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joergi

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181

Freitag, 20. Oktober 2017, 22:19

Schweinskopfsülze, Leberwurst, Blutwurst, Schweinshacksen und Ohren, etc.
Ich mag die Tiere auch!
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
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182

Sonntag, 22. Oktober 2017, 22:55

Absicht oder Zufall?
Da liest man nach dem Werder-Spiel den Express und mittendrin steht folgende Werbung:

https://www.amazon.de/dp/B007JFR3WC?tag=exp_kntxr-21

Wer sich beeilt, kann noch max. 2 Stück erstehen.
"Toleranz ist der Verdacht, dass der Andere Recht hat." Kurt Tucholsky

Ich mag Menschen, die mir reinen Wein einschenken. Oder Bier. Bier geht auch.

Die Saison lief nach Plan. Nur der Plan war Scheisse.
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183

Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:16

Es gibt Tage, da will ich gar nicht aufstehen.

Doch dann fällt mir ein, dass es Leute gibt, die ich nerven muss!
"Toleranz ist der Verdacht, dass der Andere Recht hat." Kurt Tucholsky

Ich mag Menschen, die mir reinen Wein einschenken. Oder Bier. Bier geht auch.

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184

Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:21

Neulich, als ich im Restaurant saß, befielen mich starke Blähungen. Die Frage war, was tun? Nun, die Musik war wirklich, wirklich laut. Also dachte ich mir, daß es das Beste wäre, immer im Takt einen fahren zu lassen.
Also drückte ich bei jedem Bassschlag so richtig schön auf die Tube.

Als es mir endlich besser ging, bemerkte ich, daß mich alle im Lokal anstarrten. Dann fiel mir plötzlich ein, daß ich noch die Kopfhörer im Ohr hatte.
"Toleranz ist der Verdacht, dass der Andere Recht hat." Kurt Tucholsky

Ich mag Menschen, die mir reinen Wein einschenken. Oder Bier. Bier geht auch.

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Kohlenbock

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185

Samstag, 2. Dezember 2017, 16:47

Ohne Worte!

[/url]

:kugelnlachen:
Der Unterschied zwischen dem, der Du bist und dem, der Du sein möchtest, ist das, was Du tust.
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ma_ko68

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186

Samstag, 2. Dezember 2017, 16:54

:fcfc: Einmal FC - immer FC :fcfc:
:fcfc: E Levve lang :fcfc:
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ma_ko68« (2. Dezember 2017, 16:56)

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187

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 22:56

Heynckes hat den Spielern gleich schonmal zu Beginn seiner vierten Legislaturperiode die Social-Media-Aktivitäten untersagt.

https://www.youtube.com/watch?v=MNcXlqpJDfM

"Der Alaba, wenn der ein Selfie macht in der Kabine, dann muß er zu Roßmann gehen, um es zu entwickeln."

Ich kann nicht mehr. :kugelnlachen:
"Unser neuer Drummer spielt, als ob zwei Ambosse bumsen."

Axel Rudi Pell

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Calistra

Fortgeschrittener

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188

Montag, 11. Dezember 2017, 21:45

Ein Ford Fiesta verreckt … Anruf beim Kfz – Fachbetrieb in Köln:

„Focht, wat is?“
(Übersetzung für Nicht-Kölner: „Willkommen beim Ford – Kundenservice
Köln-Nippes, was kann ich für Sie tun?“)

„Ich bin mit meinem Fiesta auf der Inneren Kanalstraße liegen
geblieben…“

„Un wat kann isch dafür?“
(Übersetzung: „Ihr Missgeschick mit einem unserer Qualitätsprodukte tut mir
aufrichtig leid, doch für eine genaue Diagnose bedarf es weiterer
Einzelheiten und einer genauen Beschreibung des Problems.“)

„Äh, der Motor ist einfach ausgegangen…“

„Dat hätt die Djrexkarre add ens!“
(Übersetzung: „Dieses spezielle Problem ist unserem technischen Dienst nicht
unbekannt, es tritt mit zunehmenden Alter und hoher Fahrleistung zu unserem
größten Bedauern immer mal wieder auf.“)

