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Ron Dorfer
Beiträge: 3239 | Punkte: 2247 | Zuletzt Online: 06.04.2020
Name
Ron Dorfer
Geburtsdatum
5. Juli 1971
Homepage
Registriert am:
28.06.2017
Geschlecht
männlich
    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. Gestern

      FC-Profi im Interview
      EIN ANRUF BEI: ELVIS REXHBECAJ

      Auch die Spieler des 1. FC Köln verbringen momentan große Teile ihres Alltags zu Hause. Elvis Rexhbecaj berichtet, wie es bei ihm so läuft. Ein Gespräch über Home Training, Putzen und die Folgen der Corona-Krise.
      Hallo Elvis, wobei stören wir dich?

      Ich schaue gerade Serien, was soll ich denn machen? Orphan Black habe ich jetzt fast komplett durch, das ist sehr gut. Und jetzt fange ich mit der neuen Staffel von Haus des Geldes an. Darauf habe ich schon lange gewartet. Das werde ich durchsuchten.

      Zur Überbrückung, bis die nächste Folge von 24/7 FC kommt?

      Genau (lacht). Nach meinem Wechsel zum FC habe ich alle Folgen davon an einem Abend durchgebrettert, ohne Pause, bis ein Uhr nachts.

      Wie sah dein bisheriger Tag aus?

      Vorhin war ich laufen, habe schön meinen Laufplan absolviert. Danach ging’s auf die Terrasse zum Krafttraining. Davor habe ich gefrühstückt. Mehr ist nicht passiert. Mehr kann man ja aber auch nicht machen. Außer noch einkaufen und Essen kochen. Und putzen.

      Die Putzfrau kommt ja momentan auch nicht.

      Putzfrau? Ich habe keine Putzfrau. Das kann man selber machen. Hat Mama mir alles beigebracht.

      Und wie klappt das bei dir mit dem Trainieren zu Hause? Ganz gut oder kriegst du durch das viele Zu-Hause-Sitzen langsam einen Bauchansatz?

      (lacht) Ich darf keinen Bauchansatz kriegen! Unser Athletiktrainer hat einen guten Job gemacht, er hat uns ein hartes Programm zusammengestellt. Was muss, das muss. Und ich habe Glück: Mein Bruder ist vorübergehend bei mir eingezogen. Bis zu meinem Wechsel zum FC haben wir noch gemeinsam bei meinen Eltern gewohnt, in einem Zimmer. Er macht gerade eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker, aber die ist gerade auch unterbrochen und deshalb ist er jetzt da. Er macht die ganzen Läufe und das Krafttraining mit. Das ist besser, als es alleine durchziehen zu müssen.

      Was beinhaltet euer Programm denn zum Beispiel?

      Heute war ein Wendelauf auf dem Plan. In Intervallen. Zwölf Sekunden Belastung, zwölf Sekunden Pause. 15 Wiederholungen, drei Sätze. Morgen stehen Maximal-Läufe auf dem Programm. 20 Sekunden höchstes Tempo, dann zehn Sekunden Pause. Das dann zehnmal pro Satz. Mit Warmlaufen und Auslaufen ist man 50 Minuten beschäftigt. Und danach geht’s wie gesagt auf die Terrasse zum Krafttraining. Training für den Oberkörper und Unterkörper, immer abwechselnd. Wir haben Hanteln, Medizinbälle, Kettlebells und all so Zeugs mit nach Hause bekommen. Dazu kommt noch Mobilitätstraining, da ist man gut beschäftigt.

      Bei dem ganzen Training fehlt aber was: der Ball.

      Oh ja, die erste Woche fand ich das Athletikprogramm noch okay, ab der zweiten Woche hat es aber keinen Spaß mehr gemacht. Deshalb freue ich mich, dass wir nächste Woche wieder am Geißbockheim trainieren. Auch wenn es nur kleine Gruppen sind: Wenn du mit Ball trainierst, macht es viel mehr Spaß.

      Wie lange hast du keinen Fußball mehr berührt?

      Puh, wann war das Spiel gegen Gladbach? Vor mehr als drei Wochen, oder? Kurz danach wurde ja dann auch das Training abgesagt und alle mussten nach Hause. Seitdem.

      Hast du in deinem Leben schon mal so lange nicht gekickt?

      Nee, nie, nicht, seitdem ich denken kann. Selbst in der Sommer- oder Winterpause gehst du ja zwischendurch mal mit deinen Freunden kicken. Aber das kann man ja jetzt auch nicht mehr machen. Ich gehe jetzt auch nicht mit meinem Bruder im Park kicken, weil das ja nur Leute animieren würde, dazuzukommen. Obwohl es auch in den Parks deutlich leerer geworden ist. Vor ein paar Wochen war es bei schönem Wetter noch rappelvoll, aber jetzt chillt und grillt zum Glück niemand mehr.

      Befasst du dich mit dem Corona-Virus und seinen Auswirkungen oder versuchst du, dich nicht zu viel damit zu konfrontieren?

      Ich schaue immer morgens Nachrichtensendungen, um mich zu informieren, was über Nacht passiert ist, was am Tag noch passiert, wie die aktuellen Zahlen sind. Und ich schaue mir die Pressekonferenzen vom Robert-Koch-Institut und der Bundesregierung an. Ich beschäftige mich aber nicht von morgens bis abends mit dem Thema Corona. Da wird man ja verrückt.

      Machst du dir Sorgen?

      Klar, zum Beispiel um meine Eltern. Die sind 55 und 49, also noch nicht im Alter der Risikogruppen. Aber man liest ja auch von jüngeren Leuten, dass die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen kann. Selbst ohne Vorerkrankungen. Und das Thema betrifft ja nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Wirtschaft. Ich wohne in der Kölner Innenstadt und war immer beeindruckt, wieviel hier los ist. Und jetzt ist es eine Geisterstadt. Die Geschäfte haben zu, die Hotels, die kleinen Betriebe. Mir als Fußballer geht es gut, ich brauche keine Existenzängste zu haben, auch wenn ich noch nicht so lange Profi bin. Aber was machen die Leute, die sich von Monat zu Monat hangeln müssen? Was macht jemand, der gerade seinen Laden eröffnet hat und jetzt vor dem Nichts steht? Das tut mir schon leid. Viele Freunde von mir sind in Kurzarbeit geschickt worden. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir das Thema Corona so schnell es geht in den Griff kriegen und sich die Lage bald wieder normalisiert. Nicht nur im Fußball, sondern grundsätzlich.


      05.04.2020Profiserstellt von Simon Pröber
      https://fc.de/fc-info/news/detailseite/d...lvis-rexhbecaj/

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Fußball im Corona-Zeitalter - Neuordnung, Pleite oder alles wie bisher? " geschrieben. Gestern

      Zitat von Quogeorge im Beitrag #116
      Ich habe hier jetzt nicht mehr viel gelesen , denn Corona geht mir mittlerweile ziemlich auf den Sack und ich habe auch keinen Bock mehr auf Nachrichten .
      Die wollen jetzt die Saison ohne Zuschauer zu Ende spielen ? Das kann doch überhaupt nicht klappen oder sehe ich das falsch ?
      Wenn auch nur ein Spieler krank wird , dann ist doch sowieso wieder Feierabend ?



      Wo ein Wille, da ein Weg. Sobald sogenannte Schnelltests verfügbar sind, scheint es mir verschiedene Optionen zu geben, wie die Saison zu Ende gespielt werden kann. Natürlich nicht so, wie wir das seit Jahren gewöhnt sind. Beispielsweise könnte sich der notwendige Staff der Vereine testen lassen, ob sie bereits mit Covid-19 durch sind. All diejenigen, die ohne Symptome erkrankt waren, gelten als immunisiert. Wie viele Menschen es davon in Deutschland gibt, wissen wir derzeit nicht.
      Diejenigen, die noch nicht infiziert wurden, werden weiter täglich getestet und befinden sich mit dem gesamten Mitarbeitern in einer "Gruppen-Quarantäne". Dann braucht es nur noch 36 mal Malente und einen Hotspot für Schiedsrichter.

      Sollte trotz aller Maßnahmen ein Spieler erkranken, wird dies durch die Schnelltests relativ zeitnah erkannt und derjenige kann von der "Gruppen- in Einzel-Quarantäne" geschickt werden. Vorher klärst du als Vereinsverantwortlicher alle über eventuelle Restrisiken auf und lässt dir schriftlich versichern, dass sich jeder gut genug aufgeklärt fühlt und trotzdem unter diesen Umständen auflaufen will. Dabei hilft, dass ein Ende in Sicht ist und dass im Zweifel auch im Rest der Gesellschaft andere Maßnahmen angewendet werden, als aktuell.

      Zum Thema, Kante genäht und verdiente Insolvenz. Ehrlich gesagt, finde ich es ein wenig viel verlangt, von Vereinsvertretern das geläufige System aufzubrechen. Einzelunternehmer leben häufig auch von der Hand in den Mund, ihre Geschäftsmodelle fußen ebenfalls auf dem vorhandenen System. So ticken Unternehmer in der Regel, sie schauen, wie sie das vorhandene Gesellschaftssystem für sich nutzen können. Manchmal läuft das sogar gegen die Interessen der Gesellschaft. Ich finde z.B. gut, dass sich Airbnb mit seinem Geschäftsmodell schwerer tuen wird, als bisher. Dann können sich auch wieder "normale" Leute Wohnung in den Innenstädten leisten. In Prag werden solche Wohnungen jetzt zu Hauf auf den normalen Wohnungsmarkt geworfen, weil den Airbnb-Vermietern finanziell die Luft ausgeht.

      Die Bundesliga bzw. die Profivereine müssten ein System aufstellen, dass eben besser für solche Ausnahmeerscheinungen aufgestellt ist. Das gilt aber auch für uns alle, denn wir sollten uns fragen, wie sollte beispielsweise unser Gesundheitssystem ausschauen. Der bisherige "ökonomisch geprägte" Weg, scheint wenig tauglich, in Zeiten wie diesen. Wie wollen wir unser Militär ausstatten und wie mit ihm umgehen. Richtig wertschätzend stehen wir der Bundeswehr nicht gegenüber, oder?

      Corona ist anstrengend und nervig. Ganz sicher wird es aber nicht die letzte Pandemie gewesen sein. Wie die nächste verläuft, wird ganz entscheidend davon abhängen, welche Lehren wir aus dieser Katastrophe ziehen. Es gäbe da so einiges zu ändern, wenn man mich fragt. Diese Fragen vernünftig zu beantworten, wird noch anstrengender und nerviger.

      Bleibt möglichst gesund

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 01.04.2020

      Zitat von Joker im Beitrag #2829
      Die Chinesen haben von vorgestern auf gestern einen (in Zahlen: 1) Covid-Toten gemeldet und von gestern auf heute, Stand 14:15 Uhr, sieben.

      Irgendwie komme ich mir verarscht vor.


      Das darfst du auch. Wie in jedem diktatorischem System sind alle Zahlen politisch. Bloß scheint die Oberste chinesische Heeresleitung noch nicht so richtig verstanden haben, dass es in den USA eine große Community gibt, die aus der Stadt Wuhan und der Region Hubei stammt. Die pflegen Kontakte, die nicht staatlich überwacht werden können. Deren Eindrücke widersprechen der offiziellen Darstellung massiv. Auch die Experten der JHU trauen diesen Zahlen nicht, um es nett auszudrücken.

      China gefällt sich gerade in der Rolle des Retters und sendet medienwirksam Flugzeuge mit Hilfskräften und Ausrüstung in jedes Land, welches verzweifelt genug ist. Schließlich gilt der Kampf als gewonnen, dank der großartigen Führung Chinas und ihres gesandten Führer des Volkes. Falls das Virus einen Weg zurückfindet, sind die Schuldigen bereits identifiziert. Ausländer und aus dem Ausland einreisende/zurückkehrende Chinesen.

      Natürlich hält sich unsere Kritik am Vorgehen eines Landes, dass jedes dritte deutsche Auto kauft, in engen Grenzen. Das ist aber eine andere Geschichte.

      P.S. Welcome back

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 01.04.2020

      Lizenzierung, Geisterspiele, Task Force

      Die fünf Beschlüsse der DFL-Versammlung im Überblick


      Was hat die DFL-Mitgliederversammlung am Dienstag alles beschlossen? Ein Überblick über die fünf Punkte.

      1. Der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga wird bis zum 30. April ausgesetzt
      ..."Wir streben an, die Saison bis zum 30.6. zu beenden, das ist auch heute noch der Stand. Wir wollen so beginnen, dass das auch möglich ist", so DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Weiterhin gilt: Bis zum kommenden Sonntag sollen die Klubs auf Mannschaftstraining verzichten. ...

      2. Das Lizenzierungsverfahren wird weitreichend angepasst - u.a. gibt es vorerst keine Punktabzüge mehr bei der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
      ...Damit "sämtliche Wettbewerbs-Entscheidungen auf sportlichem Weg" erreicht werden können, verzichtet die DFL in der laufenden Saison auf den üblichen Abzug von bis zu neun Punkten, wenn ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. Im Fall einer Insolvenz in der kommenden Spielzeit würden lediglich drei Punkte abgezogen werden. ...

      3. Es werden an jedem Bundesliga-Standort Konzepte für Geisterspiele mit möglichst geringem Personalaufwand entwickelt
      ...- immer "unter Voraussetzung der rechtlichen Zulässigkeit und selbstverständlich medizinischen Vertretbarkeit". Seifert rechnet mit Geisterspielen "möglicherweise in die nächste Saison hinein, vielleicht auch bis zum Ende des Jahres".

      4. Eine neue "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" wird eingerichtet
      Sie soll ein Konzept erstellen, wie der Spiel- und Trainingsbetrieb medizinisch vertretbar fortgeführt werden kann. ...

