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smokie

Erleuchteter

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2 961

Dienstag, 31. Juli 2018, 16:01

@papa
FALLS du immer noch mich meinst wegen „die Dummen“ (das war unter anderem von mir): Ich meinte damit die von dir angesprochene Vorschlaghammer-Fraktion. Die sehe ich hier überhaupt nicht
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derpapa

Erleuchteter

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2 962

Dienstag, 31. Juli 2018, 16:21

@papa
FALLS du immer noch mich meinst wegen „die Dummen“ (das war unter anderem von mir): Ich meinte damit die von dir angesprochene Vorschlaghammer-Fraktion. Die sehe ich hier überhaupt nicht
Ja, das mit den Dummen ist mir übel aufgestoßen, das stimmt. Ein bißchen mehr SPIEGEL oder ZEIT war dein Vorschlag in einem späteren Beitrag. Das habe ich auch nicht verstanden. Du liest ja auch das, was du gerne lesen möchtest. Und der SPIEGEL schreibt für SEIN Publikum, genau wie der EXPRESS oder die BILD. Die Einen schreiben manchmal nur die Halbe Wahrheit und die Anderen lassen gerne mal ein paar Sachen einfach weg, weil sie dem geneigten Publikum nicht gefallen könnten. Keine Ahnung, was nu besser oder schlechter ist.
Dem Dummen aber zu unterstellen, er würde seine frei erhältlichen Infos zum Schaden der Gesellschaft mißbrauchen, das fand ich nicht so dolle.
Du hast ja schon erklärt, dass Du das so nicht gemeint hast. Wahrscheinlich habe ich es mal wieder falsch verstanden. Wie damals im Latein Unterricht, 9. Klasse.
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smokie

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 27. Juli 2016

Beiträge: 8 731

2 963

Dienstag, 31. Juli 2018, 16:40

@Paps
Mit „Missbrauch“ (obwohl ich mir nicht vorstellen kann, DIESES Wort benutzt zu haben, kann mich aber auch irren) meinte ich den „Gebrauch“ von vermeintlichen Inhalten (das sind die, die Kommentare aufgrund einer Headline abgeben, ohne einen Artikel zu lesen) oder, fast noch schlimmer, von Kommentaren von Dritten zu vermeintlichen Inhalten.

Die von mir benannten Medien stehen auch nicht zwingend für die Blätter selbst, sondern sind eher beispielhaft gemeint. „Bild“ und „Express“ eher Richtung Hetz-Medien. „Zeit“ und „Spiegel“ eher Richtung Sachtext mit Hintergrundinformation.

Die von mir gemachte Kategorisierung der „Dummen“ ist kritisch zu hinterfragen, sicherlich. Und das ist auch gar kein Problem für mich, obwohl ich gar nicht erst verärgern wollte.

Mag sein, dass ich das falsch sehe oder zu pauschal bewerte. Wobei ich hinzufügen möchte: Das basiert alles auf meinen Facebook-Erfahrungen und das war das Thema zwischen mir und dem Grafen. Ich habe hier „Social Media“ mit „Facebook“ gleichgesetzt, weil ich mich mit anderen Plattformen eher wenig bis gar nicht befasse.

Wichtig ist: Dieses Forum hier hat damit 0,0% zu tun. Der Austausch hier ist für meine Begriffe zu 99% vorbildlich, trotz oder auch wegen mancher Kabbelei. Wie auch immer sich etwas entwickelt, am Ende ist es immer ein „gesundes Maß“. Eben VORBILDLICH.
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AbuHaifa

