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Westerwald-Jupp
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    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 30.10.2020

      Zitat von The Dude im Beitrag #10642
      Ich habe schon mit Faschos und Rassisten, selbst mit papaesken Kohlenstoffbeuteln drei Stunden lang diskutiert und argumentiert, ohne böses Blut.
      Ich habe auch schon offensichtliche Arschlöcher nach zehn Sekunden rausgeworfen.
      Manche brauchen das einfach.
      Wer sich hier nicht die Mühe macht, die Anfänge des Ganzen zu betrachten, sorry, der spreche mich bitte nicht an.
      Allgemein, nicht auf dich bezogen.
      Hier stellt sich ein Provokateur als Opfer dar, das ist für mich Nulltoleranzgebiet.


      Wobei wir wieder bei der Projektion wären, vor der du auch nicht gefeit bist Es gibt hier auch Provokateure, die ganz gezielt eine Reaktion provozieren. Das ist aber nicht authentisch, im Gegenteil. Es geht um Provokation und Reaktion, um Steuerung und - armselige - Macht. All das trifft aus meiner Sicht auf den Papa nicht zu. Der ist relativ authentisch, die in Sätze gekleideten Emos sind nicht Mittel zum Zweck (der Provokation ohne wirkliche emotionale Beteiligung beim Thema), sondern Ausdruck von Befindlichkeit. Dabei ist er bisweilen maßlos, auch verletzend, umso mehr, je verletzter er selber wirkt. Das muss man nicht mögen, kann man auch heftig kritisieren, aber ohne den ganzen Menschen abzuwerten, von dem (das gilt für uns alle) wir hier ja bestenfalls einen kleinen Teil zu erkennen vermögen, wenn überhaupt.

      Ihr beide triggert euch gegenseitig an, weil eure "Forumspersönlichkeit" genau das darstellt, was ihr partout nicht abkönnt. So steht ihr für den jeweils anderen für einen Typus von Menschen und erkennt natürlich selbst in langen Beiträgen selektiv nur das, was dieses Bild vom anderen bestätigt. Und was die "Nulltoleranzgebiete" angeht: Da sollte man sich auch zugestehen, dass die doch - je nach persönlichem Referenz/Wertesystem - variieren können. Du wirkst da ziemlich absolut, entgegnest etwa Papas Anmerkung mit dem "Tunesier" gleich mit dem - vorhersehbaren - Hinweis auf straffällige Einwohnende ohne internationale Geschichte. Die Beschreibung eines Faktums reicht aus, um reflexartig eine ideologisch überlagert anmutende Reaktion zu provozieren, wodurch deine Replik unweigerlich dem anderen wiederum eine - gelinde ausgedrückt - einseitige Wahrnehmung und - schlimmer noch - niedere rassistische Motive unterstellt. Du könntest deinem Forumsgegenüber auch einfach mal abnehmen, dass er von dieser Tat - als Mensch - zutiefst angewidert/entsetzt gewesen ist. Warum man bei einer solchen Greueltat gleich wieder ablenken, den Verfasser deskreditieren und selbst eine solche Ungeheuerlichkeit wieder im Sinne des eigenen Weltbildes einordnen - und damit relativieren - muss, wirkt wiederum auf mich befremdlich!

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 27.10.2020

      Was mir bei diesen ganzen wohlfeilen Argumentationen contra verschärfte Maßnahmen (die in der Tat nicht alle sinnvoll erscheinen und viel besser erklärt gehören) oder gar "Lock-down" immer fehlt, ist das Aufzeigen einer klaren Alternative! Man kann das ja alles anders machen. Dann sollte man aber auch schon so ehrlich sein, die Konsequenzen zu benennen. Und- mal ganz abgesehen von den verheerenden sozialen Folgen - dass die Wirtschaft von einer durchseuchten Gesellschaft mit Millionen Erkrankten und Tausenden von Toten profitiert, erschließt sich mir auch nicht. Daran glaubt noch nicht mal die chinesische KP. Aus Fürsorge für ihre Bevölkerung haben die ihre harte Linie bestimmt nicht durchgezogen. Der Erfolg gibt ihnen - gerade im Hinblick auf die Wirtschaft -anscheinend Recht.

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 25.10.2020

      Klar ist ist AHA unverzichtbare Grundlage, am besten mit aktiv wie passiv wirklich schützenden Masken. Die Akzeptanz dafür ist ja im G.+G. auch da. Nur darüber hinaus wird's halt auf lange Strecke schwierig. Ich hoffe nicht dass wieder tägliche Horror - Bilder wie seinerzeit aus Bergamo zur Motivationsförderung herhalten müssen.

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 25.10.2020

      Zitat von Bürgersteig im Beitrag #10179
      https://videos3.focus.de/binary/2020/10/25/10/1497266805843-9777mu/tirol_5f95350547719e19b06f7283_Oct_25_2020_9_14_09-1603617477509.mp4


      Nur 70 statt 80 in den Gondeln....




      Wenn's zwischendrin was zum Thema sein darf: So wird's dieser Tage vielerorts aussehen. Die geschriebenen Regeln sind in der Praxis das eine, die Umsetzung (inkl. Kontrolle) das andere. Ich habe diese Diskrepanz in Südtirol auch erlebt, wenn auch weniger krass. Skiurlaub ist in mancher Hinsicht noch mal ne ganz andere Nummer, als wenn im Spätsommer 30 Leute möglichst auf einmal zum Wandern auf die Alm wollen, aber offiziell nur 20 in einer Standseilbahn erlaubt sind. Da sind auch nicht hauptsächlich unverantwortliche Menschen unterwegs und ein gewisses Unbehagen ist bei den meisten durchaus spürbar. Und wenn's dann nicht konsequent kontrolliert wird und 10 noch ihre Mountainbikes mitnehmen, dann wird's halt eng. Ich glaube i.Ü. auch nicht, dass wir nur mit Verboten, Apellen, Restriktionen und Angst dadurch kommen werden, zumal es mtlw. auch zu viele Widersprüche und - gerade unter dem Präventionsaspekt durchaus berechtigte - Fragen gibt, die wiederum das eigene Verhalten relativieren helfen (Warum ist das da erlaubt und das da nicht?) Man wird auf Dauer nicht drumrumkommen, Ziele zu formulieren, die "attraktiv" sind, um die große Mehrheit der grundsätzlich Willigen bei der Stange zu halten. So ähnlich formuliert das ja auch der Prof. Streek. Mahner wie Lauterbach haben ihre Berechtigung, aber mit zunehmender Pandemiedauer auch diejenigen die attraktive Ziele formulieren und Perspektiven aufzeigen.

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 25.10.2020

      Zitat von The Dude im Beitrag #10145
      Zitat von derpapa im Beitrag #10138
      Oder für Idioten, die einem nur unbelievable auf die Nerven gehen.

      Einfach mal weniger trinken.
      Das allein allerdings erklärt mitnichten die offensichtlich hässliche, unsensible Fratze deiner Persönlichkeit.
      Mitleid?
      Hast du dich nicht selbst schon ausreichend selbst bemitleidet, als Opfer dieser Situation?
      Dein Mitleid braucht kein Mensch. Mitleid ist herablassend.
      Es wäre auch wohl sowieso nur geheuchelt.
      Aber du hast mein MITGEFÜHL.
      Weil ich weiß, dass du nicht anders kannst, keine Handlungsoptionen hast.


      Ja, der Papa macht's einem bisweilen nicht leicht. Wahrscheinlich wird mancher bei oberflächlicher Betrachtung sogar die von dir gesehene "hässliche, unsensible Fratze deiner Persönlichkeit" zu erkennen glauben. Ich würde eher zu der Einschätzung neigen, dass diese "Fratze" - wie so vieles hier im Forum - nur Fassade ist. Sarkasmus eignet sich sehr als Baustoff für Fassadenbau. Daraus auf die Gesamtpersönlichkeit zu schließen, erscheint mir anmaßend. Im Übrigen ist es bei Geschrobenem doch wie bei Bildern. Wenn man sich mal aus der oberflächlichen Betrachtung in die Detailanalyse begibt, treten bisweilen erstaunliche Nuancen zutage, die einem ansonsten verborgen blieben und eine differenziertere, ja bisweilen gar gänzlich andere Deutung ermöglichen (wenn man denn will). So kann man hinter dem vermeintlich hässlichen auch so manches schöne erkennen.

      Im Übrigen erscheint mir dein dokumentiertes "Mitgefühl", auch wenn ich es natürlich nicht beweisen kann, eher der Kategorie Sarkasmus zuzuordnen als Ausdruck echter Empathie zu sein. Da du ein kluger Kopf zu sein scheinst, wäre der Hinweis, dass der Papa es seinerseits genauso.. ähm .. undifferenziert macht, sogar sprachlich bisweilen noch grenzüberschreitender, deiner nicht würdig (auf groben Klotz gehört... oder so). Das bringt nix, bestenfalls dient es der eigenen Bestätigung, sich wehren zu können, Grenzen setzen zu können etc.. Einem gesunden zivilisierten Diskurs ist es hingegen nicht förderlich, gefördert wird vielmehr die Eskalation, die gerade in diesem Trööt in gewisser Regelmäßigkeit Einzug hält.

      Das ist ja auch klar, weil auch hier immer mehr - auf unterschiedliche Art und in unterschiedlichen Ausprägungen - persönlich betroffen sind. Da hat die Emotion Vorfahrt. Kann man dem anderen seine Emotionen vorwerfen? Ich finde Nein! Man kann - nein muss - den untauglichen Versuch, Emotionen hinter vermeintlich aussagekräftigen Zahlen und Entwicklung/Prognose des Infektionsgeschehens verstecken zu wollen, also - im weitesten Sinne - Argumente, kritisieren und mit eigenen Argumenten zu widerlegen suchen. Das geschieht ja hier auch seit Monaten und ist eigentlich längst ausgelutscht, deswegen eskalieren sich die im Kern ständig wiederholenden Diskussionen ja nach kurzen Ruhepausen immer wieder auf das Neue. Mehr oder minder absolute Meinungen/Sichtweisen treffen mehr oder minder, meist zwischen den gleichen Protagonisten, unversöhnlich aufeinander.

      Ich persönlich halte absolutes Denken und Wahrnehmen für ein Grundübel des menschlichen Zusammenlebens, egal von welcher Seite ("links" oder "rechts", "konservativ" oder "fortschrittlich") es auch der Manifestierung des eigenen Weltbildes dienlich ist, weil es ab einem gewissen Punkt "kippt" und unweigerlich ins Verderben führt (wobei für mich eine autokratische "Ordnung", egal welcher Farcon, auch "Verderben" bedeuten würde).