      5. Die nächste DFL-Sitzung findet am 17. April statt
      ... Grundsätzlich gibt sich Seifert zuversichtlich: "Die Liga stand noch nie enger zusammen als in diesen Tagen." ...

      https://www.kicker.de/773148/artikel/die...g_im_ueberblick

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 31.03.2020

      Kölns Mittelfeldspieler beim "kicker meets DAZN"-Podcast

      Drexler über Gisdol: "Genau so einen Trainer haben wir gebraucht"

      Seit dem Trainerwechsel vergangenen November läuft es für den 1. FC Köln. Warum die Trennung von Achim Beierlorzer der richtige Schritt war und was unter Markus Gisdol anders läuft, erklärt Mittelfeldspieler Dominick Drexler in der neuen Folge des "kicker meets DAZN"-Podcasts.
      KMD #30 - Dominick Drexler

      https://www.kicker.de/773095/artikel/dre..._wir_gebraucht_

      In der neuen Folge des "kicker meets DAZN"-Podcasts spricht Dominick Drexler auch über seinen kuriosen Wechsel zum 1. FC Köln. Er verrät, warum es manchmal gar nicht so schlecht ist, fremdbestimmt zu sein, was Kylian Mbappé damit zu tun hat, dass er bei Social Media gar nicht mehr aktiv ist, welche Serie er momentan schaut - und wann er sich in Köln dachte: "Ok, Dome, ab jetzt vorher immer nochmal zum Frisör gehen."

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 30.03.2020

      Die Evangelikalen sind in ihrer Ausbreitung und ihrer Gefährlichkeit ähnlich gefährlich, wie Covid-19. Mindestens auf Strecke. In Brasilien sind sie auch schwer auf dem Vormarsch und Brutstätte für alles, was den globalen Verschwörungstheoretikern Freuden-Pipi in die Augen treibt. Natürlich leben die "Prediger" des Herrn auf angemessene Weise von den Spenden der Sündiger. Selbstverständlich sind die Folgsamen auserwählt und natürlich gibt es externe Gegner, die als Feinde des Herrn bekämpft gehören. Sich Christ zu nennen, ist kein Problem, obwohl bezweifelt werden darf, dass je einer dieser Menschen dem Neuen Testament viel Aufmerksamkeit gewidmet hat.

      Ähnlich wie in den USA treibt es vor allem zwei Gruppen in die Arme dieser Scientology-ähnlichen Arrangements, die bitter Armen und die zum Faschismus neigenden Nationalkonservativen. Die erste Gruppe wird toleriert und die zweite, finanzstarke Gruppe hofiert. Über den Umweg der kirchlich-religösen Autorität, verfolgen sie politisch relevante Ziele, die mit demokratischen Grundwerten nichts gemein haben. Die Wissenschaft kann dann auch schon mal als Gotteslästerung diffamiert werden. Ohne ihre aktive Zustimmung wären weder Trump noch Bolsonaro Präsidenten ihrer Länder geworden.

      Anders als bei Covid-19 besteht allerdings derzeit keinerlei Hoffnung, in Bälde ein Licht am Ende des Tunnels entdecken zu können.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 29.03.2020

      Die einen haben Angst vor dem Covid-19 und seinen Folgen, die anderen haben Angst vor einer möglichen Übertreibung der Folgen des Covid-19. Die einen versuchen gestellte Fragen seriös zu beantworten und müssen dabei eingestehen, keine abschließende und befriedigende Antwort liefern zu dürfen. Darauf reagieren andere, in dem sie auf die Schwächen von Prognosen rumreiten und bei Antworten, die ihnen nicht gefallen einfach auf andere Fragen ausweichen.

      https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...f4-19653872aa3f
      Die drei dümmsten Sätze zur Coronakrise

      Eine Kolumne von Christian Stöcker

      Es gibt im Moment fast kein anderes Gesprächsthema als das Coronavirus. Dabei prallen unterschiedliche Weltsichten, Informationsstände und Anpassungsstrategien aufeinander. Drei Sätze hört man leider besonders oft.

      1. "Das ist doch nur wie eine Grippe."
      Es ist erstaunlich, aber wahr: Auch nach Tausenden von Toten allein in Italien, nach herzzerreißenden Hilferufen dortiger Krankenhausärzte, nach Bildern von Militärlastern, die Särge abtransportieren und, aus Iran, Bildern von, Massengräbern, hört man diesen Satz immer noch regelmäßig: Covid-19 sei auch nichts wesentlich anderes als ein normales Grippevirus.
      ...Es ist das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass ein einzelner Lungenfacharzt (der pensionierte Pneumologe Wolfgang Wodarg) den globalen wissenschaftlichen Konsens nonchalant infrage stellt. Dabei verbreitet Wodarg nachweislich Unsinn: Covid-19 ist aus einer Reihe von Gründen sowohl ansteckender als auch tödlicher als eine normale Grippeepidemie.

      2. "Ich bin jung, mich betrifft das alles nicht."
      ...Wenn es Ihnen tatsächlich nur um Sie selbst geht (was an sich schon tief blicken ließe), dann werfen Sie doch mal einen kurzen Blick auf die Zahlen der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde: Demnach waren 20 Prozent der positiv auf Covid-19 getesteten Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, zwischen 20 und 44 Jahre alt, und zwei bis vier Prozent mussten intensivmedizinisch behandelt werden. Die Todesrate in dieser Altersgruppe lag unter einem Prozent, aber sie war nicht null. Man muss schon ein eigentümliches Verständnis von Freiheit und Coolness haben, um einen Platz auf der Intensivstation mit Hauptgewinn Erstickungstod attraktiv zu finden.
      ...Es geht um ältere Leute, also um Omas, Opas, Tanten, Onkel, Eltern, um liebgewonnene Freunde und Nachbarn. Und um Menschen jeden Alters, auch Kinder, mit Erkrankungen des Immunsystems, mit geschädigtem oder unterdrücktem Immunsystem - etwa durch eine Chemotherapie, mit Atemwegserkrankungen, mit Diabetes. Sicher: Man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass all diese Gefährdeten, wenn sie Pech haben, eben auf überfüllten Intensivstationen qualvoll ersticken müssen. Der eigenen Coolness und Freiheit zuliebe. Dann ist man aber ein mit den Werten unserer Gesellschaft inkompatibler Soziopath.

      3. "Diese Masken bringen sowieso nichts."
      An der Verbreitung dieses nachweislich unsinnigen Satzes sind leider auch Behörden und andere offizielle Stellen hierzulande und anderswo schuld. Sie haben diese falsche Information aus durchaus nachvollziehbaren Gründen in die Welt gesetzt:
      ...Zunächst einmal aus dem gleichen Grund, aus dem wir mittlerweile auch Abstand voneinander halten, in die Armbeuge husten, das Händeschütteln unterlassen: Ansteckungsprävention basiert auf der Annahme, dass jeder und jede potenziell ansteckend sein könnte. Und eine einfache OP-Maske verhindert, dass man seine Tröpfchen in die Gegend hustet oder niest. Wer sie trägt, tut seiner Umwelt also einen Gefallen und markiert sich damit keineswegs als Virenträger.
      Außerdem reduzieren Masken, besonders diejenigen, die sehr engmaschig sind und dicht abschließen, selbstverständlich (und nachweislich) das Ansteckungsrisiko. Deshalb trägt Klinikpersonal sie ja. ...

      Bleibt gesund

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 26.03.2020

      Vielleicht schafft es ja dieser Artikel, den Verweis auf die "normale Grippe" zu verringern. https://www.merkur.de/leben/gesundheit/c...r-13508477.html *Covid-19 und Grippe im Vergleich: RKI mit neuer Einschätzung - "Jeder muss die Augen öffnen"* ...
      Doch es existiert eine Grippeschutzimpfung, die vor Influenza* schützt – eine Impfung gegen den neuen Erreger Sars-CoV-2 ist noch nicht auf dem Markt. "Zwar gibt es bereits eine Reihe klinischer Tests von Medikamenten in China, und es sind Impfstoffe gegen Covid-19 in der Entwicklung, bisher aber gibt es keine zugelassenen Impfstoffe oder Therapien für Covid-19", zitiert der Spiegel die Weltgesundheitsorganisation WHO. Bei Influenza hingegen gebe es sowohl schützende Impfungen als auch zugelassene antivirale Medikamente. Auch der Fakt, dass unser Immunsystem nicht auf den neuartigen Coronavirus vorbereitet ist, erhöht die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe, die bei Risikogruppen* sogar zum Tod führen können.
      ...
      Coronavirus-Infektionen und Grippe – weitere Unterschiede im Überblick:
      -Covid-19 verläuft nach aktuellem Wissensstand häufiger lebensbedrohlich als eine Grippe.
      -Coronaviren scheinen ansteckender zu sein als Grippe-Erreger.
      -Covid-19 hat eine längere Inkubationszeit als die Grippe.
      Kinder und Schwangere zählen nach derzeitigem Wissensstand nicht zu den Covid-19-Risikogruppen.
      ...

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 22.03.2020

      Angreifer schnell ein gewichtiger Faktor im Kölner Spiel

      Einfach Uth! Wie der verlorene Sohn den FC auf ein anderes Level hebt

      Es ist die tausendmal erzählte Geschichte vom verlorenen Sohn: Als Schalker Leihgabe blüht Mark Uth (2 in seiner Heimatstadt wieder auf - und hievt den 1. FC Köln auf eine andere Ebene.

      Es ist immer der Lauf der Dinge, der die Menschen klüger werden lässt. Das ist im Leben so, in der Politik, auch im Sport. Spottete man vor Wochen noch darüber, dass sich der FC Schalke per Vertragsklausel garantieren ließ, dass Mark Uth nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln gegen sein nunmehriges Ex-Team nicht auflaufen darf, ist dem Beobachter mittlerweile bewusst, dass diesem Spielverbot in erster Linie Selbstschutz zugrunde lag. Denn seine bisherige Bilanz legt den Schluss nahe: Mit Mark Uth in der Kölner Offensive hätten die Schalker in der Vorwoche womöglich noch höher verloren als 0:3. Einfach gut - einfach Uth.

      ...Acht Scorerpunkte (vier Tore, vier Assists) stehen nach sieben Spielen im Trikot der Kölner auf dem Konto - Uth stellt längst einen gewichtigen Faktor im Spiel der Geißböcke dar.
      ...
      Es ist die tausendmal erzählte Geschichte vom verlorenen Sohn: Als Schalker Leihgabe blüht Mark Uth (2 in seiner Heimatstadt wieder auf - und hievt den 1. FC Köln auf eine andere Ebene.

      Mark Uth
      Dass er ausgerechnet in der Geburtsstadt aufblüht, ist kein Wunder: Mark Uth.imago images
      Es ist immer der Lauf der Dinge, der die Menschen klüger werden lässt. Das ist im Leben so, in der Politik, auch im Sport. Spottete man vor Wochen noch darüber, dass sich der FC Schalke per Vertragsklausel garantieren ließ, dass Mark Uth nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln gegen sein nunmehriges Ex-Team nicht auflaufen darf, ist dem Beobachter mittlerweile bewusst, dass diesem Spielverbot in erster Linie Selbstschutz zugrunde lag. Denn seine bisherige Bilanz legt den Schluss nahe: Mit Mark Uth in der Kölner Offensive hätten die Schalker in der Vorwoche womöglich noch höher verloren als 0:3. Einfach gut - einfach Uth.

      Anzeige
      Die Zwangspause brachte den Offensivallrounder nicht aus dem Rhythmus. Auch beim 2:1-Erfolg in Paderborn tat er das, was er mit schöner Regelmäßigkeit seit dem Wechsel in seine Heimatstadt tut: Uth schafft Momente, die dem Gegner wehtun und den FC in Position bringen. Beim Mitaufsteiger leistete er zu beiden Treffern die Vorarbeit, zweimal schoss er selbst auf Tor. Acht Scorerpunkte (vier Tore, vier Assists) stehen nach sieben Spielen im Trikot der Kölner auf dem Konto - Uth stellt längst einen gewichtigen Faktor im Spiel der Geißböcke dar.

      Es ist die tausendmal erzählte Story vom verlorenen Sohn
      Dass er sich vor den Spitzenkräften nicht verstecken muss, unterstrich er auch in Dortmund (1:5) und gegen den FC Bayern (1:4), wo den Kölnern die Grenzen aufgezeigt wurden. Seine Geschichte ist bekannt, es ist die tausendmal erzählte Story vom verlorenen Sohn, der heimkehrt und endlich glücklich wird. Sein Werdegang ist auch ein Plädoyer dafür, dass Geduld bei der Entwicklung von Talenten immer eine Rolle spielen sollte, denn wer sie verliert, hat oft das Nachsehen.

      Während der Jahre in Heerenveen und Almelo konnte Uth in Ruhe reifen, in Holland fand er Geduld und Verständnis. Er folgte einem Karriereplan mit Leihe und Rückkehr, erhielt immer mehr Einsatzzeiten und zahlte zurück mit Toren. Der Schritt in die Bundesliga nach Hoffenheim fand ebenso fast im Stillen statt. Erst seine Tore weckten die Kölner Verantwortlichen wieder, ein Wechsel scheiterte 2017 an der Ablöse, ein Jahr später war der FC als Zweitligist keine Option mehr, und Schalke griff zu - ablösefrei.

      Die "weichen Faktoren" erleichterten den Wechsel
      Von den schweren Zeiten bei S04 mit einer Verletzungsserie, die ihn fast eineinhalb Jahre seiner Karriere kostete, erholt Uth sich nun beim 1. FC Köln - es ist aktive Erholung der besonderen Art. Uth belegt Spiel für Spiel, dass er nicht einfach gut ist, sondern vor allen Dingen gut für etwas. Es ist auch sein Talent, das den FC gegenüber der direkten Konkurrenz auf eine andere Ebene hievt. Dabei spielt der gelernte Stürmer meist auf der Zehn, mal als Ballverteiler im letzten Drittel wie ein klassischer Regisseur, mal als nachstoßender Zentrumsspieler um die Spitze herum. Er schleicht sich mit Raffinesse zwischen die Ketten und beherrscht den Ball, auch den ruhenden: Seine Ecken sind ebenso gefährlich wie seine Freistöße.