Erleuchteter

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Beiträge: 3 858

2 964

Mittwoch, 1. August 2018, 10:11

Ich wurde mit einem Neger und Jim Knopf groß, es gab Negerküsse und Zigeunerschnitzel, und es gab für mich in meiner Jugend nicht einen Augenblick, wo ich auch nur einen Moment darüber nachgedacht hätte, dass damit Menschen gemeint wären, oder diese dadurch beleidigt sein könnten. Ich kann dies selbst heute schwer nachvollziehen, weil Worte wie Neger oder Zigeuner nur im Ohr des Rassisten ein Schimpfwort sein können.
Jeder soll sprechen (und denken) können was und wie er möchte, und sei es in den Ohren anderer noch so ungeheuerlich. Das muss in einer freien Gesellschaft möglich sein.
Was ich lediglich einwerfen möchte - Menschen, Zeiten, Sichtweisen und Sprache sind nicht unveränderlich.
Es spricht nichts dagegen Worte, die früher "normal" waren, und vielleicht ohne negativen Hintergedanken genutzt wurden, heutzutage zu meiden. Bricht sich doch keine einen Zacken aus der Krone, auch mal ein paar Worte aus seinem Sprachschatz zu verbannen. Wenn viele "Zigeuner" ein Problem damit haben "Zigeuner" genannt zu werden, dann benutze ich das Wort halt nicht. Mir bricht dadurch kein Zacken aus der Krone.

Davon mal ganz abgesehen:

Umschreibungen und somit Worte wie z.B. "Neger" sind doch total irrelevant um einen Menschen zu umschreiben. OK, wenn man bei der Polizei eine Personenbeschreibung abgeben muss, sind solche Äußerlichkeiten vielleicht wichtig (Täterbeschreibung: Nordischer Typ, Blond, 1,70, riesige Hupen, Knackarsch Birnenform), aber warum trägt man in seinem Sammelbeutel voller Alltagswörter sowas überhaupt herum?

2018:
"Dort drüben ist mein Kollege Peter."
"Wer von denen ist es?"
"Der Dritte von links".

1970:

"Dort drüben ist mein Kollege Peter."
"Wer von denen ist es?"
"Der Neger."
Das ist doch mal ein schöner Beitrag. Ich stimme dir voll und ganz zu.
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AbuHaifa

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 11. Juni 2016

Beiträge: 3 858

2 965

Mittwoch, 1. August 2018, 10:32


...
Es geht mir sicher nicht darum, echten Rassismus zu verharmlosen, ich glaube, die meisten hier erinnern sich noch an Flüchtlings-Debatten, die wir vor ca. zwei Jahren hatten und welche Position ich da regelmäßig bezog. Da bin ich auch jetzt noch, und ich glaube, das kann man auch von Bürgi, Sanne und Ron und etlichen anderen hier sagen.
...
Ich hatte damals ganz sicher ne andere Meinung als Du und ein paar Andere, ich war aber auch der Rassist oder viel öfter noch der Nazi. Dabei gibt es doch einen gewissen Unterschied, ob ich Menschen an der Grenze kontrolliere oder auch abweise, oder ob ich sie zum Vergasen unter die Dusche schicke.

Was ich meine ist, man muss nicht gleich mit dem Vorschlaghammer argumentieren, was aber aber in Zeiten des Internet ganz groß in Mode gekommen ist. Wenn es mal wieder den/die Falschen getroffen hat, schreibt man halt nix mehr. Frag bei Frau Schwarzer nach, oder einfach bei der ARD. Von mir aus auch bei Mesut Özil, dem armen Opfer. Am Ende schaden sie mehr als sie nützen, diese elenden Selbstdarsteller. Gilt für mich auch bezüglich me-too. Könnte ja den Richtigen treffen und wenn nicht, auch egal. Am Ende sind die wirklich Betroffenen die, denen man nicht glaubt.

Keine Ahnung, wie ich jetzt die Kurve zum Rassismus kriegen soll. Ich kenne keine türkische Frau, die einen Deutschen geheiratet hat. Wahrscheinlich gibt es welche, so Quotenfrauen fürs gute Gewissen. Jedenfalls kenne ich keine, was haben die nur gegen die deutschen Männer, ist das auch schon ein Zeichen von Rassismus oder nicht? Oder wie der Adolf-Verschnitt die Kurden behandelt und dafür hier von zwei Dritteln der Wahlberechtigten gewählt wird. Darf ich da den armen von Rassisten untergebutterten Türken überhaupt einen Vorwurf machen? Ich weiß es nicht.