      Nun habe ich aber mit den Jahren gelernt, dass dermaßen feinsinnige Betrachtungen in einem Forum nichts zu suchen haben. Nein, hier geht es um absolute Meinungen, um Vereinfachung komplexer Zusammenhänge! Das ist kein Seminar über demokratische Kultur oder Kommunikationskultur! Deswegen nutzen gelegentliche- um Differenzierung bemühte - Einwürfe von außerhalb des prominenten Diskuttantenkreises nix, aber sie schaden auch nix! Letztlich hat das Ganze ja doch einen Nutzen. Es dient der persönlichen Aggroabfuhr, der vorübergehenden emotionalen Erleichterung mit Hilfe eines virtuellen Kontrahenten, auf den man alles projezieren kann, kurz der eigenen Psychohygiene. Halt, nicht immer! Manchmal verlassen die Kontrahenten auch - reichlich unentspannt wirkend - den Ort des Gemetzels und warden mehrere Tage nicht gesehen. Man sieht daran, dass die entlastende Funktion bisweilen an ihre Grenzen stößt und sich ins Gegenteil verkehrt. Ich glaube ja, dass das daran liegt, dass sich einige der Kontrahenten im Kern doch sehr schätzen, ja sogar ..igitt .. mööögen. Da ist persönlicher Stress wegen eines Scheiß-Themas natürlich belastend, wo man dem anderen doch eigentlich Rosen statt nur Dornen schicken möchte. Kennt man ja aus eigenen persönlichen Beziehungen. Bei zweien durfte ich sogar örtlich zugegen sein, als sie einander - obwohl wohl noch einander in ihrer ganzen eindrucksvollen Körperlichkeit unbekannt, zielsicher ihrer Forumsexistenz zuordnen konnten. Aus dieser und einer weiteren persönlichen Erfahrung mit Foristen aus Fleisch und Blut heraus hat sich auch der Eindruck verfestigt, dass das Auftreten hier nicht unbedingt auf das - bescheidene und sympathische - Auftreten im richtigen Leben schließen lässt Auch daher rate ich zur Vorsicht vor voreiligen Rückschlüssen auf die Persönlichkeit als Ganzes! Bisweilen ergeben sich sogar echt komische Konstellationen (also nach meinem Humorgeschmack). So beharkten sich neulich zwei, die sich nicht scheuten hier öffentlich zu bekennen, bei der letzten Wahl jeweils ihr Kreuzchen bei der "Tierschutzpartei" gemacht zu haben. Meine Damen und Herren, somit beherbergt dieses Form wahrscheinlich die personelle wie intellektuelle Basis der deutschen Tierschutzpartei! Wer derlei profunde Gemeinsamkeiten hat, so sollte man meinen, ist, mit der Stärke und Gelassenheit eines bajuwarischen Hirtenhundes ausgestattet, gegen jegliche Versuchung unversöhnlichen Meinungszwistes gefeit. Nix für ungut!

      Zurück zum ernsten Thema Corona: Inhaltlich hat der - nach eigener Auslassung betrunkene - Smokey doch in (s)einem kurz nach Mitternacht verfassten Beitrag alles Wesentliche gesagt. Kein vernünftiger (bzw. nicht emotionsüberladener) Mensch wird behaupten können, dass, unsere gewohnte "Freiheit" temporär einschränkende Maßnahmen nicht erforderlich oder sogar (bei Abwägung der Vor-und Nachteile) schädlich gewesen seien und sein werden. Schädlich erscheinen manche Maßnahmen im Hinblick auf die Wirtschaft und je kleiner und "Humankontakt-zentrierter" man in diesem Wirtschaftsgebilde ist, umso existenzbedrohender wird das. Da ist für mich völlig klar, dass ein dermaßen betroffener die (eigene) Bedrohung durch das Virus wesentlich geringer bewertet als durch die Folgen der Maßnahmen. Und das in einer solchen Konstellation auch die Fürsorge für "das Ganze" geringer ausgeprägt ist, vermag ich auch zu verstehen. Dennoch geht aber die Gleichung Maßnahmen = wirtschaftsschädlich: keine oder weniger Maßnahmen =wirtschaftsfreundlich nicht auf, weil letztlich doch auch die Wirtschaft bei einer unkontrollierten Verbreitung der Infektion immer größeren irreparablen Schaden nehmen würde. Daher hat gerade "die Wirtschaft" doch ein Interesse, eine nachhaltig stabile Situation zu erreichen, die auch nachhaltiges Wirtschaften wieder ermöglicht. Das Problem: Der dafür erforderliche Zeitrahmen könnte vielen "Kleinen" den Garaus machen. Daher bedarf es intelligenter Lösungsansätze, die niemanden zurücklassen/aufgeben, der aufgrund seines Gewerbes stärker betroffen ist als andere, insbesondere die "Großen". Vielleicht kommen wir ja noch an den Punkt, in dem alle bisherigen Konzepte über den Haufen geworfen werden und stattdessen das Risiko der Verbreitung - bei gleichzeitiger Separierung der Risikogruppen - bewusst in Kauf genommen wird. Was ich mir beim besten Willen nicht vorzustellen vermag, ist dass unsere primär wirtschaftsfreundlichen Regierungen (wie sich diese auch immer zusammensetzen mögen) auf lange Strecke dem Schutz menschlichen Lebens Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen einräumen werden. Das würde ja mein ganzes Weltbild erschüttern!

      So, das war's mit dem Wort zum Sonntag! Vertragt euch!

