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Ron Dorfer
Beiträge: 3464 | Punkte: 2247 | Zuletzt Online: 29.08.2020
Name
Ron Dorfer
Geburtsdatum
5. Juli 1971
Homepage
Registriert am:
28.06.2017
Geschlecht
männlich
    • Stussdetektor,

      ich bin des Lesens mächtig. Mit ein wenig Hilfe wird dir auffallen, dass du auf deinem Weg doch nur einen kleinen Zwischenstopp einlegen müsstes. Ich gehen davon aus, dass deine Beifahrer unsere Unterredung als Pinkelpause nutzen könnten. Danach kannst du einfach weiter fahren, dir einen schönen Tag in Köln machen und andere User treffen.

      Die Geschichte zwischen uns, ist schon intimerer Natur. Schließlich möchtest du ja überrascht werden und von mir das Geschriebene nochmal persönlich vorgetragen bekommen. Siehst du das auch so? Dann reichen wir Beide, oder? Darüber hinaus bin ich überzeugt, unser persönliches Treffen wird deutlich schneller ablaufen, als du theoretisch für´s lesen meiner Beiträge brauchst. Ganz sicher keinen ganzen Tag.

      Ich garantierte pünktlich zu sein, musst dich deshalb also nicht sorgen.

      Köln oder Bad Bentheim also, wähl aus und bestimme das Datum.

    • ...

      [/quote]

      Ron, ist dies alles was Dir zu Deinem Fauxpas von Gestern einfällt?

      An der Reaktion des Forums solltest Du doch gemerkt haben das Du eine Linie überschritten hast.

      Ich muss nicht jeden für klug in seinem Handeln halten, und ob Du dazu gehörst oder eher zu den schwachen Kerzen, die auf einer Torte leuchten, liegt hier vollkommen bei Dir und Deinem handeln.

      Sich den Dritten Kontrahenten aussuchen, anstatt Charakter zu zeigen und sich den Respekt aller zu verdienen, zeugt nicht gerade von hoher Leuchtkraft.

      Also alles gut bis hierhin und versuche es noch mal.
      [/quote]

      @Barcadi
      Die Reaktion "des" Forums, ist nicht sooooo eindeutig, wie DU glaubst. Selbst wenn mir ein Fauxpas unterlaufen sein sollte, gibt dir wer oder was die Rechtfertigung, deine Meinung zu meiner vermeintlichen Persönlichkeitsstruktur zu veröffentlichen. Noch dazu in einer sehr primitiven Art und Weise. Kehr mal vor deiner eigenen Tür.

      Dir scheint der Hintergrund völlig unbekannt. Dann hält man klugerweise seinen Rand, oder aber man gibt sich Mühe, rauszufinden, was Phase ist. In diesem Forum gibt es User, die Schwierigkeiten mit mir haben. Ist halt so. Das ist für ich soweit nachvollziehbar und stellt auch kein Problem für mich dar. Nicht jeder Forist ist mir gleich sympathisch und das muss auch nicht der Anspruch sein. Die Gemeinsamkeit, dass wir uns alle für den 1. FC Köln interessieren, kann durchaus die einzige Gemeinsamkeit sein.

      Es ist insofern ein Ding der Unmöglichkeit, den Respekt aller zu erlangen. Selbst wenn ich wollte- da leuchtet was

      Ich komme hier mit sehr unterschiedlichen Usern klar, selbst oder gerade mit denen, die eine andere Sichtweise oder Meinung vertreten. Ein paar davon haben sich auch entsprechend gegen den "Mainstream" geäußert. Wenn beispielsweise smokie meinen Beitrag ätzend findet, denke ich darüber nach und ziehe meine Schlüsse. Ich kann ihn verstehen, was hilft, seine Äußerung einzuordnen. Wie andere auch, bilde ich mir meine eigene Meinung. Ich masse mir auch nicht an, für User zu sprechen, die sich noch gar nicht selbst geäußert haben.

      Du siehst dich als Stimme des Forus, zumindest in dieser Angelegenheit. Wieso?

      Unter den Usern, die ein grundsätzliches Problem mit mir haben, gibt es welche, da besteht eine relativ friedliche Koexistenz durch Ignoranz. Für beide Seiten energiesparend und Freude am Forum bleibt für alle erhalten. Dann gibt es noch eine andere Gruppe, die können damit nicht leben. Die müssen an jeder passenden oder unpassenden Stelle rumpesten. Immer auf´s persönliche abzielen, weil´s fachlich nicht langt. Mitglieder dieser Gruppe werden von mir ignoriert, was in der Regel zu erwähnten Koexistenz führt.

      Aber die besonders Penetranten unter ihnen, denen es anscheinend zur Lebensaufgabe geworden ist, ihren Unmut ständig und in Endlosschleife wiederholen zu müssen, gebührt ab und an eine deutliche Reaktion. Da siehst du eine Linie überschritten, bei #98 im Aftermatch bleibst du aber im Sattel? Baggerfahrer gibt es doch nur Einen oder übt sonst noch jemand diesen ehrbaren Beruf aus?

      Es war der KO der #100 die selbe Meinung wie du vertrat, ich würde mich nicht trauen, persönlich vorstellig zu werden. Irrtum. Er wollte 300 Km zurücklegen, falls ich garantiere zu erscheinen #120. Um dann nachzulegen, #125 ich würde die Beine in die Hand nehmen. Irrtum. Was glaubst du, wollte mir der KO im Subtext vermitteln?

      Ich bin von Natur aus hilfsbereit. Da besteht ein offensichtlicher Irrtum, den ich mit ein wenig Mühe (150 km) aus der Welt schaffen könnte. Ich zeige sogar einen Weg auf, wie es gar nicht zu einer Hilfestellung meinerseits kommen müsste. Wenn meine Aufforderung, Toleranz durch Ignoranz, eine Linie für dich überschreitet, dann nehme ich das zur Kenntnis.

      So, jetzt darfst du dir überlegen, ob du wirklich so 100%ig auf der richtigen Seite stehst. Nicht dass dein eigenes Verhalten dich für letzte Gruppe qualifiziert. Das sind die "Frustabbauer" auf Kosten anderer, die sich dann trauen loszupoltern, wenn der Sieg schon errungen scheint. Alle gegen Einen-beeindruckend.

      Ich habe mir dich nicht als Kontrahenten ausgesucht, du hast dich aufgedrängt.

      Charakterfragen stellen, vor diesem Hintergrund, ist ganz dünnes Eis.

      Also alles gut bis hierhin und versuche es noch mal.

    • Zitat von Bacardi im Beitrag #2355
      Als ich es heute im Laufe des Tages gelesen habe, hatte ich kurz drüber nachgedacht den Beitrag zu löschen.

      Aber erstens kommt so was hier auch schon mal vor und wurde bisher stehen gelassen und zweitens halte ich KO für klug genug auf sich nicht auf so ein Niveau herunter zu lassen und drittens schätze ich RD so ein, das er nicht die Eier hat so etwas auch durch zu ziehen.

      Bellende Hunde beißen selten, ihr Verhalten ist eher von Angst geprägt und im Fall von RD wohl mangelndes Selbstbewusstsein.


      Du kennst also meine Eier Du bist zudem ein Hundeexperte-Wow! Mangelndes Selbstbewusstsein An deiner Stelle würde ich mir die Kosten für deinen eintägigen Profiling-Kurs erstatten lassen. Was haben sie dir denn in dem Kurs über Menschen beigebracht, die sich im "Schutze" der Gruppe zu Äußerungen verleiten lassen, die sie vis-à-vis höchstens denken.

      Erstens, Du darfst jeden für klug halten, zweitens du bist nicht die Niveau-Polizei oder eine respektable Institution auf dem Gebiet der Moral und drittens sehe ich bei dir Anzeichen einer Selbstüberschätzung. Letzers kommt hier auch schon mal vor

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Werder - FC Early Bird" geschrieben. 23.06.2020

      Zitat von dropkick murphy im Beitrag #13
      Huch!
      Jetzt ist das Scrollrädchen doch glatt kaputtgegangen!🤣

      Ach so!

