[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
Smileys
[lol]
kugelnlachen
fc-schal
thumbsup
kotzen
ostern
naughty
schuetteln
teuflisch
kopfwand
prost
frech
Facepalm1
love
motzen
tanzen
angst
personen
baden
laber
grins
Grinsemann
schlaf
gefahr
[phrase]
[eek]
tounge
respektieren
fiedeln
rofl
klatschen
cool
weihnachten
stars
winken
ironie
kuss
klatsch
schwitzen
rolleyes
crying
smile
wink
tongue
poldi
illse
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Westerwald-Jupp
Beiträge: 413 | Punkte: 400 | Zuletzt Online: 25.02.2020
Homepage
Registriert am:
07.06.2016
Geschlecht
keine Angabe
    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Big-Schitty-Club - Effzeh - Aftermatch" geschrieben. 23.02.2020

      Na na na.... warum gleich so aggressiv? Die Einzeiler sollten doch froh sein, dass es hier (noch) Menschen gibt, die mit Sprache umzugehen wissen! Vielleicht sollten sich alle, die sich hier an Ron reiben, mal fragen, warum sie eigentlich derart überzogen, ja feindselig, reagieren? Ich biete denjenigen, die der Selbstreflexion fähig sind, mal eine andere Perspektive an. Könnte es sein, dass ihr das ablehnt, was euch fehlt? Es ist häufig so, dass das was wir am meisten ablehnen, eigentlich unser persönliches Entwicklungsziel darstellt!

      Ach ja.. Grazie mille, Jokero, für deinen fetten Emopost, den ich an diesem trüben windigen Sonntagvormittag sehr genossen habe! Ich hab dich gestern so was von beneidet!

      Liebe Grüße aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Die Arbeit des neuen FC-Vorstandes: Fluch oder Segen?" geschrieben. 28.12.2019

      Kinder wollen alles haben, ohne die Konsequenzen/ den Preis zu bedenken... Red Bull Leipzig als "professionelles" Vorbild .. , na ja wenn man alles dem "Erfolg" opfert, der FC ist noch anders, aber kann ja noch werden.... viel Spaß in der neuen schönen Fußballwelt! Kopfschüttelsmiley

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Die Arbeit des neuen FC-Vorstandes: Fluch oder Segen?" geschrieben. 15.12.2019

      Ja, ja, die Demokratie. Ist doch toll, wenn man Feindbilder pflegen kann. Und warum es ein Armutszeugnis für den Vorstand ist, wenn eine geborene Führungskraft nach einer Abstimmungsniederlage seinen Narzissmus nicht kontrollieren kann und hinschmeßt, erschließt sich mir auch nicht. Ist das nicht eher sein Problem als das der übrigen? Und war nicht auch die Mehrheit hier gegen Heldt/Gisdol? Auch bezeichnend für die ähm.. "wechselhafte" Forumsargumentation, dass Heldt auch deswegen mehrheitlich abqualifiziert wurde, weil er ein Ex-FC'ler ist, was ja a priori ein Ausschlusskriterium darstellt (es sei denn, man heißt Lukas Podolski) und jetzt doch von gar nicht mal wenigen für sein offensichtliches emotionales Engagement gefeiert wird. Der Mann scheint sich doch tatsächlich - anders als der gefeierte Blender Veh (ebenfalls ein bedauernswertes Opfer der Vereinsdemokratie) - mit dem FC zu identifizieren. Und selbst die F-Lösung (oder war es G?) Gisdol, der nachgewiesenermaßen bereits 2 Vereine in ziemlich aussichtslos erscheinenden Situationen übernommen und deren Abstieg (mit) verhindert hat, vermag uns positiv zu überraschen. Was doch ein einziges Fußballspiel zu bewirken vermag! Aber es ist gut so! Wir brauchen nämlich im dauerhaft verbleibenden Abstiegskampf Zuversicht, Wille, von mir aus Trotz, ein wenig Euphorie, wenn wir das Ziel Nichtabstieg erreichen wollen und nicht diese elende Verzagtheit und Resignation der letzten Wochen, die zwar durch die Leistungen auf dem Platz, nicht aber durch die reale Tabellensituation gerechtfertigt schien. Wir Fans führen immer das "FC-typische" als Grund für die unstete Entwicklung an, meinen damit aber immer "die anderen", die in welcher Funktion auch immer, Verantwortung für den Verein tragen. Uns selbst meinen wir nicht. Mannschaft und sportlich Verantwortliche haben gestern Leidenschaft gezeigt, die unabdingbar ist für wie auch immer definierten "Erfolg". Das ist es auch, was ich von ihnen erwarte, was dann dabei rauskommt, werden wir sehen. Tun wir es ihnen nach!