Es ist alles das Internet schuld. Hier dürfen sogar die Dummen lesen und schreiben (Für mich ein Segen!). Und die Wissenden können sich öffentlich ihren Anti-Rassismus gegenseitig bescheinigen. Ist wie Fernsehen, nur mehr Programme und man darf selber mitspielen. Großartig.

Die Kombination urdeutscher Mann und türkische Frau gibt es öfter als man denkt. Das prominensteste Beispiel ist sicher Hugo Egon Balder, der jahrelang mit einer Türkin verheiratet war. Ich habe ja Arabisch und Türkisch studiert und in der Branche gibt es das sogar ziemlich oft.

Wenn die Familie der Braut unreligiös ist, gibt es überhaupt keine Probleme. Wenn sie eher fundamentalistisch eingestellt ist, muss der Ehemann konvertieren. Die meisten, die ich kenne haben damit wegen der Liebe kein Problem.

Dass die türksichen oder auch arabischen Frauen etwas gegen deutsche Männer hätten, kann ich nicht bestätigen. Das Gegenteil ist eher der Fall. Das Hinderniss ist eben der islamische Grundsatz, dass die Kinder die Religion des Vaters übernehmen und die muss eben immer der Islam sein. Konvertiert der Bräutigam ist alles paletti.
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AbuHaifa

Erleuchteter

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Beiträge: 3 858

2 966

Mittwoch, 1. August 2018, 10:49

Ich habe heute bei SPON einen Kommentar von Margarete Stokowski. Die Unterstreichungen sind Links auf andere Artikel. Ich bin zu faul die rauszunehmen.


Umgang mit Rassismus

Wisch und weg?!?

Niedermachen statt prüfen: Es scheint für manche naheliegender, dass sich Menschen Rassismus einbilden, als dass sie ihn selbst nicht mitbekommen. Dieses Beiseitewischen ist Teil des Problems.


Als Tausende Menschen anfingen, unter #MeTwo von dem Rassismus zu erzählen, der ihnen im Alltag begegnet, gab es bald auch einige, die sagten, der Begriff "Alltagsrassismus" sei unangemessen,aus verschiedenen Gründen. Als ob es einen lässigen Rassismus für den Normalgebrauch gäbe und einen besonderen für Feiertage. Oder als ob täglich stattfindender Rassismus weniger schlimm sei als besonders skandalöse Fälle. Ob nicht gerade die vielen kleinen Botschaften sich besonders einbrennen würden.

Es wird wieder mehr über Rassismus diskutiert, dabei hatten so viele Menschen versucht, das Thema beiseitezuwischen, nach all der Özil-Aufregung. Die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder erklärte,es sei für sie kein Alarmzeichen, dass Mesut Özil sich Rassismus
ausgesetzt sieht, sondern "eher ein Alarmzeichen, wenn die Politik auf den billigen und beliebten Versuch reinfällt, mit dem Rassismusvorwurf
das eigene Verhalten gegen jede Kritik zu immunisieren".

Apropos billig. Obwohl es bei Mesut Özils Rücktrittserklärungen und den Erfahrungen unter #MeTwo um verschiedene Dinge geht, sind viele der
Reaktionen sehr ähnlich: Sobald Menschen erklären, wie häufig sie schlecht behandelt werden, weil ihr Name oder ihr Aussehen oder ihr Geburtsort für andere Menschen wie etwas wirken, das man unbedingt kommentieren oder herabsetzen müsste, taucht irgendwer auf, der ihnen klarmachen will, dass es kein Problem mit Rassismus gibt, sondern dass sie wahlweise dumm oder verrückt sind. Wisch und weg. Oder es heißt: Rassismus, das kann schon sein, aber das ist doch hier nicht die Frage. Die Frage ist dann immer nur, wie sich Rassismusvorwürfe möglichst spurlos beseitigen lassen.


Ist der Papst katholisch?

Bei Mesut Özils Rückzug gab es Leute, die meinten, es könne gar nicht sein, dass ein Millionär wie Özil diskriminiert werde. Ein häufiges Missverständnis, das dadurch entsteht, dass "Diskriminierung" ein eindeutiges Von-oben-nach-unten-Phänomen zu sein scheint, aber niemand nur zu einer einzigen gesellschaftlichen Gruppe gehört. Man kann auch sexistisch gegenüber der Queen sein, man kann klassistische Witze über Melania Trump reißen, sich schwulenfeindlich über hohe Politiker äußern, oder antisemitische Sprüche über preisgekrönte Künstlerinnen machen. Es ist egal, wie reich und angesehen eine Person ist, sie muss noch nicht mal getroffen oder verletzt sein oder überhaupt etwas davon
bemerken, und trotzdem kann man von Rassismus, Sexismus, Klassismus, Homofeindlichkeit oder Antisemitismus sprechen.

Je simpler das Verständnis von Diskriminierung - im Zweifel einfach als "die Leute sind fies zu mir" -, desto leichter fällt es, Betroffenen
vorzuwerfen, sie würden nur rumheulen. Dabei ist der Vorwurf, nörgelig zu sein, nicht so schwerwiegend gegenüber dem Vorwurf, wahnsinnig oder sehr dumm zu sein (oder als Feministin: hysterisch).

Die aktuelle Diskussion über Özil und #MeTwo lässt sich auf die doch etwas jämmerliche Frage reduzieren: Gibt es in Deutschland mehr Rassismus als Deutsche wahrnehmen, die von Rassismus nicht betroffen sind? Das ist für diejenigen, die Rassismus erfahren, eine Frage der Sorte "Ist der Papst katholisch?" und für andere ein richtig schönes Debattenthema. Es scheint für einige Leute naheliegender, dass sehr viele Menschen, die ein Ü, Y oder Z im Namen tragen, paranoid sind und sich Diskriminierung einbilden, als dass sie selbst etwas nicht mitgekriegt haben.

Ohne Grund mit deutsch-deutschem Gütesiegel

Aktuell sind wieder allenthalben Hobbypsychologen unterwegs, die "Verfolgungswahn" ("FAZ") diagnostizieren oder Rassismusvorwürfe als "wirr" und "absurd" abtun, in der grotesken Anmaßung, sie könnten anderen nicht nur ihre Urteilskraft über gesellschaftliche Zustände absprechen, sondern auch ihre Erfahrungen selbst.

In der "Welt" trug Jan Küveler einen Fragenkatalog über Mesut Özil zusammen, in dem es hieß: "Ist jemand, der, wie man liest, in seiner Freizeit nichts weiter tut, als sich selbst auf der Playstation zu spielen, überhaupt in der Lage zu beurteilen, ob und wann es sich um Rassismus handelt? Und wann bloß um die eigene Blödheit?"

"Nein, wir Deutschen sind nicht rassistisch. Und ja: Wir können Integration", twitterte "BamS"-Vizechef Christian Lindner, wobei die Formulierung "wir Deutschen" durchscheinen lässt, dass er zwei zentrale Punkte an der Debatte nicht verstanden hat. Es ging zum einen nie darum, dass "die Deutschen" allesamt rassistisch sind, und zum anderen: Diejenigen, die Rassismus beklagen, sind selbst Deutsche. Wer ein Verständnis von "wir Deutsche" hat, in dem diejenigen nicht vorkommen, die über Rassismus klagen, der ist ein Teil des Problems.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaf…-a-1220777.html
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »AbuHaifa« (1. August 2018, 10:53)

AbuHaifa

Erleuchteter

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Beiträge: 3 858

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Mittwoch, 1. August 2018, 10:53

Sorry fürs blöde Layout.
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Ron Dorfer