„Und… und was soll ich jetzt machen?“

„Isch luur ens.“
(Übersetzung: „Ich werde mich sofort um dieses Problem kümmern und
überprüfen, ob sowohl Abschlepp- als auch personelle Kapazitäten frei
sind.“)

… 5 Minuten später:
„Sin se noch do?“
(Übersetzung: Entschuldigen Sie bitte die kleine Verzögerung, die
logistische Koordinierung eines Abschleppwagens hat etwas mehr Zeit in
Anspruch genommen, als ich ursprünglich angenommen hatte. Darf ich Ihnen die
Lösung des Problems vorstellen?“)

„Ja, natürlich…“

„Da kütt ener eruss!“
(Übersetzung: „Wir haben ein für uns arbeitendes Abschleppunternehmen
beauftragt, Sie schnellstmöglich aus Ihrer misslichen Lage zu befreien und
Ihren Wagen in unsere Fachwerkstatt zu überführen.“)

„Und wie lange dauert das?“

„Wenn der do is sehnse dat dann!“
(Übersetzung:“Die genaue Zeitplanung des Fahrers kenne ich leider nicht,
aber seien Sie versichert, er wird sich den Umständen und des
Verkehrsaufkommens entsprechend beeilen.“)

„Äh, danke!“

„Joot“
(Übersetzung: „Es war mir ein Vergnügen, Ihnen helfen zu können. Ich hoffe,
Sie beehren uns bald wieder und empfehlen uns weiter. Ich wünsche Ihnen noch
einen schönen Tag.“)
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189

Montag, 11. Dezember 2017, 22:35

Der kürzeste Witz bei uns in der Firma ist seit einigen Wochen, immer wenn ich den Raum betrete: "FC". :S
### Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe ###
### Zeuge Chihis ### Poldi, santo subito ###
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ewert

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190

Montag, 11. Dezember 2017, 22:52

Ach, du arbeitest.....
Unselbstständig als Lohnempfänger.........
Das find ich witzig........... :klatschen:
" im Grunde müßte der 1.FC Köln komplett saniert werden! " ........ 24.10.2010. Sueddeutsche Zeitung
" chaosclub ade " ..............................................................21.01.2016 Sueddeutsche Zeitung
" der absturz des 1.fc köln"...................................................15.04.2018 Sueddeutsche Zeitung
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191

Montag, 11. Dezember 2017, 22:54

Ach, du arbeitest.....
Unselbstständig als Lohnempfänger.........
Das find ich witzig........... :klatschen:
Naja, was man so "arbeiten" nennt. :lol:
Außerdem gehört die Gladiatorenschule mir, von unselbständig kann keine Rede sein. :teuflisch:
### Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe ###
### Zeuge Chihis ### Poldi, santo subito ###
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ewert

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192

Montag, 11. Dezember 2017, 22:59

:winken: 8)
" im Grunde müßte der 1.FC Köln komplett saniert werden! " ........ 24.10.2010. Sueddeutsche Zeitung
" chaosclub ade " ..............................................................21.01.2016 Sueddeutsche Zeitung
" der absturz des 1.fc köln"...................................................15.04.2018 Sueddeutsche Zeitung
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joergi

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193

Dienstag, 15. Mai 2018, 01:54

"Man merkt das an seinem eigenen Körper, was man leisten muss. Du musst unter dem Jahr hochprofessionell leben, deinen Sport machen, gut essen und hoffen, das deine Frau zu Hause keinen Stress macht. Weil, wenn die auch noch Alarm schlägt, ist Polen offen. Dann bist du erledigt.

Nürnbergs Trainer Michael Köllner über die Belastungen eines Profitrainers.Seine Frau Petra zeigt Verständnis.

Quelle ARD Text Seite 249.
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
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194

Dienstag, 12. Juni 2018, 00:17

Ach, du arbeitest.....
Unselbstständig als Lohnempfänger.........
Das find ich witzig........... :klatschen:
Naja, was man so "arbeiten" nennt. :lol:
Außerdem gehört die Gladiatorenschule mir, von unselbständig kann keine Rede sein. :teuflisch:


Und nicht nur die, Ewert, ihm gehört auch der Puff, in dem er immer schläft. Wie das kam, fragst Du?

Angefangen hat alles mit einer bescheidenen Schlaffstatt im Basement seiner Eltern Germanicus und Agrippina, doch als die da Therme draus machen wollten und Cali nahegelegt haben endlich auszuziehen, hat er erst bei seiner Schwester Drusilla gepennt, die in der Via Vocuhila als ornatrix einen Frisiersalon betrieb, und dann nach und nach bei jedem, der nicht rasch genug "Geht nicht, da bin ich auf meinen Latifundien in Tuscien!" gerufen hat. Auf diese Weise lernt man natürlich auch die richtigen Leute kennen, die man im späteren Leben noch gut gebrauchen kann.

Patroni (Anwälte), Zensoren, Zenturios, Prätorianer, Neapolitaner, Puritaner, Liliputaner... nur die Spartaner hat er ausgelassen, denn er wollte es gerne bequem haben. Freilich, wirklich kennengelernt hat er diese Leute alle nicht, da er ja immer nur geschlafen hat, er ist gewöhnlich sofort, nachdem er irgendwo Unterschlupf gefunden hatte, weggeratzt.

Manchmal noch, bevor er die domus betrat. Dann haben sie ihn bisweilen einfach in die culina getragen, die Küche, wo er bis in den Nachmittag von Morpheus´ Armen trefflichen Gebrauch machte. Wenn er dann mit einer dicken felis (einem Kater) aufstand, hat er nicht selten im schlaftrunkenen Kopf das ganze sorgsam auf der mensa drapierte Kochgeschirr (vasa) heruntergefegt. Bald hat ihm das Herunterfegen des Geschirrs einen Heidenspaß (gaudium paganum) gemacht und er tat er es einfach nur zum Vergnügen; Töpfe und Pfannen und Kessel ohne Zaubertrank darin (aenum vacuum), alles krachend und scheppernd auf den Steinboden zu schmeissen. Und so kam es, daß Caligula eines Abends, als er während dieses desaströsen Tuns auch noch aus vollem Halse mit der Küchenmagd herumschimpfte und -schrie, den Heavy Metal erfand.

Doch solche Kraftakte erschöpften ihn sehr rasch und er fing wieder an zu schlafen, immer und überall, am liebsten gleich bei Tisch auf seiner kliné, seiner Liege, die jeder Gast zu seiner Verfügung hatte. Das einzige, was ihn bewegen konnte, sich wenigstens halb auf seiner kliné zu erheben, waren das Schwermetall, das Weib und war der Wein. Den Heavy Metal aus der Küche hat er sich bald nur noch von irgendwelchen Sklaven vorscheppern lassen, so faul war er. Und weil sich bei den Römern Faulheit und Ehrgeiz keineswegs ausschlossen, ja, weil beide im Grunde wie Hypnos und Thanatos als Geschwister angesehen werden konnten, die stets zusammen auftraten, stieg Calis Ansehen bei seinen Symposiumsgenossen. Er galt als angenehmer Gast, nie gab er Widerworte, wenn etwas beschlossen wurde, denn er schlief ja eigentlich so gut wie immer.

Bald begann er im Schlaf Geld zu verdienen, weil seine Saufkumpane seine wenigen Sesterzen nahmen, die er noch von daheim besaß, und in Galeeren und Galionen investierten, vollkommen unsinnige Anlagebereiche eigentlich zu dieser Zeit, die aber durch einen Zufall der Geschichte, einen Brand im Hafen Ostia, ausgelöst durch den Erfinder der ersten nikotinfreien Zigarette (sigarellum purum), der sein gesundes Rauchwerk ersatzweise ausgerechnet mit getrockneten Lorbeerblättern herstellte, was natürlich sogleich nach dem Anzünden lichterloh gebrannt hat, ausgelöst also durch einen Brand im Hafen Ostia, durch den die gesamte römische Flotte vernichtet wurde außer den Schiffen, die mit dem Geld von Calis Kumpanen auf dem Trockendock in den Alpen gebaut wurden (von den Alpen bis zur nächsten schiffbaren Küste sind es siebzehn Tagesmärsche einer durchtrainierten Legion)... Anlagebereiche also, die durch einen Zufall der Geschichte einiges abwarfen.