      Schöne Sonntagsgürße aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Ist Markus Gisdol der erhoffte FC-Retter oder der nächste Totengräber?" geschrieben. 14.12.2019

      Ich seh das eher wie Markus Höhner. Es wird nicht gelingen, die Abwehr so dicht zu kriegen, dass am Ende was Zählbares rauskommt, zumal noch ständige individuelle Fehler dazukommen. Und für ein 0:1 kann man sich nichts kaufen. Die Abwehr war schon in der 2.Liga alles andere als dicht und der Sturm hat's rausreißen müssen. Daher glaube ich muss auch geschaut werden, dass die - da waren sich doch auch hier fast alle einig - auch nach Erstligamaßstäben vorhandene zumindest durchschnittliche Qualität der 3 Stürmer wieder zur Geltung kommen kann. Das schafft man nicht, in dem man jede Woche einen anderen Stürmer bringt. Cordoba würde - schon wegen seines Einsatzes und seiner "Körperlichkeit" bei mir immer spielen und dass man den mit großem Bohei und unter einem finanziellen Kraftakt zurückgeholten Modeste auf die Bank setzt, halte ich auch nicht für zielführend. Der kann sich von mir aus die 90 Minuten mit Terodde bei beiderseits höchstem Einsatz teilen. klar brauchen die Stürmer auch Zuspiele. Wie das am besten gelingt, ist Aufgabe des Trainerstabs.

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Ist Markus Gisdol der erhoffte FC-Retter oder der nächste Totengräber?" geschrieben. 14.12.2019

      1. Wen soll er denn "rausschmeißen"?
      2. Welcher Trainer würde es in dieser Situation besser/anders machen?
      3: FC-Lev 1:5 - dieses Spiel kann man aber höchsten in Puncto Einsatzwillen zum Maßstab nehmen - spielerisch ist da mehr als ein Klassenunterschied und alles andere als eine hohe Niederlage wäre wirklich eine Überraschung.

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Ist Markus Gisdol der erhoffte FC-Retter oder der nächste Totengräber?" geschrieben. 14.12.2019

      Vielleicht ist "Rauswurf" auch nur eine Wortschöpfung der Lokalpresse für Nichtberücksichtigung?

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "FC vs. Leverkusen - early Klatsche" geschrieben. 11.12.2019

      Zitat von Ron Dorfer im Beitrag #98
      Vielen Dank an die User, die mir zu verstehen geben, dass meine „Romane“ nicht auf totale Ablehnung stoßen. Wie jedem anderen tut es mir gut, ab und an, Bestätigung für das eigene Tun zu erhalten.

      Bei den Kritikern handelt es sich, erfahrungsgemäß, um eine kleinere Gruppe von Usern, die sich alternierend befleißigen, Kritik, an der Länge meiner Texte, zu postulieren. Mit ihrem Fleiß erwecken sie, auf den ersten Blick, den Eindruck, sie vertreten die Mehrheitsmeinung. Jedenfalls glauben das einige von Ihnen. Meist ist da kein Mehrwert, heute schon. Den der Begriff „Remittenden“ war mir neu.

      Da die Kritik aber nie inhaltlich begründet ist, gibt es ja nur drei denkbare Varianten: a) sie lesen den Text, sind inhaltlich einverstanden aber Übergebühr erschöpft b) sie lesen den Text nicht, weil es sie Übergebühr erschöpfen würde c) sie lesen den Text nicht, weil sie wissen, dass der Text nicht ihrer Meinung entspricht.

      Sollte ich eine Varianten nicht bedacht haben, werden wir es sicherlich in Bälde erfahren.

      Dieses Forum ist ein Sammelbecken verschiedenster Charaktere. Sobald jemand seine Meinung oder Ansichten veröffentlicht, muss sie/er mit Kritik rechnen. Manche sind hier am Austausch verschiedener Argumente interessiert, andere suchen Brüder/Schwestern im Geiste, das wohlige Gemeinschaftsgefühl, mit seinen Emotionen nicht allein zu sein. Einige beschränken sich auf Mitlesen, manche sind nur temporär andere kontinuierlich aktiv. Ist alles in Ordnung, solange es nicht zu persönlich wird. In diesem speziellen Fall, war da nichts unter der Gürtellinie.

