Dienstag, 19. Juni 2018, 14:50 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

fcfanlens

Anfänger

Registrierungsdatum: 16. Juni 2015

Beiträge: 40

81

Sonntag, 10. Juni 2018, 11:21

(...)
Das ist richtig und auch kein Wunder; denn in die DDR sind prozentual (also bezogen auf die Einwohnerzahl) mehr Nazis an Anschlußkarrieren gekommen als in der BRD. Die mußten sich da nicht groß umgewöhnen. Natürlich haben die Linksfaschos das Nötige getan, um die Präsenz der ehemaligen Rechtsfaschos zu verschleiern. Mir ist das ohnehin einerlei, der Sozialismus, ob rechts oder links, hat weltweit zig Millionen Tote hinterlassen, und leider wird das auch immer so weitergehen.
Aber was ist denn nun mit Dynamo? Wieso ist unser Dropkick plötrzlich solch ein Fan? Ossi-Nostalgie? Na, ich weiß nicht. War aber eine amüsante Kontroverse; und das muß auch mal sein, das leidige Zweitligageschäft wird uns noch früh genug einholen.
Aixbock
Links ist Kommunismus/Sozialismus, rechts ist Faschismus.
...und was ist der anarchist ???
Für kölsche Verhältnisse bin ich doch sowieso schon der Wenger.“
(Peter Stöger, Trainer des 1. FC Köln, zum Wunsch von Vize-Präsident Toni Schumacher, er solle der „kölsche Wenger“ werden. Wenger coacht seit 1996 den FC Arsenal, Stöger seit 2013 Köln)
:fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc:
  • Zum Seitenanfang

AbuHaifa

Meister

Registrierungsdatum: 11. Juni 2016

Beiträge: 2 876

82

Sonntag, 10. Juni 2018, 11:23

Ich habe mich gestern Nacht über die jüngsten Entwicklungen beim BFC schlau gemacht. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Dropkick recht hat: Man kann die Umtriebe eines Teils der Fanszene nicht dem gesamten Verein und den anderen Fans anlasten.

Ich nehme deshalb den Vorwurf, der BFC sei ein "Faschoklub" zurück.

Mein harsches Urteil resultierte aus einer unliebsamen Erfahrung die ich vor Jahren mal mit einer Handvoll BFC-Fans gemacht habe, als ich nachts alleine in Berlin unterwegs war. Zum Glück war ich schneller. Aber es war ziemlich knapp. Man sehe mir meine persönliche Betroffenheit deshalb nach.

Die Vereinsverantwortlichen des BFC unternehmen offenbar einige Anstrengungen, dem braunen Spuk in ihrem Stadion eine Ende zu bereiten oder zumindest das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole und Gesten zu unterbinden. Letzteres scheint gelungen zu sein, der Hitlergruß ist wohl schon seit Längerem nicht mehr im Stadion zu sehen.

Ich kann mir vorstellen, wie schwierig diese Aufgabe ist. Deshalb nötigt es mir allen Respekt ab, dass der BFC sie offenbar in Angriff genommen hat. Was außerhalb des Stadion passiert, liegt nicht mehr in der Verantwortung der BFC-Vereinsführung.

Außerdem habe ich in meinem Satz zwei Attribute zusammengeworfen, die mir spontan zum BFC eingefallen sind: Rechts und Mielke-Klub. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun und dass ich das in meinem kurzen Statement verbunden habe, gehört sich nicht. Man mag von Mielke halten, was man will, aber ein Faschist ist er ganz sicher nicht gewesen. Dass sich ausgerechnet in seinem Lieblingsverein eine rechte Subkultur breit gemacht hat, dürfte ihn deshalb besonders missfallen haben.

Meine Aussage "Mielke-Klub" bezog sich darauf, dass er den BFC zum Vorzeigeverein der DDR machen wollte, was ihm sportlich ja auch gelungen ist. Allerdings kam das bei den Fans der anderen Traditionsvereine verständlicherweise nicht gut an, weil ständig die besten Spieler nach Berlin wechselten, was zu der endlosen Serie an Meisterschaften führte.
  • Zum Seitenanfang

fcfanlens

Anfänger

Registrierungsdatum: 16. Juni 2015

Beiträge: 40

83

Sonntag, 10. Juni 2018, 11:26

Die DDR war eine Fortführung der faschistischen Staatsform Nazideutschlands. Die Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten sind unübersehbar und haben natürlich bis heute Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Ob der BFC jetzt braun oder rot gefärbt ist, spielt sportlich keine Rolle.