Der Cali hat sich, das kann man jetzt so sagen, sukzessive nach oben geschlafen. Der gesamte cursus honorum vom Ädil zum Tribun, dann zum Prätor und schließlich zum Konsul. Nur die anfängliche Militärlaufbahn hat er auslassen müssen, weil der römische Sicherheitsdienst DETLEV (defensio eliminari terroristes et localisari extremistes vulgares) einen Schläfer für zu gefählich befand. Irgendwann war er so mächtig, da haben selbst die lupae (die Nutten), die er nun besuchte, indem er sich schlafend zu ihnen tragen ließ, sich nicht mehr getraut ihn wieder vor die Tür zu setzen.

Nun, und so war der Cali von da an immer dort, im lupanar, wo Orgien um Orgien an ihm vorübergingen, weil er schlief. Und weil im alten Rom das Bordell der Ort war, wo die wirklich wichtigen Dinge abgehandelt wurden, wurde Cali schließlich sogar Caesar.

Dem Cali gehört heute noch, so lange nach dem Untergang des Römischen Reiches, halb Colonia, deswegen nennt man das auch Kölsches Califat. Ich hätte nie gedacht, daß ich mal so einen Rohrkrepierer hier reinschreiben würde, aber da steht es!
:wacko:
"Unser neuer Drummer spielt, als ob zwei Ambosse bumsen."

Axel Rudi Pell

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  • Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Graf Wetter vom Strahl« (12. Juni 2018, 01:28)

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Beiträge: 727

195

Dienstag, 12. Juni 2018, 03:09

:D :thumbsup:
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Prognose ersetzt Zufall durch Irrtum!


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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smokie

Erleuchteter

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Beiträge: 4 311

196

Dienstag, 12. Juni 2018, 08:16

Ach krass Graf, da war ich mit meiner Lebenslauf-Vorstellung ja wirklich ganz weit weg. Ich hatte immer eher die kindliche Kaiserin von Michael Ende im Kopf :grins:
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Hornig

Fortgeschrittener

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Beiträge: 475

197

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:36


...
Angefangen hat alles mit einer bescheidenen Schlaffstatt im Basement seiner Eltern Germanicus und Agrippina, doch als die da Therme draus machen wollten und Cali nahegelegt haben endlich auszuziehen, hat er erst bei seiner Schwester Drusilla gepennt, die in der Via Vocuhila als ornatrix einen Frisiersalon betrieb, und dann nach und nach bei jedem, der nicht rasch genug "Geht nicht, da bin ich auf meinen Latifundien in Tuscien!" gerufen hat. Auf diese Weise lernt man natürlich auch die richtigen Leute kennen, die man im späteren Leben noch gut gebrauchen kann.

Patroni (Anwälte), Zensoren, Zenturios, Prätorianer, Neapolitaner, Puritaner, Liliputaner... nur die Spartaner hat er ausgelassen, denn er wollte es gerne bequem haben. Freilich, wirklich kennengelernt hat er diese Leute alle nicht, da er ja immer nur geschlafen hat, er ist gewöhnlich sofort, nachdem er irgendwo Unterschlupf gefunden hatte, weggeratzt.

Manchmal noch, bevor er die domus betrat. Dann haben sie ihn bisweilen einfach in die culina getragen, die Küche, wo er bis in den Nachmittag von Morpheus´ Armen trefflichen Gebrauch machte. Wenn er dann mit einer dicken felis (einem Kater) aufstand, hat er nicht selten im schlaftrunkenen Kopf das ganze sorgsam auf der mensa drapierte Kochgeschirr (vasa) heruntergefegt. Bald hat ihm das Herunterfegen des Geschirrs einen Heidenspaß (gaudium paganum) gemacht und er tat er es einfach nur zum Vergnügen; Töpfe und Pfannen und Kessel ohne Zaubertrank darin (aenum vacuum), alles krachend und scheppernd auf den Steinboden zu schmeissen. Und so kam es, daß Caligula eines Abends, als er während dieses desaströsen Tuns auch noch aus vollem Halse mit der Küchenmagd herumschimpfte und -schrie, den Heavy Metal erfand.