      Mit sportlichen Grüßen
      Ron





      Sieh's doch mal so Ron: Diese oft recht rüde Ablehnung (der Länge) deiner Beiträge kann man unter psychologischen Aspekten auch dahingehend deuten, dass sie einem unbewussten Minderheitsgefühl (des rüde Ablehnenden) entspringen (welchem auch immer) das man (ebenfalls unbewusst) durch eben solche Ablehnung zu kompensieren sucht. Einfacher ausgedrückt: Man lehnt und wertet das ab, was man selbst nicht hat oder kann. Das machen wir i.Ü. alle, mehr oder weniger, je nach Persönlichkeitsstruktur und Ausgeglichenheit/Stabilität. Aus dieser Perspektive betrachtet kann das was wir ablehnen, sogar unser persönliches Entwicklungsziel sein. Manchmal ist dieser Schutzmechanismus auch nützlich, kann einem "sozialeren" Miteinander dienen, wenn man bspw. "egoistisches" oder "rücksichtsloses" Verhalten ablehnt, obwohl man sich insgeheim "wünscht", auch mehr von diesen Eigenschaften zu besitzen, weil sie im täglichen Wettbewerb um materielle Werte und Status im real existierenden Kapitalismus von Vorteil sind. Manche Menschen (die der Selbstreflexion fähig sind) vermögen das zu erkennen und leiden hoffentlich nicht darunter, andere (und die stellen die übergroße Mehrheit der Mitmenschen dar) eben nicht. Das sind dann in der Regel die "Gesunden", die sich selbst und ihre jeweilige Sicht auf die Dinge als "wahr" und "richtig" ansehen und frei von Zweifeln ihr Leben fristen, ohne sich je nach ein wenig mehr Erkenntnis zu sehnen. Glückliche Menschen halt, die sich- anders als Zweifler - trefflich für Führungspositionen in Politik und Wirtschaft eignen. Selbst als krankhaft definierter übersteigerter Narzissmus muss in diesen Zeiten nicht mehr hinderlich sein. Vielleicht wünschst sogar du dir manchmal insgeheim, kürzer, sprachlich stilloser, undifferenzierter und sinnfreier schreiben zu können. So betrachtet kann man Ablehnung auch als verqueres Lob deuten! Also: Weiter so! Wem's zu lang oder zu sprachlich anspruchsvoll ist, muss es ja nicht lesen und findet in diesem Forum reichlich Alternativen!

      Gruß aus dem Westerwald! Ach, ich häng auch mal nen Spruch an: "Vertraue denen, die Fragen stellen, misstraue denen, die Antworten haben" (Willy Brandt)

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Herzlichen Glückwunsch, Hennes Weisweiler!" geschrieben. 05.12.2019

      Ich habe ihn auch mal persönlich kennen lernen dürfen auf dem gemeinsamen Rückflug vom UEFA-Cup-spiel bei den Queens Park Rangers Ende der Siebziger, als er uns auf seine "charmante" Art aufforderte, doch die vorderen Reihen im Flieger für die Mannschaft freizumachen. Schon damals konnte der FC Spiele grandios verkacken, so auch dieses mit 0:3 und so war die Stimmung an Bord entsprechend. Damals passten noch Mannschaft und komplette Gefolgschaft in einen LTU-Flieger. International zu spielen war der Regelfall, also nix Besonderes. Knapp 40 Jahre später kam es dann zum "March on Emirates" mit 20.000 kölschen Fans. Es war früher nicht alles besser....

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Herzlichen Glückwunsch, Hennes Weisweiler!" geschrieben. 05.12.2019

      Zitat von trotzdemfan im Beitrag #2
      Auch wenn die Zeiten damals ganz andere waren. Ein Typ wie er würde unseren "Stars" mal so richtig Beine machen. Leider hat sich eben auch der Fussball unserer neoliberalisierten und globalisierten Welt geopfert.