Das ist richtig und auch kein Wunder; denn in die DDR sind prozentual (also bezogen auf die Einwohnerzahl) mehr Nazis an Anschlußkarrieren gekommen als in der BRD. Die mußten sich da nicht groß umgewöhnen. Natürlich haben die Linksfaschos das Nötige getan, um die Präsenz der ehemaligen Rechtsfaschos zu verschleiern. Mir ist das ohnehin einerlei, der Sozialismus, ob rechts oder links, hat weltweit zig Millionen Tote hinterlassen, und leider wird das auch immer so weitergehen.
Aber was ist denn nun mit Dynamo? Wieso ist unser Dropkick plötrzlich solch ein Fan? Ossi-Nostalgie? Na, ich weiß nicht. War aber eine amüsante Kontroverse; und das muß auch mal sein, das leidige Zweitligageschäft wird uns noch früh genug einholen.
Aixbock
Dafür hast du bestimmt eine Quelle, oder?
Die DDR eine Fortführung der faschistischen Staatsform Nazideutschlands. Was ist das denn für ein Quatsch. Wieviel Weltkriege bitte schön hat denn die DDR angefangen? Welche Spezie wollte man den vergasen und auslöschen in der DDR? Das fragt jetzt einer der im Stasi Knast gesessen hat wie ich, also einer der die DDR verändern wollte und nicht die Käseglocke übergestülpt haben wollte wie es nun mall passiert ist wegen kohl seiner blühenden Landschaften...
Für kölsche Verhältnisse bin ich doch sowieso schon der Wenger.“
(Peter Stöger, Trainer des 1. FC Köln, zum Wunsch von Vize-Präsident Toni Schumacher, er solle der „kölsche Wenger“ werden. Wenger coacht seit 1996 den FC Arsenal, Stöger seit 2013 Köln)
:fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc: :fcfc:
  • Zum Seitenanfang

AbuHaifa

Meister

Registrierungsdatum: 11. Juni 2016

Beiträge: 2 876

84

Sonntag, 10. Juni 2018, 11:39

Die DDR war eine Fortführung der faschistischen Staatsform Nazideutschlands. Die Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten sind unübersehbar und haben natürlich bis heute Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Ob der BFC jetzt braun oder rot gefärbt ist, spielt sportlich keine Rolle.

Das ist richtig und auch kein Wunder; denn in die DDR sind prozentual (also bezogen auf die Einwohnerzahl) mehr Nazis an Anschlußkarrieren gekommen als in der BRD. Die mußten sich da nicht groß umgewöhnen. Natürlich haben die Linksfaschos das Nötige getan, um die Präsenz der ehemaligen Rechtsfaschos zu verschleiern. Mir ist das ohnehin einerlei, der Sozialismus, ob rechts oder links, hat weltweit zig Millionen Tote hinterlassen, und leider wird das auch immer so weitergehen.
Aber was ist denn nun mit Dynamo? Wieso ist unser Dropkick plötrzlich solch ein Fan? Ossi-Nostalgie? Na, ich weiß nicht. War aber eine amüsante Kontroverse; und das muß auch mal sein, das leidige Zweitligageschäft wird uns noch früh genug einholen.
Aixbock
Dafür hast du bestimmt eine Quelle, oder?
Die DDR eine Fortführung der faschistischen Staatsform Nazideutschlands. Was ist das denn für ein Quatsch. Wieviel Weltkriege bitte schön hat denn die DDR angefangen? Welche Spezie wollte man den vergasen und auslöschen in der DDR? Das fragt jetzt einer der im Stasi Knast gesessen hat wie ich, also einer der die DDR verändern wollte und nicht die Käseglocke übergestülpt haben wollte wie es nun mall passiert ist wegen kohl seiner blühenden Landschaften...
Die Relativierung der Naziverbrechen ist gerade groß in Mode. War alles nur ein "Vogelschiss".
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 16. Juni 2015

Beiträge: 1 241

85

Sonntag, 10. Juni 2018, 12:44

@ Abu und alle anderen !
Ich würde auf keinen Fall die Naziverbrechen relativieren wollen ,

ABER was mir persönlich ganz schwer auf den Sack geht , ist die Tatsache , dass dieses Thema immer wieder hochgekocht bzw hochgehalten wird !
Niemand auf dieser Welt beachtet in dem Maße die Tatsache , dass die Amis mit den Indianern zur damaligen Zeit nichts anderes gemacht hat !
Niemand erwähnt auch nur ansatzweise so häufig , was der Ami damals in Vietnam angerichtet hat !
Nochmal : Ich will den Holocaust in keinster Weise relativieren oder gar rechtfertigen , aber die Nationen , die am Meisten auf uns Deutsche zeigen , sollen zuerst vor Ihrer eigenen Tür kehren ! Wenn da alles sauber ist , dann bitte schön !
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Für immer FC !« (10. Juni 2018, 12:45)

Registrierungsdatum: 28. Juni 2017

Beiträge: 727

86

Sonntag, 10. Juni 2018, 13:23

Die DDR war eine Fortführung der faschistischen Staatsform Nazideutschlands. Die Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten sind unübersehbar und haben natürlich bis heute Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Ob der BFC jetzt braun oder rot gefärbt ist, spielt sportlich keine Rolle.