      Tipp: 5:2 für HB natürlich!🤪🤪🤪


      Du hast mein Mitleid. Vielleicht kannst du am Bildschirm rütteln und mein Roman verschwindet.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Werder - FC Early Bird" geschrieben. 23.06.2020

      Na, wenn das mal kein cleverer Versuch ist, meinen ellenlangen Ausführungen zu entkommen. Mein Drang nach Aufmerksamkeit ist leider größer, als meine Anerkennung für diesen tollkühnen Schachzug. Deshalb, Finger an die Scroll-Taste, los geht´s:

      Es ist vollbracht, also fast. Denn am Samstag, den 27.06.2020, um 15:30 Uhr schießen die Geißböcke die Werderaner im Wohninvest Weserstadion, nach 39 Jahren zum zweiten Mal in der Vereinshistorie, in die Zweitklassigkeit.
      Das Kölner Lager mag gespalten sein, ob der 1. FC Köln den Nachbarn aus der Altbierstadt unter die Arme greifen sollte, oder doch eher seine Post-Corona-Leistungen konservieren. Für einen feinen Verein und jeden wirklichen Sportler ist die Frage rhetorisch. Der 1. FC Köln will jedes Spiel gewinnen.

      93 Duelle haben sich beide Vereine bislang in der Bundesliga geliefert. 35 davon gingen an uns, 24 endeten Unentschieden und 34 gewann Werder. Die Torstatistik spricht auch für uns, 156:148 pro FC.

      Bei allen anderen wichtigen Statistiken liegt Bremen deutlich vor unserem Herzensverein. Allerdings wartet man auch dort, wo die Weser einen breiten Bogen macht, nun schon seit Ewigkeiten auf Titel.
      Das letzte Heimspiel gegen uns konnten die Grünweißen im März 2018 mit 3:1 für sich entscheiden. In den 3 vorhergegangen Partien, an der Weser, holte der FC satte 5 Punkte. Für unseren FC ist die Hansestadt also eigentlich ein ganz gutes Pflaster.

      Für Werder selbst gilt diese Feststellung, in dieser Saison, mal so gar nicht. Die Heimbilanz ist ein Grauen, epischen Ausmaßes. 6 Punkte aus 16 Spielen, lediglich ein einziger Sieg am 01.September gegen Augsburg (3:2) und dazu wurden in diesem einem Spiel ein Drittel aller Heim Tore erzielt.
      Die vorläufige Tordifferenz von -26 zu Hause, ist sogar noch schlechter, als die von Paderborn; wobei der SCP absolut gesehen, die meisten Heimgegentore eingeschenkt bekam.

      Bremen hat mit Gastgeschenken nur so um sich geworfen, auswärts hingegen klauten sie sich 22 Punkte. Auch, weil sie 3-mal so viele Tore schossen und zwei Gegentore weniger kassierten. Selbst wenn der 1. FC Köln das letzte Spiel der Saison gewinnt, hätten die Norddeutschen 5 Punkte mehr aus der Fremde entführt.
      Die Hälfte Ihrer 6 Auswärtssiege holten sie nach dem Re-Start. Bremen ist auswärts ein Gewinner der Corona-Pause, zu Hause hat sich hingegen nichts verändert.

      Vielleicht ist Häme, gerade für uns, nicht angebracht, so ganz verkneifen kann ich sie gleichwohl nicht. Denn mich erinnert schon manches, was bei Werder so abgeht und ging, an die Vorstellungen des FC vor unseren jeweiligen Abstiegen. Und da war bei einigen meiner Bekannten, mit Grünweißem Hintergrund, die Schadenfreude kaum zu verbergen.

      Ich bin nicht nachtragend, aber…

      In Bremen haben sie sich viel zu lange Zeit, viel zu sicher gefühlt, den Blick auf die Realitäten verloren und viel zu häufig die eignen Leistungen geschönt.
      Das große Aufbäumen glich einem Strohfeuer, 7 glückliche Punkte in der ersten englischen Woche seit Wiederbeginn, waren genauso Gift, wie der Pokalsieg über den BVB.
      Am Ende verhinderten diese Ergebnisse den Blick auf die „normalen“ Leistungen, die Anlass zur Sorge hätten sein müssen. NULL Punkte gegen Mainz, Union, Paderborn, Düsseldorf-aber alles im grünen Bereich?

      Im Hinspiel hat der FC mit dem 1:0 Sieg den Sprung über den Strich geschafft. Aus heutiger Sicht war das die alles entscheidende Wende. Denn seither sind die letzten 3 Plätze, auch in der Reihenfolge, unverändert mit den jeweiligen Clubs belegt.

      Werder war schon nach dem 17. Spieltag Vorletzter und doch voller demonstrativer Zuversicht. Unser Hinspiel war auch ein Spiegelbild des weiteren Saisonverlaufs für die Bremer. Den überwiegenden Teil des Spiels rein um defensive Stabilität besorgt und erst nach dem Rückstand verstärkt beflissen, ohne zählbaren Erfolg. Pech, gepaart mit Unvermögen und höheren Ansprüchen, ist eine toxische Mischung.

      Nun ist es nicht an mir, die Saison der Bremer zu analysieren, geschweigen denn zu bewerten. Die richtigen Schlüsse zu ziehen, darf man der Heimat der bekannten Stadtmusikanten, trotz allem, zutrauen. So oder so ähnlich würde eine politisch korrekte Äußerung, von Seiten Externer, eventuell beginnen.

      Aber: Ein bisschen in der Wunde bohren, ohne jedweden Anspruch auf irgendwas, macht Böckchen.

      Denn nach dem verdienten 1:3 in Mainz wirkte selbst der sonst so kampfeslustige Trainer Kohfeldt geschockt. Vermutlich wird er versuchen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, ob ihm das gelingt?
      Der Mann, der die 90 Minuten sonst so gerne und gekonnt öffentlich in ihre Einzelteile zerlegt, beschied nach der Niederlage in Mainz: "Ich möchte das Spiel nicht groß bewerten. Ich möchte bewerten, dass wir eine Riesenchance vergeben haben."
      Kohfeldt hatte seiner Mannschaft offenbar wesentlich mehr zugetraut, als diese nachweisbar tatsächlich leisten kann. Bei nüchterner Betrachtung dürfte der Bremer Auftritt in Mainz eigentlich niemanden enttäuscht haben.

      Es ist nicht so, dass sich das Werder-Team einfach ergeben hat. Das haben sie wirklich selten in der Saison gemacht. Am 14. Spieltag hatte Werder 14 Punkte und stand auf Platz 14, dank einer 0:1 Niederlage zu Hause gegen den SCP.
      Dann überrollten die Bayern standesgemäß 6:1 und Mainz schaffte anschließend ein 0:5 in Bremen. Erstmals stand Werder hinter dem FC, es war der 16. Spieltag. Daran hat sich nun seit 17 Spielen nichts geändert, weil Bremen immer wieder einen Weg fand, Spiele unnötig zu verlieren.

      In Mainz begannen die Bremer zielstrebig, ja regelrecht dominant und hätte früh in Führung gehen können. Selbst nach einem 0:2-Rückstand kamen sie mit neuem System und frischem Schwung aus der Pause und erkämpften sich Möglichkeiten, das Spiel zu drehen.
      Am Ende fehlt die notwendige Konsequenz in beiden Strafräumen, wie so häufig in dieser Saison war das Bremer Zweikampfverhalten in den entscheidenden Szenen untauglich. Soviel Konstanz schafften sie auf keinem anderen Gebiet.

      Spieler sind durchaus in der Lage, die Tabelle zu lesen. Auch die Bremer und die wissen, dass sie es selbst nicht mehr in der Hand haben. Der direkte Klassenerhalt ist unmöglich, lediglich auf die Relegation besteht noch eine minimale Chance.
      Dafür müsste nicht nur die bereits geretteten Unioner nochmal alles aus sich rausholen, es bräuchte in jedem Fall einen zusätzlichen Heimsieg. Falls Düsseldorf nicht gewinnt, aber punktet, muss der Sieg gegen uns sehr deutlich ausfallen. Um sicher zu gehen, mit einer Differenz von 5 Toren.

      Ein seltenes Szenario liegt in der Luft: Punkt- und Torgleichheit - wenn Bremen 4:0 gegen Köln gewinnt und Düsseldorf 4:4 bei Union spielt.
      Werder und Fortuna hätten dann jeweils 31 Punkte bei einem Torverhältnis von 40:68. In diesem Fall wird der direkte Vergleich herangezogen, den Düsseldorf mit einem 3:1 in der Hin- und einem 0:1 in der Rückrunde gewinnt.

      Gewinnt die Fortuna, kann sich Bremen auf den Kopf stellen, dann ist der Gang in die Zweitklassigkeit besiegelt.

      Für unseren bereits gesicherten Club geht es, neben Punkten, auch um die Platzierung. Denn sollte der FC seinen 5. Auswärtssieg unter Dach und Fach bringen, stehen die Chancen gut, noch auf Platz 11 zu springen.

      Griffigkeit und Aggressivität wären Attribute, die dabei helfen sollten. Da wir nun seit 19 Spielen am Stück ins gegnerische Tor getroffen haben, sollten wir uns in Bremen damit nicht bis zum Schluss Zeit lassen. Eine frühe Führung unserseits, könnte das Nervenkostüm der Bremer zerreißen lassen.
      Da Werder Bremen, auf Teufel komm raus, mindestens ein Tor schießen muss und lediglich 36 Tore auf der Uhr hat, ist der Spielverlauf absehbar. Bremen stürmt, was die Beine hergeben, bis sich unsere Buben bemüßigt fühlen, die Konterchance vernünftig auszuspielen.

      Da wir in der Fremde auftreten, werden wir wohl unsere roten Trikots auflaufen und so zum symbolischen Roten Faden der Saison für die Bremer. Sollten unsere Konter nicht gefährlich werden, warum auch immer, bleibt uns noch die Hoffnung auf Standards. Ecken und Freistöße treiben den Werderaner, mit trauriger oder schöner Regelmäßigkeit, den Angstschweiß auf die Stirn.

      Nun wissen wir ganz genau, wie schrecklich gemein die 2. Liga sein kann. Da will keiner hin und das aus gutem Grund.

      Für Werder würden sich dort zumindest die Reisekosten deutlich minimieren und auch überteuerte Zwangs-Ablösen für Leih-Spieler wie Selke oder Bittencourt bleiben im Tresor.

      Anderseits sinkt der Marktwert, des begehrtesten Spielers im Kader, Angreifer Milot Rashica rapide. Der Abstiegskampf setzt dem 23-Jährigen zu, so die interne Deutung beim SV Werder. Auch die Ungewissheit über seine Zukunft hat den dramatischen Formverfall des Offensivspielers intensiviert.
      In Mainz musste er die kompletten 90 Minuten zuschauen. Im Abstiegsfall sinkt die festgeschriebene Ablöse auf 15 Millionen Euro, diese Klausel galt auf dem Papier aber nur bis zum 15. Juni. Grundsätzlich scheint RB verstärktes Interesse zu haben, wie immer geht es ums liebe Geld.

      Werder Bremen, genau wie wir, zählt zu den 12 Vereinen der Bundesliga, die in jeder Saison zunächst gegen den Abstieg spielen. Die rein rechnerische Wahrscheinlichkeit, dass der eigene Verein in der laufenden Saison richtig strauchelt bzw. sehr knapp davor ist, beträgt 25 Prozent. Wenn dann in der Saison ein zusätzlicher Schwachpunkt auftritt, dann wird es bereits eng.
      Natürlich sind nicht alle 12 Konkurrenten gleich gefährdet, denn auch untereinander gibt es gravierenden Unterschiede, was die Möglichkeiten im sportlichen und finanziellen Bereich anbelangt.

      Werder hat sich augenscheinlich, bei der Eingruppierung innerhalb der 12 verhauen. Man sah sich in der Spitzengruppe, zumindest der 12. Am Osterdeich belief sich der Umsatz 18/19 auf 117 Millionen €. Damit liegt man deutlich in der ersten Hälfte der Liga.
      Der drohende Abstieg kann nur mit einer fatalen Fehleinschätzung der eigenen Stärke zu erklären sein.

      Dummerweise war Bremen selbst die negative Überraschung. Die finanziellen Top7 gaben sich in dieser Saison keine Blöße. Alle 4 „Werks-Ausnahme-was-auch-immer“ sind darunter. Dazu noch Bayern, BVB und Gladbach.
      Im Rückblick fing das akute Ungemach schon Ende der letzten Saison an. Der Verlust von Max Kruse mag nicht zu verhindern gewesen sein, denn der Max hat seinen eigenen Kopf.
      Es gelang aber 0,0 seinen Input auf das Team in irgendeiner Form zu kompensieren. Es ist das aktuelle Trio Kohfeldt, Baumann, Bode, welches diesen Kader verantwortet.

      Es haben sich nicht alle lieb bei Werder. Aber eine vereinsinterne Diskussion über den möglichen Absturz und die Folgen ist in dieser Saison ausgeblieben. Jeder ist in seinem Geschäftsbereich geblieben. Das ist löblich und fair.
      Werder wirkt aufgeräumt, solide – in Hamburg werden Abstiege und Nichtaufstiege ganz anders moderiert, da fliegen die Fetzen. Aber es wirkte auch, als wolle sich mancher bei Werder bloß nicht die Finger verbrennen am heißen Eisen Trainerfrage.

      Die Transferpolitik, einst Wahrzeichen des „Bremer Weges“, ist nun schon seit Jahren nicht mehr herausragend. In diesem Sommer aber wirklich grottig. Wobei man nicht vergessen sollte, dass seit der Trennung von Allofs und Schaaf vieles bereits angerichtet wurde, was in dieser Saison serviert wird.

      Heute unvorstellbar, leiteten die beiden die Geschicke des Vereins über zehn Jahre. Allofs wollte sich dauerhaft mit den Bayern messen und die fast inzestuöse Vereinsstruktur aufbrechen. In der ersten sportlichen Krise aber schob der damalige Präsident, den dafür notwendigen Veränderungen, einen Riegel vor.
      Klubchef Jürgen L. Born suchte im November 2008 Zuflucht in der gewohnten Behaglichkeit und beschwor die Kraft der Werder-Familie: „Bremen ist ein außergewöhnliches Pflaster. Wir bieten seit Jahren mit reduzierten Mitteln Qualitätsfußball an.“

      In den letzten 10 Jahren sollten die Fenster an der Franz-Böhmert-Straße durch Dutt und Eichin aufgerissen und mal richtig durchgelüftet werden. Neue Typen, anderes Management, alte Zöpfe abschneiden, weg mit der Werder-Familie. Gerade Eichin räumte auf, tat letztlich nur, wofür er geholt worden war und wofür er bezahlt wurde.

      Die Beharrungskräfte waren jedoch zu groß, und es kamen Viktor Skripnik und dann Alexander Nouri. Zwei unerfahrene Trainer mit grün-weißer Vergangenheit.
      Da war sie wieder, die Werder-Familie. Eichin musste 2016 gehen.
      In voller Harmonie erblühte der Werder-Clan dann von Ende 2017 an, als der von Eichins Assistenten zum Geschäftsführer Profifußball aufgestiegene Frank Baumann Skripniks vormaligen Ko-Trainer Florian Kohfeldt beförderte.

      Werder stand mal für schönen und erfolgreichen Fußball, beste Unterhaltung, zumindest in der Rückrunde. Und das Ganze ohne große Stars. Denn die werden in Bremen „gemacht“ und nicht gekauft, wie es in der Vereinshymne heißt.
      Wenn die Hose nicht so dick, hat Werder zu Glanzzeiten immer ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Micoud, Diego, Herzog, Pizzaro, Ailton, Klose, Mertesacker, Özil und De Bruyne, um mal ein paar Beispiele zu nennen.
      In dieser Spielzeit war die Hose im Sommer wieder schmal, das Karnickel war dick bandagiert und einen Hut hatte es auch nicht auf. Warum, weshalb, wieso entzieht sich meiner Kenntnis.

      Einen Füllkrug für 6,5 Mio.€ zu verpflichten, ist nicht verkehrt. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick sieht man, dass der Großteil des Budgets verbraucht wurde und zwar für einen Angreifer, der zwar ins System passen mag, aber leider ziemlich verletzungsanfällig daherkommt.

      So ein Kreuzbandriss kann passieren, lediglich 7 Spiele hat Niclas in dieser Saison auf dem Platz erlebt. Die Hälfte der kompletten Vorsaison, die mit dem Abstieg von Hannover endete.
      Den Rest des Budgets gab man für Friedl aus. Weil Werder dem Abwehr-Talent aus Österreich nicht 100%ig traute, lieh man im August Ömer Toprak aus, jetzt schien wirklich Ebbe in der Kasse.
      Zum Glück spart man sich sein Gehalt, das zahlt jetzt die Krankenversicherung. Immerhin 3 Spiele mehr als Füllkrug absolvierte der Ömer.

      Und weil es auch offensiv nicht lief, lieh man sich im September Bittencourt aus. Alle Leihen sind mit einer Kaufpflicht ausgehandelt, die bei Klassenerhalt fällig wird.
      Das gilt auch für den 0-Tore Stürmer Selke, der Ende Januar zum Kader stieß. Bei ihm liegt die Kaufsumme angeblich im zweistelligen Millionenbereich. Das nennt man, auf dicke Hose machen oder blanke Verzweiflung.

      Da fällt die Leihe von Vogt Mitte Januar nicht weiter ins Gewicht, auch wenn der ehemalige Kapitän der TSG positiv hervorsticht. Nicht wirklich, aber im Verhältnis zu den anderen schon.

      Im Bremer Umfeld rätselt man, weshalb Michael Lang für relativ teuer Geld von Gladbach ausgeliehen wurde. Der RV spielt nach 9 Einsätzen mal so gar keine Rolle mehr.
      Die Klagen über die Verletzungsmisere sind nur ein Teil der Wahrheit. Denn offensichtlich ist Werder bewusst ins Risiko gegangen, Risiko auf dem Papier zu vermeiden.

      Phantasielos verpflichtete Werder Spieler mit Namen, deren aktuelles Leistungsniveau und –kurve aber nicht mit vergangenen Meriten Schritt halten konnte. Lediglich bei den Banken der Konkurrenz wurde gewildert. Nicht ein Stammspieler kam neu an die Weser.
      Ohne die zahlreichen Verletzungen, oder Formtiefs, wären die namhaften Neuzugänge gar nicht finanzierbar gewesen. Die Wette, einen Schnapper zu landen, wurde verloren.Verantwortlich ist die geballte grün-weiße Identifikation der Gegenwart, die Herren Marco Bode als Chefkontrolleur, Frank Baumann als Sportchef, Florian Kohfeldt als Trainer.

      Unser FC hat es geschafft, sich in einem halben Jahr von Zero 2 Hero und anschließend zum zweitschlechtesten Team der Corona-Rückrunde zu entwickeln.

      Dennoch, mindestens 3 Teams würden nur zu gerne mit uns tauschen. Die Qualität und Mentalität unseres Teams sind und waren bundesligareif. Bei Bremen steht da ein ? auf dem Flur, bestenfalls.
      Nicht jeder im FC-Lager war/ist mit der Saison zufrieden, mancher Fan musste einen großen Berg Frust ertragen. Selbst die beste Phase seit Ewigkeiten konnte daran wenig ändern. Mal wieder scheint ein negatives Gefühl zu überwiegen.

      Ich verstehe, dass es schwierig sein kann, als Fan des 1. FC Köln, eine rationale Bewertung des Erreichten zu bewerkstelligen. Zu groß ist die Differenz zwischen der Realität (Fahrstuhl…) und dem klangvollen Namen des Vereins.
      Helden gaben sich bei uns die Klinke in die Hand und über Generationen hinweg wurde die Liebe zum FC vererbt.
      Und dieses GAP tragen auch viele Fußballinteressierte anderer Clubs in sich. In der Zweiten Liga werden wir als natürlicher Bundesligist wahrgenommen, unser Name füllt Stadien in der gesamten Republik. Kein Sportreporter, der nicht wenigstens Plattitüden zur Stadt und unserem FC von sich geben könnte.

      Unseren Verein muss man nicht vorstellen, fast jeder im deutschsprachigen Raum, der sich ein kleinwenig für unseren Sport erwärmt, hat eine Vorstellung zu und von unserem Verein. Nicht immer eine unwiderlegliche, aber doch immer eine Vorstellung. Auch außerhalb dieses Raums findet man Kenner.
      Das führt dazu, dass die Ansprüche an den 1.FC Köln ambitionierter sind, als beispielsweise in Augsburg, Freiburg oder Mainz. Da steckt Fluch und Chance gleichermaßen und zeitgleich drin. Der 1.FC Köln ist eine Faszination.

      Eine solche Feststellung könnte man wohl auch über Bremen treffen. 39 Jahre ununterbrochen in der Bundesliga, wäre für uns, realistisch betrachtet, ein großer Erfolg. Denn dann würde wahrscheinlich niemand von uns nochmal mit in die Zweite Liga müssen.

      In Bremen wollten sie in dieser Saison nach Europa. Und es hat (zu) lange gedauert, gewissermaßen bis zur Winterpause, bis der Verein sich von diesem Ziel lösen wollte bzw. konnte.
      Bremens Kapitän Niklas Moisander sieht den letzten Zug im Abstiegskampf noch nicht gemacht. Bei Sky äußerte er: „Niemand hat etwas gesagt, es war stille Stimmung in der Kabine. Wir sind sehr enttäuscht. Aber nichts ist verloren. Wir gehen weiter, wir haben noch ein Spiel.“

      Wenn er tatsächlich aus tiefster, innerer Überzeugung gesprochen hat, seine Teamkameraden ebenfalls alles in die Waagschale werfen, ist dies noch keine 100%ige Sieggarantie.

      Denn, unsere Böcke haben Bock. Ja, sie stehen größtenteils nicht gut im Futter, die Reserven sind fast aufgebraucht und ein jeder Bock ist froh, wenn der letzte Schlusspfiff für diese bemerkenswerte Saison ertönt.
      Rein rechnerisch waren wir schon nach dem 2:2 gegen F95 durch. 34 Punkte hätten gereicht. 39 Punkte wären aber schon schön und ein allerletzter Sieg, ein gelungener Abschluss.

      Darüber hinaus wäre es mir ein Fest, den Daueroptimisten im Norden den virtuellen Stinkefinger zu zeigen, die fest von 3 Punkten ausgehen, weil der Gegner „nur“ Köln heißt.

      Zugegebener Maßen sind wir ihr letzter Strohhalm. Die eigene Leistung Werders, war über die gesamte Saison nicht mittelmäßig, sie war deutlich drunter. Sollten wir ihnen keinen Gefallen machen, werden sie fallen.
      In der Stadt Bremen gibt es nicht allzu viele Optimisten, was den Klassenverbleib angeht. Die Mehrheit der Bremer empfindet (den) einen Abstieg verdient und ist traurig.

      Dem würde ich mich anschließen und sogar ein wenig Mitleid empfinden. Ich weiß, Mitleid ist das Schlimmste, es geht mir nicht um den Club, es geht mir um seine Anhänger.

      Die Stadt Bremen mag lebenswert sein, allzu viele Sehenswürdigkeiten, Abwechslung oder Extravaganzen bietet sie nicht. Der SC Werder, mit seinen 40. Tausend Mitgliedern, ist das Flaggschiff der Stadt. Dieses Flaggschiff droht auf Grund zu dümpeln und nur Neptun weiß, ob und wann es wieder flottgemacht werden kann.