      So sind heutzutage nirgendwo mehr, und erst recht nicht im zum reinen milliardenschweren Showbusiness verkommenen Fussball, wahre Charakterköpfe und Querdenker gefragt. Leute, die eine Weisweilerära mit geprägt haben, wie Netzer oder Overath, würden ob ihrer Charaktere in der heutigen Zeit, in der nur noch oberflächlicher, meinungsloser Mainstream Gewicht hat, keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

      Ich für meinen Teil bin froh, das Double wenigstens live am Radio erlebt zu haben, in einer Zeit als ein Wort noch etwas zählte, Arbeiter und Angestellte noch keine menschlichen Ressourcen waren und der Mensch auch als solcher akzeptiert wurde, wenn er kein Aktionär war. Mein Wikipedia waren Bibliotheken und mein social Media der Verein, die Jugendgruppe oder die Clique. Meine Freunde waren noch aus echtem Fleisch und Blut und wenn mich einer geliked hat, tranken wir ein Bier. Im anderen Fall gabs eins auf die Mütze. Immer ehrlich und mit offenem Visier. Meistens saß man nacher eben mit blauen Augen beim Bier.

      Ach ja, die guten alten Zeiten..... Ein virtueller Geburtstagsgruß von mir an den Hennes. Er war der letzte, mit dem der FC wirliche Erfolge feiern durfte. Nur eines lieber Hennes, war völlig überflüssig. Die Fohlen hättest Du gerne auf den Dorfäckern um Mönchengladbach stehen lassen können.







      Schööön! Danke!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Frag Greta" geschrieben. 01.12.2019

      Zitat von derpapa im Beitrag #104
      Dann schlagt halt den alten, weißen Männer die Fresse ein.

      Nachtrag: Entschuldigung WWJ, ich übertrieb.


      Alles gut, Papa! Ich bin ja selbst ein alter weißer Mann, sogar irgendwie priviligiert, und ich projeziere ja auch, nur eben nicht auf Greta. Jede(r) hat so seine Greta! Wenn man das mal hinterfragt, dann kommt man zu echt interessanten Einsichten, die einen auch weiterbringen. Ein Mentor von mir hat mal gesagt: Das was wir bei anderen am meisten ablehnen, ist unser persönliches Entwicklungsziel. Und was soll ich sagen: Wenn man das nicht absolut versteht, dann ist, glaube ich, da was Wahres dran!

      Einen ehrlich wertschätzenden Gruß von einem alten weißen Mann aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Frag Greta" geschrieben. 01.12.2019

      Tja, wobei es auch von Interesse sein könnte, warum dieses mutige Mädchen als Projektionsfläche für die (alten) weißen Männer herhalten muss.Ich glaube ja, das hat mit dem Weltklima gar nicht so viel zu tun.

      Klimaneutrale Grüße aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Die Arbeit des neuen FC-Vorstandes: Fluch oder Segen?" geschrieben. 20.11.2019