Das ist richtig und auch kein Wunder; denn in die DDR sind prozentual (also bezogen auf die Einwohnerzahl) mehr Nazis an Anschlußkarrieren gekommen als in der BRD. Die mußten sich da nicht groß umgewöhnen. Natürlich haben die Linksfaschos das Nötige getan, um die Präsenz der ehemaligen Rechtsfaschos zu verschleiern. Mir ist das ohnehin einerlei, der Sozialismus, ob rechts oder links, hat weltweit zig Millionen Tote hinterlassen, und leider wird das auch immer so weitergehen.
Aber was ist denn nun mit Dynamo? Wieso ist unser Dropkick plötrzlich solch ein Fan? Ossi-Nostalgie? Na, ich weiß nicht. War aber eine amüsante Kontroverse; und das muß auch mal sein, das leidige Zweitligageschäft wird uns noch früh genug einholen.
Aixbock
Dafür hast du bestimmt eine Quelle, oder?
Die DDR eine Fortführung der faschistischen Staatsform Nazideutschlands. Was ist das denn für ein Quatsch. Wieviel Weltkriege bitte schön hat denn die DDR angefangen? Welche Spezie wollte man den vergasen und auslöschen in der DDR? Das fragt jetzt einer der im Stasi Knast gesessen hat wie ich, also einer der die DDR verändern wollte und nicht die Käseglocke übergestülpt haben wollte wie es nun mall passiert ist wegen kohl seiner blühenden Landschaften...
Die Relativierung der Naziverbrechen ist gerade groß in Mode. War alles nur ein "Vogelschiss".
Ich will hier nicht die Naziverbrechen relativieren. Die industrialisierte Ermordung von Abermillionen Menschen, weil sie eine andere Auffassung hatten oder einer vermeintlich anderen Rasse angehörten, ist einzigartig in der Menschheitsgeschichte. Da waren höchstkriminelle Verbrecher in der Regierung. Ich verwehre mich gegen den unterschwelligen Vorwurf, ich würde mich mit diesem Gedankengut auch nur im Entferntesten gemein machen. Das sagt jetzt jemand, dessen ganzer Lebensentwurf dagegen spricht und dessen Vorfahren die Härte des Regimes am eigen Leib erfuhren.
Ich habe auch nicht gesagt, dass die DDR eine 1:1 Kopie Nazideutschlands wäre, ich sprach von Fortführung. Keine Frage,die DDR hat keinen Weltkrieg angefangen und sie hat ihre Gegner auch nicht vergaßt. Politische unliebsame Mitbürger wurden aber auch nicht immer nur in Haft genommen. Nicht jeder Dissident starb eines natürlichen Todes. Der antifaschistische Schutzwall hat mehr als hundert Menschen das Leben gekostet. Auch die Familien dieser Menschen sahen sich Repressalien ausgesetzt. Diese Menschen haben nichts verbrochen, sie wollten nur nicht mehr in diesem System leben.
Der gelebte Kommunismus und der gelebte Faschismus unterscheiden sich in Nuancen. Beide wollen die Freiheit des Einzelnen einer Gruppenideologie opfern und schrecken in keiner Weise vor körperlicher Gewalt zurück. Im Gegenteil, Gewalt ist ein legitimes Mittel um die eigenen Vorstellungen durchzusetzen. Nicht nur physisch sondern auch psychisch. Individualität ist beiden ein Greul, das es zu bekämpfen gilt.
Die Abgrenzung nach außen, ein klar definiertes Feindbild der anderen und einem Begriff wie Volkskörper zu hegen, sind beiden gemein. Ich hatte Ende der 80iger Berührungen mit westdeutschen Neonazis, die die DDR als erstrebenswerte Staatsform ansahen. Die sahen viele Gemeinsamkeiten mit ihrem geliebten Reich. Ich habe auf dem Weg nach Bornholm die Grenzer der DDR 4 mal erlebt. Die Uniform und ihr Auftreten hätten in jeden Nazifilm gepasst.
Mein Statement: Ich lehne jede Form von Extremismus ab, ob rechts, ob links oder religös motiviert, empfinde ich dafür Abscheu.


In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Prognose ersetzt Zufall durch Irrtum!