      Dass Uth ausgerechnet in der Geburtsstadt aufblüht, ist kein Wunder. Gerade die "weichen Faktoren" sind es, die ihm den Wechsel erleichterten und die Kölner Fans von einer Zukunft mit ihm träumen lassen. Das Gefühl, "daheim zu sein", die hohe Identifikation mit Klub und Stadt und natürlich das Offensivkonzept, das auf ihn zugeschnitten wurde. Markus Gisdol hat nie einen Zweifel daran gelassen, wie wichtig ihm Uth als Führungsspieler ist. Mehr Vertrauen geht nicht.
      Kann der FC diesen Spieler fest verpflichten? Schalke wird ihn nicht mehr sehen, das scheint klar. Doch wie viel verlangt S04 für den Spieler, der noch bis 2022 unter Vertrag steht? Stand heute ist die Zukunft ungeklärt, das Gefühl in Köln ist gut, auch bekannt ist, dass Uth die Premier League kennenlernen möchte. Doch zunächst konzentriert er sich auf das, was von ihm und den Kollegen erwartet wird.
      ...
      https://www.kicker.de/772495/artikel/ein...eres_level_hebt
      (Dieser Text erschien erstmals am 9. März in der Print-Ausgabe des kicker)

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 22.03.2020

      @Abu
      Ich gehe davon aus, dass ich mich als Laie mit dir auf Augenhöhe diesem Thema nähere, richtig?

      Du darfst dich weigern, so oft und so lange du möchtest. Ist dein gutes Recht. Du scheinst die Lage richtig erfasst zu haben, denn du stellst sie nicht dramatischer da, als sie ist. Das ist gut. Denn das Gegenteil käme einer Panikmache gleich, oder?

      Zudem würden aller Wahrscheinlichkeit Ressourcen verschwendet, die an anderer Stelle sinnvoller genutzt werden könnten. Zum Beispiel beim Erhalt des Status Quo unseres globalen Wirtschaftssystems, an dem gerade der Deutsche Wohlstand hängt.

      Wobei, wie du selber anmerkst, wir den bereits entstandenen, sowie den Schaden am Ende der Virus-Krise derzeit nicht mal ansatzweise abschätzen können. Als Laie weiß ich, dass der Versuch der Abschätzung am kontinuierlich durchläuft. Es gibt Menschen, die verdienen mit solchen Abschätzungen ihr Geld.

      Diese Leute sind geübt darin, sich nicht auf eine einzige Abschätzung zu fokussieren, sie entwickeln, ähnlich wie Klimaforscher, verschiedene Szenarien. Diese Szenarien haben alle ein und denselben Schwachpunkt, sie beruhen in wesentlichen Teilen auf Prognosen, häufig abgeleitet aus der Vergangenheit.
      Mit anderen Worten, der ganze Aufwand könnte für die Katz sein, oder aber helfen, die richtigen Maßnahmen zu treffen. Welche das sein sollen, hängt wieder ganz stark von Prognosen ab bzw. dem Glauben an den Eintritt eines prognostizierten Szenarios.

      Derzeit arbeiten wir alle, ob Laien oder Experten mit mehr oder weniger fundierten Prognosen und leiten daraus unsere Handlungsstränge ab. Dein Vorschlag greift einen Handlungsstrang auf, der in der Welt von manchen Ländern verfolgt wird.
      Schau dir mal diese Länder an und ergründe die Umstände, wieso gerade diese Länder deinem Vorschlag zumindest im Ansatz folgen. Dein Ansatz, so ich ihn den richtig verstehe, zielt auf eine Gruppenimmunisierung, richtig? Ausgehend davon, dass sich eine genügend große Anzahl infiziert und anschließend immunisiert geht dem Virus schlussendlich die Luft aus.

      Sozialverträglich wäre es für dich, die Risikogruppen solang in „freiwillige Quarantäne“ zu schicken, wie die Gruppenimmunisierung eben dauert.

      Sollte ich deine Gedankengänge richtig erfasst haben, halte ich sie für falsch und unausgegoren. Als Laie auf Augenhöhe darf ich das so formulieren. Ist ein weiterer Grund, weshalb ich sehr froh bin, hier beheimatet zu sein.
      Was machst du denn, in deinem Szenario, mit Pflegekräften, die zur Risikogruppe gehören, in einer Zeit, wo wir pensionierte Kräfte reaktivieren? Wie glaubst du wird die Wirtschaft verkraften, wenn jemand mit seinem 60igsten zuhause bleibt und sein 59-jähriger Kollege weiter zur Arbeit geht. Den Know-how-Verlust fängst du wie auf?

      Ich könnte jetzt hier noch Seitenweise Fragen aufwerfen, die aus meiner Sicht deinen Ansatz empathielos erscheinen lassen, ohne dir persönlich unterstellen zu wollen, du seist empathielos.
      Deine Beispiele nähren mein Gefühl, dass du zwar das richtige Ziel verfolgst, nämlich die beste Balance zwischen Soziologie und Ökonomie, aber mit der Umsetzung deines Ansatzes ein drohendes Armageddon zur Realität werden würde.

      In meinen Augen ist deine „Nüchternheit“ nur eine Weigerung, bereits sichtbare Hinweise auf die wahrscheinlichen Auswirkungen zu ignorieren.
      Zahlen aus China traue ich, wie ich Aussagen Trumps für bare Münze nehme. Weltweit werden kommerzielle Großereignisse abgesagt, obwohl China den Virus besiegt hat. Covid 19 ist bald Geschichte und die USA wurde demaskiert. Denn der Ursprung liegt ja nach neuesten chinesischen Erkenntnissen nicht im Reich der Mitte.

      Mit der Immunität gibt es kein 100%ige Gewissheit, allerdings eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit. Es gibt vereinzelte Fälle, wo es angeblich zu Mehrfachinfektionen gekommen sein soll, allerdings hilft es, zu wissen, wie diese festgestellt werden.
      Mehrfachinfektionen werden festgestellt, indem man eine erkrankte Person mehrmals testet. Sollte einer der Tests, warum auch immer, keinen Virus nachweisen und ein folgender schon, dann gilt die Person als „Wiederholungsopfer“.
      Bei der geringen Anzahl halte ich, als Laie, einen Messfehler bei dem Nachweis der Heilung für wahrscheinlicher, als eine tatsächliche Mehrfachinfektion. Dabei orientiere ich mich an den gemachten Erfahrungen mit Corona-Viren aus der Vergangenheit.

      Ich mag dir Unrecht tun, aber deine Logik impliziert, in meiner Wahrnehmung, wir müssen eh alle sterben und sollen uns mal nicht so anstellen. Wenn diese Überlegung soziologisch richtig wäre, bräuchte es keine Anschnall-, Helmpflicht und auch jede Menge Verbote wären überflüssig, solange man zur Risikogruppe gehört. Denn die sterben nun mal früher und sind aus ökonomischer Sicht nicht so gut fürs Wachstum.

      Ich bin jedenfalls heilfroh, im wahrsten Sinne des Wortes, dass dein Vorschlag aktuell hier nicht verfolgt wird. Zu Ende gedacht, dass sollte bei allen Theorien und Szenarien erfolgen, halte ich deinen Vorschlag sowohl soziologisch, als auch ökonomisch für äußerst zweifelhaft, was die Erfolgsaussichten anbetrifft.

      Meine persönliche Prognose bezüglich der ökonomischen Folgen ist, dass es über eine Dekade braucht, nachdem das Virus entschwunden ist, um gleiche Verhältnis zu schaffen, wie im Sommer 2019. Dabei unterstelle ich viele Variablen, die meine Prognose im Nachhinein als kompletten Dünnpfiff demaskieren könnten.

      Bezüglich der soziologischen Folgen bewege ich mich mit meiner Prognose auf noch dünnerem Eis. Klar ist aber, dass Deutschland keine Insel der Glückseligen bleiben kann. Die Folgen, die diese Virus in unseren Nachbarstaaten und bei unseren Handelspartnern auslöst, werden uns ungefiltert treffen.

      Deinem letzten Satz schließe ich mich vollumfänglich an. Bleiben wir solange gesund, wie es geht

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 21.03.2020

      Ohne auf sämtlich Vorgänger Post Bezug nehmen zu wollen:

      Das Thema Corona ist ein Dauerbrenner ungewohnten Ausmaßes und treibt Blüten hervor, die sich ihres Daseins selber nicht bewusst waren.

      Ich selber gehöre ebenfalls zur Risikogruppe und lebe, anscheinend anders als Abu, mit der Generation „Hotel Mama“ unter einem Dach. Mein Glück, die Generation ist mir emotional zugetan und verhält sich entsprechend rücksichtsvoll.
      Sollte diese Generation dem Vorschlag Abus folgen, müsste ich mir eine neue Bleibe im eigenen Haus suchen oder der Generation Mama die Kündigung überreichen. Letzteres hätte Konsequenzen im Binnenverhältnis zur Hotelbetreiberin.
      Dass es kein Medikament zur Behandlung und auch keinen Impfstoff gibt, ist eine der wenigen Konstanten im Wissen um dieses Virus. Daher redet auch niemand von Heilung oder Vermeidung von Infektionen, sondern von einer Verlangsamung des Verlaufs.

      Obwohl ich das schon so oft gehört habe, dass es mir zu den Ohren wieder rauskommt, habe ich bei manchen Posts das Gefühl, es müsste noch ein paar Mal mehr wiederholt werden.
      Wir haben nur eine begrenzte Kapazität an Behandlungsmöglichkeiten. Diese Begrenzung betrifft uns alle, egal ob jung oder alt. Nur weil Covid 19 seine Runde dreht, haben Herzinfarkte, Schlaganfälle, Schädelbrüche, Neurodermitis oder Krebs keine Corona-Ferien. Die wollen ganz egoistisch auch ihren Teil der Aufmerksamkeit. Die anderen Krankheitsbilder haben ebenfalls auch potentiell tödliche Verläufe und sind in der Berücksichtigung von Altersklassen weniger sensibel.

      Es geht also, bei allen Maßnahmen ausschließlich darum, den Verlauf einzudämmen. Das ist kein „doch völlig egal-Bullshit“, sondern gesellschaftsnotwendig und leider unsere einzige Patrone. Wenn wir die verpulvern, weil es uns gerade danach dünkt, wird jeder hier, direkt oder indirekt, davon betroffen sein, es sei denn, er hat keinerlei soziale Kontakte. Da wir aber alle hier schreiben oder lesen, darf ich dies ausschließen.

      Just mein 2 Cent. Bleibt senkrecht!

      P.S. Zu Dieter Nuhr, ich finde den gut. Er gehört zu denen, die nicht nur beide Seiten der Medaille betrachten, ohne sich am Mainstream zu orientieren, sondern auch den Rand der Medaille beachtet. Ist nicht jedermanns Geschmack, deshalb gibt es ja so viele verschiedene Geschichtenerzähler.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 21.03.2020

      BUNDESLIGA
      Zwischenbilanz: Der Saisonverlauf des 1. FC Köln
      VOR 1 WOCHE
      Nach der Verlegung des 26. Spieltags: Mehr als zwei Drittel der Saison sind bisher gespielt. Was lief gut bei den Clubs, was eher nicht so? Was waren die Highlights der bisherigen Spielzeit? bundesliga.de zieht eine Zwischenbilanz für den 1. FC Köln.

      Saisonverlauf
      Beim 1. FC Köln ist die Stimmung derzeit bestens, rangiert der Aufsteiger doch nach acht Siegen aus den vergangenen elf Spielen auf Tabellenplatz zehn und hat den Klassenerhalt fest im Visier. Danach sah es bei den "Geißböcken" allerdings lange nicht aus: Nach einem schweren Saisonstart befanden sich die Rheinländer permanent im Abstiegskampf, nach dem 14. Spieltag war das Team um Kapitän Jonas Hector sogar am Tabellenende angekommen. Schon zuvor hatte sich der FC von Trainer Achim Beierlorzer, erst im vergangenen Sommer vom SSV Jahn Regensburg ans Geißbockheim gekommen, getrennt – Markus Gisdol ersetzte den gebürtigen Franken, der sich direkt dem 1. FSV Mainz 05 anschloss, auf der Kölner Trainerbank.

      Mit dem neuen Trainer kam auch die Wende bei den "Geißböcken", die ihren Befreiungsschlag auf spektakuläre Art und Weise feierten: In der Englischen Woche direkt vor der Winterpause holte sich der FC drei Siege und katapultierte sich durch die neun eminent wichtigen Zähler erst einmal aus der Gefahrenzone. Diesen Aufwärtstrend setzten die "Geißböcke", angetrieben vom treffsicheren Jhon Cordoba (zehn Tore), auch im neuen Jahr fort, schlugen vor den eigenen Fans Wolfsburg, Freiburg sowie Schalke und fuhren einen 5:0-Kantersieg bei Hertha BSC ein. Kaum verwunderlich, dass die FC-Fans bereits vom erneuten Europapokal-Reisen träumen – nur etwas mehr als 100 Tagen nach dem tiefen Fall ans Tabellenende. Das gibt es so wohl nur in Köln.

      Als krasser Außenseiter ging der 1. FC Köln ins Nachbarschaftsduell mit Bayer 04 Leverkusen: Auf der einen Seite der Aufsteiger, der erstmals in der Saison als Tabellenschlusslicht in eine Bundesliga-Partie ging. Auf der anderen der formstarke Champions-League-Teilnehmer, gespickt mit Stars wie Kai Havertz, Jonathan Tah oder Kevin Volland. Doch die "Geißböcke, die unter anderem mit dem 17 Jahre alten Talent Jan Thielmann aufliefen, überraschten den haushohen Favoriten: Treffer von Jhon Cordoba (73.) und Sebastiaan Bornauw (86.) brachte dem Team von Trainer Markus Gisdol den umjubelten Sieg gegen die Werkself, bei der zu allem Überfluss noch Aleksandar Dragovic (Gelb-Rot) und Leon Bailey (Rot) vom Platz flogen. Für die Kölner war dieser Sieg der Auftakt des Aufwärtstrends, der den Aufsteiger in sichere Gefilde brachte.