      Papa, das versteh ich allzu gut. Ich habe in dieser Saison Fortschritte in Sachen "Entemotionalisierung" gemacht und die letzten Ergebnisse mit relativer Gleichgültigkeit zur Kenntnis genommen. Das ist viel schlimmer als sich aufzuregen, aber ich habe keinen Bock mehr, mir nahezu jedes WE versauen zu lassen. Hier nicht mehr zu schreiben, ist Teil der Therapie. Wenn ich jetzt doch noch mal meinen Senf dazugebe, dann einfach deswegen, weil ich es nicht in Ordnung finde, das ganze Dilemma am Trainer "Beierlooser", dem neuen Vorstand, den Gremien festzumachen. Wer eine andere Satzung will, kann ja dafür werben und für die nächste MGV einen Antrag einbringen. Diese Satzung ist ja nicht durch Putsch installiert worden, sondern war das Ergebnis einer ordentlichen Wahl, ist legitimiert durch die große Mehrheit der auf der seinerzeitigen MGV anwesenden Mitglieder. Mitglieder die nicht vergessen hatten, wie der Verein vom Sonnenkönig und seinem Gefolge an den Abgrund geführt und mit voller Absicht gespalten worden ist. Und Europa haben wir i.Ü. mit der gleichen Satzung und den gleichen Gremien erreicht. Wir hatten aber, anders als heute, ein kompaktes funktionierendes Mannschaftsgefüge, das nicht schön, aber effektiv performt hat. Es stimmte einfach, Mannschaft und Trainer passten zusammen, bis zum bitteren Ende, trotz desaströser Ergebnisse. Nach meinem Eindruck ist genau diese Stärke der Kompaktheit/Geschlossenheit unter Veh verloren gegangen. Er hat Trainer mit einer anderen, offensiveren Spielidee verpflichtet, die aber dann gleich in beiden Fällen nicht zum Kader passten. Den Versuch würde ich ihm noch nicht mal vorwerfen, denn bis auf wenige Ausnahmen haben wir uns doch alle nach den größtenteils erfolgreichen, aber spielerisch eher biederen Stögerjahren nach "proaktivem" offensiveren Fußball gesehnt. Die reale Entwicklung zeigt mir einfach, dass auch der Vollprofi Veh sich letztlich geirrt hat in seiner Einschätzung entweder was die von ihm verpflichteten Trainer oder die von ihm zusammengestellte Mannschaft angeht. Das kann passieren, aber das dann ausgerechnet Veh, der hier letztlich viel Geld unter die Leute gebracht, teilweise schwer nachvollziehbare Vertragsentscheidungen zu verantworten und den FC eben sportlich nicht gut aufgestellt hat, eigentlich bis zu seiner Demission hier kaum mal Hauptadressat von Kritik war, ist für mich schwer nachzuvollziehen. Wenn jener GF Sport bei dem Ergebnis seiner Arbeit dann auch noch als das Opfer der unfähigen Vereinsgremien dargestellt wird, dann wähne ich mich im falschen Film. Und dass ein Trainer schon durch ist, bevor er auch nur ein Training geleitet hat, ist aus meiner Sicht auch für ein argumentativ eher grobschlächtiges Fußballforum zu viel des Schlechten. Schon der Umgang mit Beierlorzer (der wegen einer anderen Spielidee geholt wurde und nicht um hinten dicht zu machen) war aus meiner Sicht nicht in Ordnung und wenn jetzt hier allen Ernstes beklagt wird, dass schon wieder ein Trainer verpflichtet wurde, der eher für aktiven, offensiven Fußball steht, dann zeugt dies im besten Falle von Vergesslichkeit, denn den defensiv ausgerichteten Fußball wollten noch vor kurzem die meisten hier hinter sich lassen. Auch der Großteil der Fans orientiert sich offensichtlich ausschließlich am Ergebnis, was perspektivisch eine Weiterentwicklung verhindert. Der Wechsel einer Spielidee garantiert eben nur dann (mehr) Erfolg, wenn viele Dinge passen, v.a. die Spielidee zur Mannschaft, was eben bei uns nicht der Fall war, was wiederum Ergebnis von Fehleinschätzungen mehrerer verantwortlicher Personen war, wobei ich auch wieder bei Veh bin. Gisdol und Heldt können mal gar nix für die Situation und den verständlichen Fan-Frust. Du hast ja selber neulich mal gefragt, was uns eigentlich die ganzen Trainerwechsel gebracht haben. So ist das! Die Verpflichtung von Beierlorzer macht aus meiner Sicht in der Rückschau überhaupt keinen Sinn. Wenn es - zudem direkt nach dem Wiederaufstieg - nicht um spielerische Weiterentwicklung (was zwangsläufig experimentellen Charakter hat und mit Risiken verbunden ist), sondern nur um Ergebnis ging, hätte man niemals einen jungen, unerfahrenen Trainer verpflichten dürfen, sondern einen BL-erfahrenen. Einen Beierlorzer zu verpflichten und ihn dann nach 9? Spieltagen wieder zu entlassen, wirkt auf mich (warum eigentlich nur auf mich?) lächerlich und zeugt nicht von Fachwissen, sondern vielmehr von krassen Fehleinschätzungen von Trainer und/oder Mannschaft durch den GF Sport, sprich einer schlechten Managerleistung. Unseren beiden Neuen wünsche ich, allen Unkenrufen zum Trotz, ein besseres Händchen und auch das nötige Quentchen Glück!

      Gruß aus dem Westerwald!