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ron Dorfer« (10. Juni 2018, 14:25)

dropkick murphy

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 17. Juni 2015

Beiträge: 4 784

87

Sonntag, 10. Juni 2018, 20:26

Ich habe mich gestern Nacht über die jüngsten Entwicklungen beim BFC schlau gemacht. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Dropkick recht hat: Man kann die Umtriebe eines Teils der Fanszene nicht dem gesamten Verein und den anderen Fans anlasten.

Ich nehme deshalb den Vorwurf, der BFC sei ein "Faschoklub" zurück.

Mein harsches Urteil resultierte aus einer unliebsamen Erfahrung die ich vor Jahren mal mit einer Handvoll BFC-Fans gemacht habe, als ich nachts alleine in Berlin unterwegs war. Zum Glück war ich schneller. Aber es war ziemlich knapp. Man sehe mir meine persönliche Betroffenheit deshalb nach.

Die Vereinsverantwortlichen des BFC unternehmen offenbar einige Anstrengungen, dem braunen Spuk in ihrem Stadion eine Ende zu bereiten oder zumindest das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole und Gesten zu unterbinden. Letzteres scheint gelungen zu sein, der Hitlergruß ist wohl schon seit Längerem nicht mehr im Stadion zu sehen.

Ich kann mir vorstellen, wie schwierig diese Aufgabe ist. Deshalb nötigt es mir allen Respekt ab, dass der BFC sie offenbar in Angriff genommen hat. Was außerhalb des Stadion passiert, liegt nicht mehr in der Verantwortung der BFC-Vereinsführung.

Außerdem habe ich in meinem Satz zwei Attribute zusammengeworfen, die mir spontan zum BFC eingefallen sind: Rechts und Mielke-Klub. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun und dass ich das in meinem kurzen Statement verbunden habe, gehört sich nicht. Man mag von Mielke halten, was man will, aber ein Faschist ist er ganz sicher nicht gewesen. Dass sich ausgerechnet in seinem Lieblingsverein eine rechte Subkultur breit gemacht hat, dürfte ihn deshalb besonders missfallen haben.

Meine Aussage "Mielke-Klub" bezog sich darauf, dass er den BFC zum Vorzeigeverein der DDR machen wollte, was ihm sportlich ja auch gelungen ist. Allerdings kam das bei den Fans der anderen Traditionsvereine verständlicherweise nicht gut an, weil ständig die besten Spieler nach Berlin wechselten, was zu der endlosen Serie an Meisterschaften führte.

Danke Abu! :respektieren:

Ich bin ja auch schon sehr lange hier zugegen und hab ne menge Fehler gemacht...anfangs zugegebenerweise mit Schwierigkeiten diese einzugestehen!
Ich denke aber,dass es schon besser mit mir geworden ist wenn ich mal wieder irgendetwas falsch interpretiert habe....hoffentlich! :rolleyes:
  • Zum Seitenanfang

AbuHaifa

Meister

Registrierungsdatum: 11. Juni 2016

Beiträge: 2 876

88

Sonntag, 10. Juni 2018, 22:44

Ich habe mich gestern Nacht über die jüngsten Entwicklungen beim BFC schlau gemacht. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Dropkick recht hat: Man kann die Umtriebe eines Teils der Fanszene nicht dem gesamten Verein und den anderen Fans anlasten.

Ich nehme deshalb den Vorwurf, der BFC sei ein "Faschoklub" zurück.

Mein harsches Urteil resultierte aus einer unliebsamen Erfahrung die ich vor Jahren mal mit einer Handvoll BFC-Fans gemacht habe, als ich nachts alleine in Berlin unterwegs war. Zum Glück war ich schneller. Aber es war ziemlich knapp. Man sehe mir meine persönliche Betroffenheit deshalb nach.

Die Vereinsverantwortlichen des BFC unternehmen offenbar einige Anstrengungen, dem braunen Spuk in ihrem Stadion eine Ende zu bereiten oder zumindest das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole und Gesten zu unterbinden. Letzteres scheint gelungen zu sein, der Hitlergruß ist wohl schon seit Längerem nicht mehr im Stadion zu sehen.

Ich kann mir vorstellen, wie schwierig diese Aufgabe ist. Deshalb nötigt es mir allen Respekt ab, dass der BFC sie offenbar in Angriff genommen hat. Was außerhalb des Stadion passiert, liegt nicht mehr in der Verantwortung der BFC-Vereinsführung.

