werden wir auch ernst nehmen. Genauso ernst nehme ich die Offenlage und die Bürgerbeteiligung. Dabei geht es nicht um bloße Mehrheiten, sondern um Argumente“, so die parteilose Oberbürgermeisterin.

Quelle: https://effzeh.com/1-fc-koln-geissbockhe…u-wehrle-reker/
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