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "die geile 2.te liga 19/20 ohne den fc" geschrieben. 24.10.2020

      Tja an Terodde scheiden sich die Geister. Ich persönlich glaube nicht, dass einer, der in mehreren Zweitligasaisons für mehrere Vereine mas o menos 30 Tore macht, nur für die 2. Liga taugt. Terodde ist ein klassischer Straufraumstürmer, hat etwas, was man nicht lernen kann - Torinstinkt. Er macht selten "schöne" Tore, die allermeisten aus ganz kurzer Distanz, viele mit dem Kopf. Natürlich ist die Qualität der Abwehrreihen grundsätzlich in der 1. Liga höher, aber ist das wirklich eine umfassende Erklärung? Ich persönlich glaube ja, dass der zweite wesentliche Faktor darin zu sehen ist, dass bspw. wir in der ersten Liga weit weniger Strafraumsituationen kreieren und der Strafraumstürmer erst gar nicht in die Gelegenheit kommt, seine Stärke zum Einsatz zu bringen. Es ist also immer auch ein Problem der ganzen Mannschaft. Das sieht man ja jetzt auch an Andersson, der seinem eigentlichen Job ja auch nicht nachgehen kann, sondern mangels brauchbarer Zuspiele oder wenigstens - wie bei Union- Standards irgendwie anders "mannschaftsdienlich" sein muss. Diese Sorte Stürmer braucht Flanken/Strafraumsituationen, sonst verlieren sie ihren Wert. Ein Modeste in seiner Glanzform, der brauchte nicht viel, da genügte oft ein langer Ball, den er dann direkt nahm oder mit diesem unaufhaltsam voll berstender Kraft durch die generische Abwehr marschierte. Ein kreatives Mittelfeld im nostalgischen Sinne, das die Stürmer mustergültig in Position bringt, haben wir doch seit Jahrzehnten nicht mehr. Im "modernen" Fußball scheint das aber auch nicht mehr so wichtig zu sein. Was zählt, sind (auch geistiges) Tempo, Ballsicherheit/Passgenauigkeit, Zweikampfstärke, um in Kombination dieser Fähigkeiten enger gewordene Räume optimal nutzen zu können. Spieler/Mannschaften, die all das vereinen, sind heutzutage obzön teuer, viel zu teuer für unseren Club. Umso schlimmer wenn man dann bei Ausnahmetalenten aus dem eigenen Umfeld wie Wirtz dermaßen versagt. Was beim FC fehlt, ist all das, was heutzutage Qualität ausmacht. Damit, und darin mag sich eine gewisse Resthoffnung begründen lassen, steht der FC aber nicht alleine da, so dass mit einem guten Trainer und einem Teamgeist wie unter Stöger vielleicht doch die Klasse gehalten werden könnte. Daran wird sich wohl auf absehbare Zeit nix ändern. Bevor einer fragt: Nein, ich habe keinen Joga gefrühstückt!

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Wer wird neuer Trainer?" geschrieben. 24.10.2020

      Zitat von Rehbock im Beitrag #339

      ........ Ich habe inzwischen vor eigenen Abstößen mehr Angst als vor gegnerischen Ecken.



      Leute, wir haben ein Problem!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Aufhol-Böcke vs. VFB-Aufsteiger - der 3-FC-Punkte-Matchbird" geschrieben. 24.10.2020

      @Rehbock: Ich möchte es nicht versäumen, dir meinen Dank dafür auszusprechen, dass du dir die Mühe gemacht hast, deinen Ärger mit einer detaillierten spieltechnischen Analyse zu untermauern! Das finde ich, gerade weil das hier ein Fußballforum ist, wesentlich gehalt - und wertvoller als die vielen - fachlich - substanzlosen Beiträge, die wohl nur dem persönlichen Frustabbau und/oder der Bestätigung des eigenen Wahrnehmungs - und Erwartungsmusters dienen.

      Du hast auch in deiner grundsätzlichen Anmerkung m.E. Recht: Dafür ist ein Fußballforum doch da! Eine Art virtueller Stammtisch/Frühschoppen, nach dem jeder ein klein wenig an Erfahrungen/Erkenntnissen oder auch nur Denkanregungen reicher, vielleicht bestätigt, vielleicht nachdenklich, vielleicht ein wenig geläutert, aber in jedem Fall mit Gewinn, die Runde verlässt. Bei einer breiten substanziellen Verflachung der Funktionen eines Fußballforums auf die Funktion als virtuelles Scheißhaus oder Müllabladeplatz ginge das konstruktive Element, dass ohnehin ein Minderheitendasein fristet, wohl vollends verloren.

      Deswegen ist es wichtig, dass Leute wie du hier schreiben, weil die Kultur eines Fußballforums - wie i.Ü. auch der Fußball selbst - von Emotion und Verstand lebt! Zwar auch hochemotionaler Fan durch und durch, aber eben auch mit der Gabe ausgestattet, ein Fußballspiel, was ja immer komplexer wird zu lesen und die konkreten Schwachstellen der eigenen Mannschaft zu erkennen, denn nur so kann man selbige verbessern. Man muss ja auch bedenken, dass das Fußballspiel, neben den bleibenden Essentials, immer komplexer wird und mit dem Spiel, was zu der Zeit unserer immer wieder gern nostalgisch beschworenen Mittelfeldgrößen nicht mehr viel gemein hat. Im Übrigen zeigt deine Heransgehensweise m.E. auch viel deutlicher das Ausmaß des FC-Dilemmas auf, weil es eben an Dingen fehlt, die man auch mit einem qualitativ schwächer besetzten Kader, mit entsprechendem analytischen Sachverstand und Willen, durchaus besser machen könnte. Das ist allemal gehaltvoller/aufschlussreicher als die aus dem Gesamteindruck eines Spiels (in den ja auch die eigenen Erwartungen/Vorstellungen von einem "guten" Spiel einfließen) gewonnene "Warum auch immer -es ist Alles Scheiße, weil es der FC ist"-Sicht.

      Danke noch mal! Macht Spaß, mal wieder sowas zu lesen!