Außerdem habe ich in meinem Satz zwei Attribute zusammengeworfen, die mir spontan zum BFC eingefallen sind: Rechts und Mielke-Klub. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun und dass ich das in meinem kurzen Statement verbunden habe, gehört sich nicht. Man mag von Mielke halten, was man will, aber ein Faschist ist er ganz sicher nicht gewesen. Dass sich ausgerechnet in seinem Lieblingsverein eine rechte Subkultur breit gemacht hat, dürfte ihn deshalb besonders missfallen haben.

Meine Aussage "Mielke-Klub" bezog sich darauf, dass er den BFC zum Vorzeigeverein der DDR machen wollte, was ihm sportlich ja auch gelungen ist. Allerdings kam das bei den Fans der anderen Traditionsvereine verständlicherweise nicht gut an, weil ständig die besten Spieler nach Berlin wechselten, was zu der endlosen Serie an Meisterschaften führte.

Danke Abu! :respektieren:

Ich bin ja auch schon sehr lange hier zugegen und hab ne menge Fehler gemacht...anfangs zugegebenerweise mit Schwierigkeiten diese einzugestehen!
Ich denke aber,dass es schon besser mit mir geworden ist wenn ich mal wieder irgendetwas falsch interpretiert habe....hoffentlich! :rolleyes:

;)
  • Zum Seitenanfang

TheMike

Profi

Registrierungsdatum: 16. Juni 2016

Beiträge: 1 384

89

Montag, 11. Juni 2018, 01:52

Wie kommt ihr nun auf die Fascho Schiene?

E
Ich habe mich gestern Nacht über die jüngsten Entwicklungen beim BFC schlau gemacht. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Dropkick recht hat: Man kann die Umtriebe eines Teils der Fanszene nicht dem gesamten Verein und den anderen Fans anlasten.

Ich nehme deshalb den Vorwurf, der BFC sei ein "Faschoklub" zurück.

Mein harsches Urteil resultierte aus einer unliebsamen Erfahrung die ich vor Jahren mal mit einer Handvoll BFC-Fans gemacht habe, als ich nachts alleine in Berlin unterwegs war. Zum Glück war ich schneller. Aber es war ziemlich knapp. Man sehe mir meine persönliche Betroffenheit deshalb nach.

Die Vereinsverantwortlichen des BFC unternehmen offenbar einige Anstrengungen, dem braunen Spuk in ihrem Stadion eine Ende zu bereiten oder zumindest das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole und Gesten zu unterbinden. Letzteres scheint gelungen zu sein, der Hitlergruß ist wohl schon seit Längerem nicht mehr im Stadion zu sehen.

Ich kann mir vorstellen, wie schwierig diese Aufgabe ist. Deshalb nötigt es mir allen Respekt ab, dass der BFC sie offenbar in Angriff genommen hat. Was außerhalb des Stadion passiert, liegt nicht mehr in der Verantwortung der BFC-Vereinsführung.

Außerdem habe ich in meinem Satz zwei Attribute zusammengeworfen, die mir spontan zum BFC eingefallen sind: Rechts und Mielke-Klub. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun und dass ich das in meinem kurzen Statement verbunden habe, gehört sich nicht. Man mag von Mielke halten, was man will, aber ein Faschist ist er ganz sicher nicht gewesen. Dass sich ausgerechnet in seinem Lieblingsverein eine rechte Subkultur breit gemacht hat, dürfte ihn deshalb besonders missfallen haben.

Meine Aussage "Mielke-Klub" bezog sich darauf, dass er den BFC zum Vorzeigeverein der DDR machen wollte, was ihm sportlich ja auch gelungen ist. Allerdings kam das bei den Fans der anderen Traditionsvereine verständlicherweise nicht gut an, weil ständig die besten Spieler nach Berlin wechselten, was zu der endlosen Serie an Meisterschaften führte.

Danke Abu! :respektieren:

Ich bin ja auch schon sehr lange hier zugegen und hab ne menge Fehler gemacht...anfangs zugegebenerweise mit Schwierigkeiten diese einzugestehen!
Ich denke aber,dass es schon besser mit mir geworden ist wenn ich mal wieder irgendetwas falsch interpretiert habe....hoffentlich! :rolleyes:

;)
Der Verein setzte sich zusammen aus Stasi MAs, ob sie daher 10 mal Meister waren weiß ich nicht... mit Fascho hat dies wenig zu tun.
  • Zum Seitenanfang

munichfalcon

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 7. Juni 2016

Beiträge: 181

90

Montag, 11. Juni 2018, 08:30

Die DDR war eine Fortführung der faschistischen Staatsform Nazideutschlands. Die Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten sind unübersehbar und haben natürlich bis heute Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Ob der BFC jetzt braun oder rot gefärbt ist, spielt sportlich keine Rolle.

