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21

Thursday, November 15th 2018, 6:30pm



3. Es sind zu viele Menschen so unglaublich faul....statt sich mit dem Fahrrad durch die Stadt zu bewegen, fahren die lieber mit dem Auto von A- nach B. Gilt auch für Pendler, die die Möglichkeiten nicht ausschöpfen.

Ja, ok. Ich benutze meine 2-Liter-Diesel vorzugsweise zum Bier holen oder wenn ich meine inzwischen leicht durchgeknallte Mutter im Bergischen besuche. Ansonsten steht der nur rum. Könnte man auch mit dem Fahrrad erledigen, aber ist ziemlich schwierig. Dann bin ich halt faul.
Und die Pendler sollen sich einen Job in der Nähe ihrer Wohnung suchen. Kann doch nicht so schwer sein.
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Caligula

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22

Thursday, November 15th 2018, 6:59pm

Dann bin ich halt faul.
Und die Pendler sollen sich einen Job in der Nähe ihrer Wohnung suchen. Kann doch nicht so schwer sein.
Nu sei doch nicht so mimosenhaft. Jedes Verkehrsmittel hat seine Berechtigung und die sollen sich halt sinnvoll ergänzen. Die in Köln durch Autos extrem verstopften Straßen können unmöglich so bleiben, es ist dringender Handlungsbedarf.
Mehr Straßen kann man nicht bauen....ok, man könnte noch die Fahrradwege und Parks in Straßen und Stellfläche umfunktionieren... :rolleyes:


Meine Gladiatorenschule habe ich verlegt und so gewählt, dass ich in 15-20 Minuten mit dem Fahrrad dahin kann. In Düsseldorf oder Bonn würde ich nennenswert höhere Einnahmen erzielen, aber da wäre eine einfache Strecke Tür-zu-Tür mit 1,5h zu verbuchen.


Viele Pendler kriegen ihren Arsch halt nicht hoch und müssen unbedingt vom Carport in der Pampa bis zum Firmenparkplatz mit der Karre fahren.


Kenne auch genug Opfer, die lieber mit dem Auto quer durch die Stadt fahren, als die in laufweite befindliche KVB zu nutzen oder gar die 7 oder 8km mit dem Fahrrad zu fahren. Und letzteres liegt eben auch hat der lächerlichen Infrastruktur für Radfahrer. Wenn so ein Faultier in 15 Minuten sicher auf der Arbeit ankommt, überlegt er es sich vielleicht doch noch, die Karre stehen zu lassen.
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23

Friday, November 16th 2018, 5:31pm

Ein Ed-Sheeran-Konzert für 80.000 Leute absagen, weil da eine Feldlerche brüten könnte

Das ist in der Tat ein erbärmlicher Vorwand. Ein Ed-Sheeran-Konzert für 80.000 Leute sollte man absagen, weil da Ed Sheeran auftreten könnte und bis zu 80.000 Leute darüber brüten, was diese talentfreie Stadionlerche uns überhaupt mitzuteilen hat...?

Ich mische mich ungern in Euren kleinen Disput, gerade weil er so elegant und gentlemanlike geführt wird, aber ich kann doch nicht umhin, Autofahrern ebenso wie Radfahrern die Pest an den Hals zu wünschen. In Köln bin ich Fußgänger - gut, ich muß da auch nicht arbeiten. Ich stelle mein Auto an schicklicher Stelle ab und stehe sogleich wie von Zauberhand mit beiden Beinen mitten in der Realität. Und die sieht so aus, daß man zwischen Skylla und Charybdis (mithin zwischen Kraftfahrzeug und Veloziped) hin und her gescheucht, getrieben, genötigt wird.

Ist man dem einen glücklich und mit knapper Not entronnen, erscheint sofort sein Gegenstück, um einem hinterrücks den Garaus zu machen. Die Insassen (man sagt doch so?) beider Fortbewegungsmittel geben einem durch anspruchsvoll choreografierte Gebärden zu verstehen, daß man in dieser Stadt keine Verwendung für jemanden hat, der auf die wenig beeindruckende Technik vertraut, welche kein hipper Großkonzern, sondern lediglich die Evolution in all ihrer Kurzsichtigkeit der Spezies homo sapiens zur Verfügung gestellt hat.

Als Fußgänger ist man in Köln überall im Weg. Sogar in Fußgängerzonen, durch die sich Autos ebenso wie Fahrräder zwängen und Menschen wie Rollsplitt links und rechts zur Seite sperzeln. Das Schlimmste an den Kölner Auto- und Radfahrern aber ist, daß sie im eigentlichen Verständnis weder Auto noch Fahrrad fahren können. Sie tun es, das ist richtig, aber bereits die mittleren Weihen innerhalb der Kunst der gerätgestützten Fortbewegung bleiben ihnen Bücher mit 7 bis 49 Siegeln daran. Ich habe in Köln Autofahrer am Steuer gesehen, die während der Fahrt minutenlang nicht einmal aus einem der Fenster geblickt haben, und Radfahrer, die den Gleichgewichtssinn eines adipösen Albatrosses aufwiesen.

Ich sehe am Steuer Möchtegern-Influencer, die viel zu beschäftigt sind, um sich um irgendetwas anderes um sich herum als sich und ihren Wunsch, sehr bald am Ziel zu sein, bekümmern. Ich sehe Deko-Muttis, die von einem stressigen Shopping-Morgen auf der Mittelstraße kommend lieber an der sicherlich fragilen Topfpflanze im Fußraum ihres Beifahreresitzes herumnesteln, als am Blinker oder Bremspedal. Ich sehe Pizzaboten, Postzusteller, Werbefuzzies, Studenten (das schnöde Pack) und Leibesertüchtigungsadepten auf dem Fahrradsitz, welche alle, alle, alle wie sie da sind ihre Umgebung mit einer Genauigkeit kognitiv kartografieren, welche jedem Benutzer von Schrotwaffen die Tränen in die Augen treiben würden.

Ich habe in Köln Autos am Neumarkt angehalten und einmal sogar den Fahrer aus dem Wagen gezerrt, um ihm (in aller Sachlichkeit) einen Schnupperkurs Verkehrerziehung angedeihen zu lassen (dies übrigens unter dröhnendem Beifall der umstehenden Menge) und ich war mehrfach sehr, sehr nahe daran, einer älteren Dame ihren schönen Regenschirm zu entwinden und denselben in die Speichen eines vorbeirauschenden Zweirades zu schleudern.

Ich komme zum Ende meiner kleinen Eröterung und möchte stichwortartig darauf hinweisen, worin ich die Zukunft sehe:


Einführung des verbindlichen Respektsgrusses für Fußgänger (ich denke da an eine joviale Winkbewegung, welche vornehmlich aus dem Ellenbogengelenk kommt).

Kreisverkehre auf den Ringen alle 10 Meter. Ampelphasen auf die Dauer einer durchschnittlichen Tagesschau anheben.

Kölner Fahrradwege ja, aber es muß ja nicht unbedingt innerhalb des Stadtgebietes sein.

Luftverbesserung gerne, wenn die Singvögel davon nicht zu sehr profitieren können.


Ich denke, darauf können sich alle einigen.
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Caligula

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Friday, November 16th 2018, 8:16pm

Ich habe in Köln Autos am Neumarkt angehalten und einmal sogar den Fahrer aus dem Wagen gezerrt, um ihm (in aller Sachlichkeit) einen Schnupperkurs Verkehrerziehung angedeihen zu lassen
Mache ich auch gelegentlich - als ich derpapa seinerzeit belehrt habe, war auch zufällig eine Kamera dabei....

https://www.youtube.com/watch?v=LzhBBVAmeZQ#t=72s
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Saturday, November 17th 2018, 8:14pm

Ich habe in Köln Autos am Neumarkt angehalten und einmal sogar den Fahrer aus dem Wagen gezerrt, um ihm (in aller Sachlichkeit) einen Schnupperkurs Verkehrerziehung angedeihen zu lassen
Mache ich auch gelegentlich
Nix anderes habe ich erwartet. Von Eurer Sorte sind einfach zuviel unterwegs. Kaputte Radwege und angeblich tödliche Luftwerte sind doch nur die billige Ausrede für euer empfundenes Unterlegenheitsgefühl den verhassten nächst höheren Verkehrskasten gegenüber. Ich finde, das ist der falsche weg, ehrlich. Ich durfte als Kind früher dreimal in der Woche zur Bibelstunde und schon damals wurde mir beigebracht, dass man um des lieben Friedens Willen lieber beide Backen hinhält. Und, Caligula, da bin ich immer 4 km mit dem Fahrrad hingefahren. Ohne Helm und ohne Körbchen. Erzähl mir also nix von Belehrungen, ich kenn' mich damit aus.

Übrigens bin ich heute durch die Tunnelbaustelle vorm Kreuz-Ost gefahren. Wer da mit dem Fahrrad durchfährt, der kann nicht ganz richtig in der Birne sein. Und den paar Irren, die es trotzdem tun und sich über zu enge Fahrradspuren beschweren ist nu wirklich nicht mehr zu helfen. Der Tunnel wurde glaube ich in den sechziger Jahren gebaut und ist Teil der sogenannten Stadtautobahn. Von Fahrradbahn steht da nix und Beschwerden bitte an die Generation Adenauer und Hohenzoller. Aber im Fordern sind wir ja alle inzwischen Weltmeister, besonders die Fahrradfahrer mit Helm und Körbchen.

Ich sehe schon, die Diskussion wird zu keinem Ergebnis führen. Staus auflösen mit dem Wegnehmen von Fahrspuren, da kann man nur drauf kommen, wenn man noch nie im Stau gestanden hat und sich partout nicht mit denen ganz unten in der Hierarchie in einen zu teuren, überfüllten, stinkenden Bazillentransportwagon der KVB stellen möchte.
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Tuesday, November 20th 2018, 1:41pm

der Hubraum von meinem Auto ist größer als der Kofferraum von Drops TT.

Soso.... :rofl:

DU weisst schon welche Ausführungen es von diesem Modell gibt? :naughty:

Aber jetzt mal zum Thema:

Unsere Stadt ist wenigstens bemüht neue FW zu ermöglichen...jüngst in der Lindenstr.(Querstraße zu den Ringen).

Ich fahre mit dem Rädchen nicht nur ins Stadion(man mag es kaum glauben!) sondern auch quer durch Kölle.

Die Radwege sind doch in großen Teilen der Stadt sogar rot markiert,die Ringe sind überwiegend ausgebaut,die Dürenerstr. ab der Einkaufsmeile bspw. ebenso.

Die chaotischste Straße als Radfahrer empfinde ich die Venloerstr.!

Was da teilweise abgeht gleicht einem gefickten Hühnerhaufen,da gebe ich euch recht!

Ich selbst bewege mich überwiegend auf der Aachener-,Ringe,rund um den Stadtwald sowie dem Kwartier Latäng herum.......

Also meine Frau kommt aus Dummsdoof,da ist es noch viel katastrophaler!

Da wird nix aber auch gar nix für Radfahrer gemacht,die müssen sich zwischen der Rheinbahn und den Autofahrern durchquetschen...zusätzlich noch aufpassen,dass die nicht in den Schienen hängenbleiben!

Kölle ist zwar nicht Freiburg aber gibt es durchaus schlimmere Zustände in anderen Städten!
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Caligula

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27

Tuesday, November 20th 2018, 8:36pm

Soso.... :rofl:

DU weisst schon welche Ausführungen es von diesem Modell gibt? :naughty:

Aber jetzt mal zum Thema:

Unsere Stadt ist wenigstens bemüht neue FW zu ermöglichen...jüngst in der Lindenstr.(Querstraße zu den Ringen).
Tja, Dropi - Face the truth - ich Big Block, Du Rasenmähermotor. :thumbsup:

P.S.: Es gibt beim TT unterschiedliche Kofferraumgrößen? Echt jetzt? Bin nicht auf dem Laufenden, da ich mich mit Kleinwagen nicht so auskenne. :whistling:


Dass die Stadt neue Fahrradwege "errichtet" (also durch rote Farbe und/oder weiße Linien auf die bestehende Fahrbahn aufpinselt), erkenne ich ja als guten Willen an, ist aber eine Mischung aus Alibi und Dilettantismus.


Bei der Stadt hat niemand die Eier am wirklich großen Rad zu drehen. OK, das kostet Geld, und das steckt ja unwiederbringlich in der Oper. Jährlich beißen zig Radfahrer in Köln Asphalt, während für eine kleine Minderheit 600-700 Millionen in eine Oper investiert werden. :kopfwand:



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Wednesday, November 21st 2018, 1:33am

Soso.... :rofl:

DU weisst schon welche Ausführungen es von diesem Modell gibt? :naughty:

Aber jetzt mal zum Thema:

Unsere Stadt ist wenigstens bemüht neue FW zu ermöglichen...jüngst in der Lindenstr.(Querstraße zu den Ringen).
Tja, Dropi - Face the truth - ich Big Block, Du Rasenmähermotor. :thumbsup:

P.S.: Es gibt beim TT unterschiedliche Kofferraumgrößen? Echt jetzt? Bin nicht auf dem Laufenden, da ich mich mit Kleinwagen nicht so auskenne. :whistling:

Dass die Stadt neue Fahrradwege "errichtet" (also durch rote Farbe und/oder weiße Linien auf die bestehende Fahrbahn aufpinselt), erkenne ich ja als guten Willen an, ist aber eine Mischung aus Alibi und Dilettantismus.

Bei der Stadt hat niemand die Eier am wirklich großen Rad zu drehen. OK, das kostet Geld, und das steckt ja unwiederbringlich in der Oper. Jährlich beißen zig Radfahrer in Köln Asphalt, während für eine kleine Minderheit 600-700 Millionen in eine Oper investiert werden. :kopfwand:


ARSCH! :grins:

Das mit der Drecksoper treibt mich direkt wieder in den Wahnsinn sobald ich daran erinnert werde,also lass' das bitte! :whistling:

Aber mal im ernst:

Jede Großstadt hat mit dem Wahnsinn der "Raumenge" zu kämpfen,so auch unsere Stadt!

Die Stadtplanung hat,was die FW betrifft sicherlich teilweise ins Klo gegriffen,keine Frage nur ist es nun zu spät alle Straßen wieder aufzureissen und fahrradfreundlich umzubauen,das können wir getrost vergessen!

Wenn ich mit dem Auto über die Mühlheimer Brücke fahre fass' ich mir auch an die Nuss und frage mich warum hier nicht täglich Frontalcrashs passieren.... :schwitzen:

Dennoch:

Was mich betrifft komme ich mit meinem schicken Crossbike :grins: schnell und relativ sicher an meine Ziele! 8)
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Wednesday, November 21st 2018, 4:07pm

„Die Stadt bröckelt“
Künstler HA Schult will Köln nach 25 Jahren verlassen


Vor 25 Jahren zog der umstrittene Künstler HA Schult nach Köln. Nun möchte er Ende des Jahres die Stadt verlassen. Er ist mindestens so berüchtigt wie berühmt. Gerade die gehobene Kölner Kunstszene wurde mit Schults Gastgeschenken nicht immer warm. Über sein goldenes Flügelauto auf dem Stadtmuseum regte sich nicht nur Regierungspräsident Antwerpes tagtäglich auf; Schults zunächst auf der Severinsbrücke installierte leuchtende Weltkugel war ebenfalls nicht jedermanns Geschmack. Der 79-Jährige verbindet seinen Abschied mit schneidender Kritik an der aktuellen Situation in Köln: „Die Stadt bröckelt“, sagte er. "Es kracht in allen Bereichen. Gibt es überhaupt jemanden, der für Kölns Wirtschaft verantwortlich ist? Für Kölns Infrastruktur und Bauvorhaben wie die Oper? Es geschieht nichts. Weil niemand den Mund aufmacht.“

Quelle: https://www.ksta.de/koeln/-die-stadt-bro…lassen-31623574
Beierlorzer: "Ich will dem FC einen aktiven Stil verpassen. Das soll reichen." Kommentar des Express zu dieser Aussage: Dieser Optimismus, er wirkt ansteckend.
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Wednesday, November 21st 2018, 5:19pm

„Die Stadt bröckelt“
Künstler HA Schult will Köln nach 25 Jahren verlassen


Vor 25 Jahren zog der umstrittene Künstler HA Schult nach Köln. Nun möchte er Ende des Jahres die Stadt verlassen. Er ist mindestens so berüchtigt wie berühmt. Gerade die gehobene Kölner Kunstszene wurde mit Schults Gastgeschenken nicht immer warm. Über sein goldenes Flügelauto auf dem Stadtmuseum regte sich nicht nur Regierungspräsident Antwerpes tagtäglich auf; Schults zunächst auf der Severinsbrücke installierte leuchtende Weltkugel war ebenfalls nicht jedermanns Geschmack. Der 79-Jährige verbindet seinen Abschied mit schneidender Kritik an der aktuellen Situation in Köln: „Die Stadt bröckelt“, sagte er. "Es kracht in allen Bereichen. Gibt es überhaupt jemanden, der für Kölns Wirtschaft verantwortlich ist? Für Kölns Infrastruktur und Bauvorhaben wie die Oper? Es geschieht nichts. Weil niemand den Mund aufmacht.“

Quelle: https://www.ksta.de/koeln/-die-stadt-bro…lassen-31623574


Fein, am Römerturm wird ein Atelier frei. Und HA Schult, der raunende Beschwörer eines Futurums, welches niemals in der Zeit verortet war, wird die zweite Häflte seiner Karriere andernorts zelebrieren. Aber jetzt mal ehrlich, der Schult war aber auch immer ein Flabes, ich meine, wenn künstlerisch Sachverständige wie FJ Antwerpes sich über ihn aufregen, dann muß doch... ich meine, dann kann das doch nicht...