      Topfakt
      Der 1. FC Köln erzielte in dieser Saison bereits elf Tore mit dem Kopf – das ist Bundesliga-Bestwert!

      Schlüsselspieler: Jonas Hector
      Er ist der Mann, der bei den "Geißböcken" vorangeht: Kapitän Jonas Hector ist beim 1. FC Köln Führungsspieler, Leistungsträger und Identifikationsfigur in einem. Auch weil der Nationalspieler eine starke Saison spielt, stehen die Zeichen in der Domstadt auf Klassenerhalt. Egal ob im Mittelfeldzentrum oder als Linksverteidiger: Der laufstarke 29-Jährige ist eine unverzichtbare Größe im Spiel der Kölner und zeigt sich in dieser Spielzeit sogar extrem torgefährlich. Vier Tore erzielte Hector bereits – und damit fast so viele wie in seinen vorherigen vier Bundesliga-Spielzeiten (fünf) zusammen.

      Überraschung: Markus Gisdol

      Allzu groß war die Freude rund um den 1. FC Köln nicht, als die "Geißböcke" im November Markus Gisdol als Achim Beierlorzers Nachfolger vorstellten. Doch der ehemalige Trainer des Hamburger SV und der TSG Hoffenheim avancierte allen Unkenrufen zum Trotz innerhalb von nicht einmal 100 Tagen zum Publikumsliebling beim Traditionsverein vom Rhein. Mit seiner bodenständigen Art, harter Arbeit und den notwendigen Änderungen hat Gisdol beim FC großen Erfolg und damit das Herz der Anhänger erobert. Und wie es nicht anders sein könnte bei den jecken Kölnern: In den sozialen Netzwerken kursieren bereits Fotomontagen, die den gebürtigen Schwaben mit Meisterschale und DFB-Pokal zeigen.

      https://www.bundesliga.com/de/bundesliga...ropapokal-10482

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 19.03.2020

      @Jupp
      Vielleicht ist es nur eine Form des Umgangs mit dem Unbekannten, dass die relativierenden Optimisten so vermeintlich lässig mit der uns allen unbekannten und neuartigen Situation umgehen lässt. Vielleicht sind sie auch nur extreme Realisten, denen bis zur letzten Konsequenz bewusst ist, dass das Leben gefährlich ist und stets tödlich endet. Solange man seine Lieben in Sicherheit wähnt, ist es schon nachvollziehbar, die eigene Endlichkeit nicht zu sehr an sich ran zulassen.
      Den Tod als statistischen Wert zu begreifen, hilft dabei, sich distanziert und rational zu geben. Dass das öffentliche Leben weltweit bereits eine unvorstellbare Entwicklung genommen hat, mag nicht für Köln-Ehrenfeld und Umgebung gelten. Der Rheinländer feiert gerne und et es noch emmer jood jejange. Wenn andere auch "rationale" Entscheidungen treffen, kann mann dann als Panikhandlung verstehen. Besonders, wenn man sich vermeintliche Verursacher und Profiteure gesucht hat, dann ist der Fall einfacher zu verarbeiten.

      Ich kann schon verstehen, das es in unserer, auf Hysterie getrimmten Gesellschaft, zur Abnahme der Erregung bzw. Misstrauen gegen alles Extreme kommt. Kontinuierlich wird der Weltuntergang beschworen und was haben wir nicht alles schon überlebt. Normalerweise ist es sogar hilfreich, sich in panikartigen Situationen besonnen und ruhig zu verhalten, sprich nicht mit der Herde zu laufen. Bloß gibt es Ausnahmen von dieser Regel und noch ist in Deutschland nicht jedem eingängig, dass es sich hierbei nach menschlichem Ermessen um eben eine solche handelt.

      Das Corona-Virus und seine Folgen zu unterschätzen, gehörte längere Zeit zum Alltag und man befand sich damit auch in prominenter Gesellschaft. Gerade am Anfang wurden viele Fehler in der Kommunikation gemacht, sicherlich bin bester Absicht.

      Aktuell lässt sich Xi Jinping dafür feieren, das Virus erfolgreich bekämpft zu haben. China sieht sich sogar im Propaganda-Krieg mit den USA genötigt, sich die Behauptung, der Ursprung des Virus läge in China, zu verbitten. Die USA sahen eine zeitlang die Europäer in der Verantwortung und der brasilianische Präsident sprach von Fake News. In einer so komplexen und durchtriebenen Welt, in der auch das Gegenteil glaubwürdig verbreitet wird, kann man mit einfachen Erkenntnissen entspannen. Zumindest eine zeitlang.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Fußball im Corona-Zeitalter - Neuordnung, Pleite oder alles wie bisher? " geschrieben. 18.03.2020

      Ich glaube ich gebe mal den Bösewicht. Hier läuft mir zu vieles, wie in den linken Kommunen der späten 60iger, frühen 70iger.

      Nur weil jemand mehr Geld, als der durchschnittliche Arbeitnehmer, hat, muss er doch kein schlechter Mensch sein. Dem Virus ist der Kontostand völlig egal. Selbst auf der entferntesten Insel wird er aufschlagen, weil es nur einen einzigen Wirt braucht und schon ist das Milliardär-Paradies passe.

      Was die Forderungen an die Spieler angeht, ist das mehr als populistisch. Hat hier schon jemand von populären Musikern einen Gehaltsverzicht gefordert, oder von Künstlern bzw. deren Maklern, deren Skulpturen oder Gemälde das Zigfache des Gehalts eines Durchschnittsprofis erbringen? Für mich gelten die Maßstäbe der Künstler für Fußballprofis, jedenfalls deutlich eher, als die für Arbeitnehmer. Bei Musikern gibt es vermutlich kein so großes Verdienstgefälle zwischen den Geschlechtern, aber ansonsten läuft da vieles gleich. Die Top-Stars sind weltweit bekannt und aller finanzieller Sorgen ledig. So mancher Musiker überlebt lediglich.

      Unterm Strich dürfen wir, trotz populistischer Anfälle, sehr zufrieden sein, mit unseren Volksvertretern. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Staatsoberhäuptern fahren Sie bislang deutlich besser durch den Schlamassel. Diese Bedrohung ist für uns alle, ob Laien oder Experten eine unbekannte und gerade deshalb sehr gefährliche Herausforderung.

      Am Ende vom Lied sind wir alle betroffen, auch die vermeintlich Ungefährdeten. Corona bringt weltweit ein eingespieltes System zum erliegen. Die Ausmasse sind derzeit höchstens zu erahnen. Die Ausgangssperre steht unweigerlich vor der Tür, weil sich ein zu großer Prozentsatz der Bevölkerung uneinsichtig zeigt. Die Weltwirtschaft fliegt aus der Kurve, da hilft auch kein Toilettenpapier.