Meister

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2 968

Mittwoch, 1. August 2018, 12:28

Den Vorwurf: "Niedermachen statt prüfen" darf man durchaus beiden Seiten zu Teil werden lassen. Dieses Beiseitewischen ist Teil des Problems, diesen Schuh dürfen sich auch beide anziehen. In diesem Forum haben die sogenannten "Relativierer" immer eingestanden, dass es Rassismus in Deutschland gibt und dieser auch täglich vorkommt. Alle haben sich dahingehend geäußert, dass der Rassismus ein Problem fürs Zusammenleben darstellt, niemand hat ihn verteidigt. Die Argumentation in diesem Forum haben mit Beiseitwischen nichts gemein.
Von denjenigen, die diesen Rassismus als Erklärung für Özils Entscheidungen anführen, habe ich noch kein Zugeständnis gelesen. Etwa zuzugestehen, dass es den billigen Versuch gibt, mit einem Rassismusvorwurf das eigene Verhalten gegen jede Kritik zu immunisieren. In Ihrer Kolumne interpretiert Margarete
Stokowski die Aussage Christian Linders: "Nein, wir Deutschen sind nicht rassistisch. Und ja: Wir
können Integration", als ein Ausschließen derjenigen Deutschen mit Migrationshintergrund. Kann man so machen, wenn man Kolumnistin beim Spiegel ist. Da sie Herrn Linder mangelndes Verständnis vorwirft, erlaube ich mir die Anmerkung, dass hier eine Überinterpretation stattfindet. Wieso sollte Lindner nicht alle Deutschen gemeint haben?
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Viel Feind, viel Ehr
:thumbsup:


Warum sachlich bleiben, wenn es auch persönlich geht?
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smokie

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Mittwoch, 1. August 2018, 12:51

@Ron
ICH werfe bei Özil nicht alles durcheinander.
Dass er rassistisch arg angegangen wurde, für meine Begriffe stärker als jemals vorher, sehe ich als gesichert an. Die Vielzahl ganz offen rassistischer Kommentare in sozialen Netzwerken und der verbale Angriff des Fans bei der WM waren Dinge, die ich so noch nicht auf dem Radar hatte.
Wie sehr ihn das letztlich persönlich getroffen hat und Einfluss auf seine Entscheidung hatte, können wir alle munter vermuten und Ratespielchen betreiben, es wird nur zu keinem „definitiv wahren“ Ergebnis führen, weil wir es nunmal nicht wissen können.

Dass Özil sich durch seinen Vorwurf gegen jegliche Kritik immunisiert...ja was soll ich dazu sagen? Wegen MIR kann man Özil den ganzen Tag kritisieren, ich hab da gar kein Problem mit. Auch bei Özil sehe ich diese Immunisierung nicht, zumindest nicht irgendwie belegt. Und wird er nicht wegen des Erdogan-Fotos auch nach wie vor kritisiert?
Vielleicht hab ich dich da aber auch falsch verstanden?!
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Mittwoch, 1. August 2018, 13:18

Mir geht die Diskussion entschieden auf den Sack !
Der sieht seinen Fehler mit dem Foto nicht mal ein und sucht jetzt andere alsSündenböcke !
Und ehrlich , spielerisch war er die letzten Monate auch nicht das gelbe vom Ei !
Soll er bleiben wo der Pfeffer wächst !
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joergi

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Mittwoch, 1. August 2018, 13:23

Jau Abu, alles klar! :kopfwand:
Habe ich mich in eine arabische Braut verliebt, reicht zur Heirat einfach mal zum Islam zu wechseln!
Vielleicht noch die Vorhaut wegschnibbeln zu lassen, bedarf es noch mehr?
Ach ja, mit dem Glaubenswechsel muss ich ja auch noch auf Schweinefleisch verzichten.
Zudem Ramadan einhalten und im Koran lesen, hoffe es gibt eine deutsche Uebersetzung.

Das waere mir keine Frau der Welt Wert!

Brauche jetzt erst einmal ein Schweine Nackensteak vom Grill, dazu Blutwurst und ein Bier.
Bei einigen Beiträgen hier, würde selbst Aspirin Kopfschmerzen bekommen! Schließe meine dabei nicht aus!
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nobby stiles

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Mittwoch, 1. August 2018, 13:58

Mir geht die Diskussion entschieden auf den Sack !
Der sieht seinen Fehler mit dem Foto nicht mal ein und sucht jetzt andere alsSündenböcke !
Und ehrlich , spielerisch war er die letzten Monate auch nicht das gelbe vom Ei !
Soll er bleiben wo der Pfeffer wächst !
Mir auch. Was mir dazu noch einfällt is das
Hornberger Schießen :schlaf:
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Mittwoch, 1. August 2018, 14:42

Es ist schon erstaunlich, daß sich niemand hier für die WM interessiert, obwohl der Titel dies eigentlich suggerieren müsste.
Falsche Entscheidungen des Trainerteams, Leistungsverweigerung einiger Spieler, es interessiert keinen.

Stattdessen wird hier einem der Hauptschuldigen am kollektiven Versagen der "Mannschaft" noch der Bauch gepinselt, weil er sich trotz aller Privilegien noch immer nicht entsprechend verwöhnt fühlt.

Ich hatte am Wochenende Besuch eines alten Freundes, Engländer mit Wohnsitz in Amsterdam, aber auch fast 30 Jahre in Deutschland. Da er sich zwischenzeitlich mal 30 Minuten alleine beschäftigen musste und auf dem Bildschirm das Forum geöffnet war, hat er div. Beiträge gelesen und war ziemlich erstaunt über die Sichtweise einiger User. Seiner Meinung nach ist Özil lediglich ein Nestbeschmutzer, dem die britischen Zeitungen ganz anders entgegen getreten wären. Natürlich hat er nur Grindel als Rassisten genannt, wenn ihm auf FB oder Instagram was nicht passte, er hätte es einfach abmelden sollen oder sich mit der Politik Erdogans befassen sollen.
Zum Schluss meinte er noch, die schlimmsten Rassisten sind die, die sich aus Prinzip gegen die eigenen Leute stellen, immer das schlechteste annehmen und gegen jedes Argument allergisch reagieren. Wie gesagt, die Meinung eines Engländers, der froh ist, auf seine Herkunft angesprochen zu werden.

Ich selber bin dann mal wieder weg, da sich die Diskussion ja nur auf ganz wenige "Erleuchtete" konzentrieren darf und der Grossteil der Forumsnutzer als unerwünscht angesehen wird.
"Toleranz ist der Verdacht, dass der Andere Recht hat." Kurt Tucholsky

Ich mag Menschen, die mir reinen Wein einschenken. Oder Bier. Bier geht auch.

Die Saison lief nach Plan. Nur der Plan war Scheisse.
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Mittwoch, 1. August 2018, 14:50

Mir geht die Diskussion entschieden auf den Sack !
Der sieht seinen Fehler mit dem Foto nicht mal ein und sucht jetzt andere alsSündenböcke !
Und ehrlich , spielerisch war er die letzten Monate auch nicht das gelbe vom Ei !
Soll er bleiben wo der Pfeffer wächst !
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Für s Schießen muss der Jörgie her !
:kugelnlachen:
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Ron Dorfer

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Mittwoch, 1. August 2018, 15:01



Ich selber bin dann mal wieder weg, da sich die Diskussion ja nur auf ganz wenige "Erleuchtete" konzentrieren darf und der Grossteil der Forumsnutzer als unerwünscht angesehen wird.
Dein Statement fand ich gut, den Schluss finde ich nur semitreffend. Der Graf hat, mit Unterstützung vieler anderer, alle User aufgerufen sich zu beteiligen und die enge Auswahl an aktiven Foristen beklagt. Es gibt in diesem Forum keine Konzentration auf Erleuchtete, die den Großteil der Forumsnutzer als unerwünscht betrachten. Du bist persönlich eingeladen, dich weiter einzubringen.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Viel Feind, viel Ehr
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derpapa

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2 976

Mittwoch, 1. August 2018, 15:12



Ich selber bin dann mal wieder weg, da sich die Diskussion ja nur auf ganz wenige "Erleuchtete" konzentrieren darf und der Grossteil der Forumsnutzer als unerwünscht angesehen wird.
Schon wieder ein Opfer.
Du hast auf den Witz von Ron doch noch einen Schenkelklopfer draufgesetzt. Und jetzt biste beleidigt, weil nicht alle gelacht haben?
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Ron Dorfer

Meister

Registrierungsdatum: 28. Juni 2017

Beiträge: 2 455

2 977

Mittwoch, 1. August 2018, 15:18

@Ron
ICH werfe bei Özil nicht alles durcheinander.
Dass er rassistisch arg angegangen wurde, für meine Begriffe stärker als jemals vorher, sehe ich als gesichert an. Die Vielzahl ganz offen rassistischer Kommentare in sozialen Netzwerken und der verbale Angriff des Fans bei der WM waren Dinge, die ich so noch nicht auf dem Radar hatte.
Wie sehr ihn das letztlich persönlich getroffen hat und Einfluss auf seine Entscheidung hatte, können wir alle munter vermuten und Ratespielchen betreiben, es wird nur zu keinem „definitiv wahren“ Ergebnis führen, weil wir es nunmal nicht wissen können.

Dass Özil sich durch seinen Vorwurf gegen jegliche Kritik immunisiert...ja was soll ich dazu sagen? Wegen MIR kann man Özil den ganzen Tag kritisieren, ich hab da gar kein Problem mit. Auch bei Özil sehe ich diese Immunisierung nicht, zumindest nicht irgendwie belegt. Und wird er nicht wegen des Erdogan-Fotos auch nach wie vor kritisiert?
Vielleicht hab ich dich da aber auch falsch verstanden?!
@smokie

Ich bin so gut wie nie auf FB unterwegs und bin auch sonst
wenig in sozialen Netzwerken aktiv. Die Vielzahl ganz offen rassistischer
Kommentare in sozialen Netzwerken und der verbale Angriff des Fans bei der WM erfahre
ich nicht aus erster Hand, verurteile sie natürlich trotzdem. Wenn ich mich
recht entsinne, hat Özil dem Grindel rassistische Motive und allgemeine
Unfähigkeit vorgeworfen. Er hat der Presse im Allgemeinen unterstellt, ihn aus rassistischen
Gründen anders zu bewerten. Hätte er den Rassismusvorwurf gelassen hätte er meine
Zustimmung über die Person Grindel. Der Pauschalvorwurf an die Presse ignoriert
die vielen Pro-Özil Artikel willentlich, um den eignen Vorwurf nicht zu
entkräften. Dass der DFB oder die deutsche Presse sich Rassisten schimpfen
lassen muss, sehe ich nicht.

Die Immunisierung gegen Kritik war nach den langen und bedenkenswerten
Ausführungen des Grafen nicht auf Özil beschränkt. In der Rassismus Debatte
haben wir uns ja auch nicht ausschließlich auf Özil konzentriert.

Die Kritik an den Fotos und am Verhalten Özil wurde eindeutig
zurückgedrängt. Das präsentere Thema ist die Frage des Rassismus in der
deutschen Gesellschaft und wie und wie oft er sich zeigt.

Bezogen hat sich mein Post auf die Kolumne im Spiegel, die
Abu gepostet hat.
In der Theorie sind Theorie und Praxis eins. In der Praxis nicht! :fcfc:

Viel Feind, viel Ehr
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2 978

Mittwoch, 1. August 2018, 15:20

Mir geht die Diskussion entschieden auf den Sack !
Der sieht seinen Fehler mit dem Foto nicht mal ein und sucht jetzt andere alsSündenböcke !
Und ehrlich , spielerisch war er die letzten Monate auch nicht das gelbe vom Ei !
Soll er bleiben wo der Pfeffer wächst !
Mir auch. Was mir dazu noch einfällt is das
Hornberger Schießen :schlaf:
Für s Schießen muss der Jörgie her !
:kugelnlachen:

Nope. Ich hab ihm bei mir im Vorgarten erst die Waffen, dann die Munition und schließlich das Versprechen abgenommen, künftig nur noch mit Gotcha-Gewehren rumzuballern. Das sieht schön dämlich aus, wenn man getroffen wurde, und die Zielscheiben gehen einem auch auf lange Sicht nicht aus.
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derpapa

Erleuchteter

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Beiträge: 4 402

2 979

Mittwoch, 1. August 2018, 15:22



Die Kombination urdeutscher Mann und türkische Frau gibt es öfter als man denkt. Das prominensteste Beispiel ist sicher Hugo Egon Balder, der jahrelang mit einer Türkin verheiratet war. Ich habe ja Arabisch und Türkisch studiert und in der Branche gibt es das sogar ziemlich oft.