Doch solche Kraftakte erschöpften ihn sehr rasch und er fing wieder an zu schlafen, immer und überall, am liebsten gleich bei Tisch auf seiner kliné, seiner Liege, die jeder Gast zu seiner Verfügung hatte. Das einzige, was ihn bewegen konnte, sich wenigstens halb auf seiner kliné zu erheben, waren das Schwermetall, das Weib und war der Wein. Den Heavy Metal aus der Küche hat er sich bald nur noch von irgendwelchen Sklaven vorscheppern lassen, so faul war er. Und weil sich bei den Römern Faulheit und Ehrgeiz keineswegs ausschlossen, ja, weil beide im Grunde wie Hypnos und Thanatos als Geschwister angesehen werden konnten, die stets zusammen auftraten, stieg Calis Ansehen bei seinen Symposiumsgenossen. Er galt als angenehmer Gast, nie gab er Widerworte, wenn etwas beschlossen wurde, denn er schlief ja eigentlich so gut wie immer.

Bald begann er im Schlaf Geld zu verdienen, weil seine Saufkumpane seine wenigen Sesterzen nahmen, die er noch von daheim besaß, und in Galeeren und Galionen investierten, vollkommen unsinnige Anlagebereiche eigentlich zu dieser Zeit, die aber durch einen Zufall der Geschichte, einen Brand im Hafen Ostia, ausgelöst durch den Erfinder der ersten nikotinfreien Zigarette (sigarellum purum), der sein gesundes Rauchwerk ersatzweise ausgerechnet mit getrockneten Lorbeerblättern herstellte, was natürlich sogleich nach dem Anzünden lichterloh gebrannt hat, ausgelöst also durch einen Brand im Hafen Ostia, durch den die gesamte römische Flotte vernichtet wurde außer den Schiffen, die mit dem Geld von Calis Kumpanen auf dem Trockendock in den Alpen gebaut wurden (von den Alpen bis zur nächsten schiffbaren Küste sind es siebzehn Tagesmärsche einer durchtrainierten Legion)... Anlagebereiche also, die durch einen Zufall der Geschichte einiges abwarfen.

Der Cali hat sich, das kann man jetzt so sagen, sukzessive nach oben geschlafen. Der gesamte cursus honorum vom Ädil zum Tribun, dann zum Prätor und schließlich zum Konsul. Nur die anfängliche Militärlaufbahn hat er auslassen müssen, weil der römische Sicherheitsdienst DETLEV (defensio eliminari terroristes et localisari extremistes vulgares) einen Schläfer für zu gefählich befand. Irgendwann war er so mächtig, da haben selbst die lupae (die Nutten), die er nun besuchte, indem er sich schlafend zu ihnen tragen ließ, sich nicht mehr getraut ihn wieder vor die Tür zu setzen.

Nun, und so war der Cali von da an immer dort, im lupanar, wo Orgien um Orgien an ihm vorübergingen, weil er schlief. Und weil im alten Rom das Bordell der Ort war, wo die wirklich wichtigen Dinge abgehandelt wurden, wurde Cali schließlich sogar Caesar.

Dem Cali gehört heute noch, so lange nach dem Untergang des Römischen Reiches, halb Colonia, deswegen nennt man das auch Kölsches Califat. Ich hätte nie gedacht, daß ich mal so einen Rohrkrepierer hier reinschreiben würde, aber da steht es!
:wacko:


Schöner Blick in die Glaskugel, Graf!
Schade, daß Du nur rückwärts geguckt hast. Mich hätte noch interessiert, wie oft Cali in den kommenden 2000 Jahren einer Meisterfeier des FC beiwohnen wird, vor allem, wann die nächste ist :kugelnlachen: :kugelnlachen: :kugelnlachen:
Gruß Heinz :winken:
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ewert

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198

Dienstag, 12. Juni 2018, 22:42

Ach, du arbeitest.....
Unselbstständig als Lohnempfänger.........
Das find ich witzig........... :klatschen:
Naja, was man so "arbeiten" nennt. :lol:
Außerdem gehört die Gladiatorenschule mir, von unselbständig kann keine Rede sein. :teuflisch:


Und nicht nur die, Ewert, ihm gehört auch der Puff, in dem er immer schläft. Wie das kam, fragst Du?