      Sollten die "Profis", gemeint sind ja wohl vor allem die wenigen Superstars, nicht auf ihr Gehalt verzichten, werden Ihre derzeitigen Clubs von der Bildfläche verschwinden. Genauso, wie die vielen Unternehmen, denen in Deutschland zumindest noch aktuell staatliche Hilfe zur Verfügung steht. Das sieht in großen Teilen Europas und der Welt anders aus. Ich bin dankbar, hier zu leben, momentan noch ein bisschen mehr.

      Es braucht kein Studium, um zu verstehen, dass es ohne Unternehmen/Angestellte/Arbeiter keine Produkte zu kaufen geben kann und ohne Angestellte/Arbeiter keine Konsumenten. Denn denen fehlt schlicht das Geld. Das hat die Welt schon erlebt und es ging nicht gut aus, für eine sehr lange Zeit. Und wenn sich in unseren Städten viele Menschen uneinsichtig und bockig zeigen, nach dem Motto, wenn ich arbeiten muss, dann darf ich auch feiern, läuft der Prozess eben schneller.

      Im worst case wird dieses Virus einem mittleren Meteoriteneinschlag gleichkommen. Es ist vorstellbar, dass sich unser monetäres System dabei in Luft auflöst.

      P.S. Meiner Mutter geht es wieder deutlich besser. Vielen Dank für die aufmunternden Worte! Die Zustände im St. Antonius Krankenhaus sind noch ok, allerdings sehr angespannt. Dass es nicht schlimmer ist, haben wir nur dem Einsatz der Pflegekräfte und Ärzte zu verdanken.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Corona: Alles ums Thema Virus und Bier - Der 2 in 1 -Trööt" geschrieben. 13.03.2020

      Meine Mutter wurde heute in ein Kölner Krankenhaus eingeliefert. Ich bekomme keinerlei Information aus der Ambulanz, in der meine Mutter sich derzeit aufhält, weil die Pflegekräfte keinen Zeit haben, ein Telefonat mit den Angehörigen zu führen. In der Ambulanz ist der Teufel los, so die glaubwürdige Begründung. Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand hat meine Mutter keine Corona Infektion, allerdings ist die Überfüllung der Ambulanz wahrscheinlich schon ein Kollateralschaden.

      Wer meint, er könne sich dem Thema mit einem Hauch von Satire oder Komik nähern, dem wünsche ich, dass für ihn alles trivial verläuft. Weil nicht nur theoretisch betroffen zu sein, ist noch schlimmer, als ein Derby ohne Zuschauer.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Haben wir wirklich Konkurrenz? (Konkurrenz im Focus)" geschrieben. 13.03.2020

      Danke für die Antwort. Dein erster Satz ist aber zum jetzigen Zeitpunkt ein These, die sich stündlich ins Gegenteil verkehren könnte. Es war ja ein Heimspiel und falls Basel seine Schutzzone aufhebt, könnten sich sowohl der Austragungsort (Basel) und die Kulisse noch ändern. Frankfurt war bislang auswärts eher Zwerg, denn Riese. Da ich im Fußball nahezu keine Mannschaft komplett chancenlos sehe, schrob ich ja auch "wahrscheinlich".

      Unterm Strich scheint kein Szenario eine These bereit zu halten, in der der FC nächste Saison nicht erstklassig unterwegs ist. Solange im Sommer keine EM stattfindet könnte der Zeitpuffer, für einen reguläres Saisonende, ausreichen. Allerdings steht da noch die UEFA vor.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "2019-2020 Early Bird Bockstarke Geister gegen 05" geschrieben. 13.03.2020

      Ich hoffe, dass die Aussetzung die UEFA zum nachdenken bzgl. der EM bringt. Dabei ist mir gerade aufgefallen, dass ich weder den Generalsekretär (Theodore Theodoridis) noch den Präsidenten (Aleksander Čeferin) kenne. Mal sehen, ob man beide zur Jagd tragen muss...

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Haben wir wirklich Konkurrenz? (Konkurrenz im Focus)" geschrieben. 13.03.2020

      Nach dem wahrscheinlichen "Ausscheiden Frankfurts" aus dem internationalen Wettbewerb, dachte ich, die Werderaner hätten Grund zur Freude. Termine für das Nachholspiel gegen die SGE würden vorher frei. Jetzt müssen sie auch noch einen weiteren Termin finden. Der Fußballgott hat aber auch kein Einsehen, deshalb gibt es einige an der Weser, die sich den Abbruch der Saison wünschen. Natürlich verbunden mit der Hoffnung auf Klassenerhalt. Falls jemand eine Vorstellung davon hat, wie sich so ein Szenario gestalten ließe, nur her damit. Ich bin überfragt. Überfragt sein, ist aktuell der heiße Scheiß.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 12.03.2020

      Leistungssteigerung gefordert: "Schlechter können wir fast nicht spielen"

      Vor Beierlorzers Rückkehr nach Köln: Mainzer Simulation im Bruchwegstadion

      ...Noch wird aber gespielt. Den Fokus richtet Beierlorzer deshalb nach vorne, die sehr schwache Leistung in der Vorwoche gegen Düsseldorf (1:1) wurde aufgearbeitet, soll jetzt aber keine Rolle mehr spielen. "Wir müssen jetzt nicht die alten Kamellen rausholen und sagen: Oh wie schlecht waren wir denn da. Stattdessen müssen wir die Chance sehen, jetzt ein gutes Spiel zu spielen gegen Köln. Es beginnt alles bei null", betonte der 52-Jährige, eher er dann doch nochmal den Bogen zur Düsseldorf-Partie spannte: "Schlechter können wir auch fast nicht spielen."

      ...Dass die Kölner unter seinem Nachfolger Markus Gisdol einen deutlichen Aufwind erfahren haben, ist für Beierlorzer nicht verwunderlich. "Mehr oder weniger sind es bis auf Mark Uth noch die gleichen Spieler, die ich schon trainiert habe. Köln hat sich jetzt aber gefunden, sie haben klare Abläufe und stehen kompakt. Es wird ein ganz schweres Spiel. Acht Siege aus den letzten elf Spielen, das ist eine super Quote", beschrieb Beierlorzer. Ein Bundesligaspiel in Köln konnten die Rheinhessen in acht Anläufen (vier Remis, vier Niederlagen) bisher noch nicht gewinnen.

      Damit sich dies am Samstag ändert, warnte Beierlorzer seine Elf zugleich vor einem speziellen Akteur: dem Ex-Mainzer John Cordoba. "Er ist wie ein Ballmagnet und bekommt praktisch jeden zweiten Ball. Dazu hat er zuletzt eine Quote, die immens stark ist." Besonders kurios: Sowohl für Mainz (2015 bis 2017) als auch für Köln erzielte der Kolumbianer in seiner Karriere zehn Treffer in der Bundesliga, die sich in ihrer Entstehung sehr nahekommen: Jeweils vier Tore erzielte der 26-Jährige nach Kontern, zwei per Kopf und sieben vor der Halbzeitpause. Der Unterschied: Für den FSV benötigte Cordoba 51 Spiele, für den FC erst 39.

      https://www.kicker.de/772068/artikel/vor...bruchwegstadion

Empfänger
Ron Dorfer
Betreff:


Text:
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