Wenn die Familie der Braut unreligiös ist, gibt es überhaupt keine Probleme. Wenn sie eher fundamentalistisch eingestellt ist, muss der Ehemann konvertieren. Die meisten, die ich kenne haben damit wegen der Liebe kein Problem.

Dass die türksichen oder auch arabischen Frauen etwas gegen deutsche Männer hätten, kann ich nicht bestätigen. Das Gegenteil ist eher der Fall. Das Hinderniss ist eben der islamische Grundsatz, dass die Kinder die Religion des Vaters übernehmen und die muss eben immer der Islam sein. Konvertiert der Bräutigam ist alles paletti.
Son islamischer Grundsatz, mehr Hinderniss gibt es also nicht? So einen Irrsinn hatten wir bis in die 70er Jahre hier bei uns Germanen auch und wir haben es hinbekommen, dass der Wahnsinn aufgehört hat.
Der Irrsinn nimmt aber in vielen islamischen Ländern eher zu als ab. Gerade deswegen ist mir der Mesut Özil nicht ganz geheuer und dessen hier lebende Landsleute auch nicht. Jedenfalls nicht die zwei Drittel, die ihrem Führer die Füße küssen. Und da ist der Mesut ja ganz vorne mit dabei.

Übrigens: Wie wäre es denn, wenn die Braut konvertiert?
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »derpapa« (1. August 2018, 16:12)

Registrierungsdatum: 7. Juni 2016

Beiträge: 1 111

2 980

Mittwoch, 1. August 2018, 15:41

Der Graf hat, mit Unterstützung vieler anderer, alle User aufgerufen sich zu beteiligen und die enge Auswahl an aktiven Foristen beklagt. Es gibt in diesem Forum keine Konzentration auf Erleuchtete, die den Großteil der Forumsnutzer als unerwünscht betrachten. Du bist persönlich eingeladen, dich weiter einzubringen.

Ganz genau, ich würde sogar sagen, Du bist geradezu innerlich gezwungen Dich weiter einzubringen, Grotte! Denn mir tut der ganze politosensorische Cortex weh, wenn ich die Beiträge von User Abu Haifa lese. Ich denke mir dann immer, völlig resigniert: Wozu haben hier soviele User so detaillierte Beiträge verfasst, wenn am Ende doch wieder alles ist wie vor fünfunddreißig Jahren. Und ich höre diese weibliche Stimme, hört Ihr sie auch...

Zitat

Willkommen zurück im Jahr 1982! Lehnen Sie sich entspannt nach hinten und genießen Sie die Welt fein säuberlich in Gut und Böse eingeteilt - die USA, die UdSSR, die DDR und die Vergangenheit der Bundesrepublik Deutschland haben da schon einmal etwas für Sie vorbereitet.

Möchten Sie die passende Musik dazu? Wir empfehlen Punk, das ist im Moment in Mitteleuropa der letzte Schrei. Wenn Sie sich betont modern geben wollen, berichten Sie von Begegnungen mit ausländischen Menschen, am besten recht dunkler Hautfarbe und komplett anderer Religion. Wir vermitteln Studienaufenthalte im mittleren Orient und Brieffreundschaften nach Südamerika und in die Mongolei. Eine Ganzjahresreservierung für einen Tisch beim Pizzeria-Inder in einem Kölner oder Berliner Szenebezirk selbstverständlich inbegriffen.

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Seien Sie nicht dumm, stehen Sie toll da, wenn es zum Endkampf kommt: Weiße gegen Schwarze, Kapitalisten gegen Kommunisten, Christen mit Blut an den Händen gegen jungfräuliche Muslims.

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  • Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Graf Wetter vom Strahl« (1. August 2018, 16:09)