Ein goldenes Auto mit Flügeln, ich bitte Euch. Hätte Schult stattdessen das Stadtarchiv tiefergelegt oder den FC in eine virtuelle Existenz überführt, jeder würde ihn als einen der wegweisenden Köpfe unserer Zeit feiern. So ist er auch mit beinahe 80 Lenzen weiterhin nur das, was er schon immer war: Der nörgelige Hausmeister einer umfangreichen, teuren Wohnanlage, bei der ihm zur Mehrheit der Objekte schlicht und ergreifend der Schlüssel fehlt.

Und Köln bröckelt auch nicht. Es liegt längst in Schutt und Asche. Leider nicht in der, die bei Gerling oder am Geißbockheim als Managergehälter gezahlt wird.
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Wednesday, November 21st 2018, 5:55pm

"Es geschieht nichts, weil niemand den Mund aufmacht".

So sind die Kölner und so werden sie bleiben, gerade Teile von denen, die "für" die Stadt arbeiten. Im Handaufhalten sind sie einigermaßen talentiert und so verschwinden halt ein paar hundert Millionen Euronen in irgendwelchen Bauwerken über und unter der Erde. Der Kölner nennt das liebevoll Klüngel, weil das Geld in Klüngelbeuteln verschwindet. Ich erlebe es beinahe jeden Tag: man kommt an der Oper vorbei und oben über der Straße hängt in Riesenbuchstaben: Liebe deine Stadt. Dazu ein Fööss-Klassiker aus dem Glockenspiel am 4711-Haus: Denn he hält mer zesamme, ejaal wat och passet... Und dann wieder der Blick auf die Oper :wacko: .

Übrigens war die alte Oper nach dem 2. Weltkrieg einigermaßen gut erhalten und absolut ansehnlich. Aber hat wieder keiner das Maul aufgemacht, sondern der Klüngelbeutel wurde rumgereicht, das Gebäude wurde abgerissen, die wunderschöne neue Oper entstand und der Rudolfplatz wurde genauso wunderschön neu gestaltet.

Keine Ahnung, warum ich jetzt auf den 1.FC Köln komme. Vielleicht weil man seit Jahrzehnten versucht den Verein umzugestalten und irgendwie nix Vernünftiges dabei rauskommt. Wobei 2.Liga besser ist als 3.Liga.
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Thursday, November 22nd 2018, 11:22am

So durchgeknallte Künstler wie HA Schult mag ich ganz gerne. Sie tun jeder Stadt gut.
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Thursday, November 22nd 2018, 12:21pm

Naja,

auf Schult kann ich als Kölner gut und gerne verzichten und sein TV-Auftritt gestern in der aktuellen Stunde hat was von einem trotzigen Kind was nun entäuscht nach Dummsdoof abtritt!
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Thursday, November 22nd 2018, 6:19pm



Jede Großstadt hat mit dem Wahnsinn der "Raumenge" zu kämpfen,so auch unsere Stadt!


Wir haben Platz genug, es gibt nur zu viele Kampfbiker. Die sollte man mal ordentlich mit Knöllchen überziehen, bedeutet Nummernschildpflicht für alle Zweiräder. Ist ja wohl das Mindeste, wenn sie schon die halbe Straße in Anspruch nehmen. Dann könnte ich die wenigstens jeden Tag anzeigen, so ähnlich wie das der Schnüsse früher in Bornheim immer mit den Falschparkern gemacht hat.
Und dann noch die komplette KVB unter die Erde. Da kann sie sich für ihre Preise schämen und fährt niemand über den Haufen. Endlich mal ein paar sinnvolle Vorschläge, würde ich mal sagen.
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Thursday, November 22nd 2018, 8:15pm



Jede Großstadt hat mit dem Wahnsinn der "Raumenge" zu kämpfen,so auch unsere Stadt!


Wir haben Platz genug, es gibt nur zu viele Kampfbiker.

Wat soll dat den für ne Spezies sein???

Klar überholen mich auf den Radwegen immer mal wieder "sportliche" Fahrer aber das ist doch kein Grund fast schon hysterisch zu wirken.... :whistling:
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Caligula

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Thursday, November 22nd 2018, 9:51pm

Wat soll dat den für ne Spezies sein???