Angefangen hat alles mit einer bescheidenen Schlaffstatt im Basement seiner Eltern Germanicus und Agrippina, doch als die da Therme draus machen wollten und Cali nahegelegt haben endlich auszuziehen, hat er erst bei seiner Schwester Drusilla gepennt, die in der Via Vocuhila als ornatrix einen Frisiersalon betrieb, und dann nach und nach bei jedem, der nicht rasch genug "Geht nicht, da bin ich auf meinen Latifundien in Tuscien!" gerufen hat. Auf diese Weise lernt man natürlich auch die richtigen Leute kennen, die man im späteren Leben noch gut gebrauchen kann.

Patroni (Anwälte), Zensoren, Zenturios, Prätorianer, Neapolitaner, Puritaner, Liliputaner... nur die Spartaner hat er ausgelassen, denn er wollte es gerne bequem haben. Freilich, wirklich kennengelernt hat er diese Leute alle nicht, da er ja immer nur geschlafen hat, er ist gewöhnlich sofort, nachdem er irgendwo Unterschlupf gefunden hatte, weggeratzt.

Manchmal noch, bevor er die domus betrat. Dann haben sie ihn bisweilen einfach in die culina getragen, die Küche, wo er bis in den Nachmittag von Morpheus´ Armen trefflichen Gebrauch machte. Wenn er dann mit einer dicken felis (einem Kater) aufstand, hat er nicht selten im schlaftrunkenen Kopf das ganze sorgsam auf der mensa drapierte Kochgeschirr (vasa) heruntergefegt. Bald hat ihm das Herunterfegen des Geschirrs einen Heidenspaß (gaudium paganum) gemacht und er tat er es einfach nur zum Vergnügen; Töpfe und Pfannen und Kessel ohne Zaubertrank darin (aenum vacuum), alles krachend und scheppernd auf den Steinboden zu schmeissen. Und so kam es, daß Caligula eines Abends, als er während dieses desaströsen Tuns auch noch aus vollem Halse mit der Küchenmagd herumschimpfte und -schrie, den Heavy Metal erfand.

Doch solche Kraftakte erschöpften ihn sehr rasch und er fing wieder an zu schlafen, immer und überall, am liebsten gleich bei Tisch auf seiner kliné, seiner Liege, die jeder Gast zu seiner Verfügung hatte. Das einzige, was ihn bewegen konnte, sich wenigstens halb auf seiner kliné zu erheben, waren das Schwermetall, das Weib und war der Wein. Den Heavy Metal aus der Küche hat er sich bald nur noch von irgendwelchen Sklaven vorscheppern lassen, so faul war er. Und weil sich bei den Römern Faulheit und Ehrgeiz keineswegs ausschlossen, ja, weil beide im Grunde wie Hypnos und Thanatos als Geschwister angesehen werden konnten, die stets zusammen auftraten, stieg Calis Ansehen bei seinen Symposiumsgenossen. Er galt als angenehmer Gast, nie gab er Widerworte, wenn etwas beschlossen wurde, denn er schlief ja eigentlich so gut wie immer.

Bald begann er im Schlaf Geld zu verdienen, weil seine Saufkumpane seine wenigen Sesterzen nahmen, die er noch von daheim besaß, und in Galeeren und Galionen investierten, vollkommen unsinnige Anlagebereiche eigentlich zu dieser Zeit, die aber durch einen Zufall der Geschichte, einen Brand im Hafen Ostia, ausgelöst durch den Erfinder der ersten nikotinfreien Zigarette (sigarellum purum), der sein gesundes Rauchwerk ersatzweise ausgerechnet mit getrockneten Lorbeerblättern herstellte, was natürlich sogleich nach dem Anzünden lichterloh gebrannt hat, ausgelöst also durch einen Brand im Hafen Ostia, durch den die gesamte römische Flotte vernichtet wurde außer den Schiffen, die mit dem Geld von Calis Kumpanen auf dem Trockendock in den Alpen gebaut wurden (von den Alpen bis zur nächsten schiffbaren Küste sind es siebzehn Tagesmärsche einer durchtrainierten Legion)... Anlagebereiche also, die durch einen Zufall der Geschichte einiges abwarfen.