Das ist richtig und auch kein Wunder; denn in die DDR sind prozentual (also bezogen auf die Einwohnerzahl) mehr Nazis an Anschlußkarrieren gekommen als in der BRD. Die mußten sich da nicht groß umgewöhnen. Natürlich haben die Linksfaschos das Nötige getan, um die Präsenz der ehemaligen Rechtsfaschos zu verschleiern. Mir ist das ohnehin einerlei, der Sozialismus, ob rechts oder links, hat weltweit zig Millionen Tote hinterlassen, und leider wird das auch immer so weitergehen.
Aber was ist denn nun mit Dynamo? Wieso ist unser Dropkick plötrzlich solch ein Fan? Ossi-Nostalgie? Na, ich weiß nicht. War aber eine amüsante Kontroverse; und das muß auch mal sein, das leidige Zweitligageschäft wird uns noch früh genug einholen.
Aixbock


Als an Geschichte und Politik interessierten Menschen hätte ich hierzu gerne eine Quellenangabe.
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 15. Juni 2015

Beiträge: 1 423

91

Montag, 11. Juni 2018, 10:19

(...)

Danke Abu! :respektieren:

Ich bin ja auch schon sehr lange hier zugegen und hab ne menge Fehler gemacht...anfangs zugegebenerweise mit Schwierigkeiten diese einzugestehen!
Ich denke aber,dass es schon besser mit mir geworden ist wenn ich mal wieder irgendetwas falsch interpretiert habe....hoffentlich! :rolleyes:

Ich möchte mich dir anschließen: Der Abu hat - in solchen Aktionen - unseren Respekt verdient, weil er sehr erwachsen agiert, fast immer besonnen und weil er kein Problem damit hat, einen Fehler zu machen. Fehler machen alle Menschen, immer wieder. Die Klugen wissen das und lernen daraus - was voraussetzt, dass man sein Tun als potenziell falsch akzeptiert. Wir alle sind so! Du, drop, ich, Abu, alle Menschen. Und deswegen sollten wir alle Fehler zugeben (wenn wir etwas als falsch verstehen) und andere genau dafür - sie erkennen, dass sie etwas falsch gemacht haben - respektieren.
Daher: Ein sehr schöner Post von dir!
"Reden über Dinge, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen." Bert Brecht über dieses Forum
  • Zum Seitenanfang

Hornig

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 13. Oktober 2017

Beiträge: 475

92

Montag, 11. Juni 2018, 11:28


...
Ich will hier nicht die Naziverbrechen relativieren.

Die industrialisierte Ermordung von Abermillionen Menschen, weil sie eine andere Auffassung hatten oder einer vermeintlich anderen Rasse angehörten, ist einzigartig in der Menschheitsgeschichte. Da waren höchstkriminelle Verbrecher in der Regierung.
...


Ich auch nicht.

Aber berücksichtige bitte, daß die Konzentrationslager eine "Erfindung" des British Empire waren und erstmals Anfang des 20. Jh. im südlichen Afrika gegen die Ureinwohner eingesetzt wurden. Und schon im 19. Jahrhundert hat man "industriell", nämlich mit Eisenbahnen, den sogenannten "Wilden Westen" erschlossen. Oder sollte ich schreiben "erschossen"? Denn die ach so tollen weißen US-Bürger haben die dortigen Ureinwohner ebenfalls "industriell" mit der Winchester aus dem fahrenden Zug erschossen. Ein kompletter Genozid auf einem ganzen Kontinent!
Soviel zum Thema "industriell" und "einzigartig". Die Satansbrüder sind überall...

Was die "höchstkriminellen" Verbrecher betrifft - die dürften beispielsweise nach dem Tod von JFK ein Dauerabo im Weißen Haus innehaben - der Vorgänger des jetzigen Trampels ist beispielsweise für mindestens 10.000 Drohnentote verantwortlich; einmal die Woche unterschrieb er persönlich den Killerauftrag!
(Pro Todesurteil für einen asiatischen "Islamisten" gab es zunächst unbegrenzt, dann maximal 99, zuletzt "nur noch" 49 Kollateralschäden - mehr Tote durften es nicht sein, sonst wäre das Volk wach geworden.)
Gruß Heinz :winken:
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 28. Juni 2017

Beiträge: 727

93

Montag, 11. Juni 2018, 13:12


...
Ich will hier nicht die Naziverbrechen relativieren.

Die industrialisierte Ermordung von Abermillionen Menschen, weil sie eine andere Auffassung hatten oder einer vermeintlich anderen Rasse angehörten, ist einzigartig in der Menschheitsgeschichte. Da waren höchstkriminelle Verbrecher in der Regierung.
...


Ich auch nicht.