      Wenn am Samstag passiert, wovon die meisten Menschen ausgehen, dann sinkt ein Gründungsmitglied der Bundesliga, der Verein mit den meisten Bundesligaspielen überhaupt, ein Traditionsclub des deutschen Fußballs.

      Es gibt schon jetzt zahlreiche Trauerbekundungen und warme Worte zum Abschied.
      Mein Mitleid geht nicht soweit, das ich wollte, dass sich unser Verein mit irgendwelchen (haltlosen) Unterstellungen rumschlagen muss. Nur weil wir ggf. unserer langjährigen Nr. 2 ein Abschiedsspiel schenken, darf an unserem Siegeswillen kein Zweifel be (ent)stehen. Wir sind keine „Abschenker“, wir sind faire Sportsmänner.

      Sollte Bremen wieder in die Bundesliga zurückfinden, würde ich sie gerne willkommen heißen. So viel Sympathie habe ich dann doch.

      Was unsere Aufstellung und Taktik betrifft, rede ich Gisdol nicht rein.
      Sollte Clemens fit genug sein, würde ich seine Aufstellung begrüßen. Bei 5 möglichen Auswechslungen darf auch schon mal eine Belohnung oder ein Test eingeplant werden. Unser Team ist, egal mit welcher Start11, nicht eingespielt. Das merkt man.

      Für Hennes kann es so oder so nur lauten: Die Hörner gespitzt, Vorwärts- Attacke! Bring die 3 Punkte nach Hause.

    • Zitat von Kölsche Ostfriese im Beitrag #2347
      Zitat von Ron Dorfer im Beitrag #2334
      Hier darf man ja persönliche Animositäten pflegen und ich mach davon jetzt auch mal Gebrauch.

      KO ich komm dir 150 Kilometer entgegen, irgendwo da wird man sicherlich ein beschauliches Plätzchen finden. Dann kommst du allein oder mit dem Baggerführer und dann sag ich dir mal ganz gepflegt in dein Antlitz, was ich von deinem Auftreten und von dir als Person halte. Eventuell magst du dir ja was vom Herzen reden. Ich versichere dir, ich werde nicht weglaufen und du darfst zuerst schlagen, wenn du dich denn traust.

      In Russland gibt es einen Ohrfeigenwettbewerb. Da stehen sich die Kontrahenten gegenüber und verteilen abwechselnd ein paar Schellen. Solange, bis einer aufgibt.

      Vielleicht willst du auch lieber ganz auf Regeln verzichten?

      Damit es auch um was geht, schlage ich vor, dass ihm Falle deines Sieges, ich meine Beiträge auf Zweizeiler beschränke. Solltest du den Kürzern ziehen, machst du um meine Kommentare einen großen Bogen.

      Typen wie du, hissen erfahrungsgemäß schnell vorher die weiße Fahne. Zeig mir doch bitte, dass diese Annahme mal wieder Stuss ist.

      Falls dir wider erwartend ein Groschen fällt und du auf so antiquierte körperliche Auseinandersetzungen dann doch nicht stehst, (macht nur Spaß wenn man der Stärkere ist) dann halt dich einfach mir gegenüber zurück. Toleranz durch Ignoranz wäre ein Lösungsansatz. Dann wäre keine Reaktion von Dir Zustimmung genug.

      Falls nicht, mein Angebot steht. Ich habe gerne Spaß. Du musst nur noch zu, bzw. einschlagen.





      Ich wollte den Stuss nur mal zitieren damit er vom Dichter nicht nachträglich bearbeitet wird.



      Dann brauch ich von Dir doch nur Ort und Zeit. Nachträglich bearbeiten

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Tippspiel 34.Spieltag, Saison 2019/20" geschrieben. 22.06.2020

      Werder Bremen - 1. FC Köln...……………...2
      SC Freiburg - FC Schalke 04...……………….1
      Eintracht Frankfurt - SC Paderborn 07......1
      1. FC Union Berlin - Fortuna Düsseldorf....2
      VfL Wolfsburg - FC Bayern München...…...2
      Bor. Mönchengladbach - Hertha BSC...…...1
      Bayer 04 Leverkusen - FSV Mainz 05...…...1
      Borussia Dortmund - 1899 Hoffenheim......1
      FC Augsburg - RB Leipzig...…………………….2

    • Hier darf man ja persönliche Animositäten pflegen und ich mach davon jetzt auch mal Gebrauch.

      KO ich komm dir 150 Kilometer entgegen, irgendwo da wird man sicherlich ein beschauliches Plätzchen finden. Dann kommst du allein oder mit dem Baggerführer und dann sag ich dir mal ganz gepflegt in dein Antlitz, was ich von deinem Auftreten und von dir als Person halte. Eventuell magst du dir ja was vom Herzen reden. Ich versichere dir, ich werde nicht weglaufen und du darfst zuerst schlagen, wenn du dich denn traust.

      In Russland gibt es einen Ohrfeigenwettbewerb. Da stehen sich die Kontrahenten gegenüber und verteilen abwechselnd ein paar Schellen. Solange, bis einer aufgibt.

      Vielleicht willst du auch lieber ganz auf Regeln verzichten?

      Damit es auch um was geht, schlage ich vor, dass ihm Falle deines Sieges, ich meine Beiträge auf Zweizeiler beschränke. Solltest du den Kürzern ziehen, machst du um meine Kommentare einen großen Bogen.

      Typen wie du, hissen erfahrungsgemäß schnell vorher die weiße Fahne. Zeig mir doch bitte, dass diese Annahme mal wieder Stuss ist.

      Falls dir wider erwartend ein Groschen fällt und du auf so antiquierte körperliche Auseinandersetzungen dann doch nicht stehst, (macht nur Spaß wenn man der Stärkere ist) dann halt dich einfach mir gegenüber zurück. Toleranz durch Ignoranz wäre ein Lösungsansatz. Dann wäre keine Reaktion von Dir Zustimmung genug.

      Falls nicht, mein Angebot steht. Ich habe gerne Spaß. Du musst nur noch zu, bzw. einschlagen.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Geißböcke - Adler Aftermatch" geschrieben. 21.06.2020

      Rönnow, sein Gegenüber stand beim Hinspiel im Tor, ich empfehle die Leistung des Dänen nochmal Revue passieren zu lassen. Der Kollege hatte maßgeblichen Anteil am Absturz der Adler, als er Trapp vertrat. Ich sehe Windmühlen...

      Zum Ende nochmal ein exklusives Dankeschön an Dich, dass du deine bekannte Meinung zu Gisdol nicht in einer Endlosschleife durchlaufen lässt. Bekanntermaßen habe ich eine gegenteilige Meinung zu Gisdol und verschone die anderen auch vor Wiederholungen. Das jeder Trainer eine Halbwertzeit hat, ist nun keine Raketenwissenschaft. In 9 von 10 Fällen ist bei der Vertragsunterzeichnung bereits die Abfindung geregelt.

      Ich freue mich, mit dir den Klassenerhalt feiern zu dürfen!

      Mit sportlichen Grüßen, speziell an Dich

      Ron


      P.S. Da ist mir tatsächlich ein Fehler unterlaufen, der hier, Gott sei Dank, von einigen Usern sofort korrigiert wurde. Wiedwald hieß der Unglücksrabe. Ein unwitziges Arschloch, dass sich mit Penetranz über mich mokiert, sobald ich mich äußere, der intellektuelle Fehlleistung am Stück produziert und sich nicht zu blöd ist, meinen Fehler wie eine Monstranz vor sich herzutragen, war auch unter den Hinweisgebern. Diesem Stussdetektor möchte ich empfehlen, die doppelt Distanz zu joggen. Du wurdest von mir ignoriert, weil ich kein Interesse an einem Austausch mit dir habe. Vielleicht brauchst du ein wenig mehr Aufmerksamkeit von mir? Dann mach mal so weiter...[/quote]

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Geißböcke - Adler Aftermatch" geschrieben. 20.06.2020

      Zitat von Methusalem im Beitrag #29
      Darf man hier ja nicht schreiben,dass der FC ein Konditionsdefizit hat.Platt wie die Kirchenmäuse waren die!!Wovon eigentlich,Frankfurt spielte die bereits 4.englische Woche nacheinander.Aber Ron Dorfer,der Mann der Entschuldigungen und Begründungen für nicht vorhandene Leistungen sieht natürlich keine Konditionsdefizite.Das sind Halluzinationen von mir.
      Tja würd mir auch wünschen,dass Bremen absteigt und Düsseldorf dann den HSV zerlegt.Aber bei unserem graziösen Gekicke mit etlichen Pausen zwischendurch wird wohl eher der Geissbock in Bremen geschlachtet!
      Übrigens heute Uth für mich bester Kölner und dahinter mit Abstrichen Kainz und Bornauw.Der Rest wieder betretenes Schweigen.Die Entstehung des Gegentores sensationell.Da spielen Thekenmannschaften konzentrierter.
      Na ja meine Meinung zu Gisdol ist ja bekannt,ich verschone euch von Wiederholungen.


      Geschätzter Methusalem,
      langsam komme ich mir ein bisschen verlegen vor, weil du mich sehr häufig in deinen lesenswerten Ausführungen erwähnst. Ist das nicht ein wenig zu viel, der Ehre? Wie soll ich mich angemessen verhalten? Soll ich dich auch ständig namentlich ehren, wenn mal wieder jemand versucht, den FC in Grund und Boden zu schreiben? Blöderweise kann das kaum jemand so unterhaltsam, wie du. Immer, wenn du dir hier die Ehre gibst, stehen de Chancen gut, dass ich deine Meinung lese und mich ggf. dazu einlasse. Natürlich verbesserst du die Chance, wenn du meinen Namen schreibst, allerdings nur unwesentlich.

      Du hast keine Halluzinationen, wurde dir doch von ehemaligen Medizinstudenten bescheinigt. Wieso dein Optiker sich mit meinem über meine Sehstärke austauscht und es dir mitteilt? Weil du mit deinem Charme unwiderstehlich bist und mir gegenüber überfürsorglich. Dafür danke ich dir herzlich.

      Eine nicht vorhandene Leistung konnte ich tatsächlich nicht sehen, wie auch? Wenn etwas nicht vorhanden ist, ist es nicht existent und somit unsichtbar Ich für meinen Teil habe hingegen eine Leistung gesehen, welche ganz sicher nicht für höher Aufgaben gereicht hätte. Was ich aber so gar nicht leiden kann und ich nehme es mir jetzt einfach raus, dir das deutlich zu sagen, sind Sätze, die mit, "Darf man hier ja nicht schreiben,..." beginnen. Bei aller Zuneigung, das ist deiner nicht würdig und da braucht es auch keine Erklärung und kein Defizit.

      Über 90 Minuten hat keine der beiden Kontrahenten ein Feuerwerk abbrennen können, in meinen Augen war das Unentschieden leistungsgerecht. Es war das dritte Spiel in einer Woche, es war ziemlich intensiv, es war ziemlich warm und schwül. Vermutlich habe ich gerade wieder in deinen Augen eine Entschuldigung vorgebracht; dabei wollte ich nur deine Frage beantworten, wovon die so platt gewesen sein könnten. Ich vermute, deine eigene Jugend und deine Zeit zwischen 20 und 30, verhindert, dass du besonders empathisch auf die Schwächen unsere Jungs reagierst. Ich gehen davon aus, dass dir sowas einfach nicht untergekommen ist. Selbst wenn, ist die Erinnerung zu verblasst.

      Fakt, diese so platten Kirchenmäuse konnten ein weiteres Gegentor verhindern. Wie zum Teufel haben die Dilettanten das angestellt? Nicht dass Gisdol richtig gewechselt hätte. Manche hier kriegen schon Plaque, wenn sie den Namen Höger nur hören.

      Bei deinem Abstiegswunsch sehe ich uns friedlich vereint am Tresen sitzen. Mir wäre tatsächlich lieber, das Heidenheim noch auf Platz 2 springt und der HSV in der Relegation scheitert. Stuttgart in der Ehrenrunde wäre fast zu schön, um wahr zu sein.

      Uth war heute sehr bemüht, hat auf den Elfer verzichtet und ich versehe, dass du ihn als besten Kölner gesehen hast. Betreten Schweigen darfst du immer, über was oder gegen wen du willst. Das Gegentor ist tatsächlich eine Mischung aus schlechter Verteidigung und einem gut gespielten Angriff.

      Nun bemüssigen sich wieder ein paar Torhüter-Experten, Horn eine Mitschuld am Tor und ein schlechtes Spiel zu attestieren. Es wird die wenigsten wundern, aber das Tor geht nicht auf Timos Kappe. Dafür war der Angriff zu schnell, zu viele Spieler in der Mitte und die Flanke zu scharf. Das Horn bei der Faustabwehr eine unglücklich Figur abgeben hat, ist nicht zu leugnen, bloß ist das nicht das alleinige Kriterium für die Bewertung seines Spiel über 90 Minuten. Denn es gab durchaus Situationen, in denen er sich auszeichnen konnte.

      Rönnow, sein Gegenüber stand beim Hinspiel im Tor, ich empfehle die Leistung des Dänen nochmal Revue passieren zu lassen. Der Kollege hatte maßgeblichen Anteil am Absturz der Adler, als er Trapp vertrat. Ich sehe Windmühlen...

      Zum Ende nochmal ein exklusives Dankeschön an Dich, dass du deine bekannte Meinung zu Gisdol nicht in einer Endlosschleife durchlaufen lässt. Bekanntermaßen habe ich eine gegenteilige Meinung zu Gisdol und verschone die anderen auch vor Wiederholungen. Das jeder Trainer eine Halbwertzeit hat, ist nun keine Raketenwissenschaft. In 9 von 10 Fällen ist bei der Vertragsunterzeichnung bereits die Abfindung geregelt.

      Ich freue mich, mit dir den Klassenerhalt feiern zu dürfen!

      Mit sportlichen Grüßen, speziell an Dich

      Ron


      P.S. Da ist mir tatsächlich ein Fehler unterlaufen, der hier, Gott sei Dank, von einigen Usern sofort korrigiert wurde. Wiedwald hieß der Unglücksrabe. Ein unwitziges Arschloch, dass sich mit Penetranz über mich mokiert, sobald ich mich äußere, der intellektuelle Fehlleistung am Stück produziert und sich nicht zu blöd ist, meinen Fehler wie eine Monstranz vor sich herzutragen, war auch unter den Hinweisgebern. Diesem Stussdetektor möchte ich empfehlen, die doppelt Distanz zu joggen. Du wurdest von mir ignoriert, weil ich kein Interesse an einem Austausch mit dir habe. Vielleicht brauchst du ein wenig mehr Aufmerksamkeit von mir? Dann mach mal so weiter...

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 19.06.2020

      Belgier konnte sich in Köln nicht durchsetzen

      Verstraete und Köln vor Wechsel nach Antwerpen

      Birger Verstraete steht kurz vor einem Wechsel vom 1. FC Köln zum belgischen Erstligisten Royal Antwerpen. Der Mittelfeldspieler, der sich beim FC nie durchsetzen konnte, soll mit verbindlicher Kaufoption ausgeliehen werden.
      ...
      Doch Verletzungspech und ein anhaltendes Formtief machten ihm einen Strich durch die Rechnung, lediglich neun Spiele bestritt er. Der Wechsel in die Heimat soll der Karriere wieder Schub verleihen.
      https://www.kicker.de/777958/artikel/verstraete_und_koeln_vor_wechsel_nach_antwerpen_

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Die Pille danach - Aftermatch" geschrieben. 19.06.2020

      Unser Verein ist klamm, die wichtigste Einnahmequelle sprudelt aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich weniger kraftvoll, vieles ist in der Schwebe. Da die Fleischtöpfe der CL für uns unerreichbar bleiben, muss der FC versuchen, möglichst viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den Profibereich zu überführen.

      Die Überführung in den Kader kann es aber noch nicht gewesen sein, es braucht Spieler in der 1. Mannschaft. Da spielt nicht nur der finanzielle Aspekt eine Rolle, es ist auch ein Faktor talentierten Nachwuchs für den FC zu begeistern.

      Unter diesen Umständen kann die Prämisse doch nur lauteten, lasst die Jungs spielen. Nun ist Jugend keine Tugend, aber bei zweien der drei bin ich sehr hoffnungsfroh, der dritte Jungspund steht bei den Trainern ebenfalls hoch im Kurs.
      Natürlich sind damit Rückschläge, auch schrecklich ärgerliche, bei dieser Strategie vorprogrammiert. Es wird Punkte kosten, die man schon eingerechnet hat. Allerdings sind gerade sie auch für positive Überraschungen gut, ihnen darf man die größten Leistungszuwächse zutrauen.

      Solche Leistungszuwächse können nicht übers Training, sondern nur über Spielpraxis erworben werden. Die Aufgabe des Trainers besteht darin, die körperliche Belastung zu steuern und die Spieler eher zu bremsen. Denn die Jungs kennen ihren Körper nicht so gut, wie ein erfahrener Profi.

      Damit kommen wir zu unserem Kapitän. Wer immer noch der Meinung ist, Hector sei als LV besser für unser Team, wird sich nicht mehr umstimmen lassen. Dabei gibt es einleuchtende Argumente für Hector im DM des 1.FC Köln. Einen externen Spieler, mit seinen Fähigkeiten für unser DM, werden wir kaum finanzieren können.

      Der Einfluss auf unser Spiel ist im DM deutlich höher, als auf der LV-Position. Ein Kapitän gehört auf die Brücke.

      Mit Katterbach und Jakobs haben wir einen Konkurrenzfähige linke Seite, die sicherlich noch nicht eine gesamte Saison auf überdurchschnittlichen Niveau performen kann. Bloß werden wir diesem Anspruch auch nicht mit Zukäufen erreichen.

      Ich denke, dass dieser Transfersommer eher von Abgängen, denn von Zugängen geprägt sein wird. Unser Kader wird ein ähnliches Gesicht haben, wie in dieser Saison und die Zielsetzung wird sich nicht verändern.
      @Joga
      Ich verstehe deine Gedanken. Ich denke, dass die Burschen alle schon mal schlechte Leistungen in der Vergangenheit erbracht und verarbeitet haben. Der vernünftige Umgang mit Fehlern ist zwingend erforderlich, um eine Profi-Karriere anstreben zu können.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Geißbockheim weiter in Köln oder besser Wegzug?" geschrieben. 19.06.2020

      Oder es hat jemand den Arsch in der Hose und schaft Fakten, aufgrund der aktuellen Beschlusslage. Anders als bei der Maut wird sich der EUGH wohl nicht für das Thema begeistern lassen. Es bedarf einer Reform unseres Klageverfahrens, denn falls es so weiter läuft, steht hier bald alles still.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 19.06.2020

      Medienrechte: Klubs müssen mit hohen Mindereinnahmen rechnen

      Zittern um eine Milliarde Euro

      Die Zeit des ungebremsten Wachstums ist auch im weltweiten Fußball-Geschäft vorbei. Die 36 deutschen Profiklubs müssen allein bei den nationalen Medienrechten ab der Saison 2021/22 mit erheblichen Mindereinnahmen rechnen. Die Versteigerung der Rechtepakete läuft zwar noch bis zum Wochenende. Doch klar ist: Die Corona-Krise hinterlässt im In- und Ausland massiv Spuren. Nach kicker-Recherchen fallen die Angebote niedriger aus.
      ...
      Angesichts der äußeren Rahmenbedingungen dürfte es ein Erfolg sein, wenn erneut die Schallmauer von im Schnitt einer Milliarde Euro pro Saison fallen würde. Zum Vergleich: Der einschließlich der kommenden Saison laufende Vertrag sah durchschnittlich 1,16 Milliarden Euro pro Saison vor. Die Klubs hatten sich vor der Corona-Krise noch für den Vierjahreszeitraum ab Sommer 2021 mindestens 5,4 Milliarden Euro erhofft.

      Für diese Rechnung gab es einen einfachen Schlüssel. 1,35 Milliarden Euro, die in dem laufenden Vertrag für die Saison 2020/21 vereinbart worden waren, multipliziert mit 4. Doch schon in der kommenden Saison fließen mit 1,2 Milliarden Euro mindestens 150 Millionen Euro weniger.
      ...
      Zudem: Die Prognosen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sehen eher eine weitere Verschlechterung vor, was auch auf den Medienmarkt durchschlagen könnte. Beim Abschluss der aktuellen Verträge erzielte Seifert im Frühjahr 2016 ein als Sensation bewertetes Ergebnis von 4,64 Milliarden Euro. Eine Steigerung um 83 Prozent gegenüber den im vorangegangenen Vertrag gezahlten 2,512 Milliarden Euro. Kurz vor Abschluss der Auktion am Wochenende lautet die Frage: Wird die Grenze von vier Milliarden Euro für den neuen Vierjahresvertrag überhaupt überschritten?

      Dazu kommen niedrigere Erlöse aus der internationalen Vermarktung, die sich noch nicht seriös prognostizieren lassen. In dieser und in der kommenden Saison fließen bei den internationalen Erlösen bereits jeweils 60 Millionen Euro weniger als ursprünglich vereinbart. Bei einem Blick über die Grenzen hinaus verbieten sich Klagen deutscher Vereine. Sollte es beim neuen nationalen Medienvertrag bei einem Minus im einstelligen Prozentbereich bleiben, wäre dies im internationalen Vergleich wenig.
      ...
      https://www.kicker.de/777775/artikel

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Geißbockheim weiter in Köln oder besser Wegzug?" geschrieben. 19.06.2020

      Vielleicht sollte der FC sich überlegen, ebenfalls Klagen einzureichen. Klagen halten auf und kosten Kraft,denn so aussichtslos die Klage auch ist, sie muss juristisch einwandfrei abgearbeitet werden. Sowas benötigt Ressourcen, die Streitpartei, die über mehr davon verfügt, befindet sich im Vorteil. Deshalb war die Zulassung von Sammelklagen in Deutschland von so großer Bedeutung.

      Ich schmunzle bei dem Gedanken, dass eine größere Gruppe von FC-Anhängern juristisch gegen die Beschützer der Gleueler Wiese vorgeht. Als Klagegrund sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Asthma bronchiale Beschwerden, wegen zu viel Hundehaaren in der Luft und der Unzumutbarkeit der körperlichen Versehrtheit, welche sich durch die gepante Umstrukturierung umgehen ließe. Da wird sich sicherlich auch ein Attest auftreiben lassen.

      Je mehr der Klagegrund variiert, desto weniger Standardantworten sind möglich. Je weniger standardisiert, desto höher der Ressourcenverbrauch.

      Block them as best you can!

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 19.06.2020

      Köln: Klub hat kommende Saison 36 Spieler unter Vertrag

      Heldts Prognose: Mit Stabilität und Ruhe "die Liga halten"

      Der kluge Mann baut vor. Nachdem der 1. FC Köln nach allen menschlichen Maßstäben gerettet ist, dämpft Geschäftsführer Horst Heldt alle überzogenen Erwartungen: "Es geht in der nächsten Saison nur um den Klassenerhalt."
      ...
      Heldt nennt die Rahmenbedingungen "nicht einfach", damit untertreibt er womöglich, denn die Kölner werden nicht nur durch die Corona-Krise finanziell gebeutelt, zu Beginn der kommenden Saison stehen 36 Spieler bei den "Geißböcken" unter Vertrag, da wartet eine Menge Arbeit auf die Verantwortlichen. "Stabilität und Ruhe" nennt Heldt als Eckpfeiler einer sportlichen Entwicklung, die den FC langfristig in der Liga halten können. Seine Einschätzung: "Die Rahmenbedingungen sind nicht einfach. Wir werden das Bestmögliche tun, um eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen." Eine Mannschaft, "die in der Lage ist, die Liga zu halten."