Der Cali hat sich, das kann man jetzt so sagen, sukzessive nach oben geschlafen. Der gesamte cursus honorum vom Ädil zum Tribun, dann zum Prätor und schließlich zum Konsul. Nur die anfängliche Militärlaufbahn hat er auslassen müssen, weil der römische Sicherheitsdienst DETLEV (defensio eliminari terroristes et localisari extremistes vulgares) einen Schläfer für zu gefählich befand. Irgendwann war er so mächtig, da haben selbst die lupae (die Nutten), die er nun besuchte, indem er sich schlafend zu ihnen tragen ließ, sich nicht mehr getraut ihn wieder vor die Tür zu setzen.

Nun, und so war der Cali von da an immer dort, im lupanar, wo Orgien um Orgien an ihm vorübergingen, weil er schlief. Und weil im alten Rom das Bordell der Ort war, wo die wirklich wichtigen Dinge abgehandelt wurden, wurde Cali schließlich sogar Caesar.

Dem Cali gehört heute noch, so lange nach dem Untergang des Römischen Reiches, halb Colonia, deswegen nennt man das auch Kölsches Califat. Ich hätte nie gedacht, daß ich mal so einen Rohrkrepierer hier reinschreiben würde, aber da steht es!
:wacko:

respekt......
die frage nun ....gibt es nachtigallenzugen in met eingelegt und proppere jungfrauen aus den plattlanden wo der ball nicht rollt, zirkuskarten oder die einmalige teilnahme am circus maximus de colonia.....nach dem ersten heimspiel am marathontor.
aber wir wollen keine schlafenden........kaiserlein wecken....
" im Grunde müßte der 1.FC Köln komplett saniert werden! " ........ 24.10.2010. Sueddeutsche Zeitung
" chaosclub ade " ..............................................................21.01.2016 Sueddeutsche Zeitung
" der absturz des 1.fc köln"...................................................15.04.2018 Sueddeutsche Zeitung
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Hermes

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199

Donnerstag, 14. Juni 2018, 15:04

Ach, du arbeitest.....
Unselbstständig als Lohnempfänger.........
Das find ich witzig........... :klatschen:
Naja, was man so "arbeiten" nennt. :lol:
Außerdem gehört die Gladiatorenschule mir, von unselbständig kann keine Rede sein. :teuflisch:


Und nicht nur die, Ewert, ihm gehört auch der Puff, in dem er immer schläft. Wie das kam, fragst Du?

Angefangen hat alles mit einer bescheidenen Schlaffstatt im Basement seiner Eltern Germanicus und Agrippina, doch als die da Therme draus machen wollten und Cali nahegelegt haben endlich auszuziehen, hat er erst bei seiner Schwester Drusilla gepennt, die in der Via Vocuhila als ornatrix einen Frisiersalon betrieb, und dann nach und nach bei jedem, der nicht rasch genug "Geht nicht, da bin ich auf meinen Latifundien in Tuscien!" gerufen hat. Auf diese Weise lernt man natürlich auch die richtigen Leute kennen, die man im späteren Leben noch gut gebrauchen kann.

Patroni (Anwälte), Zensoren, Zenturios, Prätorianer, Neapolitaner, Puritaner, Liliputaner... nur die Spartaner hat er ausgelassen, denn er wollte es gerne bequem haben. Freilich, wirklich kennengelernt hat er diese Leute alle nicht, da er ja immer nur geschlafen hat, er ist gewöhnlich sofort, nachdem er irgendwo Unterschlupf gefunden hatte, weggeratzt.

Manchmal noch, bevor er die domus betrat. Dann haben sie ihn bisweilen einfach in die culina getragen, die Küche, wo er bis in den Nachmittag von Morpheus´ Armen trefflichen Gebrauch machte. Wenn er dann mit einer dicken felis (einem Kater) aufstand, hat er nicht selten im schlaftrunkenen Kopf das ganze sorgsam auf der mensa drapierte Kochgeschirr (vasa) heruntergefegt. Bald hat ihm das Herunterfegen des Geschirrs einen Heidenspaß (gaudium paganum) gemacht und er tat er es einfach nur zum Vergnügen; Töpfe und Pfannen und Kessel ohne Zaubertrank darin (aenum vacuum), alles krachend und scheppernd auf den Steinboden zu schmeissen. Und so kam es, daß Caligula eines Abends, als er während dieses desaströsen Tuns auch noch aus vollem Halse mit der Küchenmagd herumschimpfte und -schrie, den Heavy Metal erfand.