Aber berücksichtige bitte, daß die Konzentrationslager eine "Erfindung" des British Empire waren und erstmals Anfang des 20. Jh. im südlichen Afrika gegen die Ureinwohner eingesetzt wurden. Und schon im 19. Jahrhundert hat man "industriell", nämlich mit Eisenbahnen, den sogenannten "Wilden Westen" erschlossen. Oder sollte ich schreiben "erschossen"? Denn die ach so tollen weißen US-Bürger haben die dortigen Ureinwohner ebenfalls "industriell" mit der Winchester aus dem fahrenden Zug erschossen. Ein kompletter Genozid auf einem ganzen Kontinent!
Soviel zum Thema "industriell" und "einzigartig". Die Satansbrüder sind überall...

Was die "höchstkriminellen" Verbrecher betrifft - die dürften beispielsweise nach dem Tod von JFK ein Dauerabo im Weißen Haus innehaben - der Vorgänger des jetzigen Trampels ist beispielsweise für mindestens 10.000 Drohnentote verantwortlich; einmal die Woche unterschrieb er persönlich den Killerauftrag!
(Pro Todesurteil für einen asiatischen "Islamisten" gab es zunächst unbegrenzt, dann maximal 99, zuletzt "nur noch" 49 Kollateralschäden - mehr Tote durften es nicht sein, sonst wäre das Volk wach geworden.)
Ich finde es löblich, sich bei den Kollateralschäden auf ein Minimum beschränken zu wollen. Die Islamisten wollen bei den Kollateralschäden auf ein Maximum hinaus. Die meisten europäischen Nationen und auch die USA haben mehr oder weniger große Schandflecken in ihrer Geschichte. Auch die asiatischen Länder können nicht alle Ihre Hände in Unschuld waschen. Aber Fabriken zur Ermordung von Millionen von Menschen, die nicht zum eigenen Weltbild passen, ist in dieser Form beispiellos. Die Anzahl der Toten, die diese Ideologie zu verantworten hat, ist einzigartig und so unfassbar groß.Denn hinter den nackten Zahlen stecken menschliche Schicksale.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Prognose ersetzt Zufall durch Irrtum!


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
  • Zum Seitenanfang

Hornig

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 13. Oktober 2017

Beiträge: 475

94

Montag, 11. Juni 2018, 13:54


Ich finde es löblich, sich bei den Kollateralschäden auf ein Minimum beschränken zu wollen. Die Islamisten wollen bei den Kollateralschäden auf ein Maximum hinaus. Die meisten europäischen Nationen und auch die USA haben mehr oder weniger große Schandflecken in ihrer Geschichte. Auch die asiatischen Länder können nicht alle Ihre Hände in Unschuld waschen. Aber Fabriken zur Ermordung von Millionen von Menschen, die nicht zum eigenen Weltbild passen, ist in dieser Form beispiellos. Die Anzahl der Toten, die diese Ideologie zu verantworten hat, ist einzigartig und so unfassbar groß.Denn hinter den nackten Zahlen stecken menschliche Schicksale.


Was die "Kollateralschaden", also beispielsweise Hochzeitsgesellschaften, etc. in Afghanistan betrifft: Ich finde das Verhalten widerlich, pure, perverse, bestialische Mordbrennerei.
Man sollte bei aller Kritik an den dortigen Extremisten auch nicht vergessen, daß es der US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski war, der dafür gesorgt hat, daß es die dort noch heute marodierenden Bestien überhaupt gibt.
Ansonsten gehe ich davon aus, daß die "industrielle Tötung" der Indianer im 19. Jh. deutlich mehr als 6 Mio. Menschen betraf, so einzigartig war das braune Verbrecherpack also nicht.
(Die "Ideologie" -Eugenik- des Packs stammte übrigens von einem Vetter des berüchtigten Darwin, Sir Francis Galton)
Gruß Heinz :winken:
  • Zum Seitenanfang

joergi

Meister

Registrierungsdatum: 8. Juni 2016

Beiträge: 1 843

95

Montag, 11. Juni 2018, 16:36

@Abu und Droppi :respektieren: Einen Hut zieh Smilie gibt es ja leider nicht!
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
  • Zum Seitenanfang

M. Lee

Profi

Registrierungsdatum: 8. Juni 2016

Beiträge: 1 380

96

Dienstag, 12. Juni 2018, 09:38

Leute, diese Aufrechnerei bringt doch nix - das machen alle, um "ihre" jeweiligen Verbrechen zu relativieren. Bei uns kommt das dann gerne aus der rechten Ecke (ohne Euch da hineinstellen zu wollen!). Ich stelle aber auch immer wieder fest, dass uns im Ausland weniger unsere Vergangenheit aufs Brot geschmiert, als vielmehr unser Umgang damit sehr positiv zur Kenntnis genommen wird!
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 16. Juni 2015