Klar überholen mich auf den Radwegen immer mal wieder "sportliche" Fahrer aber das ist doch kein Grund fast schon hysterisch zu wirken.... :whistling:
Der Papa wollte doch nur die Diskussion durch maximal unqualifizierte Bemerkungen wiederbeleben. Das sollte man ihm hoch anrechnen. Dabei ist alles gesagt, ich habe die Wahrheit ja bereits festgelegt.

Vielleicht sollten wir uns demnächst mal den kleinen Spaß erlauben und den Papa mit unseren beiden Rädchen einparken. Oder auf Kampflinie vor ihm herfahren, so dass er in seiner 2-Liter Rußschleuder am Vorwärtskommen gehindert wird. Wird bestimmt ein großer Spaß. :teuflisch:
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Friday, November 23rd 2018, 9:22pm

Drei Kölner hier unter sich!

:rofl: :weihnachten:
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Saturday, November 24th 2018, 10:30am

Vor 25 Jahren in Köln gestartet
Musiksender Viva verabschiedet sich


Am 1. Dezember 1993 stand die damals 22 Jahre alte Heike Makatsch in einem Studio in Köln-Ossendorf. Ihre Zöpfe ließen sie fast kindlich wirken, als „Girlie“ sollte sie deshalb lange bezeichnet werden. „Wir sind Viva. Und wir sind mehr als ein Fernsehsender. Denn wir sind euer Sprachrohr. Und euer Freund. Und ab heute bleiben wir für immer zusammen, ok?“ Mit diesen Worten gab sie zum Sendestart des Musiksenders den Ton vor für alles, was noch kommen sollte. Dann lief das erste Video, natürlich war die Wahl auf eine deutsche Band gefallen. Die Fantastischen Vier sangen „Zu geil für diese Welt.“ Das war auch als Motto für den neuen Sender gemeint. Der 25. Geburtstag ist ein trauriger für Viva. Denn es ist sein letzter. Am 31. Dezember dieses Jahres wird Viva eingestellt. Im Koma liegt der Sender aber schon lange. So richtig wird ihn deshalb niemand vermissen.

Quelle: https://www.ksta.de/kultur/vor-25-jahren…t-sich-31639546
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Sunday, November 25th 2018, 1:32pm

Köln im Focus-Ranking besonders unsicher
Nur Platz 400 von 401 bei Kriminalität, Verkehr und Co!


Köln ist die unsicherste Großstadt Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie im Auftrag des "Focus". Neben Kriminalität werteten die Wissenschaftler auch Verkehrszahlen und Arbeitslosenstatistiken aus. Köln belegt letztlich Platz 400 von 401 kreisfreien Städten in Deutschland. Neben klassischen Verbrechen in einer Stadt interessierte die Forscher laut Focus auch die wirtschaftliche Sicherheit der Regionen und eine Beurteilung der gesellschaftlichen Konflikte. Köln ist im Ergebnis einfach unsicher. Dazu beitragen dürften auch etliche Rocker-Streitigkeiten, die teils auf offener Straße mit Waffengewalt ausgetragen werden.

Quelle: https://www.tag24.de/nachrichten/sicherh…en-focus-878582
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Sunday, November 25th 2018, 10:19pm

Den Kölner Masterplan in der Schublade versenkt

Der vor zehn Jahren für eine halbe Million Euro entwickelte Masterplan versprach den großen Wurf für Köln. Der Ebertplatz sollte umgestaltet werden, der hässliche Barbarossaplatz ebenfalls. Zehn Jahre später die große Ernüchterung: Vom Masterplan sind bislang nur wenige Projekte umgesetzt worden. Der Masterplan war ein Geschenk an die Stadt. Doch die Beschenkten, Verwaltung wie Politik, haben das umfangreiche Werk nach der ersten Erregung zügig in der Schublade versenkt. Nur nicht erwähnen, scheint die Devise. Sonst müssen wir uns noch daran halten. Und so ist nicht allzu viel passiert in den vergangenen zehn Jahren. Was anderswo mit höchster Priorität behandelt würde, steht in Köln noch nicht mal auf irgendeinem Plan. Gehandelt wird nur, wenn der Druck allzu stark wird – etwa durch die gestiegene Kriminalität am Ebertplatz.

Quelle: https://www.ksta.de/koeln/kommentar-den-…rsenkt-31641128
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