Doch solche Kraftakte erschöpften ihn sehr rasch und er fing wieder an zu schlafen, immer und überall, am liebsten gleich bei Tisch auf seiner kliné, seiner Liege, die jeder Gast zu seiner Verfügung hatte. Das einzige, was ihn bewegen konnte, sich wenigstens halb auf seiner kliné zu erheben, waren das Schwermetall, das Weib und war der Wein. Den Heavy Metal aus der Küche hat er sich bald nur noch von irgendwelchen Sklaven vorscheppern lassen, so faul war er. Und weil sich bei den Römern Faulheit und Ehrgeiz keineswegs ausschlossen, ja, weil beide im Grunde wie Hypnos und Thanatos als Geschwister angesehen werden konnten, die stets zusammen auftraten, stieg Calis Ansehen bei seinen Symposiumsgenossen. Er galt als angenehmer Gast, nie gab er Widerworte, wenn etwas beschlossen wurde, denn er schlief ja eigentlich so gut wie immer.

Bald begann er im Schlaf Geld zu verdienen, weil seine Saufkumpane seine wenigen Sesterzen nahmen, die er noch von daheim besaß, und in Galeeren und Galionen investierten, vollkommen unsinnige Anlagebereiche eigentlich zu dieser Zeit, die aber durch einen Zufall der Geschichte, einen Brand im Hafen Ostia, ausgelöst durch den Erfinder der ersten nikotinfreien Zigarette (sigarellum purum), der sein gesundes Rauchwerk ersatzweise ausgerechnet mit getrockneten Lorbeerblättern herstellte, was natürlich sogleich nach dem Anzünden lichterloh gebrannt hat, ausgelöst also durch einen Brand im Hafen Ostia, durch den die gesamte römische Flotte vernichtet wurde außer den Schiffen, die mit dem Geld von Calis Kumpanen auf dem Trockendock in den Alpen gebaut wurden (von den Alpen bis zur nächsten schiffbaren Küste sind es siebzehn Tagesmärsche einer durchtrainierten Legion)... Anlagebereiche also, die durch einen Zufall der Geschichte einiges abwarfen.

Der Cali hat sich, das kann man jetzt so sagen, sukzessive nach oben geschlafen. Der gesamte cursus honorum vom Ädil zum Tribun, dann zum Prätor und schließlich zum Konsul. Nur die anfängliche Militärlaufbahn hat er auslassen müssen, weil der römische Sicherheitsdienst DETLEV (defensio eliminari terroristes et localisari extremistes vulgares) einen Schläfer für zu gefählich befand. Irgendwann war er so mächtig, da haben selbst die lupae (die Nutten), die er nun besuchte, indem er sich schlafend zu ihnen tragen ließ, sich nicht mehr getraut ihn wieder vor die Tür zu setzen.

Nun, und so war der Cali von da an immer dort, im lupanar, wo Orgien um Orgien an ihm vorübergingen, weil er schlief. Und weil im alten Rom das Bordell der Ort war, wo die wirklich wichtigen Dinge abgehandelt wurden, wurde Cali schließlich sogar Caesar.

Dem Cali gehört heute noch, so lange nach dem Untergang des Römischen Reiches, halb Colonia, deswegen nennt man das auch Kölsches Califat. Ich hätte nie gedacht, daß ich mal so einen Rohrkrepierer hier reinschreiben würde, aber da steht es!
:wacko:


Wenn das ein Rohrkrepierer war, dann liebe ich Rohrkrepierer. Ich roll mich vor Lachen.

:rofl:
80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch gerne mal an den Eiern. Von daher ist alles gut.
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Freitag, 15. Juni 2018, 21:56

Dem Cali gehört heute noch, so lange nach dem Untergang des Römischen Reiches, halb Colonia, deswegen nennt man das auch Kölsches Califat. Ich hätte nie gedacht, daß ich mal so einen Rohrkrepierer hier reinschreiben würde, aber da steht es!
:wacko:
Also....dieses weiße Zeugs, was Du Dir durch die Nase ziehst, ist Domestos. Versuch mal Ata, das soll der Prosa (und auch der Prostata) zuträglich sein.
:prost:
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### Zeuge Chihis ### Poldi, santo subito ###
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