      Gruße aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 18.10.2020

      Zitat von The Dude im Beitrag #9731
      Zitat von derpapa im Beitrag #9727
      Man kann es sich einfach nicht aussuchen. Der eine stirbt an Lungenentzündung, der andere an/mit Covid 19 oder Infarkt und wenn es ganz blöd läuft, wird man von einem gottesfürchtigen, islamistischen Geflüchteten enthauptet.

      Zitat von derpapa im Beitrag #9727
      Man kann es sich einfach nicht aussuchen. Der eine stirbt an Lungenentzündung, der andere an/mit Covid 19 oder Infarkt und wenn es ganz blöd läuft, wird man von einem gottesfürchtigen, islamistischen Geflüchteten enthauptet.


      Oh Mann, diese Islam- Flüchtlingsanspielung hättest du dir wirklich mal verkneifen können, echt jetzt.
      Nicht böse gemeint, aber trotzdem, da steckt etwas drin in so einer Aussage, das mag zwar nicht gewollt sein.., was ist das für eine Sicht der Dinge.., in dem Kontext..


      Warum sollte er sich das verkneifen? Abgesehen davon, dass die Bestialität dieser Tat ein gewolltes Markenzeichen radikaler Islamisten ist, ist ja der Kontext dieser Ungeheuerlichkeit über den Einzelfall hinaus durchaus von gesellschaftlicher Relevanz. Der Lehrer war ja schon vorher Anfeindungen ausgesetzt, weil er es gewagt hatte, auch islamistische Dogmen kritisch zu hinterfragen und Schülerinnen zum Denken anzuregen. Das ist Terror gegen Demokratie, Meinungs- und Lehrfreiheit In unterschiedlichen Ausprägungen wird in allen Gastländern von Muslimen versucht, Einfluss zu nehmen und Freiheit des Denkens in Kunst/Kultur und Lehre zu unterdrücken. Warum sollte man dazu schweigen, wenn es sich um Einwohnende mit internationaler Geschichte handelt? Wir haben nach meiner Meinung schon viel zu viel zugelassen. Toleranz gegenüber der Intoleranz und das Ausblenden unangenehmer Aspekte der Zuwanderung nach meiner Überzeugung- auch im sinne derjenigen, die sich im Sinne unseres Grundgesetzes integrieren wollen - der falsche Weg und stärkt nur radikale nationalistische Kräfte!

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 18.10.2020

      Nein, Lauterbach wird nicht hochgejubelt, obwohl er Recht behalten hat. Ich fürchte, er wird dadurch noch mehr zum Hassobjekt. Erst ist der Kerl "omnipräsent" und dann treffen seine Prognosen auch noch zu. War i.Ü. zu erwarten, dass er Recht behält. Er wird sich nicht, wie unterstellt ("jetzt hat er endlich seine zweite Welle" o.ä.) darüber freuen. Er weiß halt, was das Virus macht, wenn man es lässt. Um das zu wissen, braucht man indes kein Wissenschaftler zu sein, sondern, selbst wenn ohne Vorkenntnisse, einfach die Fakten über die Relation Infektionszahlen/rechtzeitige und konsequente Maßnahmen bzw. das Gegenteil davon zur Kenntnis zu nehmen. I

      Ich finde i.Ü., dass die Wissenschaft auf dem Gebiet erschreckend wenig weiß, da kann man schon eher von Nichtwissenschaft reden. Für AHA brauch ich keine Wissenschaft und viel mehr wissen wir ja auch nicht, wobei man selbst die Wirksamkeit des H bei Covid 19 bezweifeln kann., denn die Übertragung über Schmierinfektion ist ( nach dem was man weiß) wohl zu vernachlässigen. Über die berühmten Aerosole indes, die man anfangs vernachlässigt hat, obwohl sie auch für Nichtwissenschaftler bei Berücksichtigung der ersten bekannten Infektionsherde als vorrangiger Übertragungsweg von Anfang an auf der Hand lagen, weiß man hingegen immer noch sehr wenig, noch nicht mal, ob drinnen nun ständiger Durchzug oder intermittierendes Lüften die bessere Prävention darstellt.

      Bleiben noch Doppel-A, aber selbst das kriegen nicht alle hin bzw. wollen es vorsätzlich gar nicht hinkriegen und bei dieser, zum Teil völlig ignoranten, hedonistischen und fürwahr asozialen, Minderheit sollte man seinen Zorn abladen und nicht bei demjenigen der immer - vorsorglich - gewarnt hat. Ich gehe noch weiter: Hätte man auf Lauterbach und andere (so wie der mit den Haaren, der jüngst die politische Nomenklatura ohne großen Erfolg beraten hat) gehört und den "Lockdown" noch einige Wochen durchgehalten, stünden wir heute - wahrscheinlich -nachhaltig besser da.

      Sorgen bereiten muss einem wohl auch die Politik, die mtlw. auf mich alles andere als souverän wirkt. Stattdessen Aktionismus, sinnlose und - rechtlich absehbar - unhaltbare Maßnahmen und eine Katastrophenrhetorik, die mit den ohnehin Vorsichtigen, Rücksichtsvollen und Regelkonformen wiederum die Falschen mahnt und ängstigt, die Hedonisten indes nicht von ihrem Treiben abhalten wird. Ich habe mtlw. den Eindruck, dass die Politik Maßnahmen erlässt, von denen sie weiß, dass sie juristisch keinen Bestand haben werden (ich gehe mal davon aus, dass man sich bei Bund und Ländern auch in der Vorbereitung von Entscheidungen mit Tragweite juristischen Sachverstandes bedient) um sich später nicht den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, nicht wirklich "alles" getan zu haben. So verlagert man die Verantwortung - mal wieder - auf die Judikative und die Folgen sinnbefreiter oder zumindest in ihrer Sinnhaftigkeit anzuzweifelnder Maßnahmen (die zu einem zunehmenden Akzeptanzverlust auch bei den "Vernünftigen" führen) auf die "Ordnungskräfte", die dann die Einhaltung teilweise absurder Regelung durchsetzen sollen. Eine gefährliche Mischung, wenn man das mal zu Ende denkt, der "Staat" immer mehr ins "Private" eingreift, sich gleichzeitig aber auch immer mehr "Widerstand" formiert, der sich nicht mehr nur auf das "hedonistische Lager" begrenzt. Wie will man bspw. eine größere Ansammlung von Menschen "konsequent" davon abhalten, willkürlich erlassene Sperrstunden einzuhalten oder sich erst gar nicht zu versammeln bzw. Versammlungen auflösen, wenn die Versammelten sich standhaft weigern? Das Blöde an konsequentem Handeln ist ja, dass es irgendwann auf Gewalt rausläuft, wenn man denn um jeden Preis konsequent bleiben will und das wäre dann natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen, die - teils aus irrlichternder Unwissenheit, teils aber auch aus politischem Kalkül (wobei wir wieder bei der AFD wären) - von einer "Corona-Diktatur" faseln.

      Besorgte Grüße aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 10.10.2020

      Zum wiederholten Mal als Anmerkung eines um Ausgewogenheit bemühten "Alleserklärers": Warum könnt ihr Diskutant*Innen nicht einfach mal akzeptieren, dass ihr in unterschiedlichen Welten lebt, bevor ihr euch in schönen Wellenbewegungen immer wieder auf's Neue gegenseitig abwertet und - zugegebenermaßen in unterschiedlichen Ausprägungen - mit Schimpfwörtern tituliert. Corona bedeutet nun mal für jeden was anderes, je nach persönlicher Betroffenheit. Mir bspw. hat es gegen Ende meines langen Arbeitslebens noch mal die Möglichkeit eines Monate andauernden Home-Office und mehr Zeit mit der Familie beschert. Ich hatte - in den für mich wichtigen Bereichen - mehr Freiheit und nicht weniger und habe v.a. das Mehr an Zeit und Nähe mit der Kernfamilie regelrecht genossen. Ich bin weiterhin in Urlaub gefahren, sogar öfter als sonst, nur halt mit dem PKW statt mit dem Flieger. Die einzige "Einschränkung" bestand darin, dass ich eine für dieses Jahr geplante große Reise nicht antreten konnte und deswegen - da individuell geplant - einiges an Geld verloren habe. Ich halte mich an die AHA-Regeln und würde man mich fragen, dann würde ich mich in die Reihe der großen Mehrheit einreihen, die die "Corona-Maßnahmen" zumindest im Großen und Ganzen und mangels überzeugenderer Alternative, gutheißen, wenn auch von zunehmenden Zweifeln begleitet.

      Diese komfortable persönliche Situation hindert mich aber nicht daran, so viel Empathie aufzubringen, dass Corona für Millionen von Mitbürgern etwas ganz anderes bedeutet, weil sie die Maßnahmen als existenzbedrohend erfahren und die Maßnahmen folglich auch ganz anders bewerten. Ich verstehe, dass Leute, die sich in solchen verzweifelten Situationen befinden, die zunächst ja abstrakte Gefährdung einer Covid-Infektion breiter Bevölkerungsschichten überhaupt nicht schreckt, da die persönliche Existenzgefährdung viel realer ist. Ja selbst das Eintreffen der düstersten Prognosen vermochte da keine Umkehr zu bewirken, weil die persönlichen Chancen selbst in dem Fall wesentlich höher erschienen und die Risiken geringer als im Hinblick auf die, stets präsente, wirtschaftliche Existenzbedrohung und das diesbezüglich fehlende Licht am Ende des Tunnels. Das kann man auch niemandem vorwerfen, genauso wenig wie man den "Präventionsbefürwortern" vorwerfen kann, viel zu ängstlich zu sein und untertänigst die Maßnahmen zu befürworten. Es gibt eigentlich gar keine gemeinsame Ebene, auf der man - durchgängig zivilisiert und argumentativ redlich - miteinander diskutieren könnte, weil Wahrnehmung, Erfahrung, Motivation und Emotion vollkommen unterschiedlich sind, was freilich nicht daran hindert, in den stets gleichen Mustern zu kommunizieren, als wenn es eine richtige und eine falsche Sichtweise gäbe.

      Und wer dem - wahrscheinlich im vg. Sinne von uns hier mit am meisten betroffenen - Papa seine täglichen Auftritte als "Graf Zahl" vorhält, der sollte mal überlegen, welche Funktion dies haben könnte. Das hat nach meiner Deutung im Kern nichts mit billiger Rechthaberei zu tun, sondern ist schon fundierter zu betrachten. Die bisherigen Zahlen bestätigen die eine Sichtweise eines Betroffenen, was hier bisweilen despektierlich als "Opferrolle" definiert wird, als wenn man für sich diese Rolle beliebig wählen könnte oder nicht. Nein, es gibt reale "Opfer", viele Verlierer, wenige Gewinner, die meisten irgendwo dazwischen. Und mit ein wenig Empathie sollte es nachvollziehbar sein, dass jemand, der sich nicht nur als Opfer fühlt, sondern ein solches ist, weil er im Gegensatz zu anderen einen hohen oder zumindest höheren Preis zahlt, auch anhand von Zahlen die Relation von Maßnahmen und Folgen permanent in Frage stellt und belastenden Emotionen, sozusagen auf einem kommunikativen Umweg, zum Ausdruck bringen kann, was ich eher als eine gesunde Handlung im Sinne von Psychohygiene werten würde. Dass der Papa dabei seinerseits permanent projeziert und anderen unlautere Motive unterstellt, ist bisweilen maßlos und vermag Widerspruch zu provozieren. Man kann diese zeitweilige Maßlosigkeit aber auch als Versuch verstehen , einen oder am besten gleich ein ganze Gruppe von "Gegnern" zu personifizieren, sich sozusagen stellvertretend auseinandersetzen und als Adressaten persönlicher Wut und Frustration zu etablieren.

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Kommentare zum Pressethread" geschrieben. 10.10.2020

      Zitat von Heupääd im Beitrag #3131
      Zitat von derpapa im Beitrag #3130
      Horst Heldt hat sich damit beschäftigt, Mario Götze nach Köln zu holen. Krass, was dem Mann alles einfällt.


      Super-Mario hätte bestimmt wunderbar ins Gehaltsgefüge beim FC gepasst. Der Horst weiß Bescheid.




      Ich weiß nicht, wer mich da verarschen will. Ist das schon ein Beitrag zur nächsten FC-Karnevalssitzung? Wenn das wirklich so stimmt, also dass man sich ernsthaft um das Model bemüht hat, dann wäre das ja schon absurd genug. Aber warum kommuniziert man das auch noch? Kann man sich nicht denken, dass das in der Anhängerschaft Fragen aufwirft? Da erzählt man den Leuten die ganze Zeit, dass man vorrangig mit Langzeitverträgen ausgestattete teure Bankdrücker von der Gehaltsliste haben viel, verschenkt bspw. Terodde und zahlt den Großteil seines Gehalts weiter, und dann bemüht man sich um Götze, den mit dem schlechtesten Preis-Leistungsverhältnis aller deutschen Profis? Sportlich und wirtschaftlich unsinnig. Was soll das?

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Zitat von The Dude im Beitrag #2900
      Zitat von Westerwald-Jupp im Beitrag #2895
      Jetzt ist ja wieder so ein schlimmer rassistischer Film angelaufen mit Lukas dem Lokomotivführer und seinem Kumpel Jim Knopf. Übelster Kolonialismus. Ne Insel mit nem - na klar - weißen König und einem schwarzen Untertanen, der für seinen - natürlich weißen - Vorgesetzten die Drecksarbeit verrichten muss. Da macht es auch nicht besser, dass der Gute wohl nicht in Ketten auf die Insel verbracht, sondern irgendwie angespült wurde. Den Jim wollten einige allen Ernstes auch schon verbieten! Dabei ist die Figur des Jim Knopf doch ein absoluter Sympathieträger, an Pfiffigkeit/Klugheit/Geschicklichkeit allen überlegen. Wenn man schon alles kategorisieren/bewerten muss, dann würde ich die Figur Jim Knopf als ein antirassistisches Statement seines literarischen Schöpfers deuten, was auch nicht bescheuerter wäre als die Rassismusdeutung. Ich fand die Sendung gestern übrigens gut. Waren viele kluge Gedanken dabei, wie ich finde, von jedem der Diskutantinnen. Und ich habe lange nicht mehr beim Fernsehen so viel Spaß gehabt. Wie war das in Berlin? "Einwohnende mit internationaler Geschichte"? Das mit dem *Innen lehne ich i.Ü. entschieden ab! Wie kann die weibliche Form, zudem durch eine deutlich vernehmbare Sprechpause betont, einfach an die männliche angehängt werden? Das ist ja sowas von diskriminierend! Um dem zu begegnen, habe ich mir schon vor Jahren im Schrift - und Sprechverkehr einfach wie selbstverständlich die weibliche Form angewöhnt, bei mir gibt es nur Freundinnen und Kolleginnen, Pädagoginnen und Lehrerinnen. Ist selbst in offiziellen Schreiben noch nie beanstandet worden! Wahrscheinlich traut sich keiner! Was ist bzw. wäre eigentlich das männliche Pendant zur Feminisitin? Maskulist? Maskulinist? Warum gibt's das nicht? Ich wär' sofort dabei!

      Maskulinistische Grüße aus dem Westerwald!


      Der Feminismus entstand aus einer gesellschaftlichen Notwendigkeit heraus.
      Wer glaubt, dass das Patriarchat eine unterstützende Bewegung nötig hat?


      Wo genau liegt denn das Patriarchat? Ist das da unten beim Kalifat/Sultanat? In unseren Breitengraden kann ich's grad nirgends finden!

    • Übrigens schön Joergi, dass du den "Mohrenkopf" hier auch bildlich verewigt hast! Auch dafür

    • Zitat von Rubio im Beitrag #2903
      Wie immer geht’s doch um nen differenzierenden Blick. Fand die blonde Löwin in der Mitte gestern phänomenal (noch phänomenaler als sie für einen kurzen Moment die Contenance verlor ;-)

      »Sprech« ist das Eine, reales Handeln das Andere. Wer glaubt, dass vor dem Handeln und damit dem Sprechen erst das Denken käme – und sich darin der Mensch vom Tier (und allen noch niedereren Lebewesen) unterscheide, kennt nicht mal unser hochtrabendes Forum nicht 🤪😉✊🏽

      Aber ganz im Ernst: War ja nur kurz über den August in heimischen Gefilden, um den Umzug vorzubereiten: Was gingen mir sofort diese Banner auf den Balkonen auf den Sack! Kein Veedel für Rassismus oder so ähnlich – aber in der Bahn die Fresse halten, geschweige denn aufstehen …

      Uuunnd ich bin mir sicher, dass Astrid Lindgren das genau so gesehen hätte. Pippilotta war ein Kind des Handelns und Seins, eine Gossengöre, die kraft ihres humanistischen Willens und Glaubens Berge versetzen konnte. Also: Mein Arsch!

      Das heißt nicht, dass ich Straßennamen geschweige denn Denkmäler akzeptiere oder auf ihrem Sockel stehen lasse, die jedwedem heutigen Humanismus zuwiderlaufen. Nicht die Sprache ist (in diesem Fall) das Gift, sondern die Monumentalisierung.

      Also fott mit der »Mohrenstraße«, her mit nem nigerianischen Restaurant namens »Mohrenkopf« – auf dass einjeder handelt wie er spricht wie er denkt. Und dann gucken wir mal, wo die wahren Arschlöcher sitzen 😈



      Ohne Worte

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 07.10.2020

      Bei uns in Rheinland-Pfalz schwärmen heute landesweit die Kontrolleure aus, um Missetäter aufzuspüren und zu sanktionieren, die gegen die Maskenpflicht verstoßen. Dürfte weiteres Wasser auf die Mühlen derjenigen sein, die sich in einer "Corona-Diktatur" wähnen. Solche Maßnahmen sind aus meiner Sicht, zumal in Kombination mit dem sonstigen Wirrwarr an Regeln und Verordnungen, die selbst grundsätzlich Gutwillige wie ich nicht mehr nachvollziehen können, kontraproduktiv. Ich sehe zumindest im Alltagsbereich kaum jemanden, der die Regeln willentlich verletzt. Die "Schusseligen" lasse ich mal aus, so was zu bestrafen, geht m.E. gar nicht (wie anfangs die Frau auf der Wiese, die in Unkenntnis des kompletten Regelkatalogs auf einer Decke ihrem Kind einen Keks kredenzt hatte, was von geltungsgeilen "Ordnungshütern" als Verstoß gegen das "Picknickverbot" gewertet wurde). Man muss aufpassen, dass man nicht übertreibt, denn letztlich ist die Akzeptanz der Menschen die einzige Grundlage, auf der das alles funktionieren kann. Die Maßnahmen haben ja immer noch - trotz teilweise mangelnder Erklärung und Sinnhaftigkeit und teilweise diletantischer Umsetzung - immer noch den Rückhalt der großen Mehrheit der Bevölkerung. Es werden aber immer mehr Fragen gestellt und das ist richtig so. Der mündige Bürger hat ein Recht, die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen zu hinterfragen und selbige immer wieder aufs Neue erklärt zu bekommen. Was sich da allein an der "Reisefront" jetzt auch schon innerhalb der Republik abspielt, ist ja - unter dem Aspekt Gefährdung/Infektionsschutz - nicht mehr seriös vermittelbar.

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Zitat von smokie im Beitrag #2896
      Früher nannte man das wohl einfach „Weichei“ oder „Lappen“


      Find ich jetzt irgendwie diskriminierend...

    • Jetzt ist ja wieder so ein schlimmer rassistischer Film angelaufen mit Lukas dem Lokomotivführer und seinem Kumpel Jim Knopf. Übelster Kolonialismus. Ne Insel mit nem - na klar - weißen König und einem schwarzen Untertanen, der für seinen - natürlich weißen - Vorgesetzten die Drecksarbeit verrichten muss. Da macht es auch nicht besser, dass der Gute wohl nicht in Ketten auf die Insel verbracht, sondern irgendwie angespült wurde. Den Jim wollten einige allen Ernstes auch schon verbieten! Dabei ist die Figur des Jim Knopf doch ein absoluter Sympathieträger, an Pfiffigkeit/Klugheit/Geschicklichkeit allen überlegen. Wenn man schon alles kategorisieren/bewerten muss, dann würde ich die Figur Jim Knopf als ein antirassistisches Statement seines literarischen Schöpfers deuten, was auch nicht bescheuerter wäre als die Rassismusdeutung. Ich fand die Sendung gestern übrigens gut. Waren viele kluge Gedanken dabei, wie ich finde, von jedem der Diskutantinnen. Und ich habe lange nicht mehr beim Fernsehen so viel Spaß gehabt. Wie war das in Berlin? "Einwohnende mit internationaler Geschichte"? Das mit dem *Innen lehne ich i.Ü. entschieden ab! Wie kann die weibliche Form, zudem durch eine deutlich vernehmbare Sprechpause betont, einfach an die männliche angehängt werden? Das ist ja sowas von diskriminierend! Um dem zu begegnen, habe ich mir schon vor Jahren im Schrift - und Sprechverkehr einfach wie selbstverständlich die weibliche Form angewöhnt, bei mir gibt es nur Freundinnen und Kolleginnen, Pädagoginnen und Lehrerinnen. Ist selbst in offiziellen Schreiben noch nie beanstandet worden! Wahrscheinlich traut sich keiner! Was ist bzw. wäre eigentlich das männliche Pendant zur Feminisitin? Maskulist? Maskulinist? Warum gibt's das nicht? Ich wär' sofort dabei!

      Maskulinistische Grüße aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Wer wird neuer Trainer?" geschrieben. 04.10.2020

      Pawlak, Schmid, Ruthenbeck - glaubt wirklich jemand, dass die es schlechter gemacht hätten als Anfang, Lorzer und Gisdol?

Empfänger
Westerwald-Jupp
Betreff:


Text:
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