Beiträge: 1 241

97

Dienstag, 12. Juni 2018, 11:19


Ich finde es löblich, sich bei den Kollateralschäden auf ein Minimum beschränken zu wollen. Die Islamisten wollen bei den Kollateralschäden auf ein Maximum hinaus. Die meisten europäischen Nationen und auch die USA haben mehr oder weniger große Schandflecken in ihrer Geschichte. Auch die asiatischen Länder können nicht alle Ihre Hände in Unschuld waschen. Aber Fabriken zur Ermordung von Millionen von Menschen, die nicht zum eigenen Weltbild passen, ist in dieser Form beispiellos. Die Anzahl der Toten, die diese Ideologie zu verantworten hat, ist einzigartig und so unfassbar groß.Denn hinter den nackten Zahlen stecken menschliche Schicksale.


Was die "Kollateralschaden", also beispielsweise Hochzeitsgesellschaften, etc. in Afghanistan betrifft: Ich finde das Verhalten widerlich, pure, perverse, bestialische Mordbrennerei.
Man sollte bei aller Kritik an den dortigen Extremisten auch nicht vergessen, daß es der US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski war, der dafür gesorgt hat, daß es die dort noch heute marodierenden Bestien überhaupt gibt.
Ansonsten gehe ich davon aus, daß die "industrielle Tötung" der Indianer im 19. Jh. deutlich mehr als 6 Mio. Menschen betraf, so einzigartig war das braune Verbrecherpack also nicht.
(Die "Ideologie" -Eugenik- des Packs stammte übrigens von einem Vetter des berüchtigten Darwin, Sir Francis Galton)
So ist es !
  • Zum Seitenanfang

ewert

Profi

Registrierungsdatum: 7. Juni 2016

Beiträge: 1 467

98

Dienstag, 12. Juni 2018, 23:00

die hells angels haben in fussballvereinen auch schon des öfteren eine rolle gespielt. selbst in köln.
aber das die rot-weissen rocker sich einen eigenen fussballverein halten war einzigartig und ungemein praktisch.
" im Grunde müßte der 1.FC Köln komplett saniert werden! " ........ 24.10.2010. Sueddeutsche Zeitung
" chaosclub ade " ..............................................................21.01.2016 Sueddeutsche Zeitung
" der absturz des 1.fc köln"...................................................15.04.2018 Sueddeutsche Zeitung
  • Zum Seitenanfang

AbuHaifa

Meister

Registrierungsdatum: 11. Juni 2016

Beiträge: 2 876

99

Dienstag, 12. Juni 2018, 23:09

Leute, diese Aufrechnerei bringt doch nix - das machen alle, um "ihre" jeweiligen Verbrechen zu relativieren. Bei uns kommt das dann gerne aus der rechten Ecke (ohne Euch da hineinstellen zu wollen!). Ich stelle aber auch immer wieder fest, dass uns im Ausland weniger unsere Vergangenheit aufs Brot geschmiert, als vielmehr unser Umgang damit sehr positiv zur Kenntnis genommen wird!
Genau, und das wäre doch ein Grund stolz zu sein. Wenn ich mir überlege, wie die Niederländer beim Umgang mit ihrer kolonialen Vergangenheit in Indonesien rumeiern, dann kann man Deutschland nur loben.
  • Zum Seitenanfang

TheMike

Profi

Registrierungsdatum: 16. Juni 2016

Beiträge: 1 384

100

Donnerstag, 14. Juni 2018, 01:20

Leute, diese Aufrechnerei bringt doch nix - das machen alle, um "ihre" jeweiligen Verbrechen zu relativieren. Bei uns kommt das dann gerne aus der rechten Ecke (ohne Euch da hineinstellen zu wollen!). Ich stelle aber auch immer wieder fest, dass uns im Ausland weniger unsere Vergangenheit aufs Brot geschmiert, als vielmehr unser Umgang damit sehr positiv zur Kenntnis genommen wird!
Genau, und das wäre doch ein Grund stolz zu sein. Wenn ich mir überlege, wie die Niederländer beim Umgang mit ihrer kolonialen Vergangenheit in Indonesien rumeiern, dann kann man Deutschland nur loben.
Dafür liefern wir weiter brav Waffen an Saudis etc. die dann überall durch extreme in Europa aufploppen. Wir waren beim Rüstungsexport zeitweise auf Platz 3. Nur unsere Bundeswehr ruft noch Päng Päng beim Manöver... alles geldgeile Wichser. Habe fertig.
  • Zum Seitenanfang