      Bei der Einordnung der laufenden Saison warnt er vor Schwarzmalerei: "Wir müssen uns für die 35 Punkte nicht entschuldigen." Es sei "töricht, die gezeigten Leistungen in Frage zu stellen." Womit er auch jene des Trainers meint. Heldt erinnert die Kritiker an die Situation, die man im Winter 2019 vorfand mit Abstiegskampf pur und miserablen Leistungen: "Das Team hat sich seit letzten Dezember aus dem Sumpf gezogen."
      ...
      Wichtig wäre ein Sieg vor allen Dingen für die Stimmung, der Erfolg würde versöhnen, auch die Profis mit der für keinen Beteiligten angenehmen Situation. Sieglos in die letzte Partie und womöglich in die Pause zu gehen, könnte die Laune nachhaltig verhageln - in einem Umfeld, in dem so viel von Stimmungen abhängig ist, wäre dies kein gutes Szenario.
      https://www.kicker.de/777857/artikel/heldts_prognose_mit_stabilitaet_und_ruhe_die_liga_halten_

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Die Pille danach - Aftermatch" geschrieben. 19.06.2020

      Nur mal kurz in die Runde geworfen, wir reden hier über Sport, mit direktem Gegnerkontakt. Da kommt es schon mal vor, dass der andere schlicht besser ist. Wer von euch Fußball gespielt hat, egal wie hochklassig, wird Spieler kennen gelernt haben, die einfach besser waren, als man selbst. Zum Spiel gehören nicht nur körperliche Voraussetzungen, sondern auch jede Menge anderer Fertigkeiten, die der Fußballgott ganz selten in einem Körper vereint.

      Zum Sport gehören Leistungsschwankungen selbstverständlich dazu. Je konstanter und je länger ein Spieler höchstes Leistungsniveau abrufen kann, desto wertvoller ist er. Der FC hat niemanden in seinem Kader, der zu den Top-Spielern gezählt wird. Mit viel Phantasie könnten sich ein paar Spieler in diese Richtung entwickeln.

      Katterbach hat von Diaby gezeigt bekommen, was so geht. Der 20-jährige Flügel-Stürmer der Französischen U-21 kommt aus der PSG Schule, hat eine Saison mit 25 Partien auf dem Buckel, in der ihm 2 Tore und 6 Assists gelangen. Er war Bayer eine kolportierte Ablöse in Höhe von 15 Mio.€ wert.

      Für Katterbach wird niemand derzeit 15 Mio.€ Ablöse auf den Tisch legen. Wer weiß, vielleicht sieht das in 2-3 Jahren anders aus. Dafür muss Katterbach sich positiv verbessern und das geht wie? Genau, durch Spielpraxis und durch Erfahrung, wie die besseren Spieler so agieren. Ein Trainer des 1.FC Köln ist auch als Fußball-Lehrer gefragt, er moderiert nicht einen Kader von Hochkarätern.

      Ich bin sicher, Gisdol hat einen sehr realistischen Blick auf seine Spieler und die Spieler des jeweiligen Gegners. Ich muss erkennen, dass das nicht jeder Forist von sich behaupten sollte. Anderseits ist der Entertainment Faktor ein wichtiger Baustein dieses Forums, daher haben auch solche Beiträge eine gewisse Berechtigung.

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "Pressespiegel zum 1. FC Köln" geschrieben. 18.06.2020

      Horn kehrt wohl nach Köln zurück

      Jannes Horn wird wohl zum 1. FC Köln zurückkehren. Aktuell ist der Linksverteidiger an Zweitligist Hannover 96 verliehen, ein zwischenzeitlich als sicher angesehener Verbleib bei den Niedersachsen scheint nun vom Tisch zu sein. Horn wird nach der Saison wohl wieder in Köln auftauchen, bei den Rheinländern hat er einen Vertrag bis 2022.

      https://www.kicker.de/4000000033526/transfermeldung/horn_kehrt_wohl_nach_k%C3%B6ln_zur%C3%BCck

    • Ron Dorfer hat das Thema "2019-2020 Early Bird Der Adler wird landen" erstellt. 18.06.2020

    • Ron Dorfer hat einen neuen Beitrag "2019-2020 Early Bird in der Vorstadt zu Besuch" geschrieben. 17.06.2020

      Zitat von Methusalem im Beitrag #34
      Dann lass meinetwegen andere Führungsmethoden auf die einwirken.Was dabei rauskommt,sieht man ja.Übrigens,dass mit der mangelnden Kondition,die du nicht bemerkt haben willst,ist nicht allein von meiner vor Unkenntnis strotzenden Weisheit bemerkt worden.Das haben schon einige andere in ihren Glossen zum Efzeh
      mahnend angemerkt.Aber man kann sich natürlich alles schönreden und daraus resultierend kaum Kritik üben.Du wirst sagen,dass ist keine vernünftige Kritik,sondern reines Polemisieren oder Stammtischgelaber,ist ja auch so ein runder Tisch,der bei euch Fachleuten hoch im Kurs steht.
      Mein Augenarzt hat mir jedenfalls bestätigt,dass mein Augenlicht noch in Takt ist und der Psycho hält mich für einen hoffnungslosen Fall,der sich einfach nicht umbiegen lässt.Pech für euch Fachleute,müsst ihr eben mit dem Dollmann leben!




      Ich kann nicht für alle Fachleute sprechen, ich für meinen Teil lebe ganz gut mit dem Dollmann. Unter den Experten herrschte die Meinung vor, dass Gisdol die Truppe konditionell auf Bundesliga-Level gecoacht hat. Dabei hat ihm sicherlich geholfen, dass die Jungspunde richtig heiß waren und Meter um Meter gemacht haben.

      In der Doku 24/7, die du nicht kennst, so vermute ich, haben die Spieler insbesondere Kessler davon berichtet, wie sehr Spanien auf Kondition ausgelegt wurde. Auch in den Interviews während der Erfolgsserie kam immer wieder rüber, dass die Kondition ursächlich für den Erfolg sei. Sie sei der Grundstein für die Spielweise, die immerhin 8 Siege in 10 Spielen zur Folge hatte.

      Nun weiß ein erfahrener Fahrensmann, wie du, dass sich die Beine im Erfolg quasi von alleine bewegen und in der Krise tut jeder Schritt weh. Vor Corona hatten wir Erfolg. Dann kam ein Break und das hat dem Team nicht gut getan, niemand verschließt davor die Augen. Nur weil ich die Lage nicht schwarzmale, bin ich noch kein Schönfärber, hat mir mein Kunstlehrer bestätigt. Ich halte deinen Lösungsansatz für unterkomplex, respektiere aber, das du dir zumindest über eine Lösung Gedanken machst.

      Es könnte sein, dass die Spieler zwar konditionell in der Lage wären die notwendigen Distanzen abzurufen, es aber schlicht nicht machen, weil ihnen der Kopf einen Streich spielt. Mag sein, dass diese junge Truppe den Hype vor Corona zu sehr für bare Münze genommen hat, oder dass diese Truppe eine enorme Energieleistung abgeliefert hat, um vom Tabellenende ins gesicherte Mittelfeld zu springen. Mir fallen noch ein paar andere Spekulationen ein, die dich trotzdem gerade stehen lassen.

      Wenn dein Augenarzt auch etwas vom Fußball versteht, kann er deinen Blick darauf lenken, dass der Erfolge viele Väter hat und der Mißerfolg deutlich weniger. Es wundert mich, dass du, unter Berücksichtigung deiner Recherchen, Gisdol direkt loswerden willst. Obwohl, wenn ich kurz nachdenke, würde es mich noch mehr wundern, falls du eine andere Meinung vertreten würdest.

      Für uns Fachleute bist du ein Glücksfall, ich möchte dich und deine "vor Unkenntnis strotzenden Weisheit"en nicht missen.

      Ich wünsche dir viel Gesundheit, nicht nur für die Augen und die Birne.

      Mit sportlichen Grüßen
      Ron

Empfänger
Ron Dorfer
Betreff:


Text:
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