    • Westerwald-Jupp hat einen neuen Beitrag "Die Arbeit des neuen FC-Vorstandes: Fluch oder Segen?" geschrieben. 20.11.2019

      Danke Ewert für diesen Beitrag und die vorigen zum Thema! Die in diesem Forum überwiegend kommunizierte Darstellung, der unfähige Vorstand und unsere demokratische Satzung, die uns angeblich eine unüberschaubare Zahl unkontrollierbarer Gremien beschert hat, sei das Grundübel und an unserer Situation Schuld, erscheint mir als billige Polemik und geeignetes Betätigungsfeld zur Bestätigung einmal gefasster Vorurteile. Dabei wird schlichtweg ignoriert, dass gerade die Erfahrungen aus der Overath-Ära doch die abstimmenden Mitglieder bewogen haben, uns eine solche Satzung zu geben. Vorher gab es ja die nunmehr wieder hier vielfach geforderten einfachen Entscheidungswege und die Entscheidungen wurden doch von Personen mit angeblichem Fußballsachverstand getroffen. Das Ergebnis ist bekannt, die hochqualifizierten Fußballkenner haben den Verein in die schlimmste Krise seiner Geschichte und beinahe in den Abgrund geführt. Aber man muss gar nicht so weit zurückgehen, um mit etwas gutem Willen und intellektueller Redlichkeit Zweifel an dieser einseitigen Argumentation, die Vorstand und Gremienvielfalt als die Wurzel allen Übels darstellen, zu begründen. Du hat ja, auch dafür sei dir gedankt, auch schon Klartext zu dem einzigen, selbst ernannten, "Nichtamateur" in der Vereinsführung, dem nunmehr auch dahingeschiedenen GF Sport, geschrieben. Glaubt man dem Forums-Mainstream, so hätte man diesen Experten nur noch mehr machen, entscheiden lassen sollen und ist dieser an der Front der "Vollamateure" in den vielen Gremien (vornehmlich natürlich des Mitgliederrats) verzweifelt. Ausgerechnet! Ich meine, wenn ich mir das Ergebnis anschaue, dass man diesem Herrn, dem der FC am Arsch vorbei geht, viel zu viele Freiheiten eingeräumt hat. Er hat doch mit für unsere Verhältnisse viel Geld diesen, bislang weder spielerisch noch mental konkurrenzfähigen, Kader zusammengestellt oder war das auch der MGR? Diese Mannschaft ist für mich hauptverantwortlich für die Situation, nicht die Gremien und auch nicht Beierlorzer, den ich für einen guten Trainer halte. Ich glaube, das kann was werden in Mainz.

      Nun also Heldt und Gisdol. Wie du schon schrobst, unter den gegebenen Voraussetzungen nicht die schlechteste Wahl oder wo sind die sich aufdrängenden Alternativen? Im Gegensatz zu vielen hier sehe ich i.Ü. auch ein "kölsches Herz", eine emotionale Verbindung und Identifikation mit dem FC nicht als Nachteil an. Auch der Karneval und ein in welcher Liga auch immer ausverkauftes Stadion ist für mich a priori kein Wettbewerbsnachteil. Aus gegebenen Anlass checkse ich mal ein wenig: Mit guten Leuten funktioniert jedes System und mit guten Leuten wären die Wucht und die Besonderheiten unserer Fankultur sogar ein richtiges Pfund, da bin ich mir sicher. Mit der Verpflichtung von Gisdol hat für mich nicht, wie hier allenthalben zu lesen war, der FC seinen Tiefpunkt erreicht, sondern eher die Qualität des Gros der Beiträge hier. Der Mann hat noch nicht ein Training geleitet, da wird er hier schon mehrheitlich niedergemacht. Unmöglich! Wir werden das nächste Spiel wahrscheinlich zwischen 0: 2 und 0:5 verlieren. Das darf aber kein Maßstab sein. Danach gilt es, dann muss die Mannschaft endlich liefern, zumindest eine für den Abstiegskampf passende Mentalität entwickeln. Wenn Gisdol das schafft, hat er meine Sympathie. Ab Augsburg beginnt Abstiegskampf, dann müssen sich die Reihen schließen und die Mannschaft muss - wenn sie denn die richtige Einstellung zeigt - bedingungslos unterstützt werden. Wer hingegen nur darauf wartet, seine Vorurteile bestätigt zu sehen und seine "Skepsis" im RES auszuleben, der sollte besser daheim bleiben. Wenn wir den Abstieg wirklich verhindern wollen, müssen wir zusammenstehen und nicht noch weiter lamentieren, dass wir "nur" Gisdol bekommen haben. Warum sollte der für den HSV und Hoffe gut genug sein, aber für uns nicht?

      Gruß aus dem Westerwald!

Empfänger
Westerwald-Jupp
Betreff:


Text:
{[userbook_noactive]}


Xobor Ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz